[Repost/Update] Für das Evangelium Gottes einstehen – Anmerkungen zu Apostelgeschichte 5, 17 – 33

 

Cuyp Deliverance of St. Peter

„Die Befreiung des Petrus“ von Benjamin Gerritsz Cuyp, ca. 1635; National Museum, Warschau; Foto: Dorota Folga-Januszewska (2005); [Public domain], via Wikimedia Commons

Text als pdf downloaden: Klick!

Der Wortverkündigung am kommenden Mittwoch soll ein Vers aus dem 5. Kapitel der Apostelgeschichte  (zum Hintergrund der Apostelgeschichte siehe: Klick! & Klick!) zu Grunde liegen. Zum besseren Verständnis betrachten wir diesen Vers in seinem Zusammenhang:

„Der Hohepriester aber stand auf und alle, die mit ihm waren, das ist die Sekte der Sadduzäer, und sie wurden von Eifersucht erfüllt; und sie legten die Hände an die Apostel und setzten sie in öffentlichen Gewahrsam. Ein Engel des Herrn aber öffnete während der Nacht die Türen des Gefängnisses und führte sie hinaus und sprach: Geht und stellt euch hin und redet im Tempel zu dem Volk alle Worte dieses Lebens! Als sie es aber gehört hatten, gingen sie frühmorgens in den Tempel und lehrten. Der Hohepriester aber kam und die, die mit ihm waren, und sie riefen das Synedrium und die ganze Ältestenschaft der Söhne Israels zusammen und sandten in das Gefängnis, sie herbeizuführen. Als aber die Diener hinkamen, fanden sie sie nicht in dem Gefängnis; sie kehrten aber zurück, berichteten und sagten: Wir fanden das Gefängnis mit aller Sorgfalt verschlossen und die Wachen an den Türen stehen; als wir aber aufgemacht hatten, fanden wir niemand darin.
Als aber sowohl der Hauptmann des Tempels als auch die Hohenpriester diese Worte hörten, waren sie ihretwegen in Verlegenheit, was dies doch werden möchte. Es kam aber jemand und berichtete ihnen: Siehe, die Männer, die ihr ins Gefängnis gesetzt habt, sind im Tempel, stehen da und lehren das Volk. Da ging der Hauptmann mit den Dienern hin und führte sie herbei, nicht mit Gewalt, denn sie fürchteten das Volk, sie könnten gesteinigt werden. Sie führten sie aber herbei und stellten sie vor das Synedrium; und der Hohepriester befragte sie und sprach: Wir haben euch streng geboten, in diesem Namen nicht zu lehren, und siehe, ihr habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt und wollt das Blut dieses Menschen auf uns bringen. Petrus und die Apostel aber antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als Menschen. Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ermordet habt, indem ihr ihn an ein Holz hängtet. Diesen hat Gott durch seine Rechte zum Führer und Heiland erhöht, um Israel Buße und Vergebung der Sünden zu geben. Und wir sind Zeugen von diesen Dingen, und der Heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen. Sie aber wurden, als sie es hörten, durchbohrt und beratschlagten, sie umzubringen.

(Apostelgeschichte 5, 17 – 33 ELBEDHÜ; z. Vgl. LUTH’84)

 

Zum Hintergrund von Apostelgeschichte 3, 1 – Apostelgeschichte 6, 7

Der von uns zu betrachtende Vers (Apostelgeschichte 5, 19) ist Teil eines größeren Sinnabschnitts (Apostelgeschichte 5, 17 – 33), der wiederum in den großen Sinnzusammenhang von Apostelgeschichte 3, 1 bis Apostelgeschichte 6, 7 eingebettet ist. In diesen drei Kapiteln beschreibt der Evangelist Lukas die ersten Wachstumsschritte der jungen Christengemeinschaft und zeigt dabei die wichtigsten Wachstumsfaktoren auf. Auch in dem Abschnitt von Apostelgeschichte 5, 17 – 33, den wir nachfolgend näher untersuchen wollen, geht es um solche Wachstumsfaktoren. Doch beginnen wir in  Apostelgeschichte 1, 8. Dort verheißt der Auferstandene Seinen Jüngern:

“Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde.“

In diesen wenigen Worten zeichnet der Sohn Gottes die gesamte Weltmission von ihren Anfängen in Jerusalem bis in zu dem Zeitpunkt, an dem Er Seine Versammlung entrücken wird (1.Thessalonicher 4, 13 – 18) vor. Von Jerusalem ausgehend wird sich die Botschaft des Evangeliums, die gute Nachricht von der Erlösung durch Jesus Christus, über Judäa und Samaria in die ganze Welt verbreiten.
Im weiteren Verlauf der Apostelgeschichte sehen wir dann, wie sich diese Ankündigung realisiert: Von Apostelgeschichte 3, 1 bis Apostelgeschichte 4, 34 beschreibt Lukas das Wachstum der jungen christlichen Gemeinschaft trotz bzw. unter ständiger Bedrängnis von außen. In Apostelgeschichte 3, 1 ff. erlebt ein gelähmter Mann Heilung, als Petrus und Johannes in dem Namen Jesu Christi für ihn beten. Dieses Wunder erregt das Aufsehen vieler Menschen, die sich zum Zeitpunkt dieses Geschehens im Tempel aufhielten.  Dieser Menschenmenge erklärt Petrus,  dass weder er noch Johannes den Gelähmten geheilt haben, sondern dass diese Heilung einzig und allein auf den Herrn Jesus Christus zurückzuführen ist. Der Apostel nutzt diese ihm von Gott geschenkte Gelegenheit aber auch sofort, um deutlich darzulegen, dass dieser Jesus Christus der verheißene und gekommene Messias-Erlöser ist, auf den das jüdische Volk seit Jahrhunderten gewartet hat. Er schließt seine Ausführungen mit einem Aufruf an alle Zuhörer, zu Gott umzukehren, Buße zu tun und sich zu bekehren (Apostelgeschichte 3, 11 – 26).  Als Reaktion auf die Heilung des Gelähmten und die Predigt des Petrus, lassen die religiösen Autoritäten Israels Petrus und Johannes gefangen nehmen. Damit können sie jedoch nicht verhindern, dass “viele von denen, die das Wort gehört hatten, (…) gläubig (wurden); und die Zahl der Männer stieg auf etwa fünftausend (…)“ (Apostelgeschichte 4, 1 – 4). Nach einer Nacht im Gefängnis werden Petrus und Johannes dann am nächsten Morgen vor den Sanhedrin, den Hohen Rat, geführt, um sich dort zu verantworten (Apostelgeschichte 4, 5 – 12). Auch vor den Hohenpriestern und den anderen Ratsmitgliedern  bekennen Petrus und Johannes sich freimütig zu ihrem Erlöser und seinem heilenden Handeln an dem ehemals Gelähmten. Die Reaktion des Hohen Rates auf diese offenkundige Freimütigkeit besteht in Verwunderung: Wie können ungelehrte und einfache Leute so freimütig sein, ja sich vor einem Gremium wie dem Sanhedrin solche Worte herausnehmen? Der Evangelist Lukas gibt einen  kleinen, aber entscheidenden Hinweis: “… sie (d.h. die Mitglieder des Hohen Rates) wussten auch von ihnen, dass sie mit Jesus gewesen waren.“ (Apostelgeschichte 4, 13). Da die Heilung des allseits bekannten Gelähmten von ihnen nicht geleugnet werden kann, sie neben sich jedoch keine andere “religiöse“ Autorität dulden können, verhängen die Mitglieder des Hohen Rates einen – heute würden wir vielleicht sagen – “Maulkorberlass“: “Und sie riefen sie und geboten ihnen, keinesfalls zu reden oder zu lehren in dem Namen Jesu.“ (Apostelgeschichte 4, 18). Petrus widerspricht sofort, denn Er weiß, dass die Autorität jener Menschen, die ihm hier Gebote erteilen wollen, keinerlei Bestand vor der Autorität des göttlichen Gesetzgebers hat:

“Petrus aber und Johannes antworteten und sprachen zu ihnen: Urteilt selbst, ob es vor Gott recht ist, dass wir euch mehr gehorchen als Gott. Wir können’s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.“

(Apostelgeschichte 4, 19; LUTH’84)

Die Gläubigen in Jerusalem reagieren auf die temporäre Verhaftung der Apostel mit Gebet (Apostelgeschichte 4, 23 – 30). In diesem Gebet bringen diese Gläubigen zum einen zum Ausdruck, dass sie vor der feindlichen Gesinnung, die ihre Umwelt ihnen entgegen bringt, nicht die Augen verschließen. Gleichzeitig zeigt dieses Gebet jedoch auch, dass diese Christen überhaupt nicht daran dachten, “klein beizugeben“. Die Verkündigung des Evangeliums einzustellen, “auf bessere Zeiten zu warten“ oder einen “Kompromiss mir den anderen religiösen Autoritäten suchen“ – das alles waren für diese Christen keine Alternativen. Denn sie waren sich bewusst, dass

“(…) in keinem andern das Heil (ist); denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in welchem wir sollen gerettet werden (als der Name Jesu Christi)!“

(Apostelgeschichte 4, 12)

Da Menschen nur durch Jesus Christus erlöst werden können, einzig und allein durch Ihn, den Sohn Gottes, Vergebung der Sünden und ewiges Leben empfangen können, muss das Evangelium Jesu Christi verkündet werden – auch wenn die Verkündiger desselben dafür mit dem Tod bedroht oder mit dem Tod bestraft werden. Es ist nicht starrsinniger Dogmatismus, der Gläubige zu dieser Radikalität antreibt, sondern die leidenschaftliche Liebe zu einer von Gott losgelösten Menschheit, die auf keinem anderen Weg Erlösung erleben kann:

Denn die Liebe des Christus drängt uns, (…) [Nämlich dass Gott in Christus war, die Welt mit sich selbst versöhnend, ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnend, und er hat in uns das Wort der Versöhnung niedergelegt. So sind wir nun Gesandte für Christus, als ob Gott durch uns ermahnte; wir bitten an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott! Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.“

(2. Korinther 5, 14 – 21)

Das Gebet der Gläubigen in Jerusalem wurde von Gott erhört, weil sie sich in diesem Gebet mit dem Herzensanliegen Gottes, der Erlösung von Menschen, eins machten:

“Und nun, Herr, sieh an ihr Drohen und gib deinen Knechten, mit allem Freimut zu reden dein Wort; strecke deine Hand aus, dass Heilungen und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus. Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren; und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimut.

(Apostelgeschichte 4, 29 – 31)

Gebet – das wird erkennen, wer sich einmal gründlich mit der Apostelgeschichte beschäftigt – ist ein ständig wiederkehrendes Thema in diesem Buch des Neuen Testaments. Nirgendwo fordert Lukas seine Leser dazu auf, zu beten. Doch wie ein Vater, der seine Kinder anspornen und ermutigen will, stellt der Evangelist dem Leser immer und immer wieder die Auswirkungen und Früchte des glaubensvollen Gebets  vor Augen. Lukas appelliert nicht: “Betet!“ – Er entzündet in seinen Lesern einen Hunger nach Gebetserhörungen. Und er macht deutlich: Anhaltendes, glaubensvolles Gebet in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes ist einer der grundlegenden Faktoren für das Wachstum der christlichen Gemeinschaft (vgl. 1. Johannes 4, 14 – 15)!
In Apostelgeschichte 5 wendet Lukas unseren Blick dann auf Geschehnisse innerhalb der christlichen Gemeinschaft. Nachdem die Gläubigen in Apostelgeschichte 4 die Herausforderung durch die äußeren Bedrängnisse durch die Gnade Gottes bestanden haben, folgt nun eine neue Herausforderung und diese kommt aus ihrer eigenen Mitte: Zwei – angebliche – Gläubige wollen mit ihrer – angeblichen – Demut vor den Christen im Jerusalem “punkten“ und um dieses Ziel zu erreichen, belügen sie den Heiligen Geist (Apostelgeschichte 5, 1 – 11). Viele Kommentatoren sehen hier eine Parallele zu der Sünde Achans in Josua 7. Kein Feind konnte den Israeliten bei der Einnahme des ihnen von Gott verheißenen Landes widerstehen, allein Sünde in den eigenen Reihen brachte ihnen eine gewaltige Niederlage bei.  So, wie die äußeren Feinde Israels das Volk Gottes nicht hindern konnten, so konnte auch die äußere Bedrängnis die Christen in Jerusalem nicht davon abhalten, das Evangelium zu verkünden und auf diese Weise für ihren Erlöser “Land einzunehmen“. Erst als Sünde unter ihnen Raum findet, gerät diese Entwicklung zeitweise ins Stocken. Denn der heilige Gott kann mit Seinem Segen nicht ein durch Sünde kompromittierten Zeugnis bestätigen. In Seiner Gnade richtete Gott diese Sünde und gab damit allen Gläubigen einen Hinweis darauf, wie ernst Er Sünde nimmt (vgl. 1. Korinther 10, 6). Dieses Handeln Gottes führte zu vermehrter Ehrfurcht und – auch wenn dies in Apostelgeschichte 5, 11 nicht explizit erwähnt wird – damit verbunden auch zu einem Leben in (erneuerter) Heiligung. Als Folge davon bestätigt Gott das Zeugnis Seines Volkes erneut in wunderbarer Weise (Apostelgeschichte 5, 12 – 16). Doch dies erneute, freimütige Auftreten der Gläubigen in Jerusalem ruft wiederum die religiösen Autoritäten Israels auf den Plan. Erneut werden die Apostel – diesmal in einer öffentlichkeitswirksamen Aktion – festgenommen. Was dann geschieht, ist Inhalt unserer nachfolgenden Betrachtung.

Anmerkungen zu Apostelgeschichte 5, 17 – 33

* ‚‚Der Hohepriester aber stand auf und alle, die mit ihm waren, das ist die Sekte der Sadduzäer, und sie wurden von Eifersucht erfüllt; und sie legten die Hände an die Apostel und setzten sie in öffentlichen Gewahrsam.“Apostelgeschichte 5, 17 – 18 – Wenn Lukas hier betont, dass sich der Hohepriester erhob, dann macht er damit deutlich, dass dies aus einem einzigen Grund geschah, nämlich um seine Autorität und die rechtliche Verbindlichkeit seines jetzt folgenden Handelns zu demonstrieren. Aus Apostelgeschichte 4, 1 wissen wir, dass der Hohepriester und die Mehrheit der Mitglieder des Hohen Rates zur Gruppe der Sadduzäer gehörten. – Zwei Gruppen dominierten das religiöse Leben Israels zu dieser Zeit: die Sadduzäer und die Pharisäer. Während uns die Pharisäer wegen ihrer Gesetzlichkeit und ihrem Beharren auf die Einhaltung seit Generationen überlieferter – menschlicher – Vorschriften (“Gesetze/Gebote/Überlieferungen der Alten“) sehr bekannt sind, wissen die Bibelleser häufig wenig über die Gruppe der Sadduzäer. Diese glaubten nicht an die Auferstehung, sondern waren der Meinung, dass die Seele mit dem Körper sterben würde (vgl. Matthäus 22, 23; Apostelgeschichte 4, 1 – 2; Apostelgeschichte 23, 6 – 8). Außerdem erkannten die Sadduzäer nur die 5 Bücher Mose, d.h. die Thora, als Wort Gottes an. Die biblischen Propheten und die “Überlieferungen der Alten“ hatten für sie nur geringe Bedeutung. Im Gegensatz zu den Pharisäern sind bei den Sadduzäern keine missionarischen Bestrebungen für ihre Überzeugungen festzustellen. Das könnte auch erklären, warum sie als Gruppe zahlenmäßig den Pharisäern unterlegen waren. Politisch jedoch verfügten die Sadduzäer über enormen Einfluss. Nach historischen Überlieferungen, insbesondere durch die Schriften des Flavius Josephus, wissen wir, dass führende Stellen in der Staatsführung, einschließlich der Außenpolitik und insbesondere im Umgang mit den Römern, im Sanhedrin, dem Hohen Rat, im Steuerwesen, in der Armee und wohl auch im Justizwesen, von den Sadduzäern okkupiert wurden. Der Herr Jesus Christus bezeichnete Sadduzäer wie Pharisäer bereits zu Beginn Seines irdischen Dienstes als “Otternbrut“ (Matthäus 3, 7).
Bevor wir hier den Fehler begehen und vorurteilsvoll mit dem Finger auf die Pharisäer und Sadduzäer zeigen, sollten wir uns folgender Tatsache bewusst werden: Beide Gruppen stehen hier nicht nur als Vertreter des religiösen Establishments Israels. Sie stehen vielmehr auch für zwei Denkschulen, denen wir bis in unsere Gegenwart (und mit größter Wahrscheinlichkeit auch in der Zukunft) begegnen (werden): Während die Pharisäer für Gesetzlichkeit und Ritualismus stehen, stehen die Sadduzäer gleichsam für den Rationalismus. Bis heute sind diese beiden Richtungen, wo immer sie auftreten, erkennbare Feinde des biblischen Evangeliums. Dabei sollten wir nicht meinen, dass Vertreter dieser Richtungen sich offen atheistisch geben. In den meisten Fällen werden sie – wie hier in Apostelgeschichte 4 und 5 als Verteidiger bzw. Bewahrer des Glaubens in Erscheinung treten. Nur eine gründliche Prüfung anhand des ganzen Wortes Gottes vermag diese verführerische Maskerade aufzudecken.

* “Ein Engel des Herrn aber öffnete während der Nacht die Türen des Gefängnisses und führte sie hinaus und sprach: (…)“Apostelgeschichte 5, 19 – Lukas benutzt hier den griechischen Begriff “ἄγγελος“ (“aggelos“), der verschiedene Bedeutungen hat, z.B. Bote, Engel, Diener u.a. Die Bedeutung des Wortes muss daher immer aus dem Textzusammenhang geschlossen werden. Lukas selbst macht über die Person des Boten hier keine weiteren Angaben. Aufgrund der autoritativen Sprache, die dieser Bote im Folgenden  jedoch benutzt und die an anderer Stelle in der Apostelgeschichte in ähnlicher Weise von einem Engel benutzt wurde (vgl. Apostelgeschichte 12, 6 – 10), gehen Ausleger i.d.R. davon aus, dass es sich bei diesem Boten um einen Engel gehandelt hat. Lukas ist diese Frage offensichtlich nicht so wichtig. Ihm geht es vielmehr darum, die Befreiung der Apostel durch Gottes Eingreifen zu betonen. Apostelgeschichte 5, 19 f.  ist einer von drei Berichten in der Apostelgeschichte, in denen der Evangelist die wunderbare Befreiung gefangener Christen durch Gottes eingreifen schildert (vgl. Apostelgeschichte 12, 6 – 11 [Petrus] und Apostelgeschichte 16, 26 – 27 [Paulus und Silas]). 

* “Geht und stellt euch hin und redet im Tempel zu dem Volk alle Worte dieses Lebens!“Apostelgeschichte 5, 20Apostelgeschichte 5, 19 – die Befreiung der Apostel – ist für sich genommen unvollständig und führt, isoliert betrachtet zu falschen Schlüssen. Wir müssen diesen Vers daher unbedingt im Zusammenhang mit der Botschaft des Engels und der Reaktion der Apostel auf diese Botschaft betrachten. In einem kurzen Satz beauftragt der Engel die Befreiten und zwar mit drei Aufgaben:

  1. “Geht und stellt euch hin (…)“
  2. “(…) redet im Tempel zu dem Volk (…)“
  3. “(…) alle Wort dieses Lebens (…)“

1) Die Angesprochenen sollten nicht im Gefängnis verharren, sondern sich in Bewegung setzen und ihren (festen) Stand einnehmen.

2) Anstatt die neu gewonnene Freiheit zu nutzen und auf dem schnellsten Weg aus Jerusalem an irgendeinen sicheren Ort zu fliehen, sollen die Befreiten genau dorthin zurückkehren, wo sie in ihrem Dienst unterbrochen wurden: in den Tempel!

3) Genau dort, wo sie an ihrem Dienst gehindert wurden, sollen sie das fortsetzen, zu dem Gott sie berufen hatte: der Verkündigung aller Worte dieses Lebens!

Wenn hier die Rede von “allen Worten dieses Lebens“ ist, dann ist damit das Evangelium Jesu Christi gemeint (vgl. Apostelgeschichte 4, 12; Apostelgeschichte 13, 26). Das griechische Wort, das hier mit “Leben“ übersetzt wird, ist “ζωή“ (“zoe“), womit nur das göttliche Leben, das Leben, das “von oben“ kommt (Johannes 3, 1 – 6) bzw. der Herr Jesus Christus selbst (Johannes 14, 6 – 7) bezeichnet wird.

* “Als sie es aber gehört hatten, gingen sie frühmorgens in den Tempel und lehrten. Der Hohepriester aber kam und die, die mit ihm waren, und sie riefen das Synedrium und die ganze Ältestenschaft der Söhne Israels zusammen und sandten in das Gefängnis, sie herbeizuführen.“Apostelgeschichte 5, 21 – Die Befreiten waren dem göttlichen Auftrag gehorsam und begaben sich bei der nächsten Gelegenheit in den Tempel. Dort begannen sie erneut, das Volk über das Evangelium Jesu Christi zu belehren. Gleichzeitig versammelte sich der Hohe Rat, um die am Vortag gefangengesetzen Apostel zu verhören.

* “Als aber die Diener hinkamen, fanden sie sie nicht in dem Gefängnis; sie kehrten aber zurück, berichteten und sagten: Wir fanden das Gefängnis mit aller Sorgfalt verschlossen und die Wachen an den Türen stehen; als wir aber aufgemacht hatten, fanden wir niemand darin.“Apostelgeschichte 5, 22 – 23 –  Man spürt dem Bericht des Lukas die aufgeregte Verwirrung an, mit dem die Diener des Hohen Rates diesem von dem Verschwinden der Gefangenen berichten. Offensichtlich hatten selbst die Gefängniswachen noch nicht bemerkt, dass sich die Gefangenen nicht mehr in ihrer Obhut befanden, sonst hätten sie wohl ebenfalls – und sicherlich auch früher – Alarm geschlagen. Doch Lukas macht mit diesen Versen noch etwas ganz anderes deutlich: Während das Volk bereits früher die Wunder, die Gott durch seine Gesandten tat, annahm und anerkannten, wurden die religiösen Autoritäten davon immer wieder überrascht. 

* “Als aber sowohl der Hauptmann des Tempels als auch die Hohenpriester diese Worte hörten, waren sie ihretwegen in Verlegenheit, was dies doch werden möchte.“Apostelgeschichte 5, 24 – Wie standen diese religiösen Autoritäten nun vor “ihrem“ Volk da? Noch nicht einmal einige ungelehrte, einfache Fischer konnten sie über Nacht sicher verwahren! Wie sollten diese Männer dann für die Sicherheit eines ganzen Volkes, insbesondere gegenüber der römischen Besatzungsmacht, sorgen können? Wie muss diese Verlegenheit an ihrem Stolz genagt haben! 

* “Es kam aber jemand und berichtete ihnen: Siehe, die Männer, die ihr ins Gefängnis gesetzt habt, sind im Tempel, stehen da und lehren das Volk.“Apostelgeschichte 5, 25 – Dann plötzlich erreicht den Hohen Rat die Nachricht, dass die Gefangenen nicht geflohen sind. Sie stehen im Tempel, also an jenem Ort, den die Mitglieder des Hohen Rates als ihr “ureigenstes Herrschaftsgebiet“ betrachteten! Dort sind diese Männer nicht nur, nein sie “stehen“ dort – haben also quasi ihren Stand eingenommen! – und lehren das Volk – jenes Volk, über das die Mitglieder des Hohen Rates die Herrschaft  beanspruchten!

* “Da ging der Hauptmann mit den Dienern hin und führte sie herbei, nicht mit Gewalt, denn sie fürchteten das Volk, sie könnten gesteinigt werden.“Apostelgeschichte 5, 26 – Erneut muss der Hauptmann der Tempelwache mit seinen Männern die Apostel in Gewahrsam nehmen und vor den Hohen Rat führen. Doch dies geschieht diesmal ohne Gewaltanwendung und weniger öffentlichkeitswirksam, denn den Mitgliedern des Hohen Rates ist nicht entgangen, dass  die Apostel zwischenzeitlich über einiges Ansehen unter dem Volk verfügten. (Wir erinnern uns, dass Lukas in seinem Evangelium ein ähnliches Vorgehen des Hohen Rates im Zusammenhang mit der Festnahme des Herrn Jesus Christus berichtet, vgl. Lukas 20, 19; Lukas 22, 2).

* “Sie führten sie aber herbei und stellten sie vor das Synedrium; und der Hohepriester befragte sie und sprach: Wir haben euch streng geboten, in diesem Namen nicht zu lehren, und siehe, ihr habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt und wollt das Blut dieses Menschen auf uns bringen.“Apostelgeschichte 5, 27 – 28 – Die nun folgenden Verse weisen eine bemerkenswerte Ähnlichkeit mit den letzten Geschehnissen im Leben des Herrn Jesus Christus auf: Die Apostel lassen sich offensichtlich ohne Widerstand durch die Tempelwache ab- und vor den Hohen Rat vorführen. Sie folgen darin ganz dem Vorbild ihres Herrn (vgl. Lukas 22, 52 – 54). Ähnlich wie Pilatus ihren Herrn und Meister bedrohte, so bedroht der Hohepriester nun die Jünger Jesu (vgl. Johannes 19, 10 – 11). Doch genau so wenig, wie Pilatus wirkliche Macht über den Sohn Gottes hatte (Matthäus 28, 18), so wenig hatte dieser Hohe Rat wirkliche Autorität über die Gesandten des Sohnes Gottes (Lukas 10, 19 – 20). Die Ablehnung des verheißenen und gekommenen Messias durch den Sanhedrin kommt insbesondere dadurch zum Ausdruck, dass  der Hohepriester sich weigert, Seinen Namen auszusprechen. Bereits zuvor hatten die Mitglieder des Hohen Rates Petrus und Johannes dazu verurteilt, nicht mehr “in diesem Namen“ zu reden und sie bedroht (vgl. Apostelgeschichte 4, 18 – 21).

* “Petrus und die Apostel aber antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als Menschen.“Apostelgeschichte 5, 29 – Durch diesen Vers wird deutlich, dass neben Petrus und Johannes auch die anderen Apostel gefangen genommen worden waren und Petrus ganz offensichtlich als Sprecher der ganzen Gruppe fungierte. In dieser Funktion bezeugt er erneut, dass der Gehorsam Gott gegenüber einen höheren Stellenwert hat, als der Gehorsam gegenüber religiösen Autoritäten –  selbst wenn diese sich anmaßen, im Namen Gottes zu sprechen, obwohl sie dem Wort Gottes ungehorsam sind (vgl. Apostelgeschichte 4, 19Lukas 12, 4 – 5).  Kein  Mensch,  den  Gott  gesandt hat, kann bzw.  darf schweigen, auch dann nicht, wenn andere ihn deswegen mit dem Tod bedrohen. Der Apostel Paulus fasst das von Petrus hier zum Ausdruck Gebrachte später so zusammen:

“Denn wenn ich das Evangelium verkündige, so ist das kein Ruhm für mich; denn ich bin dazu verpflichtet, und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündigen würde!

(1. Korinther 16, 9; SCHL’2000)

Die Frage stellt sich, warum geistliche und säkulare Autoritäten unterschiedlichster couleur – durch die Jahrhunderte der Kirchengeschichte hindurch – immer wieder (auch und besonders unter Androhung von Verfolgung und Tod) versucht haben, die Verkündigung des Evangeliums zu unterbinden. Der Kirchenhistoriker Dr. Martin Erdmann hat darauf hingewiesen, dass die Antwort auf diese Frage in der Sakralität gewisser Gesellschaftsformen zu finden ist. Sakrale Gesellschaften sind nach Erdmann solche Gesellschaft, in denen das jeweilige Machtzentrum eine Mittlerrolle zwischen Gott bzw. den Göttern und dem Menschen einnimmt. Im Altertum wird dies besonders an  der Stellung des ägyptischen Pharaos bzw. des römischen Kaisers deutlich¹. Jedes Machtzentrum aber, dass sich als Mittler zwischen Gott und den Menschen versteht, muss seinen Alleinstellungsanspruch – wenn nötig auch durch Verfolgung – verteidigen. Sonst zerbricht es, da die Menschen, die ihm vertrauen, sich von ihm abwenden. Ich glaube, dass man diesen Gedanken auch auf die (meisten) Mitglieder des Sanhedrins zur Zeit Jesu bzw. der Apostel anwenden kann. Obwohl diese Männer unter der Besatzungsmacht der Römer keine weltliche Macht ausüben konnten, so ist doch beim Lesen der Evangelien und der Apostelgeschichte erkennbar, dass sie sich als die legitimen Mittler zwischen Gott und dem Volk verstanden. Besonders deutlich wird das immer da, wo sie sich über die göttlichen Gebote hinwegsetzten, indem sie ihre eigenen Vorstellungen zu Geboten erhoben und die Einhaltung derselben von den Menschen verlangten (vgl. Klick!) Dieser Gotteslästerung – denn nichts anderes ist die Gleichstellung menschlicher Vorstellungen mit den Geboten Gottes – sind in der Geschichte aber nicht nur die Pharisäer und Sadduzäer schuldig geworden. Durch alle Jahrhunderte der Kirchengeschichte bis heute traten immer wieder Menschen auf, die den Anspruch erhoben und erheben,  eine Mittlerposition zwischen Gott und den Menschen einzunehmen. Darunter fanden sich religiöse wie auch säkulare Systeme. Beide Systeme konnten bzw. können der Verkündigung des biblischen Evangeliums nicht tatenlos zusehen, da dieses a) nur einen einzigen Mittler, den verherrlichen Menschen Jesus Christus (1. Timotheus 2, 5) verkündigt und dadurch b) Menschen zur Freiheit in Christus befähigt (Galater 5, 1).

* “Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ermordet habt, indem ihr ihn an ein Holz hängtet.“Apostelgeschichte 5, 30 –  Und Petrus fährt fort, auch diesen Männern das Evangelium zu verkünden. Der Messias, den sie der Kreuzigung durch die Römer überantwortet und dadurch getötet hatten, war nicht im Grab geblieben. Gott selbst hatte Ihn auferweckt und damit Sein Werk bestätigt.  Dieser Realität – und damit auch der Realität ihrer Sünde – mussten diese Männer nun ins Auge blicken. 

* “Diesen hat Gott durch seine Rechte zum Führer und Heiland erhöht, um Israel Buße und Vergebung der Sünden zu geben.“Apostelgeschichte 5, 31 – Doch Gott hat noch weit mehr getan, als seinen Sohn aufzuerwecken und damit Sein Werk zu bestätigen. Er hatte Ihn auch erhöht und verherrlicht. Er, der von “den Bauleuten verworfene Eckstein“ ist es, der jetzt den Platz der höchsten Autorität einnimmt. Der Hohe Rat hatte  den Sohn Gottes dahingehend befragt, ob Er der Christus, d.h. der Messias, sei und Er hatte geantwortet, dass sie Ihn zukünftig zur Rechten Gottes erhöht sehen würden (vgl.  Lukas 22, 67 – 71). Genau das war nun geschehen und die “ungelehrten, einfachen Männer“, die ersten Christen, standen nun in der Autorität dieses erhöhten Herrn und Christus vor ihnen. In Seinem Namen, den die Mitglieder des Hohen Rates nicht auszusprechen wagten,  wurde ihnen erneut Buße und Vergebung der Sünden angeboten. 

* “Und wir sind Zeugen von diesen Dingen, und der Heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen.“Apostelgeschichte 5, 32 –  In der vollen Gewissheit, dass Gott sie beauftragt hat und dass sie unter Seiner, d.h. der höchsten Autorität überhaupt, hier sprechen, kann Petrus dann auch bekennen, dass “sie und der Heilige Geist“ Zeugen der in den Versen zuvor erwähnten Geschehnisse sind. Das Zeugnis des Heiligen Geistes, das Petrus hier erwähnt, ist die Erfüllung der Verheißungen Jesu (vgl. z. B. Johannes 15, 26 – 27). Die Tatsache, dass der Heilige Geist an Pfingsten ausgegossen worden war, war ein eindeutiger Beleg für die Erhöhung Jesu Christi zur Rechten Gottes, d.h. dafür, dass der Sohn Gottes verherrlicht worden war und Seine Herrschaft angetreten hatte. Und der Heilige Geist erfüllte nun alle, die Gott gehorsam geworden waren, indem sie an Seinen Sohn glaubten (vgl. Johannes 6, 29; Johannes 17, 31. Johannes 3, 23). Auch die Mitglieder des Hohen Rates waren damit aufgerufen, Gott endlich gehorsam zu werden und an Seinen Sohn zu glauben. Wenn sie dies getan hätten, hätten auch sie die Gabe des ewigen Lebens und Vergebung ihrer Sünden empfangen (Johannes 3, 36; Römer 8, 9). Denn Gott gebietet jedem Menschen, an Seinen Sohn zu glauben (Apostelgeschichte 2, 38; Apostelgeschichte 3, 19; Apostelgeschichte 17, 30). Der Ungehorsam des Menschen gegenüber diesem Gebot führt unweigerlich zum Gericht Gottes. 

* “Sie aber wurden, als sie es hörten, durchbohrt und beratschlagten, sie umzubringen.“Apostelgeschichte 5, 33 – Doch die Mitglieder des Sanhedrin schlugen die gnädige Einladung Gottes, die ihnen durch Petrus entgegengebracht wurde, nicht nur aus, nein, durch den Heiligen Geist von ihrer Sünde überführt (“durchbohrt“), widerstehen Sie Gott und beratschlagen sogar, wie sie die Gesandten Gottes umbringen können. Hatten die Mitglieder des Hohen Rates die Gefangenen kurz zuvor noch aus Furcht vor der Reaktion der Volksmengen unter Vermeidung jedes öffentlichen Interesses vorführen lassen, so sind sie nun so aufgebracht, dass ihnen die Meinung des Volkes völlig egal ist. Mit Sicherheit hätten die durch den Hohenpriester besonders repräsentierten Sadduzäer die Jünger des Herrn den Römern alsbald zur Kreuzigung überantwortet, wenn Gott dies nicht durch das Einschreiten des Pharisäers Gamaliel verhindert hätte.


Für das Evangelium Gottes einstehen

Als der Engel die gefangenen Jünger des Herrn befreit, beauftragt er sie, genau dorthin zurückzukehren, wo man ihren Dienst unterbrochen hat. Dort sollen sie sich “hinstellen“, den ihnen von Gott geschenkten Stand unter Seiner Autorität einnehmen und “alle Worte dieses Lebens“ dem Volk verkündigen. Dadurch sollte dem ganzen Volk offenbar werden, dass der Heiland-Gott, der nichts mehr wünscht, als dass Menschen “zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und errettet werden“ (1. Timotheus 2, 4) sich in Seiner Liebe von keiner menschlichen “Autorität“ aufhalten lässt. Es ist diese Liebe Gottes, die in Christus ihren vollkommenen Ausdruck gefunden hat, die uns immer wieder dazu bewegen will, dass wir den uns gegebenen festen Stand unter Seiner Autorität einnehmen und  selbst im Angesicht von Bedrängnis, Bedrohung und Verfolgung Sein Evangelium zu verkündigen.

Fußnoten:

¹= Dr. Martin Erdmann: “Der Griff zur Macht – Dominionismus, der evangelikale Weg zum globalen Einfluss“, Bethanien-Verlag Oerlinghausen, 2. Auflage 2012, vgl. Seite 15 – 26


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