Bekehrung und Buße

Das Neue Testament lehrt, dass Bekehrung und Buße die ersten Schritte in eine Beziehung zu Gott sind. Was ist unter „Bekehrung“ und „Buße“ zu verstehen? Das Neue Testament lehrt uns, dass die Bekehrung die Reaktion des Menschen auf die Verkündigung des Evangeliums ist. In Apostelgeschichte 2, 38 fordert der Apostel Petrus die Anwesenden auf, Buße zu tun und sich zu Gott zu bekehren:

„Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“

Buße zu tun bzw. Bekehrung ist also etwas, dass jeder einzelne Mensch nur selber für sich tun kann bzw. tun muss. Das griechische Wort, das im Neuen Testament für das Wort „Buße“ benutzt wird, ist „metanoia“ und bedeutet „umdenken“. Der Mensch muss also umdenken und zwar von einem bisher ohne Gott gelebten Leben hin zu einem Leben mit Gott. Daraus wird deutlich, dass „sich bekehren“ bzw. „Buße tun“ die Reaktion eines Menschen auf die Verkündigung des Evangeliums ist und von der Wiedergeburt unterschieden werden muss. Dies wird auch deutlich aus Apostelgeschichte 3, 19:

„So tut nun Buße und bekehrt euch, daß eure Sünden ausgetilgt werden (…)“

und Apostelgeschichte 26, 20:

„(…) sondern ich habe zuerst denen in Damaskus und in Jerusalem und dann im ganzen jüdischen Lande und den Heiden verkündigt, sie sollten Buße tun und sich zu Gott bekehren, indem sie Werke tun, die der Buße würdig sind.“

Die Wiedergeburt (Johannes 3, 1 – 6; Titus 3, 5; Johannes 1, 13) ist die Reaktion Gottes auf die Bekehrung des Meschen, wenn diese mit aufrichtiger Reue und Buße über das gesamte bisherige gottlose Leben einhergeht. Der sich bekehrende Mensch muss einsehen, dass er ein Sünder und durch die Sünde von Gott getrennt ist. Dabei geht es nicht nur um einzelne Verfehlungen (Sünden), sondern um die Erkenntnis, dass ein Leben in Gottlosigkeit und Ungehorsam gegenüber dem allmächtigen, heiligen Gott Sein Gericht verdient hat. Wer mit einem solchen Bekenntnis in ehrlicher Reue zu Gott kommt, erhält Vergebung der Sünden und ewiges Leben (1. Johannes 1, 5 – 10; 1. Johannes 5, 1):

“Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis. Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit. Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.“

“Jeder, der glaubt, daß Jesus der Christus ist, der ist aus Gott geboren; und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der aus Ihm geboren ist.“

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