Was der Mensch sät …. (1)

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Im Brief des Apostels Paulus an die Christen in der römischen Provinz Galatien findet sich folgende Aussage:

„Irret euch nicht; Gott läßt seiner nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.“

(Galater 6, 7)

Ich habe diese Worte manchmal in einem negativen Kontext gehört. Sicherlich wollte der Apostel sie zum einen auch als Mahnung an die Galater verstanden wissen, denn er schickt dem Hinweis von „Saat und Ernte“ ja die Mahnung: „Irrt euch nicht!“ voraus.

Wenn wir jedoch den auf Vers 7 folgenden 8 Vers betrachten, so wird deutlich, dass der Mensch nicht nur eine schlechte Saat säen und dementsprechend auch nicht nur eine schlechte Ernte „einzubringen“ vermag:

„Denn wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten.“

(Galater 6, 8 )

Was bedeutet es nun, wenn Paulus sagt, dass man „auf den Geist säen“ soll? Er greift hier das Bild der Frucht aus Galater 5, 22 neu auf. Dort heißt es:

„Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.“

Der Geist von dem Paulus hier spricht, ist der Heilige Geist, der Geist Gottes, der in jedem Christen lebt (vgl. 1. Korinther 6, 19). Wenn wir auf Seine Leitung, Sein Wirken achten und reagieren, wird Er die in Galater 5, 22 beschrieben Frucht hervorbringen. Aus uns allein können wir das nicht. Aber aus Seiner Kraft ist die möglich. In Galater 5, 16 hat Paulus die Art und Weise unseres Umgangs mit dem in uns wohnenden Heiligen Geist näher beschrieben:

„Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Lust des Fleisches nicht vollbringen.“


Das Wort „wandeln“ spricht von einer dauerhaften Tätigkeit. Wir sind aufgefordert täglich auf die Leitung des Heiligen Geistes zu achten. Diese Leitung empfangen wir im Gebet und durch das Lesen der Heiligen Schrift. Das Wort „wandeln“ zeigt uns aber auch, in welcher Art und Weise diese Leitung und Führung empfangen wird: „wandeln“ ist ein ruhiges Gehen, kein Rennen, Hetzen, Eilen. Wir müssen uns Zeit nehmen, um auf die Führung des Heiligen Geistes zu achten. So werden wir gute geistliche Frucht hervorbringen.

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