Die anderen Ebola-Opfer nicht vergessen!

 

Vor wenigen Tagen konnte der amerikanischen Missionsarzt Dr. Ken Brantley,  der sich bei der Versorgung von Ebola-Opfern mit dem Virus angesteckt hatte, als geheilt aus dem Emory-Krankenhaus in Atlanta entlassen werden. Die ebenfalls mit dem Virus angesteckte Krankenhelferin Nancy Writebol war kurz zuvor entlassen worden. Von beiden Personen, so die behandelnden Ärzte, gehe keine Ansteckungsgefahr mehr aus.
Um die Erkrankung der beiden missionarischen Medizinfachkräfte war in konservativen amerikanischen Medien eine Diskussion entbrannt, die von wenig Barmherzigkeit, dafür aber auch von einem Übermaß an Pseudochristlichkeit geprägt war. (Konservative Kommentatoren wie Ann Coulter warfen dem erkrankten Arzt Egoismus, Idiotie (!) und ein “christliches Fluchtverhalten“ vor. Wer sich, so Coulter, der Auseinandersetzung mit dem Atheismus in Amerika nicht stellen wolle, der gehe eben nach Afrika, um dort ein “Held“ zu werden. Und das war noch der “mildeste“  Vorwurf, den diese Kommentatorin Dr. Brantley machte: Klick! David Westerfield nahm auf seinem Blog unter dem Titel “The Error of Full on Ayn Randian Libertarianism on Display“ zu den weltanschaulichen Hintergründen dieser Auseinandersetzung Stellung (Klick!) und Albert Mohler betrachtete auf seinem Blog Ann Coulters Anklagen aus christlicher Perspektive: „Are Christian Missionaries Narcissistic Idiots? — A Response to Ann Coulter“ (Klick!) Ebenfalls lesenswert ist in diesem Zusammenhang der Kommentar der New York Times: „Fighting Ebola for Us All“: Klick!
)
Die Kommentare Ann Coulters erfuhren nun eine öffentliche Blamage und Widerlegung durch die Stellungnahme der Ärzte, die Dr. Brantley und Nancy Writebol in der Emory-Klinik in Atlanta behandelten. Darin führten die Mediziner aus, dass die Behandlung der beiden Missionare ihnen wertvolle Informationen geliefert habe, die sie nun in die Lage versetzten, anderen Ebola-Opfern besser helfen zu können. (Die Stellungnahme kann hier in englischer Sprache nachgelesen werden: Klick! und Klick!)
Nach der im Fernsehen übertragenen Mitteilung der Ärzte wurde auch Dr. Brantley die Möglichkeit gegeben, sich zu äußern. Der Missionsarzt nutzte diese Gelegenheit nicht nur dazu, seine Dankbarkeit gegenüber vielen Menschen auszudrürcken, sondern auch zu einem beeindruckenden Glaubenszeugnis und einem eindringlichen Appel an die Welt, jene “in (politischer) Leiterschaft und einflussreichen Positionen zu ermutigen, alles in ihrer Macht stehende zu tun, damit dieser Ebola-Ausbruch beendet wird“. Die Welt dürfe die vielen anderen Ebola-Opfer nicht vergessen. Das Statement der Ärzte und die anschließende Ansprache von Dr. Brantley kann hier angesehen werden:

Falls das Video im E-Mail-Abopnnement nicht angezeigt wird: Klick!


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