Amish Grace

Translation here.

Am Morgen des 2. Oktober 2006 drang ein Attentäter in die kleine Schule der amischen Gemeinschaft in Nickel Mines, einem kleinen Dorf des Kommunalverbands Bart Township, Bezirk Lancaster County, im amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania, ein. In dem Schulgebäude, das nur über einen Gemeinschaftsschulraum verfügte, befanden sich zu diesem Zeitpunkt alle Schulkinder der Gemeinschaft, sowie einige Erwachsene. Charles Carl Roberts, selbst Vater von drei Kindern, schickte alle Jungen und die Erwachsenen aus dem Schulraum und verbarrikadierte die Tür mit Möbelstücken. Er befahl den zurückgebliebenen Mädchen, sich in einer Reihe aufzustellen und begann dann, sie zu erschießen. Nach Berichten von Überlebenden des Attentats ging er dabei wie bei einer Hinrichtung vor. Anschließend nahm er sich selbst das Leben. Durch das Attentat verloren fünf Schülerinnen im Alter von sieben bis dreizehn Jahren ihr Leben. Drei der Mädchen starben noch am Ort des Verbrechens, zwei weitere starben am nächsten Morgen im Krankenhaus. Fünf andere Mädchen überlebten das Attentat schwer verletzt. Einige von ihnen befinden sich bis heute in ärztlicher Behandlung. Über die Gründe, die Charles Carl Robertson zu diesem Verbrechen bewegten, kann nur wenig gesagt werden. In einem der Abschiedsbriefe, in denen er seinen Selbstmord ankündigt, soll die Rede davon gewesen sein, dass er Hass auf Gott hegte, weil eines seiner Kinder, eine kleine Tochter, nur wenige Minuten nach ihrer Geburt verstorben war.
Das Attentat erregte über die Grenzen der USA Aufsehen, weil die amische Gemeinschaft innerhalb kurzer Frist ihre Vergebung gegenüber dem Attentäter aussprach und die Witwe Marie Roberts mit ihren Kindern auf verschiedene Weise unterstützte (Klick!).
Die Geschichte des Attentats wurde unter dem Titel „Amish Grace“ verfilmt. Der 2010 erschienene Film stellt keine Dokumentation dar, er ist eine Mischung aus Tatsachen und einigen fiktionalen Elementen (Klick!).
Für viele Christen ist das Leben, dass Amishe der so genannten  “Old Order“ führen, in vielen Dingen sehr fremd. Ihre tiefe Verwurzelung in der Vergebung Jesu Christi und ihre Bereitschaft, diese selbst gegenüber einem Mörder auszuleben, kann jedoch für alle Christen ein motivierendes Vorbild sein. 

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