Verfasst von: JNj. | 1. Februar 2010, 6:30

BAB am 01.02.2010

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BAB: Bemerkenswertes aus der Blogosphäre … und von anderswo her:

Heute mit drei Hinweisen zum Thema Mormonen:

Im Rahmen eines Seminars in Manti/Utah/USA sprach Sandra Tanner, Mitbegründerin der Utah Lighthouse Ministry und bekannte Expertin in Fragen zur Geschichte der  Mormonen zum Thema “Why Mormons leave” (“Warum Mormonen ihre Kirche verlassen”) . Der interessante Vortrag kann (in englischer Sprache) auf youtube angesehen werden: Klick.
Der Vortrag kann auch kostenlos als MPEG4 heruntergeladen werden (503 MB): Klick.
Das persönliche Lebenszeugnis von Sandra Tanner über ihren Weg aus dem Mormonentum zum christlichen Glauben (in englischer Sprache)  kann hier angesehen werden: Klick.

Welche befreiende Auswirkung die Begegnung mit dem biblischen Evangelium für Mormonen haben kann zeigt das Zeugnis von fünf jungen Männern, alles Ex-Mormonen, die heute als “Adam’s Road Band” die Gnade Gottes verkünden :

Weiterführende Links zu “Adam’s Road Band”:

* Homepage
* MySpace
* Facebook


Das ausführliche Video “Search for Truth” (“Suche nach Wahrheit”)  von  “Good News for LDS”  macht in 12 Abschnitten die unüberbrückbaren Unterschiede zwischen dem biblischen Evangelium und der Lehre der Mormonenkirche deutlich. das Video kann hier angesehen werden : Klick.

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Verfasst von: JNj. | 30. Januar 2010, 6:30

Christen sind besser … ?


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Text als PDF downloaden.

Menschliche Wertungen & Gottes Sicht der Dinge

Manchmal begegnet man als Christ im Gespräch mit anderen Menschen der Aussage: “Ihr Christen denkt wohl auch, ihr seid besser/die besseren Menschen!?!” Man kann diese Aussage als “weit hergeholten Vorwurf” beiseite schieben, doch es scheint mir, dass es auch immer wieder  einmal Christen gibt, die einen solchen (wohlgemerkt: falschen!) Eindruck mit Worten oder Taten bei anderen Menschen hinterlassen. Was aber sagt die Heilige Schrift?

Biblische Anthropologie beginnt ja nicht mit den Evangelien oder den Briefen des Neuen Testaments, sie beginnt schon mit dem Schöpfungsbericht (1. Mose 1 – 3 ). Danach ist der (= jeder) Mensch “im Bilde Gottes” geschaffen:

“Und Gott sprach: Wir wollen Menschen machen nach unserm Bild uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh auf der ganzen Erde, auch über alles, was auf Erden kriecht! Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; männlich und weiblich schuf er sie.”

(1. Mose 1, 26 – 27)


Folgen wir dem Begriff “Bild” durch die Bibel, dann sehen wir, dass er häufig als Synonym für den Begriff “Repräsentant” benutzt wird. So steht z.B. im das im Buch Daniel beschriebene Bild des Königs Nebukadnezar, welches dieser von  allen seinen Untertanen anbeten ließ, für die Person und Macht dieses Alleinherrschers (vgl. Daniel   3, 1 – 3). Oder denken wir an die  Frage der Pharisäer nach der Steuerzahlung in  Lukas 20, 20 – 25. Dort heißt es:

“Und sie lauerten ihm auf und sandten Aufpasser ab, die sich stellen sollten, als wären sie redlich, um ein Wort von ihm aufzufangen, damit sie ihn der Obrigkeit und der Gewalt des Landpflegers überantworten könnten. Und sie fragten ihn und sprachen: Meister, wir wissen, daß du richtig redest und lehrst und nicht die Person ansiehst, sondern den Weg Gottes der Wahrheit gemäß lehrst. Ist es uns erlaubt, dem Kaiser die Steuer zu geben, oder nicht? Da er aber ihre Arglist merkte, sprach er zu ihnen: Was versucht ihr mich? Zeiget mir einen Denar! Wessen Bild und Aufschrift trägt er? Sie antworteten: Des Kaisers. Er aber sprach zu ihnen: So gebt doch dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!

Das Geldstück trug Cäsars Bild, es repräsentierte also Cäsar selbst, seine Macht und seinen Einfluss. Der Mensch (jeder Mensch), der im Ebenbild Gottes geschaffen wurde,  ist nach biblischer Lehre als  Geschöpf Gottes ein also auch ein Repräsentant Gottes. Das macht seine Einzigartigkeit, seinen “Wert” aus. Diese Einzigartigkeit etc. wird auch dadurch nicht geschmälert, dass der Mensch – wie der Apostel Paulus es sehr treffend ausdrückt – “die Herrlichkeit Gottes” durch den Sündenfall verloren hat (vgl. Römer 3, 23). Diese Ebenbildlichkeit/Repräsentanz besteht heute immer noch (1. Korinther  11, 7). Sie ist völlig unabhängig von Status, Rasse, Religion, Bildung, Verhalten und was immer wir Menschen sonst noch benutzen, um uns von anderen zu unterscheiden. Sie ist auch völlig unabhängig davon, ob ein Mensch entsprechend diesem Wert, der ihm gegeben ist, lebt oder nicht. Ein Mensch mag betrunken in der Gosse liegen oder mir im Brioni-Mantel gekleidet im Kanzleramt begegnen – im Wert, in der Einzigartigkeit des von Gott geschaffenen Geschöpfes gibt es keinen Unterschied. Gott Selbst macht keine Unterscheidung zwischen den von Ihm geschaffenen Menschen, es gibt kein “Ansehen der Person” vor Gott:


“Denn Jahwe, euer Gott, er ist der Gott der Götter
und der Herr der Herren,
der große, mächtige und furchtbare Gott,
der keine Person ansieht und kein Geschenk annimmt …”

(5.Mose, 10, 17)

“Und er sieht nicht an die Person der Fürsten und kennt den Herrlichen nicht mehr als den Armen; denn sie sind alle seiner Hände Werk.”

(Hiob 34, 19)

“Petrus aber tat seinen Mund auf und sprach: Nun erfahre ich mit der Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht …”

(Apostelgeschichte 10, 34)

“Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott.”

(Römer 2, 11)


Wenn Gott Selbst keine Unterscheidung zwischen den von Ihm geschaffenen Menschen macht,
wie viel weniger steht es mir zu, eine solche Wertunterscheidung zu treffen? Der Apostel Jakobus macht  in seinem Brief deutlich, wie unsinnig eine solche Haltung unter Christen ist:

“Durch sie [die Zunge, JNj.] loben wir Gott, den Vater, und durch sie fluchen wir den Menschen, die nach dem Bilde Gottes gemacht sind.”

(Jakobus 3, 9)

Eine solche Haltung bei Christen geht an Gottes Sicht des Menschen vorbei, sie ist Zielverfehlung, also Sünde. Die Ebenbildlichkeit bezieht sich auf alle Menschen, sie wird durch die göttliche Schöpfung konstituiert. Auch eine Unterscheidung zwischen jenen, die  zum Leib Christi, d.h., der Versammlung (= Gemeinde/Kirche)  und jenen, die (noch) “nicht zum Leib Christi” (= Gemeinde/Kirche) gehören, kann deswegen nicht zu einem Wertunterschied führen, weil alle – drinnen wie draußen – Geschöpfe Gottes sind. Wer nun meint, dass jene, die “drinnen” sind, besser seien, als jene, die sich (noch) “draußen” befinden, irrt und hat das, was Gottes Wort über den Menschen im Zusammenhang mit der Ebenbildlichkeit Gottes sagt, nicht verstanden.

Selbst innerhalb der Gemeinschaft der Gläubigen wird der Vorstellung, es könnte Wertigkeiten (“Bessere” oder “Schlechtere”) geben, ein Riegel vorgeschoben:’

“Nichts tut durch Zank oder eitle Ehre; sondern durch Demut achte einer den andern höher denn sich selbst, und ein jeglicher sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was des andern ist.”

(Philipper 2, 3 – 4)

“… und seid untereinander untertan in der Furcht Gottes.”

(Epheser  5, 21)

Ich kann verstehen, dass Begriffe wie “Gemeinde der Heiligen”, “Erwählte”, “Wiedergeborene”, “Gerettete” oder “königliches Priestertum”  den Gedanken erwecken können, dass damit Abstufungen/Wertungen verbunden sein könnten. Diese Begriffe sind leider auch in dieser falschen Weise verstanden, ja missbraucht worden. Untersucht man sie jedoch genauer, so stellt man fest, dass diese Begriffe im Kontext des Neuen Testaments nicht als “Auszeichnungen”, “Wertmerkmale” o.ä. gebraucht werden, sondern als Ausdruck von Aufgaben, Verantworung(en), Verpflichtungen. Nehmen wir z.B. den Begriff “Erwählung”, der aufgrund der gegenwärtigen Diskussion um die Lehren des (neuen) Calvinismus sehr aktuell ist. Wer meint, “Erwählung” würde bedeuten, der “Erwählte” sei etwas Besseres, geht völlig am Sinn dieses Wortes im Neuen Testament  vorbei. Das Neue Testament  gebraucht “Erwählung” oder “Vorherbestimmung” immer im Zusammenhang mit einer Aufgabe, einer Verpflichtung, einem Auftrag. Eingebildeten “Erwählte” sind oft überrascht, wenn man ihnen das verdeutlicht. Oder nehmen wir den Begriff “Gemeinschaft der Heiligen”. Heilige sind nach der Definition des Neuen Testaments Menschen, die “zum Dienst Gottes” abgesondert sind. Betonung auf “Dienst”! Da gibt es viele eingebildete “Heilige”, die meinen, ihrer Heiligkeit sei Genüge getan, wenn sie sonntags in irgendeiner Kirche die Bank drücken … Auch denen wird ganz schnell anders, wenn man  ihnen die wahre Bedeutung dieses Begriffes erläutert und das zu Recht. Ich sehe daher nicht in erster Linie in diesen Begriffen eine Gefahr von Wertungen, sondern im biblischen Analphabetismus vieler Gläubiger, die diese Begriffe nicht in ihrem biblischen Sinn verstehen. Es ist die Aufgabe, der für Lehre und Wortverkündigung Verantwortlichen, die Gläubigen im richtigen Verständnis dieser Begriffe und im richtigen Ausleben derselben anzuleiten.  Erst wenn ein Gläubiger kein falsches Bild dieser Begriffe – und damit von sich selbst – hat, wird er fähig, seinen Mitmenschen in der Liebe und Achtung zu begegnen, die Gott für diese Menschen hat.

Weiterführende Links/kostenloser Download:

1) Vortrag zum Thema “Prädestination/Erwählung” (mp3, Zip-Datei)

2) Kostenloser Download des Buches “Die fünf Punkte des Calvinismus” von P. Streitenberger

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Verfasst von: JNj. | 26. Januar 2010, 4:30

Selbstmord (5b)

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Die gesamte Artikelreihe
“Selbstmord – eine christliche Betrachtung”
als PDF downloaden

“Selbstmörder kommen nicht in den Himmel” ?!?

Wie ich bereits in Teil 5a ausgeführt habe, war die Annahme, das Selbstmörder kein ewiges Leben haben würden, lange Zeit eine verbreitete kirchliche Aussage. Aber war/ist sie deswegen auch biblisch?  Betrachten wir noch einmal kurz, was ich in dem vorhergehenden Artikel  über das schrieb, was  bei der Erlösung geschieht und was sie umfasst:

Biblische Erlösung ist ein Werk Gottes, das vom Menschen nicht rückgängig gemacht werden kann. Sie ist ein Geschenk Gottes, das der Mensch, wenn er es einmal erhalten hat, nie wieder verliert (vgl. Johannes 10, 27 – 29).Um in den Genuss der Erlösung zu gelangen, muss ein Mensch “von neuem geboren werden”. Der Apostel Johannes gibt darüber im ersten Kapitel seines Evangeliums Auskunft:

“Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; welche nicht aus dem Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.”

(Johannes 1, 12 – 13)

Ein Mensch wird wiedergeboren, d.h. zu einem neuen Menschen, zu einem Kind Gottes, wenn er “an seinen Namen glaubt”. Aus dem Zusammenhang von Johannes 1 wird deutlich, wessen Name hier gemeint, der Name Jesus Christus, der Name des von Gott gesandten Heilands und Erlösers, des Sohnes Gottes selbst. Viele weitere Stellen im Neuen Testament belegen dies (vgl. Johannes 3, 18; 1. Johannes 3, 23; 1. Johannes 5, 13; 1. Johannes 5, 1; Römer 10, 13; Apostelgeschichte 2, 21; Apostelgeschichte 16, 31). Dabei beinhaltet das “an den Namen” glauben hier den Glauben an die Person Jesu selbst. Mit dem Glauben an den Herrn Jesus Christus muss, so lehrt es das Neue Testament, die Buße bzw. Bekehrung einhergehen:

Buße zu tun bzw. sich bekehren ist gemäß Apostelgeschichte 2, 38 etwas, dass jeder einzelne Mensch nur selber für sich tun kann bzw. tun muss. Das griechische Wort, das im Neuen Testament für das Wort “Buße” benutzt wird, ist “metanoia” und bedeutet “umdenken”. Der Mensch muss also umdenken und zwar von einem bisher ohne Gott gelebten Leben hin zu einem Leben mit Gott. Daraus wird deutlich, dass “sich bekehren” bzw. “Buße tun” die Reaktion eines Menschen auf die Verkündigung des Evangeliums ist und von der Wiedergeburt unterschieden werden muss. Dies wird auch deutlich aus Apostelgeschichte 3, 19 und Apostelgeschichte 26, 20. Die Wiedergeburt ist die Reaktion Gottes auf die Bekehrung des Menschen, wenn diese mit aufrichtiger Reue und Buße über das gesamte bisherige gottlose Leben einhergeht.  Wer immer sich also in aufrichtiger Reue von seinem Leben ohne Gott abwendet, zu Gott umkehrt und die uns in Jesus Christus angebotene Erlösung annimmt (Johannes 14, 6 – 7; 1. Timotheus 2, 5; Apostelgeschichte 4, 12; 1. Korinther 15,3), wird von neuem geboren, erhält Vergebung der Sünden und ewiges Leben in der Gemeinschaft mit Gott. Das bekannte Gleichnis vom verlorenen Sohn in Lukas 15, 3 – 24 macht dies auf unvergleichliche Weise deutlich.

Diese Erlösung ist einmalig und ewig. Nichts, auch keine Sünde (griech.: “harmatia” = Zielverfehlung), auch keine Sünde  in Form eines Selbstmordes, kann sie rückgängig machen. Weil die Erlösung ein Gnadengeschenk Gottes ist und wir sie uns durch Werke nicht erarbeiten oder erkaufen können (vgl. Römer 3, 20 – 24), kann sie auch durch falsches menschliches Handeln (= Sünde) nicht ungeschehen gemacht werden! Sünde im Leben des Christen beeinträchtigt den Genuss der Gemeinschaft mit Gott, sie betrübt Gott (vgl.    1. Mose 6, 6; Epheser 4, 30), aber sie zerbricht die Gemeinschaft zwischen dem Gläubigen und Gott nicht (vgl. 1. Johannes 2, 1). Das gilt auch für die Sünde des Selbstmordes. Wenn ein Mensch  durch die neue Geburt Leben aus Gott empfangen hat (Johannes 3, 3 – 7) bleibt dieses neue, geistliche Leben ewig in ihm (vgl. 1. Petrus 1, 23). Der Apostel Paulus schreibt in Römer 8, 38 – 39:

“Denn ich bin überzeugt,
dass weder Tod noch Leben,
weder Engel noch Fürstentümer,
weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
noch Gewalten, weder Höhe noch Tiefe,
noch irgend ein anderes Geschöpf
uns zu scheiden vermögen wird
von der Liebe Gottes,
die in Christo Jesu ist,
unserem Herrn.”

Jemand hat sehr treffend zu diesen Versen angemerkt, dass  der Begriff “Tod” hier keine Art des Todes ausschließt, also auch nicht den Selbstmord und dass der Begriff  “(noch irgend ein anderes) Geschöpf” jeden Menschen einschließt, auch den Menschen, der sich selbst das Leben nimmt.

Wenn Sie, lieber Leser, sich mit dem Gedanken des Selbstmordes tragen, wenn Sie Ihre Situation als ausweglos oder Ihnen Ihr Leben als sinnlos erscheint, bedenken Sie bitte, dass mit Gottes Hilfe keine Situation ausweglos ist und dass Gott Ihnen ein erfülltes, sinnvolles Leben schenken möchte. Auch Ihnen ganz persönlich gilt die Zusage Jesu Christi aus Matthäus 11, 28 – 29:

“Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und unter Lasten stöhnt!
Ich werde euch ausruhen lassen.
Nehmt mein Joch auf euch, und lernt von mir!
Dann findet euer Leben Erfüllung, denn ich quäle euch nicht
und habe ein demütiges Herz.”


Sie können uns auch gern eine Mail senden, lassen Sie uns gemeinsam eine Lösung für Ihre Not finden!

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Verfasst von: JNj. | 18. Januar 2010, 6:30

BAB am 18.01.2010

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BAB: Bemerkenswertes aus der Blogosphäre … und von anderswo her:

Heute mit drei Literaturtipps:

Das Institut für Israelogie Gießen stellt auf seiner Seite die wertvollen AT-Kommentare von Franz  Delitzsch (herausgegeben Zusammenarbeit mit Carl Friedrich Keil) als pdf zum Download zur Verfügung: Klick.

Den ebenfalls sehr wertvollen (kompletten) Kommentar zum Neuen Testament von Theodor Zahn (in deutscher Sprache) bietet Dr. Benno  Zuiddam auf seiner website als pdf zum Download an (funktioniert bei mir nur im Internet-Explorer): Auf das runde Symbol neben dem Titel klicken.

Die bekannte englisch Kirchengeschichte von Andrew Miller (“Millers Church History” oder “Short Papers on Church Histrory”) kann im HTLM-Format hier gelesen werden. Hier können Abschnitte der kompletten Church History als pdf heruntergeladen werden.

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Verfasst von: JNj. | 16. November 2009, 6:30

BAB am 16.11.09

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BAB: Bemerkenswertes aus der Blogosphäre … und von anderswo her:

Das Fossil “Ida”, das als angebliches “Missing Link”, also als das vermeintliche Verbindungsglied  zwischen Affe und Mensch, im “Darwinjahr” besonders gefeiert wurde, entpuppte sich zwischenzeitlich  als vorschneller medialer Knalleffekt des norwegischen Paläontologen Jørn Hurum. Andere Wissenschaftler ordnen “Ida” einer Gruppe von Primaten zu, die ausgestorben sind. Hier findet sich der ausführliche Artikel zur Kontroverse bei Spiegel-Online.

Mit einem anderen Mythos räumt Paul Butler  in seinem (englischsprachigen) Radiobeitrag “Galileo, his Telescope and the Church” auf. Sein Interviewpartner, Dr. Danny Faulkner, Professor und Astronom an der University of South Carolina – Lancaster, führt darin aus, dass Galileo nicht im Widerspruch zum biblischen, sondern zum ptolemäischen  Weltbild stand. Mehr dazu hier: Klick.

Abschließend einmal mehr ein Video über die Bedeutung des Erlernens von Sprachen, diesmal ein ernstes: Prof. Elizabeth Groves (Westminster Theological Seminary) spricht über die Wichtigkeit biblische Sprachen zu lernen.

Teil 1:


Teil 2:


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Verfasst von: JNj. | 10. November 2009, 6:30

BAB am 10.11.09

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BAB: Bemerkenswertes aus der Blogosphäre … und von anderswo her:

“Rede mit mir – niemand spricht mit mir!” – Es sind dies die  verzweifelten Worte eines 23jährigen amerikanischen Vaters, der aufgrund der Wirtschaftskrise seine Arbeit verloren hat und – um sich und sein zweijähriges Kind zu ernähren – keinen anderen Ausweg mehr sah, als die Advance America Bank zu überfallen. So geschehen Ende Oktober 2009 in Indianapolis im US-Bundesstaat Indiana. Wie die Bankangestellte Angela Montez dem Fernsehsender ABC berichtete, war der Mann in die Bank gekommen, um sich Geld zu leihen, zog dann aber eine Waffe und bedrohte sie. Die Auseinandersetzung zwischen ihr und Gregory Smith, dem Bankräuber, wurde vollständig auf Video aufgezeichnet. In ihrer Angst begann Montez laut zu beten und zu dem Bankräuber zu sprechen. “Ich begann zu weinen und zu beten und sagte ihm, dass er viel zu jung sei, um sein Leben so  weg zuwerfen.”  Es müssen ihr ehrliches Gebet und ihre  Tränen gewesen sein, die Smith’ Herz und Mund öffneten, denn  der Überfall nahm einen ungewöhnlichen Verlauf. Gregory Smith, eben noch im Begriff, sich das benötigte Geld mit Waffengewalt zu erzwingen, erzählte der Angestellten, dass er seit Monaten keine Arbeit mehr habe, obwohl er alles versucht hätte. Niemand wäre bereit gewesen, ihm einen Job zu geben. Er fürchte, dass er und seine zweijährige Tochter obdachlos werden würden. Sein Bericht gipfelte in den Worten: “Rede mit mir – niemand spricht mir mir! Ich habe niemanden.” Nach ihrem Gespräch kniete der Bankräuber mit der Angestellten nieder, um zu beten. Anschließend nahm er die einzige Patrone aus seiner Waffe und übergab sie an Angela Montez. Er schickte sie in den Pausenraum, entnahm der Kasse 20 Dollar und steckte das Mobiltelefon der Angestellten ein. Dann verließ er die Bank. Dabei wurde sein Gesicht vollständig von der Videoüberwachung erfasst. Dieses Video wurde später im Fernsehen ausgestrahlt, wobei die Mutter von Gregory Smith ihren Sohn erkannte und Kontakt zu ihm aufnahm. Gregory Smith stellte sich am Tag darauf der Polizei. Kevin Wethington vom Indianapolis Police Department sagte, dass er in seiner gesamten Zeit als Polizist so etwas noch nie gesehen habe: “Der Räuber umarmt das Opfer und später umarmt das Opfer den Täter.” Angela Montez zeigte sich in ihrem Interview überzeugt, dass die Begegnung zwischen ihr und Gregory Smith eine Fügung Gottes gewesen sei, denn es wäre völlig unüblich, dass niemand während 40 Minuten ihren sonst so belebten Kassenraum aufsuche oder dass das Telefon über so lange Zeit nicht klingeln würde. “Es ist so traurig, dass dieser junge Mann keinen anderen Ausweg sah und glaubte, es gäbe niemanden, an den er sich wenden könne,” sagte Montez und fuhr fort: “wir Christen  müssen unsere Herzen öffnen und christliche Geschäftsleute müssen solchen jungen Männern eine Chance geben!” Man kann nur hoffen, dass Angela Montez Appell auf offene Herzen und Ohren  stößt. Ein Artikel (in englischer Sprache) über diesen Vorfall findet sich bei Lite-News.com: Klick Ein ca. 3 Minuten dauerndes Video gibt es auf Youtube:

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Verfasst von: JNj. | 8. November 2009, 6:30

Sonntag der verfolgten Kirche 2009

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Jedes Jahr vereinen sich weltweit Christen zum größten globalen Gebetstag seiner Art: dem internationalen Gebetstag für die verfolgte Kirche. Als Christen in Amerika oder Europa, die wir uns eines großen Maßes an Glaubensfreiheit erfreuen,  können wir uns das vielleicht gar nicht vorstellen, doch auch im Jahr 2009 werden Christen um ihres Glaubens willen verfolgt und zwar in größerem Umfang als je zuvor in der gesamten Kirchengeschichte. Christliche Versammlungshäuser und Bibeln werden verbrannt, Christen  selbst werden benachteiligt, gefangen gehalten, gefoltert, ja ermordet. Sie brauchen unsere Hilfe, Fürsorge, unser Gebet. Die Heilige Schrift fordert uns auf, diesen Mitgläubigen mit praktischer Hilfe und im Gebet beizustehen:

“Gedenket der Gefangenen als Mitgefangene und derer, die Ungemach leiden, als solche, die selbst auch noch im Leibe leben.“

(Hebräer 13,3)

“Tue deinen Mund auf für den Stummen, für das Recht aller Verlassenen! Tue deinen Mund auf, richte recht und verteidige den Elenden und Armen!”

(Sprüche 31, 8 – 9)


Weitere Informationen zum internationalen Gebetstag für die verfolgte Kirche finden Sie auch auf den Homepages der beteiligten Hilfswerke:

* Sonntag der verfolgten Kirche

* Open Doors

* Hilfsaktion Märtyrerkirche

* Aktionskomitee für verfolgte Christen

* Christian Persecution Blog

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Verfasst von: JNj. | 6. November 2009, 6:30

Heiligung (1)

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Viele Christen haben in den vergangenen Jahren den Begriff “Heiligung” (d.h., einen Gott wohlgefälligen Lebenswandel) mit “Gesetzlichkeit” gleichgesetzt, ihn mit einem verkrampften, pharisäerhaften, ja heuchlerischen (O-Ton: “moralinverseuchten”) Glauben in Verbindung gebracht und dementsprechend abgelehnt. Die dieser Ablehnung zu Grunde liegenden Vorwürfe waren oft nicht aus der Luft gegriffen: Immer wieder haben sich in christlichen Gemeinschaften Verhaltensregeln, Traditionen etc. eingebürgert, die wir so nicht im Neuen Testament finden. Manchmal  wurden sie dem Alten Testament entnommen und – obwohl Gott diese Gebote explizit dem Volk Israel gab – auch auf Christen angewandt. Die so entstandenen Traditionen bekamen ein geistliches Eigenleben, ja höheren Stellenwert als die Heilige Schrift, das Wort Gottes. Eine sehr ähnliche Entwicklung kritisierte der Herr Jesus Christus schon zur Zeit seines irdischen Dienstes an den Pharisäern:

“Da kamen Schriftgelehrte und Pharisäer von Jerusalem zu Jesus und sprachen: Warum übertreten deine Jünger die Überlieferung der Alten? Denn sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Und warum übertretet ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen? Denn Gott hat geboten: «Ehre deinen Vater und deine Mutter!» Und: «Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben.» Ihr aber sagt: Wer zum Vater oder zur Mutter spricht: Ich habe zum Opfer vergabt, was dir von mir zugute kommen sollte; der braucht seinen Vater und seine Mutter nicht mehr zu ehren. Und so habt ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen aufgehoben. Ihr Heuchler! Trefflich hat Jesaja von euch geweissagt, wenn er spricht: «Dies Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir. Vergeblich aber ehren sie mich, indem sie Lehren vortragen, welche Menschengebote sind.»”

(Matthäus 15, 1 – 9)

Neben das Gesetz, das sie von Gott empfangen hatten, stellten die Pharisäer  die “Satzungen der Alten”, Traditionen, menschliche (Zusatz-)”Gebötlein”, Überlieferungen, Interpretationen. Irgendwann nahmen diese menschlichen Worte mehr Platz ein, als Gottes Wort. Damit war der “Tod im Topf”. An die Stelle eines lebendigen Glaubens, der aus der Beziehung zu Gott lebt und aus dieser Beziehung die Kraft empfängt, die göttlichen Weisungen mit Freude einzuhalten, wurde ein starres System ohne geistliche Lebendigkeit. Aber wir wären sehr schlecht beraten, wenn wir nun mit dem Finger auf die bösen, “geistlosen” Pharisäer zeigen würden. Denn durch die gesamte christliche Kirchengeschichte hindurch können wir ähnliche Entwicklungen aufzeigen. Wo immer menschliche Gebote, Traditionen, Überlieferungen etc. einen Stellenwert einnehmen, der allein dem Wort Gottes gebührt, ja es vielleicht sogar ersetzen, da schwindet das geistliche Leben, muss es schwinden. Der Grund dafür ist ganz einfach. In Johannes 6, 63 sagt der Herr Jesus Christus:

“Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben.”

Gottes Worte sind weit mehr als menschliche Worte, Gebote etc. Sie haben eine geistliche Kraft, die weit über ein emotionales Berühren hinausgeht. Gottes Wort schafft neues, ja ewiges (!) Leben. Petrus hatte das erkannt. Denn als der Herr Jesus Christus die Frage aufwirft, ob die Jünger ihn verlassen wollen, antwortet dieser Jünger:

“Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens.”

(Johannes 6, 68)

“Worte ewigen Lebens” – Petrus hatte erkannt, dass es dazu keine Alternative gab. Es gibt sie auch heute nicht. Wo immer Menschen aus eigener Kraft Gottes Gebote halten wollen, wo immer Menschen aus eigener Kraft versuchen, “heilig” zu leben, da müssen sie scheitern (Johannes 15, 5). Wo immer menschliche Gebote neben Gottes Wort gestellt werden, da ist geistlich gesehen der “Tod im Topf”, da degeneriert geistliches Leben zu einem starren System, ja erstirbt früher oder später. Nur an der Quelle des Lebens (Ps. 36, 10), in der lebendigen Beziehung zu Gott und Seinem Sohn, empfängt der Gläubige auch die geistliche Kraft, Gottes Weisungen gemäß zu leben.

Vielleicht haben Sie schon lange Zeit versucht, ein Gott wohlgefälliges Leben zu führen, aber  es  ist Ihnen nicht wirklich gelungen. Ihr christlicher Lebenswandel ist vielleicht mehr durch Krampf und Kampf gekennzeichnet, als durch Freude und Fülle (Johannes 10,10). Wenn dem so ist, dann lassen Sie doch heute, gerade jetzt, diesem Krampf hinter sich. Wenden Sie sich ab von jeder Art “frommer Gottlosigkeit”, d.h. von einer Frömmigkeit, die, unabhängig von Gott, aus eigener Kraft, versucht Gottes Weisungen zu halten. Wenden Sie sich der einzigen Quelle geistlichen Lebens zu, dem Herrn Jesus Christus selbst. Bekennen Sie Ihm im Gebet, dass Sie aus eigener Kraft ein Gott wohl gefälliges Leben führen wollten. Bitten Sie Ihn, Ihr Leben durch Sein Wort und Seinen Heiligen Geist zu erneuern und Ihnen – vielleicht zum ersten Mal, vielleicht erneut, eine lebendige Beziehung zu Ihm selbst zu schenken. Er wird Ihre Bitte nicht unerhört lassen, denn Er hat versprochen:

“Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! Nehmet auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen; denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht!”

(Matthäus 11, 28 – 30)

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Arbeits- und Informationsmaterial zum
“Sonntag der verfolgten Kirche” 2009

Bereits hier habe ich auf den auch in diesem Jahr wieder stattfindenden internationalen Gebetstag für verfolgte Christen (“Sonntag der verfolgten Kirche”) hingewiesen. Wer sich vielleicht erst jetzt entscheidet, mit seiner Gemeinde/seinem Hauskreis ebenfalls am kommenden Sonntag (oder alternativ am Sonntag darauf, 14. November) unserer verfolgten Mitgläubigen zu gedenken und aus diesem Grund noch Informations- oder Arbeitsmaterialien sucht, kann diese kostenlos auf der schweizerischen Seite “Sonntag der verfolgten Kirche” herunterladen. Zur Auswahl stehen:

* Einleitungsbrief (pdf)

* Planungsvorschläge (pdf)

* Die weltweite Verfolgung (pdf)

* Karte zur weltweiten Verfolgung (pdf)

* Infos bzgl. der Gebetsschwerpunkte: Jemen/Laos/Usbekistan

* Das Thema in der Sonntagsschule (pdf)

* Was können wir tun? (pdf)

* Power Point Präsentation zum Sonntag der verfolgten Kirche 2009 (PPT)


Weitere Informationen finden Sie auch auf den Homepages der beteiligten Hilfswerke:

* Sonntag der verfolgten Kirche

* Open Doors

* Hilfsaktion Märtyrerkirche

* Aktionskomitee für verfolgte Christen

* Christian Persecution Blog

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Verfasst von: JNj. | 3. November 2009, 6:30

Ratschlag für Prediger,

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… aber nicht nur ;-)


“Practice, practice what you preach,
What you do, not what you say
that’s gonna count on Judgement Day!”

 

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