Verfasst von: JNj. | 7. Juli 2009, 0:01

Fundstück: Gebet als smarte Priorität

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Im Rahmen meines CW-Lese-Projektes hat mich diese kurze Anmerkung sehr angesprochen:

We are praying a little more, I hope, and through the grace of God this will be done. (…)  May God teach us to give ourselves to prayer: it is easily forgotten in the work itself, and this is the first bad symptom for the work, as for the soul.“¹

Wer Selbst-, Zeit- bzw. Projektmanagement nach der “Smart-Methode” gelernt hat (Erläuterungen siehe auch: hier), der hat dabei sicherlich  auch folgenden Merksatz gehört/gelernt/verinnerlicht:

Wichtig ist eine Aufgabe, wenn sie mich meinen Zielen näher bringt, dringlich ist sie, wenn ich – ohne diese zu erledigen – unter Termindruck gerate.”

Die erste Priorität meines Lebens als Christ ist meine Beziehung zu Gott, alles andere fließt aus dieser Beziehung. Diese Beziehung wird aufrecht erhalten durch Gebet (Reden zu Gott) und Lesen Seines Wortes (Hören auf Gott). Beides – Gebet und Bibellese – ist wichtig, denn ohne sie wird d i e s e s  Ziel nicht erreicht und auch alle anderen Ziele/Projekte etc. werden nicht die Qualität haben, die sie haben könnten (jedenfalls nach meiner Erfahrung). Darum gehören Gebet und Wort Gottes auf meiner TODO-Liste an erste Stelle. Schon Martin Luther scheint in diesem Sinne nach der Smart-Methode gearbeitet zu haben, ;-)   ist von ihm doch folgendes Zitat überliefert:

“Heute habe ich viel zu tun, deshalb muss ich (vorher) viel beten! Darum ist’s gut, daß man lasse früh morgens das Gebet das erste und des Abends das letzte Werk sein und hüte sich mit Fleiß vor diesem falschen betrügerischen Gedanken: Harre ein wenig, ich muß dies oder das zuvor fertigen. Denn mit solchen Gedanken kommt man vom Gebet in die Geschäfte; die halten umpfangen dann einen, daß aus dem Gebet des Tages nichts wird.”

¹= Letters of JND, Vol. I (1832 – 1868), H. L. Heijkoop, Reprint 1971, S. 42

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Verfasst von: JNj. | 6. Juli 2009, 0:01

Worte für die Krise (1)

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Die nachfolgenden Bibelworte waren die Tageslosung des gestrigen Sonntags. Es ist gut, sich in einer krisenhaften Zeit wie der unseren an Gottes Zusagen und Versprechen zu erinnern:

Das Mehl im Topf wurde nicht verzehrt, und dem Ölkrug mangelte nichts nach dem Wort des HERRN.”

(1.Könige 17, 16)

“Fragt nicht danach, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, und macht euch keine Unruhe. Euer Vater weiß, dass ihr dessen bedürft.”

(Lukas 12, 29 – 30)

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Verfasst von: JNj. | 5. Juli 2009, 0:01

Just stop and think

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Just stop and think! The best you can do …

Weitere Ressourcen zu “Just stop and think”: hier.

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Verfasst von: JNj. | 1. Juli 2009, 0:01

Zur Finanzkrise

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Unter dem Titel “Finanzkrise – Wirtschaftskrise – Vertrauenskrise ” hat der Verleger Dr. Ingo Resch im Rahmen des “Starnbberger Forums” einen beachtens- und nachdenkenswerten Vortrag gehalten, in dem er die gegenwärtige Krisensituation aus christlicher Perspektive beleuchtet. Der Vortrag kann hier angehört oder heruntergeladen werden kann.

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Verfasst von: JNj. | 29. Juni 2009, 8:31

Offene Türen ungenutzt lassen?

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Bryan Lilly macht hier auf seinem Blog auf eine Stelle aus dem 2. Korintherbrief aufmerksam, die ein erstaunliches geistliches Geschehen beschreibt und interessante Fragen aufwirft:

“Als ich aber zur Verkündigung des Evangeliums Christi nach Troas kam und mir eine Tür geöffnet wurde im Herrn, hatte ich keine Ruhe in meinem Geist, weil ich Titus, meinen Bruder, nicht fand, sondern ich nahm Abschied von ihnen und zog fort nach Mazedonien.”

(2. Korinther 2, 12 – 13)

Man mag es sich fast nicht vorstellen: Da hat der Apostel,  eine – vom Herrn Selbst – geöffnete Tür vor sich, eine Möglichkeit das Evangelium frei zu verkündigen und dennoch nutzt er sie nicht! Was kann ihn zu einem solchen Schritt veranlasst haben? Fordert er doch die Gläubigen im Kolosserbrief auf, für genau solche Gelegenheiten (”offene Türen”) zu beten:

“… und betet zugleich auch für uns, auf daß Gott uns eine Tür des Wortes auftue, um das Geheimnis des Christus zu reden, um deswillen ich auch gebunden bin, auf daß ich es offenbare, wie ich reden soll.

(Kolosser 4, 3 – 4)

Auch an anderen Stellen berichtet das Neue Testament von solchen Gelegenheiten zur Verkündigung des Evangeliums, die von jenen, die solche “offenen Türen” vorfanden, gern und dankbar genutzt wurden:

“Als sie aber angekommen waren und die Versammlung zusammengebracht hatten, erzählten sie alles, was Gott mit ihnen getan, und daß er den Nationen eine Tür des Glaubens aufgetan habe.”

(Apostelgeschichte 14, 27)

“Ich werde aber bis Pfingsten in Ephesus bleiben, denn eine große und wirkungsvolle Tür ist mir aufgetan, und der Widersacher sind viele.”

(1. Korinther 16, 8 – 9)

“Gute Stube”
© pixelio/Holger Bär

Um die Diskrepanz zwischen dem Wunsch des Apostels Paulus nach “offenen Türen” für das Evangelium und seinem Verhalten, wie er es in 2. Korinther 2, 12 – 13 beschreibt, verstehen zu können, müssen wir den Hintergrund des 2. Korintherbriefes etwas eingehender betrachten:

“Als Paulus von Athen nach Korinth kam (Apostelgeschichte 18, 1), traf er Aquila und Priscilla, das Ehepaar, das zu seinen engsten Mitarbeitern wurde (vgl. Apostelgeschichte 18, 18; Römer  16, 3; 1. Korinther 16, 19; 2. Timotheus 4, 19). Sie waren erst vor Kurzem aus Rom gekommen, als Kaiser Claudius allen Juden befohlen hatte, Rom zu verlassen (Apostelgeschichte 18, 2). Da sie wie er selbst Zeltmacher waren, lebte und arbeitete Paulus mit ihnen (Vers 3). Wie es seine Art war, begann der Apostel seine evangelistische Arbeit in Korinth in der jüdischen Synagoge der Stadt. Silas und Timotheus, die gerade aus Mazedonien gekommen waren, halfen ihm bei der Arbeit (Vers 5). So, wie es oft der Fall war, lehnten die meisten Juden auch jetzt das Evangelium ab und verhielten sich feindselig. Dies führte dazu, dass der Apostel die Synagoge verließ und »sich in das Haus eines gottesfürchtigen Mannes mit Namen Justus begab« [d.h. er war ein Heide, der sich für den Gott Israels interessierte] (Vers 7). Die Feindseligkeit der ungläubigen Juden verstärkte sich noch, als »Krispus, der Synagogenvorsteher, samt seinem ganzen Haus an den Herrn gläubig wurde« – ebenso wie viele andere Korinther (Vers 8 ). In der Hoffnung, von der Unerfahrenheit des neuen Prokonsuls (Statthalters) Gallion zu profitieren, zerrten die Juden Paulus vor ihn und beschuldigten den Apostel einer Gottesverehrung, die im Gegensatz zum jüdischen Gesetz stand (Verse 12 – 13). Gallion jedoch lehnte eine Einmischung ab, da es in seinen Augen eine interne Auseinandersetzung innerhalb des Judaismus war, und wies die Klage gegen Paulus ab (Verse 14 – 16). Nachdem Paulus »noch viele Tage« geblieben war (Vers 18 ), verließ der Apostel Korinth.

Der Anlass des 2. Korintherbriefes

Nach seinem Abschied von Korinth erreichten Paulus beunruhigende Nachrichten über Probleme, die in der korinthischen Gemeinde aufgekommen waren. Als Antwort schrieb er einen nicht kanonischen Brief (nicht mehr existent), in dem er diese Angelegenheiten aufgriff (1. Korinther 5, 9). Während er auf seiner dritten Missionsreise in Ephesus diente, hörte er von weiteren Schwierigkeiten in Korinth (1. Korinther 1, 11; 1. Korinther 16, 17) . Zusätzlich schrieben ihm die Korinther einen Brief, in dem sie um die Klärung einiger Fragen baten (1. Korinther 7, 1). Darauf reagierte Paulus mit der Abfassung des Briefes, der als 1. Korintherbrief bekannt ist. Da der Apostel seine Arbeit in Ephesus nicht unterbrechen konnte (1. Korinther  16, 8 ), sandte er Timotheus (möglicherweise mit dem ersten Korintherbrief) nach Korinth. Obwohl 1. Korinther anscheinend einige der Probleme in Korinth löste, tauchte schon bald eine neue und potenziell gefährlichere Bedrohung auf: Irrlehrer, die behaupteten, von der Jerusalemer Gemeinde als Apostel ausgesandt worden zu sein, trafen in Korinth ein und brachten in kurzer Zeit viele aus der Gemeinde von ihrer Treue gegenüber Paulus und der Wahrheit ab. (…) Als Paulus von dieser Bedrohung erfuhr (möglicherweise durch Timotheus), verließ er Ephesus und ging nach Korinth. Der Besuch (der »traurige« oder »schmerzhafte« Besuch; vgl. 2. Korinther 2, 1) verlief nicht gut und erreichte seinen Tiefpunkt, als sich jemand Paulus widersetzte (vielleicht einer von den falschen Aposteln) und ihn öffentlich beleidigte (2. Korinther 2, 5 – 8 + 10; 7, 12). Zu seiner großen Trauer gingen die Korinther nicht gegen den Übeltäter vor. Paulus kehrte nach Ephesus zurück, schrieb ihnen einen deutlichen Brief (der ebenfalls nicht erhalten geblieben ist), der als der »Tränenbrief« bekannt wurde (s. 2. Korinther 2, 4), und sandte ihn durch Titus nach Korinth (2. Korinther 7, 5 – 16). Von Ephesus ging Paulus nach Troas, wo er hoffte, Titus zu treffen. Obschon es dort eine offene Tür für den Dienst gab, hielt ihn die Sorge um die Situation in Korinth davon ab, die Gelegenheit zu nutzen (2. Korinther 2, 12 – 13). Ruhelos und unfähig, länger auf Titus zu warten, zog Paulus weiter nach Mazedonien, wo er ihm schließlich begegnete. Titus’ Bericht, dass die meisten Korinther Buße getan und ihre Treue zu Paulus neu bekräftigt hatten (2. Korinther 7, 7), bescherte dem Apostel große Freude und Erleichterung. Doch er war klug genug zu wissen, dass, obwohl sich die Situation in Korinth dramatisch verbessert hatte, die Gemeinde noch nicht außer Gefahr war. Die falschen Apostel waren noch immer dort, und eine Minderheit der Korinther war nach wie vor verwirrt oder ihnen treu. Während er sich auf seinen bevorstehenden Besuch in Korinth vorbereitete (2. Korinther 12, 14; 2. Korinther 13, 1), schrieb Paulus  in Mazedonien (möglicherweise in Philippi, wie einige alte Manuskripte erkennen lassen). In diesem Brief verteidigte er seine Apostelschaft energisch gegen die Angriffe der Irrlehrer, gab den Korinthern Anweisungen bezüglich der Sammlung für die armen Gläubigen in Jerusalem und stellte sich auf direkte Weise gegen die falschen Apostel und ihre Anhänger.”¹

Der Apostel Paulus war also so sehr über die Situation der Christen in Korinth beunruhigt, dass er  keine innere Ruhe hatte (”keine Ruhe in meinem Geist”). So gern er auch die Gelegenheit der Evangeliumsverkündigung in Troas genutzt hätte, es war nicht möglich. Erst musste er seinen Mitarbeiter Titus  finden und von ihm erfahren, wie es um die Christen in Korinth stand. Aus diesen Worten erfahren wir nicht, ob sich für den Apostel Paulus später noch einmal eine solche “Tür” zur Evangeliumsverkündigung in Troas auftat. Aber eines ist klar: Das Verhalten der Christen in Korinth hatte ganz eindeutig einen (leider negativen) Einfluss auf das Werk, das Gott in Troas tun wollte, es hinderte den Apostel Paulus daran, eine von Gott gegebene Gelegenheit zu nutzen. Bryan Lilly zitiert in seinen Ausführungen David E. Garlands Anmerkungen zu 2. Korinther 2, 1 2 – 13. Dieser schreibt in “2 Corinthians (New American Commentary)”:

“This sad account reveals how interconnected Christians are. We cannot hurt one another without also hurting the work of God in the world. Paul does not discuss whether it was the right thing to do to abandon a place where God had made an opportunity. His uneasiness over the Corinthians, however, made it impossible for him to continue his work there.”¹

bzw. in deutscher Sprache:

“Dieser traurige Bericht offenbart, wie sehr Christen miteinander verbunden sind. Wir können einander nicht verletzen, ohne nicht auch dem Werk Gottes in dieser Welt Schaden zuzufügen. Paulus erörtert an dieser Stelle nicht, ob es richtig war, den Ort, an dem Gott ihm eine Gelegenheit [zur Evangeliumsverkündigung, JNj.] gegeben hatte, zu verlassen. Seine Sorge um die Korinther machte es für ihm jedoch unmöglich, das Werk dort [in Troas, JNj.] fortzuführen.”

In diesem Zusammenhang bekommt auch die Aussage des Apostels Paulus über die Abhängigkeit der Glieder des Leibes Christi (d. h., der Christen untereinander)  in 1. Korinther 12, 26 ein noch schwereres Gewicht:

“Und so ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit; und so ein Glied wird herrlich gehalten, so freuen sich alle Glieder mit.”

(1. Korinther 12, 26)

Oft wird dieser Vers so kommentiert, dass, wenn ein Christ leidet, alle anderen Christen mit leiden (im Sinne von traurig sein, Mitleid empfinden). Das ist ganz bestimmt richtig. Aber ebenso richtig ist doch auch, dass da, wo ein oder mehrere Glieder  (geistlichen Mangel) leiden, wie dies bei den Korinthern der Fall war (Spaltungen [1. Korinther 1, 10; 1. Korinther 11, 18]  Überlegenheitsgefühle und Stolz [Stichwort Geistesgaben; 1. Korinther 12; 13; 14], unmoralisches Verhalten [1. Korinther 5], geistliche Unreife in Lehrfragen [2. Korinther 11 u.a.]),  dieses Verhalten auf das ganze Werk Gottes einen negativen Einfluss ausübt. Man muss das Verhalten der Korinther eindeutig mit dem Begriff  “fleischlich” (vgl. 1. Korinther 3, 3; Galater 5, 19 – 20) bezeichnen. Ein fleischliches Verhalten entspringt gemäß Römer 8, 5 – 7 aus einer fleischlichen Gesinnung und ist geistlich gesehen “tot”. Eine solche Gesinnung ist selbstbezogen, egoistisch, hat nur sich selbst und nicht den bzw. die anderen im Blick. Sie bringt nie Neues, geistlich Lebendiges hervor. Ganz im Gegenteil, sie hindert – wie wir aus 2. Korinther 2, 12 – 13 sehen -  den Fortgang geistlichen Wirkens. Sind wir uns dieser Konsequenzen unserer Gesinnung, unseres Verhaltens, für Gottes Werk auf Erden bewusst? Und welche Folgen hat dies für unser (geistliches) Leben?

¹= David E. Garaldn, 2 Corinthians New American Commentary, (NAC, Vol. 29)
²= John MacArthur, Kommentar zum Neuen Testament, Band: “2. Korintherbrief”, Seite 12 – 13, CLV Bielefeld, 1. Auflage 2008

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Verfasst von: JNj. | 28. Juni 2009, 0:01

Fundamentalismus

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Die verschiedenen Arten des religiösen Fundamentalismus sind fast täglich Thema in den Medien. Dabei wird wenig bis gar nicht zwischen den Inhalten und Zielen der einzelnen fundamentalistischen Richtungen unterschieden. Roger Liebi ist diesem Thema in einem Vortrag unter dem Titel “Wie gefährlich sind christliche Fundamentalisten?” nachgegangen. Dabei widmet er sich besonders den Fragen: Was ist Fundamentalismus? Was glauben christliche Fundamentalisten? Ist christlicher Fundamentalismus eine Gefahr für die westliche Gesellschaft und ihre Bildungsinstitutionen? Ist christlicher Fundamentalismus wissenschaftsfeindlich? Warum sind christliche Fundamentalisten keine Evolutionisten sondern Kreationisten? Gibt es einen Zusammenhang zwischen islamischen und christlichem Fundamentalismus? Er streift die Geschichte des christlichen Fundamentalismus, stellt den christlichen Fundamentalismus dem islamischen Fundamentalismus gegenüber und geht sehr ausführlich auf die Glaubenslehren des christlichen Fundamentalismus ein. Der Vortrag (71 MB) kann hier heruntergeladen werden.

Weiterführende Links zu einigen im Vortrag angesprochenen Themen:

* Übersicht zu Leben und Werk von Robert Dick Wilson: hier

* Englische Literatur von Robert Dick Wilson, die frei als Download (pdf’s) erhältlich ist: hier

* Übersicht zu Leben und Werk von Sir Robert Anderson: hier, hier, und hier,

* Englische Literatur von Sir Robert Anderson, die frei als Download erhältlich ist: hier, hier, hier und hier

*  Zur Entstehung und Geschichte der “Fundamentals”: “The Fundamentals: A Testimony to the Truth”

* Eine vollständige Version (Bände 1 – 4) der “Fundamentals” (in englischer Sprache) kann hier heruntergeladen werden

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Verfasst von: JNj. | 24. Juni 2009, 8:00

Bibelausstellung in Lübeck

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Bibelausstellung in Lübeck vom 05. – 19. Juli 2009

“Von der Keilschrift bis zum Computerbibel”


Ab 05. Juli 2009 bis einschließlich 19. Juli 2009 wird die bekannte Bibelausstellung  “Von der Keilschrift zur Computerbibel – Qumran und die Bibel” (auch als “Bibelausstellung Sylt” bekannt) im Lübecker Heilig-Geist-Hospital Koberg zu sehen sein. Die größte mobile Bibelausstellung Europas, die bisher bereits mehr als 400.000 Menschen besuchten, entstand 1992 im Zusammenhang mit dem “Jahr der Bibel”. Initiator ist der auf Sylt lebende Wissenschaftspublizist Alexander Schick, der u.a. auch als Berater für das ZDF im Rahmen der Reihe Terra-X für die Dokumentation “Brennpunkt Qumran” tätig war. Die Ausstellung zeigt auf 150 laufenden Metern an über 80 Schautafeln die Entstehung und Überlieferung der Bibel auf. Wertvolle Bibelhandschriften werden als Faksimilie gezeigt. Breiten Raum nehmen die Funde von Qumran ein. In Zusammenarbeit mit den an den Auswertungen direkt beteiligten Qumranforschern wird aufsehenerregendes Material zu den Schriftrollen vom Toten Meer präsentiert, einschließlich täuschend echt aussehender Kopien der Schriftrollen und einer einmaligen Modellanlage der Höhlen von Qumran im Maßstab 1:100. In Lübeck wird außerdem die kleinste Bibel der Welt gezeigt. Ferner werden 100 fremdsprachige Bibeln, darunter auch kostbare und unzerreißbare Bibeln aus Russland, zu sehen sein, sowie die Weltrekord-Bibel, die in nur 60 Minuten abgeschrieben wurde. Eine Gutenberg-Presse lässt den Bibeldruck zur Zeit der Reformation lebendig werden, Computerbibeln und PC-Bibelspiele werden sicherlich auch das Interesse von Jugendliche aus dem Internetzeitalter finden. Abgüsse bedeutender archäologischer Funde, die vom Israel-Museum oder aus der Sammlung des Britischen Museums stammen, darunter die erst vor einigen Jahren entdeckte Steininschrift, die König David zum ersten Mal erwähnt, runden die Ausstellung ab.


Die Bibel-Erlebnis-Ausstellung Lübeck im Heilig-Geist-Hospital Koberg ist geöffnet jeweils Dienstag bis Sonntag in der zeit von 10.00 Uhr – 17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, Führungen werden angeboten, größere Gruppen werden um telefonisch Anmeldung gebeten. Weitere Infos hier.

Weitere Informationen:

  • Zur Bibel-Erlebnis-Ausstellung Lübeck: hier.
  • Zur Qumran- und Bibelausstellung: hier.
  • Zum Leiter der Bibelausstellung Sylt, Alexander Schick: hier.
  • Einen Einblick in die Ausstellung finden Sie hier.


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Verfasst von: JNj. | 23. Juni 2009, 10:59

Fundstück: Der Dienst des Ephaphras

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Im Rahmen meines CW-Lese-Projektes bin ich auf einige Ausführungen zum Gebetsdienst des Epaphras, eines Mitarbeiters des Apostels Paulus, gestoßen, die mich sehr angesprochen haben und ich frage mich, wie es um die Gemeinde (= Versammlung/Kirche) bestellt wäre, wenn jeder Christ den Dienst des Gebetes auch nur halb so ernst nähme, wie Epaphras dies tat:

“Epaphras entered as much as was possible into the mind of God about service – as much as Paul did. “Continue in prayer” &c. (Col. 4: 2); making the effect of his ministry hang upon their prayers. Apostle as he was, it might have been thought he could not need prayer. Here is the zeal of a man, perhaps lying on his face all day – no great zeal it might be said, but having the muster-roll of God’s saints before him; feeling wearied perhaps – but no, there’s another and another of God’s saints I must pray for. This was the particular path of Epaphras (perhaps Epaphroditus the same). We do not find him standing in any other place of service but this; labouring that the saints might be perfect and complete in all the will of God. It may be that in which we are most lacking – no eye but God’s – courts no public praise – no bustle – no activities – is like the fibre to the root of the plant. “Rejoice evermore; pray without ceasing; in everything give thanks.” Closer connection between these three than our souls are wont to acknowledge. Joy will ever rise in proportion to prayer and thanksgiving.”¹

¹= Letters of JND, Vol. I (1832 – 1868), H. L. Heijkoop, Reprint 1971, S. 35 – 35

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Verfasst von: JNj. | 22. Juni 2009, 0:01

Rendite garantiert

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Vor einigen Tagen las ich (wieder einmal) einen Artikel über eine Bank, die dringend Geld vom Staat (und damit vom Steuerzahler, also von Ihnen und mir) benötigt. In diesem Artikel wurde detailliert beschrieben, wie es zum Zusammenbruch dieser Bank gekommen war: Die Bank hatte Geschäft mit so genannten “Schrottimmobilien” gemacht. Den Kunden wurden diese “Schrottimmobilien” zu überteuerten Preisen angeboten und der notwendige (und überhöhte) Kredit gleich mit vermittelt. Viele Kunden sitzen heute auf Wohnungen oder Häusern, die keinen Gewinn abwerfen und müssen dennoch hohe Kredite bezahlen. Manchen wird die Pfändung ihres Eigentums angedroht. Das, was als “Altersversicherung” angedacht war, erweist sich heute als Albtraum.

Als ich diesen Artikel las, wurde ich an P. erinnert. Bereits an anderer Stelle auf diesem Blog  habe ich über ihn geschrieben. P. war fast 22 Jahre ein treuer Begleiter meines Lebens. Seine wissenschaftliche Arbeit faszinierte, ermutigte mich, baute meinen Glauben auf. In seinem Einsatz für Gott und die Menschen, der weit über das Normalmaß hinaus ging, war (und ist) er mir Vorbild und Herausforderung. Am zweiten Weihnachtsfeiertag 2004 erreichte mich dann die Nachricht: P. war, gerade einmal 52 Jahre alt, zusammengebrochen und hatte nie mehr das Bewusstsein zurückerlangt.

Es sind nun schon fast 5 Jahre, seit dem P. verstorben ist und trotzdem lese ich immer wieder über ihn. Seine  noch zu Lebzeiten  begonnen (und von ihm selbst nicht mehr beendeten)  Arbeiten  werden von seinen Schülern und “Mentis” fortgeführt. Ich stoße auf begeisterte Menschen, die seine Vorträge – sei es live oder als Mitschnitt – hörten, Menschen, die seine Bücher gelesen haben und  dadurch – wie ich  – inspiriert und motiviert wurden. Es ist ganz offensichtlich: sein Leben und Dienst für Gott trägt noch immer Früchte. Und das wird auch weiterhin der Fall sein – durch seine Bücher, durch Audio-Mitschnitte seiner Seminare, durch seine Studenten.

Als ich über P.’s Leben nachdachte, kam mit ein Vers aus dem 2. Timotheusbrief in den Sinn. Dort schreibt der Apostel Paulus gegen Ende seines Lebens an seinen Mitarbeiter Timotheus:

“Und was du von mir gehört hast vor vielen Zeugen, das vertraue treuen Menschen an, welche fähig sein werden, auch andere zu lehren.”

(2. Timotheus 2, 2)

P.’s Leben hatte und hat solche Auswirkungen: Er gab das, was er gehört (gelernt und selbst erforscht) hatte gern an andere Menschen weiter. Er behielt es nicht für sich, er war freigiebig, teilte sein Wissen und seine Erfahrungen als Wissenschaftler und gläubiger Christ gern mit jedem, der daran Interesse hatte. Und er tat das in einer Art und Weise, die ihn nicht in einen Elfenbeintum der Wissenschaft erhob, sondern so, dass jeder Interessierte, ob mit hohem oder niedrigem Bildungsniveau, seine Antworten verstand. Ein Journalist beschrieb P. in einem Nachruf als jemandem, “von dem man sehr viel lernen konnte und der dir dennoch nicht als ein der Realität entrückter Wissenschaftler, sondern als Mensch und Freund begegnete”.

P.  ist nur ein Beispiel. Man muss kein Wissenschaftler oder  Theologe sein, um für Gott ein so fruchtbares Leben führen zu können. Unzählige Männer und Frauen aller sozialen Schichten haben in fast 2000 Jahren Kirchengeschichte mit großer Treue, Hingabe und Integrität die Botschaft des Evangeliums gelebt und an andere treue Menschen weitergegeben. Bedenken wir: es waren (nur!) die verbliebenen 11 Jünger, die am Pfingsttag in Jerusalem die Botschaft des Evangeliums verkündeten. 3000 Menschen kamen dadurch zum lebendigen Glauben an Jesus Christus. Einige Kapitel später berichtet uns die Apostelgeschichte (Apg. 4, 4) davon, dass diese Gruppe der Gläubigen auf 5.000 Personen angewachsen war und in Apostelgeschichte  4, 32 und 5, 14 heißt es, dass die Gläubigen nunmehr eine Menge, (also eine zahlenmäßig  nicht genau bestimmbar große Gruppe) darstellten. Es ist der Treue dieser elf Jünger (und all der Menschen, die nach ihnen die Botschaft des Evangeliums an nachfolgende Generationen weitergaben) zu verdanken, dass wir heute um die frohe Botschaft der Erlösung wissen dürfen, Gott erleben konnten und können, gläubig sind. Scharen von Gläubigen durch die Jahrtausende der Kirchengeschichte bis zum heutigen Tag hindurch sind die Frucht ihrer Treue und Hingabe. Den Samen, der der Herr Jesus Christus mit seinem erlösenden Evangelium in die Herzen der ersten Jünger gesät hatte, fiel auf fruchtbaren Boden (vgl. Matthäus 13, 3 – 8) und erbrachte – wollte man diesen Vorgang wirtschaftlich gesprochen ausdrücken – eine erstklassige Rendite. Jesus Christus, seine Jünger und die vielen Gläubigen, die nach ihnen kamen, setzten nicht auf vergänglichen Reichtum, da sie wussten, dass alles Materielle keinen dauerhaften Bestand haben konnte. Der Apostel Paulus drückte dieses Wissen im 2. Korintherbrief so aus:

“Darum werden wir nicht entmutigt; sondern wenn auch unser äußerer Mensch zugrunde geht, so wird doch der innere Tag für Tag erneuert. Denn unsere Trübsal, die zeitlich und leicht ist, verschafft uns eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare; denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.”

(2. Korinther 4, 16 – 18)

Sie können  sich heute für eine Lebensanlage mit Ewigkeitsredite entscheiden. Eine gute Altersvorsorge ist sicher nicht unangebracht, aber niemand kann Ihnen wirklich versichern, was diese in 30 Jahren noch wert ist. Wenn Sie Ihr Leben treu in das Evangelium Jesu Christi investieren und es mit Hingabe an andere, treue Menschen weitergeben, dann sammeln Sie sich jedoch garantiert einen Schatz, der weit über Ihr irdisches Leben hinaus Bestand haben wird. Im Gegensatz zu vergänglichen Menschen,  die nicht wissen, was Morgen sein wird, kann Jesus Christus, der Herr über Leben und Tod, Seine Verheißungen vollumfänglich garantieren:

“Gott aber ist treu, daß unser Wort an euch nicht Ja und Nein ist! Denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist, durch mich und Silvanus und Timotheus, der war nicht Ja und Nein, sondern in ihm ist das Ja geworden; denn soviele Gottesverheißungen es gibt, in ihm ist das Ja, und deshalb durch ihn auch das Amen, Gott zum Lobe durch uns!”

(2. Korinther 1, 18 – 20)


Wenn Sie erkannt haben, dass Sie Ihr Leben bis heute in Dinge und Sachen investiert haben, die keinen dauerhaften Bestand und auch keinen wirklichen Sinn haben, weil Sie Ihr Leben losgelöst von Gott gelebt haben, dann können Sie dies heute noch ändern. Der Weg zu einem Leben mit Gott, zu einem Leben mit Ewigkeitswert, führt über die Buße. Das Wort “Buße” (griech. “metanoia”) im biblischen Sinn bedeutet: “Sinnesänderung” oder “umdenken” – weg von einem Leben ohne Gott zu einem Leben, in dem Gott der Mittelpunkt ist. Sie können heute, ja jetzt gleich, damit beginnen. Fahren Sie Ihren PC herunter, suchen Sie sich einen Raum oder Ort, an dem Sie Ruhe haben und sprechen Sie in Ihren eigenen Worten ganz einfach zu Gott. Die Bibel nennt das “beten”. Es ist so einfach, wie das vertrauensvolle Gespräch mit einem Freund. Wenn Sie eine Bibel zur Hand haben, beginnen Sie, das Neue Testament, die Evangelien, zu lesen. (Wenn Sie keine Bibel besitzen, besuchen Sie die nächste Buchhandlung, um dort ein Neues Testament zu erwerben. Sollten Sie dazu finanziell nicht in der Lage sein, so können Sie hier kostenlos und unverbindlich ein Neues Testament bestellen oder hier die Bibel kostenlos online lesen.)

Durch das Gebet zu Gott und durch das Lesen Seines Wortes werden Sie Ihn immer besser kennen lernen, Seinen Willen verstehen und Seinen Plan für Ihr Leben entdecken. Suchen Sie Gemeinschaft mit Christen, die ihr Leben ebenfalls eindeutig auf Gott ausgerichtet haben und beginnen Sie, Ihr Leben dort für Gott zu investieren, wo Er es Ihnen zeigt. Beginnen Sie ein Leben mit Ewigkeitsperspektive. Jetzt.

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Verfasst von: JNj. | 16. Juni 2009, 22:12

Dr. Leen Ritmeyer in Deutschland

Translation here.

Dr. Leen Ritmeyer zu Vortragsreise in Deutschland
19. – 27. Juni 2009

Der bekannte Archäologe und Architekt Dr. Leen Ritmeyer (biographische Angaben hier und hier) wird sich vom 19. bis 27. Juni zu Vorträgen in Deutschland aufhalten. Hier eine Übersicht der Vortragsthemen und -stationen:

19./20. Juni 2009: Schwäbisch Gmünd, weitere Informationen hier.

Vortragsthemen:

  • Rekonstruktion des Tempels des Herodes (Samstag, 20.06.09, 09.30 Uhr – 11.00 Uhr)
  • Die Suche nach Salomos Tempel (Samstag, 20.06.2009, 20.00 Uhr – 22.00 Uhr)


22./23. Juni 2009: Freie Theologische Hochschule Giessen:

Vortragsthemen:

  • Die Rolle des Tempels des Herodes in Jerusalem (23.06.09, 11.10 Uhr – 13.00 Uhr)
  • Die Archäologie des Tempelberges in Jerusalem (23.06.09, 19.30 Uhr – 21.15 Uhr)
  • Salomos Tempel in d. Büchern der Könige und Chronika (24.06.09, 14.10 – 16.00 Uhr)


27. Juni 2009: Sächsische Israelfreunde, Pavillion der Hoffnung, Puschstraße 9, Leipzig

Vortragsthemen:

  • Wie sah der Herodianische Tempelberg aus? (27.06.09, 15.00 Uhr)
  • Wo auf dem Tempelberg stand Salomos Tempel? (27.06.2009, anschl.)

via: Dr. Leen Ritmeyers Blog

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