Verfasst von: JNj. | 8. November 2009, 6:30

Sonntag der verfolgten Kirche 2009

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Jedes Jahr vereinen sich weltweit Christen zum größten globalen Gebetstag seiner Art: dem internationalen Gebetstag für die verfolgte Kirche. Als Christen in Amerika oder Europa, die wir uns eines großen Maßes an Glaubensfreiheit erfreuen,  können wir uns das vielleicht gar nicht vorstellen, doch auch im Jahr 2009 werden Christen um ihres Glaubens willen verfolgt und zwar in größerem Umfang als je zuvor in der gesamten Kirchengeschichte. Christliche Versammlungshäuser und Bibeln werden verbrannt, Christen  selbst werden benachteiligt, gefangen gehalten, gefoltert, ja ermordet. Sie brauchen unsere Hilfe, Fürsorge, unser Gebet. Die Heilige Schrift fordert uns auf, diesen Mitgläubigen mit praktischer Hilfe und im Gebet beizustehen:

„Gedenket der Gefangenen als Mitgefangene und derer, die Ungemach leiden, als solche, die selbst auch noch im Leibe leben.“

(Hebräer 13,3)

„Tue deinen Mund auf für den Stummen, für das Recht aller Verlassenen! Tue deinen Mund auf, richte recht und verteidige den Elenden und Armen!“

(Sprüche 31, 8 – 9)


Weitere Informationen zum internationalen Gebetstag für die verfolgte Kirche finden Sie auch auf den Homepages der beteiligten Hilfswerke:

* Sonntag der verfolgten Kirche

* Open Doors

* Hilfsaktion Märtyrerkirche

* Aktionskomitee für verfolgte Christen

* Christian Persecution Blog

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Verfasst von: JNj. | 6. November 2009, 6:30

Heiligung (1)

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Viele Christen haben in den vergangenen Jahren den Begriff „Heiligung“ (d.h., einen Gott wohlgefälligen Lebenswandel) mit „Gesetzlichkeit“ gleichgesetzt, ihn mit einem verkrampften, pharisäerhaften, ja heuchlerischen (O-Ton: „moralinverseuchten“) Glauben in Verbindung gebracht und dementsprechend abgelehnt. Die dieser Ablehnung zu Grunde liegenden Vorwürfe waren oft nicht aus der Luft gegriffen: Immer wieder haben sich in christlichen Gemeinschaften Verhaltensregeln, Traditionen etc. eingebürgert, die wir so nicht im Neuen Testament finden. Manchmal  wurden sie dem Alten Testament entnommen und – obwohl Gott diese Gebote explizit dem Volk Israel gab – auch auf Christen angewandt. Die so entstandenen Traditionen bekamen ein geistliches Eigenleben, ja höheren Stellenwert als die Heilige Schrift, das Wort Gottes. Eine sehr ähnliche Entwicklung kritisierte der Herr Jesus Christus schon zur Zeit seines irdischen Dienstes an den Pharisäern:

„Da kamen Schriftgelehrte und Pharisäer von Jerusalem zu Jesus und sprachen: Warum übertreten deine Jünger die Überlieferung der Alten? Denn sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Und warum übertretet ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen? Denn Gott hat geboten: «Ehre deinen Vater und deine Mutter!» Und: «Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben.» Ihr aber sagt: Wer zum Vater oder zur Mutter spricht: Ich habe zum Opfer vergabt, was dir von mir zugute kommen sollte; der braucht seinen Vater und seine Mutter nicht mehr zu ehren. Und so habt ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen aufgehoben. Ihr Heuchler! Trefflich hat Jesaja von euch geweissagt, wenn er spricht: «Dies Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir. Vergeblich aber ehren sie mich, indem sie Lehren vortragen, welche Menschengebote sind.»“

(Matthäus 15, 1 – 9)

Neben das Gesetz, das sie von Gott empfangen hatten, stellten die Pharisäer  die „Satzungen der Alten“, Traditionen, menschliche (Zusatz-)“Gebötlein“, Überlieferungen, Interpretationen. Irgendwann nahmen diese menschlichen Worte mehr Platz ein, als Gottes Wort. Damit war der „Tod im Topf“. An die Stelle eines lebendigen Glaubens, der aus der Beziehung zu Gott lebt und aus dieser Beziehung die Kraft empfängt, die göttlichen Weisungen mit Freude einzuhalten, wurde ein starres System ohne geistliche Lebendigkeit. Aber wir wären sehr schlecht beraten, wenn wir nun mit dem Finger auf die bösen, „geistlosen“ Pharisäer zeigen würden. Denn durch die gesamte christliche Kirchengeschichte hindurch können wir ähnliche Entwicklungen aufzeigen. Wo immer menschliche Gebote, Traditionen, Überlieferungen etc. einen Stellenwert einnehmen, der allein dem Wort Gottes gebührt, ja es vielleicht sogar ersetzen, da schwindet das geistliche Leben, muss es schwinden. Der Grund dafür ist ganz einfach. In Johannes 6, 63 sagt der Herr Jesus Christus:

„Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben.“

Gottes Worte sind weit mehr als menschliche Worte, Gebote etc. Sie haben eine geistliche Kraft, die weit über ein emotionales Berühren hinausgeht. Gottes Wort schafft neues, ja ewiges (!) Leben. Petrus hatte das erkannt. Denn als der Herr Jesus Christus die Frage aufwirft, ob die Jünger ihn verlassen wollen, antwortet dieser Jünger:

„Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens.“

(Johannes 6, 68)

„Worte ewigen Lebens“ – Petrus hatte erkannt, dass es dazu keine Alternative gab. Es gibt sie auch heute nicht. Wo immer Menschen aus eigener Kraft Gottes Gebote halten wollen, wo immer Menschen aus eigener Kraft versuchen, „heilig“ zu leben, da müssen sie scheitern (Johannes 15, 5). Wo immer menschliche Gebote neben Gottes Wort gestellt werden, da ist geistlich gesehen der „Tod im Topf“, da degeneriert geistliches Leben zu einem starren System, ja erstirbt früher oder später. Nur an der Quelle des Lebens (Ps. 36, 10), in der lebendigen Beziehung zu Gott und Seinem Sohn, empfängt der Gläubige auch die geistliche Kraft, Gottes Weisungen gemäß zu leben.

Vielleicht haben Sie schon lange Zeit versucht, ein Gott wohlgefälliges Leben zu führen, aber  es  ist Ihnen nicht wirklich gelungen. Ihr christlicher Lebenswandel ist vielleicht mehr durch Krampf und Kampf gekennzeichnet, als durch Freude und Fülle (Johannes 10,10). Wenn dem so ist, dann lassen Sie doch heute, gerade jetzt, diesem Krampf hinter sich. Wenden Sie sich ab von jeder Art „frommer Gottlosigkeit“, d.h. von einer Frömmigkeit, die, unabhängig von Gott, aus eigener Kraft, versucht Gottes Weisungen zu halten. Wenden Sie sich der einzigen Quelle geistlichen Lebens zu, dem Herrn Jesus Christus selbst. Bekennen Sie Ihm im Gebet, dass Sie aus eigener Kraft ein Gott wohl gefälliges Leben führen wollten. Bitten Sie Ihn, Ihr Leben durch Sein Wort und Seinen Heiligen Geist zu erneuern und Ihnen – vielleicht zum ersten Mal, vielleicht erneut, eine lebendige Beziehung zu Ihm selbst zu schenken. Er wird Ihre Bitte nicht unerhört lassen, denn Er hat versprochen:

„Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! Nehmet auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen; denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht!“

(Matthäus 11, 28 – 30)

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Arbeits- und Informationsmaterial zum
„Sonntag der verfolgten Kirche“ 2009

Bereits hier habe ich auf den auch in diesem Jahr wieder stattfindenden internationalen Gebetstag für verfolgte Christen („Sonntag der verfolgten Kirche“) hingewiesen. Wer sich vielleicht erst jetzt entscheidet, mit seiner Gemeinde/seinem Hauskreis ebenfalls am kommenden Sonntag (oder alternativ am Sonntag darauf, 14. November) unserer verfolgten Mitgläubigen zu gedenken und aus diesem Grund noch Informations- oder Arbeitsmaterialien sucht, kann diese kostenlos auf der schweizerischen Seite „Sonntag der verfolgten Kirche“ herunterladen. Zur Auswahl stehen:

* Einleitungsbrief (pdf)

* Planungsvorschläge (pdf)

* Die weltweite Verfolgung (pdf)

* Karte zur weltweiten Verfolgung (pdf)

* Infos bzgl. der Gebetsschwerpunkte: Jemen/Laos/Usbekistan

* Das Thema in der Sonntagsschule (pdf)

* Was können wir tun? (pdf)

* Power Point Präsentation zum Sonntag der verfolgten Kirche 2009 (PPT)


Weitere Informationen finden Sie auch auf den Homepages der beteiligten Hilfswerke:

* Sonntag der verfolgten Kirche

* Open Doors

* Hilfsaktion Märtyrerkirche

* Aktionskomitee für verfolgte Christen

* Christian Persecution Blog

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Verfasst von: JNj. | 3. November 2009, 6:30

Ratschlag für Prediger,

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… aber nicht nur ;-)


„Practice, practice what you preach,
What you do, not what you say
that’s gonna count on Judgement Day!“

 

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Verfasst von: JNj. | 2. November 2009, 6:30

BAB am 02.11.2009

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BAB: Bemerkenswertes aus der Blogosphäre … und von anderswo her:

Hatte ich schon im letzten BAB auf Entwicklungen hingewiesen, die Orwells Roman 1984 entnommen sein könnten, so fand sich kürzlich in einem Artikel bei Heise.de mit dem Titel „Der Chip, der unter die Haut ging“ ein weiteres Szenario, das biblische Assoziationen weckt.  Wie ich bereits an anderer Stelle sagte: Lange Zeit sind Christen, die, mit Hinweis auf Stellen der Heilige Schrift, vor solchen Entwicklungen gewarnt haben, dafür ausgelacht und als Spinner abgetan worden. Anscheinend setzt heute ein Umdenken ein.

Wer schon immer einmal die Frisuren kennen lernen wollte, die im Altertum „cool“, „in“, „schick“, „hipp“ oder einfach (im wahrsten Sinne des Wortes) „Kult“ waren (und sich nebenbei für einige biblische Informationen zum Thema „Haare“  interessiert), für den ist Josh Manns reich bebilderter Artikel „Ancient Hairstyles and the NT“ genau richtig.

Nicht nur das Erlernen gesprochener Sprachen kann (überlebens-)wichtig sein, auch die Kenntnis von Programmiersprachen kann das Leben als viel beschäftiges Elternteil sehr erleichtern und zwar  wenn daraus der Linux Baby Rocker entsteht. Wie das geht erfahren Sie in folgendem kurzen Video:


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Verfasst von: JNj. | 1. November 2009, 6:30

In Memoriam: Spiros Zodhiates


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Text als PDF downloaden.

„Deine Zeugnisse sind sehr zuverlässig.“

(Psalm 93, 5)

Wie ich erst jetzt erfuhr, ist der bekannte griechisch-amerikanische Autor und Wissenschaftler Dr. Spiros Zodhiates am 10. Oktober 2009 in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee verstorben. Dr. Zodhiates wurde 87 Jahre alt. Ich lernte die wissenschaftliche Literatur von Spiros Zodhiates Ende der 80ger/Anfang der 90ger Jahre kennen und schätzen. Nachfolgend möchte ich daher einen kleinen Überblick über das Leben und Werk dieses auch in Europa durch seine Bücher bekannten Wissenschaftlers geben: Spiros Zodhiates wurde am 13. März 1922 als Sohn griechischer Eltern auf Zypern geboren. Nach Abschluss seiner Schulausbildung studierte er an der Amerikanischen Universität in Kairo/Ägypten. Anschließend besuchte er das „National Bible College“ (heute: Shelton College) in New York/USA, wo er auch seinen Bachlor-Abschluss in Theologie machte. An der New York University erwarb er seinen Master-Abschluss, am Luther Rice Seminray in Jacksonville/Florida einen Doktortitel in Theologie. 1946 war er auf Einladung des „American Comitee for the Evangelization of the Greeks“ (AMG, heute: Advancing the Ministries of the Gospel International) in die Vereinigten Staaten gekommen. Zu diesem Zeitpunkt war die vorrangige Aufgabe der AMG die Evangelisation griechisch sprechender Amerikaner. Unter der Mitarbeit (und ab 1966 Präsidentschaft) von Dr. Zodhiatis entwickelte sich AMG zu einer internationalen Evangelisations- und Hilfsorganisation, die ein breites Spektrum an missionarischen und sozialen Hilfsangeboten (u.a. die Versorgung von Waisen und Leprakranken) anbietet und koordiniert. Seit den frühesten Tagen seines Dienstes stand für Spiros Zodhiates fest, dass christlicher Dienst sich immer und ganz an dem Vorbild des Lebens Jesu Christi zu orientieren hat: Die Errettung der Seele war der erste und vordringlichste Grund des Kommens des Erlösers, aber auch an den leiblichen Bedürfnissen der Menschen, die Ihm begegneten, ging Er nicht vorüber. Evangeliumsverkündigung und sozial-karitative Arbeit gehörten darum auch für Dr. Zodhiates untrennbar zusammen. 1951 wurde auf seine Initiative hin „New Testament Light“, eine Radiosendung, die innerhalb der USA und in Kanada ausgestrahlt wurde, ins Leben gerufen. Diese Radiosendungen erhöhten seinen Bekanntheitsgrad und in den folgenden Jahrzehnten wurde er eine anerkannte Autorität auf dem Gebiet des griechischen Neuen Testaments. Ab 1975 gab er monatlich das „Pulpit Helps Magazine“ heraus, eine Zeitschrift, die Geistliche und Bibellehrer mit den Sprachen der Bibel intensiver bekannt und vertraut machen sollte. Von 1980 bis in die Mitte der 90ger Jahre war mit dem „Pulpit Helps Magazine“ auch eine entsprechende Fernsehsendung verbunden. Neben seinem bekanntesten Werk, der „Hebrew-Greek KeyWord Study-Bible“ war Dr. Zodhiates Herausgeber des „Modern Greek New Testament“ und Autor von rund 200 Büchern und Broschüren in englischer Sprache, darunter viele exegetische Kommentare zum Neuen Testament, die sich durch umfassende griechische Wortstudien auszeichnen. Seine Bücher wie auch die Bücher der AMG wurden (und werden) durch ein eigens gegründetes Verlagshaus, AMG-Publishers, vertrieben. Auch Dr. Spiros Zodhiates bezeugte mit seinem Leben und Wirken die die Worte aus Psalm 93, 5: „Deine Zeugnisse sind sehr zuverlässig.“

Weitere Informationen:

I. Eine Auswahl aus den Büchern und Schriften von Spiros Zodhiates:

II. Von Spiros Zodhiates ins Leben gerufene bzw. mit ihm verbundene Werke:

Das AMG International Cosmovision Center:

Das Zodhiates International New Testament Studies Center in Athen/Griechenland:

Verfasst von: JNj. | 31. Oktober 2009, 6:30

Reformationstag

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„Da öffnete er ihnen das Verständnis, daß sie die Schrift verstanden, und er sprach zu ihnen: Also ist’s geschrieben, und also mußte Christus leiden und auferstehen von den Toten am dritten Tage und predigen lassen in seinem Namen Buße und Vergebung der Sünden unter allen Völkern und anheben zu Jerusalem.“

(Lukas 24, 45 – 47)


„Darum, aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde. Jetzt aber ist, ohne Gesetz, Gottes Gerechtigkeit geoffenbart worden, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten: Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesum Christum gegen alle und auf alle, die da glauben. Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christo Jesu ist;“

(Römer 3, 20 -24)


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selbst

Verfasst von: JNj. | 30. Oktober 2009, 6:30

8. Nov. 2009: Int. Gebetstag f. verfolgte Christen

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8. November 2009: Internationaler Gebetstag für verfolgte Christen

Auch im Jahr 2009 ist der Einsatz für verfolgte Christen immer noch dringend nötig – im Gebet, in der praktischen Unterstützung und in dem Christen immer wieder neu für dieses Thema sensibilisiert werden. Gottes Wort ruft uns dazu klar auf:

„Gedenket der Gefangenen als Mitgefangene und derer, die Ungemach leiden, als solche, die selbst auch noch im Leibe leben.“

(Hebräer 13,3)


Darum findet auch in diesem Jahr wieder am 8. November der weltweite Gebetstag für verfolgte Christen statt. Das Hilfswerk Open Doors weist besonders auf drei Themenschwerpunkte für diesen Gebetstag hin:

„Derzeit haben wir die größte Christenverfolgung aller Zeiten. Während wir unsere Gottesdienste in Freiheit feiern, werden sie in über 50 Ländern gestört oder verhindert, Christen zusammengeschlagen, in Gefängnisse gebracht und unter Druck gesetzt, ihren Glauben an Jesus zu verleugnen. Auf die Frage, wie wir ihnen helfen können, antworten sie: „Bitte betet für uns – bitte vergesst uns nicht.“ Aus dieser Bitte ist der „Weltweite Gebetstag für verfolgte Christen“ entstanden, an dem sich weltweit hunderttausende Christen – 2008 in Deutschland mehr als 900 Gemeinden und Hauskreise – beteiligen. Wegen der zunehmenden Verfolgung in Indien, Laos und Zentralasien richtet Open Doors dieses Jahr gemeinsam mit der Evangelischen Allianz und dem Arbeitskreis für Religionsfreiheit (AKREF) den Fokus auf diese Länder. Wir laden Sie herzlich ein, am 8. November 2009 im Gottesdienst Ihrer Gemeinde besonders für die Geschwister in Indien, Laos und Zentralasien zu beten. Alternativ kann es auch der Sonntag vor- oder nach dem 8. November sein.

Laos – Von allen Seiten bedrängt

Bereits seit zehn Jahren befindet sich Laos auf dem Open Doors-Weltverfolgungsindex unter den ersten zehn schlimmsten Christenverfolgerstaaten. Derzeit belegt das Land Platz 8. Doch trotz der Verfolgung sowohl durch die kommunistische Regierung als auch durch die buddhistische oder dem Geisterglauben anhängende Bevölkerung wächst die Kirche in Laos. Die Christen brauchen unsere Unterstützung im Gebet, um standhaft zu bleiben und im Glauben zu wachsen.

Indien – Zunehmende Verfolgung

In einigen Teilen Indiens hat sich die Lage für die Christen deutlich verschlechtert. Im August und September 2008 gingen Hindu-Extremisten im ostindischen Bundesstaat Orissa mehrere Wochen lang brutal gegen Christen vor, töteten viele und zerstörten tausende Häuser und hunderte Kirchen. Bei der Wahl im Juni haben die Extremisten zwar wider erwarten eine Niederlage einstecken müssen, doch geben die in immer mehr Bundesländern eingeführten Antibekehrungsgesetze weiterhin Grund zur Sorge. Sie sollen offiziell Zwangsbekehrungen verhindern, werden jedoch oft genutzt, um Christen zu schikanieren. Den Christen in Indien drohen dunkle Zeiten. Sie bitten um Stärkung im Gebet.

Zentralasien – Wachsen im Untergrund

Viele Länder Zentralasiens sind vom Islam geprägt. Usbekistan, Tadschikistan, Aserbaidschan und Turkmenistan finden sich alle auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors. Gemeinden werden überwacht, christliche Literatur ist schwer zu bekommen und ehemalige Muslime werden von ihren Familien verfolgt. Die wachsenden Gemeinden können sich oft nur im Geheimen treffen. Sie brauchen unser Gebet.“¹

Wenn Sie sich persönlich oder gemeinsam mit Ihrer Gemeinde/ihrem Hauskreis am weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen beteiligen möchten (entweder am 08.11. oder alternativ am darauf folgenden Sonntag), so finden Sie hier weitere Informationen:

* Sonntag der verfolgten Kirche

* Open Doors

* Hilfsaktion Märtyrerkirche

* Aktionskomitee für verfolgte Christen

* Christian Persecution Blog

¹= Open Doors Homepage zum weltweiten Gebetstag

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selbst

Verfasst von: JNj. | 29. Oktober 2009, 6:30

Back to blog

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"Newsletter"
Foto: St. Hofschlaeger/pixelio


Aufgrund größerer Arbeitsbelastung war es mir in den vergangenen acht Wochen nicht möglich, viel Zeit  in diesen Blog zu  investieren.

Die Beantwortung vieler Leserfragen, die Fortführung schon begonnener Themen und auch einige angefragte Buchbesprechungen mussten daher leider warten.

Doch ab sofort bin ich „back to blog“ ;-) und hoffe, Ihnen mit regelmäßigen Artikeln wieder einige Anregungen geben zu können.

In den vergangenen Monaten sind insbesondere Fragen zur Stiftshütte bzw. dem Zelt der Zusammenkunft, zu König Nebukadnezar bzw. seinem prophetischen Traum (vgl. Daniel 2), zum jüdischen Tempel bzw. dem Tempel, der im Buch des Propheten Hesekiel beschrieben wird, zum Reich Gottes, zu den Gleichnissen im Matthäusevangelium, zur Reinkarnation und ihrer (Nicht-)Vereinbarkeit mit dem christlichen Glauben, zu den Kamelen in der Bibel, zu „Glauben und Werke“, Bekehrung, Wiedergeburt, Taufe, Versiegelung und vielen anderen Themen eingegangen.

Wenn Sie Fragen zu diesen Themen oder zu Buchbesprechungen (z.B. „The Shak“/“Die Hütte“) eingesandt haben, wenn Sie auf die Fortführung begonnener Themen (Gebet, Suizid aus christlicher Sicht, Unterscheidung: Israel und die Versammlung/Gemeinde, Heilszeitalter in der Bibel u.a.) warten, dann sollten Sie in den nächsten Wochen immer mal wieder auf dieser Seite vorbei schauen – oder noch besser! – Mt. 18:20 Today per RSS-Feed abonnieren. Dazu brauche Sie nur auf folgenden Button klicken:

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Selbstverständlich können  Sie Neues von dieser Seite auch über Twitter empfangen. Ein Klick  auf folgenden Button genügt:



Ich freue mich auf Ihre Anregungen, Anmerkungen, Kritiken, Verbesserungsvorschläge etc., sei es per Telefon, Mail oder via Kommentarfunktion!

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Verfasst von: JNj. | 28. September 2009, 11:45

BAB am 28.09.09

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BAB: Bemerkenswertes aus der Blogosphäre … und von anderswo her:

Wie sich die Zeiten doch ändern: Wolfgang hat auf seinem Blog ein Zukunftszenario beschrieben, das Orwells Roman 1984 entnommen sein könnte – nur ist Wolfgangs Szenario sehr viel aktueller. Lange Zeit sind Christen, die, mit Hinweis auf  Stellen der  Heilige Schrift, vor solchen Entwicklungen gewarnt haben, dafür ausgelacht und als Spinner abgetan worden. Anscheinend setzt heute ein Umdenken ein.

Griechisch kann man jetzt auf musikalische Weise lernen. Danny Zacharias zeigt auf blip.tv wie das praktisch aussieht und Ben McGrew steuert einen Song bei mit dem man das griechische Alphabet einprägen kann. (Solche Lernhilfen  hätte ich mir vor 23 Jahren gewünscht …. ;-) )

Dass das Erlernen von Sprachen auch aus anderen als „nur“ akademischen Gründen (lebens-)wichtig sein kann, zeigt ein kurzes Video  (HT an Grumbeere) :


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