Was in (Lebens-)Stürmen wirklich hilft – Anmerkungen zu Lukas 8, 22 – 25

Amirim, view of Kinneret

Blick von Genezarteh nach Amirim * Foto: דוד שי, Amirim, view of Kinneret, CC BY-SA 3.0

Das Bibelwort für den morgigen Sonntag stammt aus dem Lukasevangelium (zum Hintergrund des Lukasevangeliums siehe: Klick! und Klick!) und zwar aus dem 8. Kapitel:

“Es geschah aber an einem der Tage, dass er in ein Schiff stieg, er und seine Jünger; und er sprach zu ihnen: Lasst uns übersetzen an das jenseitige Ufer des Sees. Und sie fuhren ab. Während sie aber fuhren, schlief er ein. Und es fiel ein Sturm auf den See, und das Schiff lief voll Wasser, und sie waren in Gefahr. Sie traten aber hinzu und weckten ihn auf und sprachen: Meister, Meister, wir kommen um! Er aber wachte auf, schalt den Wind und das Wogen des Wassers, und sie hörten auf, und es trat Stille ein. Er aber sprach zu ihnen: Wo ist euer Glaube? Erschrocken aber erstaunten sie und sagten zueinander: Wer ist denn dieser, dass er auch den Winden und dem Wasser gebietet und sie ihm gehorchen?

(Lukas 8, 22 – 25 ELBEDHÜ; z. Vgl.  LUTH’84)

Zum Hintergrund von Lukas 8, 22 – 25

In diesem Abschnitt des Lukasevangeliums können wir dieselbe Handlungsweise des Herrn Jesus Christus erkennen, wie in den vorausgegangenen: Zuerst lehrt der Herr Seine Zuhörer und anschließend demonstriert Er Seine Autorität durch vollmächtige Taten (siehe Lukas 6, 12 – 49 i. V. m. Lukas 7, 1 ff.; Lukas 8, 1 – 21 i. V. m. Lukas 8, 22 – 56). Sein Reden und Sein Leben, Seine Worte und Seine Werke waren (und sind!) eine untrennbare Einheit.
In den ersten Versen dieses Kapitels (Lukas 8, 1 – 3) erwähnt der Evangelist, dass sich in der Begleitung des Herrn auch Frauen befanden. Es ist dies die dritte kurze Erwähnung von Frauen in seinem Evangelium (vgl. Lukas 7, 12 – 15, und Lukas 7, 36 – 50). Sie zeigt uns, welche Bedeutung der Evangelist der Begegnung des Herrn mit Frauen, die in der damaligen Kultur nur eine untergeordnete Rolle spielten, zumisst. Danach berichtet Lukas uns, wie der Herr die Volksmenge und die Jünger mittels des Gleichnisses vom Sämann (Lukas 8, 4 – 15) und des Gleichnisses von dem Licht auf dem Leuchter (Lukas 8, 16 – 18) belehrt. Darauf folgt die Aussage Jesu über Seine wahren Verwandten (Lukas 8, 19 – 21), womit dann der lehrmäßige Teil dieses Kapitels endet und die Berichte über die vollmächtigen Werke des Herrn beginnen: die Stillung des Sturms (Lukas 8, 22 – 25), die wir heute betrachten wollen, die Heilung des besessenen Geraseners (Lukas 8, 26 – 39), die Heilung der blutflüssigen Frau (Lukas 8, 40 – 48), und abschließend die Auferweckung der Tochter des Jairus (Lukas 8, 49 – 56). Mit diesen Machterweisungen über die Natur, Dämonen, Krankheit und sogar den Tod offenbarte der Herr nicht nur seine Gewalt über alle Bereiche menschlichen Lebens, sondern auch Seine Gottheit (vgl. z.B. 2. Mose 14, 1 ff.; Psalm 89, 8 – 9; Psalm 93, 3 – 4; Psalm 106, 8 – 9; Psalm 107, 23 – 30; Jesaja 51, 9 – 10 u.v.a.m.)

Die Stillung des Sturms

* “Es geschah aber an einem der Tage, dass er in ein Schiff stieg, er und seine Jünger; und er sprach zu ihnen: Lasst uns übersetzen an das jenseitige Ufer des Sees. Und sie fuhren ab. Während sie aber fuhren, schlief er ein. Und es fiel ein Sturm auf den See, und das Schiff lief voll Wasser, und sie waren in Gefahr.“ Lukas 8, 22 – 23 – In Matthäus 8, 18 +  23 – 27 und Markus 4, 36 – 41 finden wir die Parallelberichte zu diesem Ereignis. Die Jünger befinden sich mit ihrem Meister am See Genezareth, der auch als See von Tiberias bzw. Galliläisches Meer bezeichnet wird. Aus der Parallelstelle in Markus und ihrem Kontext wird deutlich, dass der Herr und Seine Jünger den See von Westen nach Osten überquerten (vgl. Lukas 8, 26; Matthäus 8, 18; Markus  4, 35). Laut historischen Berichten lebten auf der Ostseite weniger Menschen und Kommentatoren haben die Vermutung geäußert, dass es der Wunsch des Herrn gewesen sein könnte, sich von den Menschenmassen, die Ihm folgten, zu entfernen, um etwas Ruhe zu finden. Das wird nach ihrer Meinung auch durch den Hinweis unterstützt, dass der Herr im Boot einschlief. Der Bericht über diese Sturmstillung ist die einzige Stelle, an der die Evangelisten Lukas, Matthäus und Markus davon sprechen, dass der Herr schlief.
Lukas gebraucht hier das griechische Wort “πλοῖον“ (“ploion“), mit dem Boote unterschiedlicher Größe bezeichnet wurden. Wir können aber davon ausgehen, dass es sich bei diesem Boot um ein größeres Fischerboot gehandelt haben muss, da es mindestens 13 Personen transportieren konnte. In solchen größeren Fischerbooten gab es in der Regel einen Platz an der Hinterseite (Achtern) zum Schlafen.

Ginosar BW 6

Das im See Genezareth gefundene, 200 Jahre alte Boot, das heute in einem speziell klimatisierten Raum om Jugal Allon Museum ausgestellt wird * Foto: By Berthold Werner (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Im Jahr 1986 fanden Bewohner des Kibbuz Ginnosar am Nordwestufer des Sees Genezareth ein 2000 Jahre altes Fischerboot mit über acht Metern Länge, das heute oft als “Jesus Boot“ bezeichnet wird. Die gut erhaltenen Reste dieses Bootes kamen im Uferschlamm zum Vorschein, als der See auf einen außergewöhnlich niedrigen Wasserstand gefallen war. Der Konservierungsvorgang dauerte bis Ende der 1990er Jahre. Es bedurfte dazu eines eigens dafür gebauten Beckens. Heute kann dieses Boot, das 8, 20 m lang und 2, 35 m breit ist, im Jigal Allon Museum.  Bei dem in unserem Text genannten Boot wird es sich um ein größeres Boot gehandelt haben.
Aufgrund seiner geographischen Lage war und ist der See Genezareth für plötzlich auftretende, starke Stürme bekannt. Der See liegt 212 Meter unter dem Meeresspiegel und ist damit der tiefst gelegene Süßwassersee der Erde. Nach dem Toten Meer, das rd. 420 Meter unter dem Meeresspiegel liegt,  ist er damit das zweittiefst gelegene stehende Gewässer der Erde¹. Das Land an der Ostseite des Sees liegt höher und wenn warme Luft vom See aufsteigt, entsteht ein Vakuum, in das Luft aus dem Westen nachströmt. So entstehen – oftmals ohne Vorwarnung – starke Winde oder gar Stürme über dem See.
Der über die Jünger hereinbrechende Sturm verursachte einen so starken Wellengang, dass Wasser in das Boot eindrang und sie in Gefahr standen, unterzugehen. Dass die bedrohliche Situation nicht der Phantasie der Jünger entsprang oder sie diese Gefahr übertrieben, wird dadurch deutlich, dass Lukas den Wind an drei Stellen erwähnt (Verse 23, 24 und 25) und ihn dabei aus sehr eindrücklich beschreibt

* “Sie traten aber hinzu und weckten ihn auf und sprachen: Meister, Meister, wir kommen um! Er aber wachte auf, schalt den Wind und das Wogen des Wassers, und sie hörten auf, und es trat Stille ein. Er aber sprach zu ihnen: Wo ist euer Glaube? Erschrocken aber erstaunten sie und sagten zueinander: Wer ist denn dieser, dass er auch den Winden und dem Wasser gebietet und sie ihm gehorchen?“Lukas 8, 24 – 25 – In dieser lebensbedrohlichen Not wecken die Jünger ihren Meister, denn ihnen ist klar, dass sie allein mit dieser Situation nicht fertig werden. In der Zeit vor diesem Ereignis hatten sie Ihn bereits viele Wunder vollbringen sehen und sicherlich würde Er auch in dieser Situation einen Ausweg kennen oder ihnen durch irgendeine Art von Wunder helfen können.
Nur bei Markus findet sich der Vorwurf, mit dem die Jünger den Herrn wecken: “Und er war im hinteren Teil und schlief auf dem Kopfkissen; und sie wecken ihn auf und sprechen zu ihm: Lehrer, liegt dir nichts daran, dass wir umkommen?“ (Markus 4, 38). Dadurch wird deutlich, dass die Jünger zwar von den Zeichen und Wundern, die ihr Meister getan hatte, sehr beeindruckt waren, sie aber noch gar nicht verstanden hatten, wer Er wirklich war. Genau das aber wollte der Herr ihnen mit diesem Ereignis verdeutlichen.
Wir müssen hier unbedingt eines ganz genau beachten: Natürlich geht es um Glauben. Denn es heißt ja, dass der Herr die Jünger fragte: “Wo ist euer Glaube?“ Viele machen daraus folgende Gleichung: “Hätten die zu den Jüngern nur genug Glauben gehabt, dann hätten sie den Sturm selbst gestillt.“ Doch das ist absoluter Unsinn. Die biblisch richtige Gleichung lautet: “Hätten die Jünger mehr Gotteserkenntnis gehabt, dann hätten sie auch Glauben gehabt, dass sie das gegenüberliegende Ufer trotz des lebensbedrohlichen Sturms erreichen, und hätten ihrem Ziel ohne Furcht entgegensehen können.“ Denn: Glaube entsteht nicht im luftleeren Raum (schon gar nicht in einem kurzzeitigen Luftvakuum über dem See Genezareth). Glaube wächst in unserem Herzen, wenn  wir auf das Wort Gottes hören (Römer 10, 17). Das kann durch das Hören einer Predigt geschehen, sollte aber noch mehr durch das ganz persönliche Leser der Heiligen Schrift geschehen. Je mehr wir uns dem Wort Gottes aussetzen, es in uns aufnehmen und verstehen, desto besser lernen wir Gott kennen und desto größer wird unser Vertrauen, d.h. unser Glaube, das/den wir in/an Ihn haben. Die Wurzel des Problems der Jünger war eine zu oberflächliche Erkenntnis ihres Gottes und Seines Sohnes. Hätten sie wirklich begriffen, wer da in ihrem Boot schlief, sie hätten sich nicht der Furcht ergeben müssen.
Indem der Herr zulässt, dass die Jünger durch diese notvolle Situation gehen müssen, gibt Er ihnen eine neue Chance, genau das zu erkennen und zu korrigieren.  Wie oft verstehen Gläubige schwierige Lebenssituationen nur als Problem, Einschränkung oder gar als Strafe Gottes! Wieviel besser wäre es, wenn wir endlich begriffen, dass solche Situationen uns eine Möglichkeit schenken, unseren Gott noch viel besser kennenzulernen. Schreien wir wie die Jünger: “Herr hilf, hilf, hilf!“ Oder machen wir Ihm Vorwürfe, indem wir Seine Liebe zu uns in Zweifel ziehen: “Lehrer, liegt dir nichts daran, dass wir umkommen?“
Wir können uns aber auch dazu entscheiden, dass wir uns inmitten des Sturms ruhig zurücklehnen, weil wir wissen, dass unser Herr “alle Dinge durch das Wort seiner Macht trägt“ (Hebräer 1, 3), dass Er auch um  “alle Dinge weiß“ (Johannes 16, 30; Johannes 21, 17) und dass, wenn Er gesagt hat, dass wir an das andere Ufer fahren, wir dort auch garantiert ankommen werden (Markus 4, 35). Das kann jedoch nur, wer Seinen Gott auch wirklich kennt.
Es ist bezeichnend, dass der Herr die Jünger nicht zurechtweist, weil sie Ihn geweckt haben. Wie viele Gläubige denken, dass sie Gott nicht mit ihren Nöten “belästigen“ dürfen, dass ihre Nöte im Vergleich zu denen anderer Menschen doch viel zu klein seien! Doch unser Gott ist immer und für jeden Menschen ansprechbar. Er ist nicht beleidigt, wenn wir uns im Gebet an Ihn wenden, ganz im Gegenteil! Wie würden unser Leben und das unserer Umgebung aussehen, wenn wir viel mehr Gebrauch von diesem wunderbaren Vorrecht machen würden? Wir würden nicht nur mehr Hilfe erfahren, wir würden auch unseren Gott immer besser kennenlernen, wenn wir glaubensvoll und entsprechend Seinem Wort beten würden.
Die Jünger hatten in dem Herrn Jesus bereits den von Gott verheißenen und gesandten Messias-Erlöser erkannt. Doch scheinen sie eine ähnliche Vorstellung von dem Messias gehabt zu haben, wie sie auch in ihrer Umgebung anzutreffen war. Doch durch dieses Ereignis auf dem See Genezareth wollte der Herr ihnen deutlich vor Augen führen, dass sie es in seiner Person dem allmächtigen Gott begegneten, denn nun tat Er, was nur Gott tun konnte (vgl. Psalm 107, 23 – 30).
War die Zurechtweisung der Jünger durch den Herrn gerechtfertigt? Eindeutig ja, denn diese Männer waren, wie alle Juden, von Kindheit an in der Heiligen Schrift des Alten Testaments unterwiesen worden und kannten dieselbe gut. In Psalm 89, 25 spricht die Heilige Schrift von dem kommenden Messias und der Macht, die Er über Meere und Ströme ausüben wird. In 5. Mose 18, 15 hatte Gott außerdem verheißen, dass der Messias ein Prophet wie Mose sein würde. Welches war die eindrücklichste Tat, zu der Gott Mose gebrauchte? Ganz richtig: Die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten. Und diese Befreiung fand ihren entscheidenden Ausdruck in der Teilung des Roten Meeres. Was lag da näher als der Gedanke, dass auch der Messias Macht über jede Art von Wasser haben würde?

Was ist (Lebens-)Stürmen wirklich hilft

Das griechische Wort, das in unseren Bibeln mit “glauben“ übersetzt wird, ist “πίστις“ (“pistis“). Es hat verschiedene Bedeutungen, eine der wichtigsten ist “vertrauen“. Einem anderen Menschen können wir nur wirklich vertrauen, wenn wir ihn kennengelernt haben, wenn wir wissen, wie er zu uns steht, wenn wir gesehen haben, wie er sich uns gegenüber verhält. Mit Gott ist es nicht anders. Auch Ihm werden wir nur vertrauen können, wenn wir Ihn kennengelernt haben, wenn wir wissen wer Er ist, wie Er uns und unsere Beziehung zu Ihm sieht. Der Aufbau einer vertrauensvollen, starken und tragfähigen Beziehung braucht Zeit, egal ob es sich dabei um eine Beziehung  zu einem anderen Menschen oder um eine Beziehung zu Gott handelt. Wenn wir mitten im Sturm stecken, ist es dafür zu spät. Angesichts immer größerer Herausforderungen unserer Zeit müssen wir jetzt an unseren Beziehungen arbeiten. Das gilt für unsere Beziehungen zu Menschen, aber insbesondere für unsere Beziehung zu Gott. Menschliche Beziehungen mögen unter dem Druck der Probleme zerbrechen, die Beziehung Gottes zu uns jedoch wird uns durchtragen. Vielleicht kommen wir, wie der Apostel Paulus und seine Mitarbeiter, wie Schiffbrüchige am anderen Ufer an (Apostelgeschichte 27). Aber wir werden ankommen.
Doch was ist, wenn wir gerade jetzt, heute, in einem Sturm stehen, der uns allen Mut nimmt und wir feststellen, dass wir die Vergangenheit nicht genutzt haben, um im Vertrauen auf Gott zu wachsen? Wenn wir feststellen, dass wir diesen Gott eigentlich kaum kennen? Jesus Christus weist Seine Jünger wegen ihres Unglaubens zurecht, aber Er lässt sie nicht im Stich. Auch Sie wird Er in dieser Situation nicht verlassen. Er wird Seine Macht auf die eine oder andere Weise zu Seinem Zeitpunkt zu Ihren Gunsten einsetzen, wenn Sie sich im Gebet an Ihn wenden (Römer 8, 28). Doch Sie sollten diese Situation als eine Chance begreifen und alles daran setzen, von nun an Jesus Christus  besser kennenzulernen. Das wird Sie nicht vor weiteren Stürmen in ihrem Leben bewahren, aber wenn Sie Ihn besser kennen- und Ihm mehr vertrauen lernen, dann wird Sie kein zukünftiger Sturm mehr verzweifeln lassen.
Die frühe Christenheit hatte die uns in Lukas 8, 22 – 25 vermittelte Lehre gut verstanden. Aus diesem Grund wurde die Kirche in dieser Zeit auf Mosaiken oder Bildern häufig als Boot dargestellt, das einem starken Wellengang unterworfen war, dessen Passagiere jedoch ruhig auf dem Boden saßen und zu dem in ihrer Mitte stehenden Herrn Jesus Christus aufschauten. So werden auch wir handeln können, wenn wir Ihn – Jesus Christus – immer besser kennenlernen.

Fußnoten:

¹= vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/See_Genezareth#Biblische_Bez.C3.BCge

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