Die Bedeutung biblischer Prophetie (5)

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Herbstwald * Foto: Erika Strackenbrock / pixelio.de

4. Ermutigung: Das prophetische Wort erfüllt den Gläubigen mit Gewissheit und Zuversicht in schwierigen Zeiten

In Lukas 21, 25 – 28 sagt der Herr Jesus Christus zu Seinen Jüngern:

“Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen, und auf der Erde Bedrängnis der Nationen in Ratlosigkeit bei dem Tosen und Wogen des Meeres; indem die Menschen vergehen vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit. Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.

Auch wenn die in Lukas 21, 7 ff. angesprochenen Ereignisse nichts mit uns als Christen zu tun haben, so dürfen wir uns doch das hier angesprochene geistliche Prinzip zu eigen machen: Egal wie düster sich die Zukunft dieser Welt darstellen mag, als Christen haben wir keinen berechtigten Grund, uns zu fürchten. Ich erinnere mich noch sehr gut, an die Tage, die nach den Geschehnissen des 11. September 2001 in New York folgten. In einer Zeit, in der alle Zeichen auf Krieg im Nahen Osten standen und im Stundentakt irgendwelche Experten in jeder neuen TV-Sondersendung ihre dunkle Prognosen zum besten gaben, wurden mir diese Worte Jesu besonders wichtig. Auch heute werden wir mit den verschiedensten “Weltuntergangsszenarien“ konfrontiert. Betrachten Sie nur einmal die Liste folgender Meldungen:

  • 08.05.2012: Spiegel online: “Club of Rome Bericht: Forscher zeichnen düsteres Bild der Zukunft“: Klick!
  • 15.05.2012: Tagesschau.de: “2030 brauchen wir eine neue Erde!“: Klick!
  • 07.06.2012: Die Zeit online: “Klimawandel: Wissenschaftler warnen vor plötzlichem Kollaps des Ökosystems“: Klick!
  • 26.01.2015: Stuttgarter Nachrichten: “Doomsday-Clock: Die symbolische Weltuntergangsuhr tickt unaufhaltsam. So nahe an der globalen Katastrophe stand die Menschheit seit 1984 nicht mehr, warnt die Elite der Nuklearwissenschaftler.“: Klick!
  • Spiegel Online: “Risiken für Menschheit: Zwölf Szenarien für den Weltuntergang – Wir werden alle sterben!‘: Klick!
  • 28.11.2015: N24: “Horrorszenario Klimawandel – Was passiert bei einem Temperaturanstieg von 2, 3 und 4 Grad?“: Klick!
  • 27.01.2016: N24: “Reichlich ‚Potential für Katastrophen – für die Menschheit ist es drei Minuten vor Zwölf“‘: Klick!
  • 05.04.2016: N24: “Pessimistische Zukunftsforscher: Vier Szenarien für das Ende der Zivilisation“: Klick!
  • 07.04.2016: N24: “Apokalypse und Endzeitängste – Warten auf das große Finale“: Klick!
  • 29.05.2016: N24: “Die düsteren Visionen des Bualem Sansal: ‚Europa hat keine Zukunft mehr.“‘: Klick!

 

Ich kann mich noch gut erinnern: Wenn man vor 25 Jahren über das prophetische Wort der Bibel sprach wurde man schnell Eskapismus bzw. als Anhänger einer “Doom and Gloom”-Theologie verdächtigt. Heute scheint es jedoch so, dass  die Medien die Worte “Apokalypse“, “Ende der Menschheit“  oder “Weltuntergang“ öfter gebrauchen, als es Christen tun. Umso wichtiger ist es, dass wir als Christen den großen und entscheidenden Unterschied zwischen den säkularen Weltuntergangsszenarien und der christlichen Zukunftserwartung deutlich herausstellen: Christen erwarten nicht den “Weltuntergang“, sondern den wiederkommenden Herrn Jesus Christus und damit den “WeltNEUanfang“. Natürlich ist nicht zu verkennen, dass sich die prophetisch angekündigten Zeichen der Wiederkunft, wie sie uns der Herr Jesus Christus in z.B. in Markus 13, Lukas 17, Lukas 21 und Matthäus 24 gegeben hat, mehr und mehr erfüllen. Aber nirgendwo in diesen Kapiteln werden wir aufgefordert, dass diese Dinge in unseren dauerhaften Fokus treten sollen. Nirgendwo in diesen Kapiteln wird uns gesagt, dass diese Dinge unser ständiges Gesprächsthema sein sollen. Ganz im Gegenteil! Im 1. Thessalonicherbrief lesen wir:

“Denn das sagen wir euch in einem Worte des Herrn, dass wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrig bleiben, den Entschlafenen nicht zuvorkommen werden; denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel hernieder fahren, und die Toten in Christus werden auferstehen zuerst. Darnach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und also werden wir bei dem Herrn sein allezeit.

So tröstet nun einander mit diesen Worten!

(1. Thessalonicher 4, 15 – 18 )

Mit diesen Worten” sollen wir einander trösten, diese Worte sollen unser Gesprächsthema sein! Was für Worte? Gottes Worte! Gottes Worte, die uns verkündigen, dass unser Herr Jesus Christus wiederkommt und dass die Toten auferstehen werden, d.h. dass der Tod, der letzte Feind des Menschen, besiegt sein wird. Hier stehen nicht “Doom and Gloom” im Mittelpunkt, all die Schrecklichkeiten, von denen es immer mehr werden in dieser Welt. Hier steht unser Herr Jesus Christus im Mittelpunkt, der Sieger von Golgatha, der auch der Sieger über den Tod ist. Und damit steht die Botschaft des Evangeliums, die Botschaft der Hoffnung im Mittelpunkt! Denn dieser Jesus Christus ist nicht nur der Sieger über den Tod, Er wird uns auch angekündigt als derjenige, der diese ganze aus den Fugen geratenen Schöpfung wieder in Ordnung bringen wird:

“Und der auf dem Throne saß sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht zu mir: Schreibe, denn diese Worte sind gewiß und wahrhaftig.”

(Offenbarung 21, 5)

Das ist die Botschaft des Evangeliums: Alles wird neu, wenn Jesus Christus wiederkommt. An diesem WeltNEUanfang werden alle teilhaben, die während ihres Lebens durch die Erfahrung der Gnade Gottes schon zu einer “neuen Schöpfung in Christus“ geworden sind (vgl. 2. Korinther 5, 17). Das ist die Botschaft der Hoffnung, die wir heute schon verkündigen dürfen. Diese Verheißung ist gewiss. Er Selbst hat sich dafür in Seinem Wort verbürgt:

“Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.”

(Offenbarung 21, 1)

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