Die Verklärung Jesu Christi und ihre Bedeutung – Anmerkungen zu Markus 9, 2 – 9

Mount Tavor

Der Berg Tabor aus der Vogelperspektive gesehen * Foto: von WikiAir_IL-13-10_B144.jpg: Amos Meron derivative work: Tomer T [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)%5D, via Wikimedia Commons

Der Wortverkündigung am Mittwoch dieser Woche liegen Verse aus dem Markusevangelium  (zum Hintergrund des Markusevangeliums siehe: Klick!) zu Grunde. Zum besseren Verständnis sollen diese Verse in ihrem Kontext betrachtet werden:

Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und den Jakobus und den Johannes mit und führt sie für sich allein auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen verwandelt; und seine Kleider wurden glänzend, sehr weiß, wie kein Walker auf der Erde weiß machen kann. Und es erschien ihnen Elia mit Mose, und sie unterredeten sich mit Jesus. Und Petrus hebt an und spricht zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind; und wir wollen drei Hütten machen, dir eine und Mose eine und Elia eine. Denn er wusste nicht, was er sagen sollte, denn sie waren voll Furcht. Und es kam eine Wolke, die sie überschattete; und eine Stimme erging aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn hört. Und plötzlich, als sie sich umblickten, sahen sie niemand mehr, sondern Jesus allein bei sich. Und als sie von dem Berg herabstiegen, gebot er ihnen, dass sie niemand erzählen sollten, was sie gesehen hatten, außer wenn der Sohn des Menschen aus den Toten auferstanden wäre.

(Markus 9, 2 – 9 ELBEDHÜ; z. Vgl. LUTH’84)

Zum Hintergrund von Markus 9, 2 – 9

Das heute von uns zu betrachtende Bibelwort ist Teil eines größeren Abschnittes (Markus 8, 31 – Markus 10, 52). Wir können diesen Abschnitt in drei kürzere Abschnitte unterteilen. In diesen erfahren wir, wie der Herr Jesus Christus Seine Jünger auf Sein Werk als Messias, d.h. Erlöser, vorbereitete. Während Er mit ihnen von Cäsarea Philippi nach Jerusalem geht, belehrt Er sie über Sein Werk (Markus 8, 31 – Markus 9, 13), Seinen Willen (Markus 9, 14 – 50) und über die Kosten der Nachfolge (Markus 10, 1 – 52).
Heute betrachten wir einen Teil der Belehrung des Herrn über Sein Werk: Nachdem Petrus (Markus 8, 27 – 30) durch eine Offenbarung Gottes (vgl. Matthäus 16, 17) sein Bekenntnis zu Christus als dem verheißenen und erschienenen Messias ausgesprochen hat, kündigt der Herr zum ersten Mal Seine kommenden Leiden und Seine Auferstehung an. In diesem Zusammenhang versagt Petrus kläglich (vgl. Markus 8, 31 – 33). Als Reaktion auf das Versagen des Petrus, spricht der Herr davon, was die Nachfolge Seine Jünger kosten wird (Markus 8, 34 – 38). Was der Herr in diesem Abschnitt (insbesondere Markus 8, 31 – 38 auch anspricht (und was oft übersehen wird), ist Seine Auferstehung und Seine Wiederkunft in Macht und Herrlichkeit, in deren Folge Er die Welt richten und Sein Reich aufrichten wird. Es ist diese Verheißung Seiner zukünftigen Herrlichkeit, auf die sich das Geschehen auf dem Berg bezieht. Hier schenkt der Herr Jesus Christus drei Jüngern – Johannes, Jakobus und Petrus – einen Einblick in die kommenden Dinge und damit gleichsam einen Beweis dafür, dass sich Seine Verheißung erfüllen wird. Die Verklärung Jesu (Markus 9, 2 – 9) ist zum einen die Erfüllung jener Verheißung, die der Herr in Markus 9, 1 ausspricht. Johannes, Jakobus und Petrus (“Unter denen, die hier stehen, sind einige, …“, – Einige, die gemäß Galater 2, 9 die “Säulen“ der Versammlung [= Gemeinde/Kirche] werden sollten ) bekommen durch das Verklärungs-Ereignis einen Vorgeschmack auf die Herrlichkeit Ihres Herrn, des Messias, und Seines kommenden Reiches. Angesichts der in Kürze bevorstehenden Verwerfung Jesu durch das Volk und Seinen Tod am Kreuz, sollte das Verklärungs-Ereignis diesen Jüngern die Sicherheit vermitteln, dass  der Tod Ihres Herrn nicht das Ende Seines Wirkens darstellen würde. Dass die drei genannten Jünger dieses Ereignis genauso verstanden, macht Petrus in 2. Petrus 1, 16 – 18 deutlich:

“Denn wir haben euch die Macht und Ankunft unseres Herrn Jesus Christus nicht kundgetan, indem wir ausgeklügelten Fabeln folgten, sondern als solche, die Augenzeugen seiner herrlichen Größe geworden sind. Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit, als von der prachtvollen Herrlichkeit eine solche Stimme an ihn erging: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“ Und diese Stimme hörten wir vom Himmel her ergehen, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren.

Und – inspiriert vom Geist Gottes – zieht Petrus daraus einen entscheidenden Schluss (2. Petrus 1, 19 – 21):

“Und so besitzen wir das prophetische Wort umso fester, auf das zu achten ihr wohltut, als auf eine Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen; indem ihr dies zuerst wisst, dass keine Weissagung der Schrift von eigener Auslegung ist. Denn die Weissagung wurde niemals durch den Willen des Menschen hervorgebracht, sondern heilige Menschen Gottes redeten, getrieben vom Heiligen Geist.“

 

Anmerkungen zu Markus 9, 2 – 9

* “Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und den Jakobus und den Johannes mit und führt sie für sich allein auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen verwandelt; und seine Kleider wurden glänzend, sehr weiß, wie kein Walker auf der Erde weiß machen kann.
Und es erschien ihnen Elia mit Mose, und sie unterredeten sich mit Jesus.“
– Markus 9, 2 – 4  – Der Bericht des Evangelisten Markus deckt sich hier völlig mit dem des Evangelisten Matthäus (vgl. Matthäus 17, 1 – 8). Allerdings fügt Markus hinzu, dass die Kleider des Herrn “glänzend, sehr weiß, wie kein Walker auf der Erde sie machen kann“ hinzu, was auf einen Augenzeugenbericht hindeutet. Bekanntlich war Markus ein Mitarbeiter des Apostels Petrus und erhielt von diesem (Augenzeugen) seine Informationen. Wir haben hier einen deutlichen Hinweis auf einen Augenzeugenbericht.
Der Name des Berges, auf dem sich die Verklärung Jesu ereignete, wird uns nicht genannt. In einer apokryphen Schrift, dem so genannten “Hebräerevangelium“, das erst im 2./3. Jahrhundert n. Chr. belegt ist, wird als Ort der Verklärung der Berg Tabor genannt. In den biblischen Evangelien wird die Frage der genauen Verortung keine besondere Bedeutung zugemessen. Viel wichtiger ist das Geschehen an sich und welche Bedeutung es für die Jünger und die Menschen, die durch ihr Wort zum Glauben an Jesus Christus kommen würden, hatte.
Im Gegensatz zu Lukas (vgl. Lukas 9, 28), der uns nur einen ungefähren Zeitraum nennt, nachdem der Herr mit drei bestimmten Jüngern auf einen Berg stieg, spricht Markus konkret von “sechs Tagen“. Viele Ausleger sehen darin und in anderen Informationen, die uns dieser Text gibt, einen Hinweis darauf, dass wir es hier mit einem Ereignis zu tun haben, das in bestimmten Zügen der Gesetzgebung am Sinai ähnelt. Auf diese Weise wird die Aussage Moses, dass der Messias ein Prophet wie er sein würde (vgl. 5. Mose 18, 15) bestätigt:

  • Wie Mose (2. Mose 24, 1 + 9) ging der Herr Jesus Christus “auf einen hohen Berg“.
  • Wie bei Mose (2. Mose 24, 15) bedeckte eine Wolke den Berg (Markus 9, 7).
  • Wie bei Mose (2. Mose 24, 16) dauerte die Vorbereitungszeit sechs Tage.
  • Wie bei Mose (2. Mose 34, 29) leuchtete das Angesicht der Männer, die dieses Ereignis miterlebten (Matthäus 17, 2).

Wenn Markus sagt, dass der Herr “verwandelt wurde, dann ist damit eine äußerliche Veränderung gemeint. Dies wird zum einen durch den griechischen Grundtext, aber auch durch den detaillierteren Bericht des Matthäus deutlich: “Und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, seine Kleider aber wurden weiß wie das Licht ….“  (Matthäus 17, 2).
Es fällt auf, dass der Evangelist Markus den Propheten Elia vor Mose erwähnt, obwohl Mose zeitlich vor Elia auftrat. Der Grund für die Ersterwähnung Elias liegt nach Ansicht verschiedener Ausleger darin, dass Markus die Vorläufer-Funktion Elias (Maleachi 3, 1; Maleachi 4, 5) betonen wollte.
Beide Personen – Elia als Vorläufer, Mose als Prophet wie der Messias – haben nach den prophetischen Aussagen des Alten Testaments eine besondere Beziehung zu dem verheißenen Messias. Ihr Erscheinen bei der Verklärung Jesu ist eine Bestätigung Seiner Messianität.

* “Und Petrus hebt an und spricht zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind; und wir wollen drei Hütten machen, dir eine und Mose eine und Elia eine. Denn er wusste nicht, was er sagen sollte, denn sie waren voll Furcht.“ Markus 9, 5 – 6 – Petrus befindet sich zu diesem Zeitpunkt noch immer in einem geistlichen „Unreife-Modus“. In Markus 8, 27 – 30 schenkt Gott ihm eine unvergleichliche Offenbarung. Er erkennt in Jesus Christus den Messias. Doch kurz darauf übernimmt sein emotional ungefestigtes Wesen wieder die Oberhand, wenn er – nur wenige Verse später – dem Messias widerspricht und Ihn von Seinem  Weg zum Kreuz “bewahren“ will (vgl. Markus 8, 31 – 33). Hier nun darf er eine weitere Offenbarung Gottes über Seinen Sohn miterleben und wieder reagiert er nicht geistlich, sondern rein seelisch. (Betrachtet man das Verhalten des Petrus in den Evangelien einmal genauer, so scheint es, dass dies eine häufiger vorkommende Reaktion dieses Jüngers war: Obwohl er nicht wusste, was er sagen sollte – so Markus – redet er doch “munter drauf los“. Eine Beobachtung, die jedem Gläubigen zu denken geben sollte, vgl.  Sprüche 10, 19).

* “Und es kam eine Wolke, die sie überschattete; und eine Stimme erging aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn hört. Und plötzlich, als sie sich umblickten, sahen sie niemand mehr, sondern Jesus allein bei sich. – Markus 9, 7 – 8 – Die Wolke ist hier – wie bei Mose und in vielen anderen Stellen der Heiligen Schrift – ein Bild für die Gegenwart Gottes (vgl. 2. Mose 16, 10; 2. Mose 19, 9; 2. Mose 24, 15 – 16; 2. Mose 33, 1). In der rabbinischen Literatur wird die Schechina, d.h. die Wolken- bzw. Feuersäule, durch die Gott Seine beständige Gegenwart dem Volk anzeigte, auch als “Wolke der Herrlichkeit“ bezeichnet.
Das Erscheinen der Herrlichkeitswolke Gottes bestätigt den Herrn Jesus Christus als den Messias Gottes. Die Mitteilung der Stimme, die aus dieser Wolke zu den Anwesenden spricht, geht über diese Bestätigung noch hinaus, sie identifiziert den Messias als den – geliebten – Sohn Gottes. Eine ähnliche Aussage finden wir zu Beginn des Dienstes des Herrn bei Seiner Taufe (vgl. Markus 1, 11; Matthäus 3, 13 – 17). Nun befinden wir uns kurz vor dem Ende des irdischen Dienstes Jesu. Seit dem absoluten Bruch zwischen den geistlichen Autoritäten Israels und dem Herrn Jesus Christus in Matthäus 12, 31 – 32 bzw. Markus 3, 22 – 30 hatte die Ablehnung und Verfolgung Seiner Person immer mehr zugenommen. Im Zusammenhang mit der Auferweckung des Lazarus kam es dann zu dem Beschluss (Markus 14, 1 – 2) der Hohenpriester und Schriftgelehrten (Johannes 11, 46 f.) und Ältesten (Matthäus 26, 3), den Sohn Gottes zu töten. Genau vor diesen finalen, schrecklichen Ereignissen erneuert Gott diese Aussage über Seinen Sohn: “Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn hört.“ (Markus 9, 7). Der Herr Jesus Christus bedurfte dieser Bestätigung nicht. Er wusste, dass Sein Vater Ihn liebte (Johannes 10, 17; Johannes 15, 9; Johannes 17, 24), Ihn allezeit hörte (Johannes 11, 42) und erhörte (Matthäus 26, 53). Indem Gott, der Vater, diese Aussage über Seinen Sohn traf, versicherte Er den Anwesenden, dass Sein Sohn sich trotz der bereits bestehenden und in Zukunft noch zunehmenden Ablehnung vollkommen in dem Willen Seines Vaters war. Mit dieser Aussage Gottes über Seinen Sohn in Anwesenheit der Propheten Mose und Elia wird aber zudem auch der hohe Vorrang des Herrn Jesus Christus gegenüber den Propheten des Alten Testaments deutlich (vgl. Psalm 2, 7; Hebräer 1, 5 f.; Hebräer 3, 3 f.; Hebräer 5, 5).
Zusammenfassend können wir sagen, dass Gott den Anwesenden deutlich machte, dass die Erniedrigung Seines Sohnes, die kurz bevor stand, die Erhöhung und Verherrlichung Seines Sohnes nicht verhindern würde. Ganz im Gegenteil: Seine Erniedrigung führte zu Seiner Verherrlichung (vgl. Philipper 2, 5 f.!)
Da sich diese Verheißung Gottes erfüllt hat, können wir – auch angesichts eigener Bedrängnisse und der immer schwierigerer werdenden Verhältnisse in der Welt – getrost die Erfüllung aller Verheißungen Gottes (z.B. bzgl. der Wiederkunft Christi und der Aufrichtung Seines Reiches) er- bzw. abwarten. Das ist die Schlußfolgerung, die der Apostel Petrus aus diesem Erlebnis der Verklärung Jesu gezogen hat und mit der er die Gläubigen in seinem zweiten Brief ermutigt:

“Denn wir haben euch die Macht und Ankunft unseres Herrn Jesus Christus nicht kundgetan, indem wir ausgeklügelten Fabeln folgten, sondern als solche, die Augenzeugen seiner herrlichen Größe geworden sind. Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit, als von der prachtvollen Herrlichkeit eine solche Stimme an ihn erging: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“ Und diese Stimme hörten wir vom Himmel her ergehen, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren. Und so besitzen wir das prophetische Wort umso fester, auf das zu achten ihr wohltut, als auf eine Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen (…)“

(2. Petrus 1, 16 – 19 ELBEDHÜ)

* “Und als sie von dem Berg herabstiegen, gebot er ihnen, dass sie niemand erzählen sollten, was sie gesehen hatten, außer wenn der Sohn des Menschen aus den Toten auferstanden wäre. – Markus 9, 9 – Nach der Verklärung gebietet der Herr Seinen Jünger – wie schon bei vielen anderen Gelegenheiten (Markus 1, 34 +  43 – 44; Markus 3, 11 – 12; Markus 5, 43; Markus 7, 36; Markus 8, 30) – über dieses Ereignis bis zu Seiner Auferstehung Stillschweigen zu bewahren. Bereits im Zusammenhang mit der Speisung der 5.000 lesen wir in Johannes 6, 15:

“Da nun Jesus erkannte, dass sie kommen und ihn ergreifen wollten, um ihn zum König zu machen, zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein.“

Was wäre wohl geschehen, wenn die Volksmengen von dem Ereignis der Verklärung gehört hätten? Die schon vorhandene, weit verbreitete messianische Erwartung hätte neuen Auftrieb bekommen und das hätte dazu geführt, dass die Volksmengen den Herrn noch mehr bedrängt hätten. Das aber war nicht im Plan Gottes. Hinzu kommt, dass das Verklärungsgeschehen erst nach der Auferstehung wirklich verstanden werden konnte. Erst nachdem Sein Tod und Seine Auferstehung geschehen waren, würde die Ankündigung bzgl. Seiner Wiederkunft und der Aufrichtung Seines Reiches für die Volksmengen also Sinn machen.

I'm part of Post A Day 2016

Dieser Beitrag wurde unter Glimpses/Impulse, Predigt abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hier ist Platz für Ihre Meinung

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s