Jesus Christus: Gnade und Wahrheit für die Welt – Anmerkungen zu Johannes 1, 14 – 18

Bethlehem by night

Bethlehem bei Nacht * Foto: von Sengaska (Eigenes Werk) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC BY-SA 4.0-3.0-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0-3.0-2.5-2.0-1.0)%5D, via Wikimedia Commons


Das Bibelwort, das am morgigen Sonntag betrachtet werden soll, ist dem 1. Kapitel des Johannesevangeliums entnommen (zum Hintergrund des Johannesevangeliums siehe: Klick!). Wir betrachten diesen Vers in seinem Kontext: 

“Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns (und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater) voller Gnade und Wahrheit. (Johannes zeugt von ihm und rief und sprach: Dieser war es, von dem ich sagte: Der nach mir Kommende hat den Vorrang vor mir, denn er war vor mir.) Denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat ihn kundgemacht.“

(Johannes 1, 14 – 18 ELBEDHÜ; z. Vgl. LUTH’84)

Zum Hintergrund von Johannes 1, 14 – 18

Johannes 1, 14 – 18 ist Teil eines großen Abschnitts (Johannes 1, 1 – 18), den wir als den Prolog, d.h. die Einleitung, des Johannesevangeliums bezeichnen. In Johannes 1, 1 – 5 spricht der Apostel von dem Sohn Gottes als dem Wort Gottes. Daran schließt er das Zeugnis Johannes des Täufers über den Sohn Gottes an (Johannes 1, 6 – 8). In einem dritten Abschnitt beschreibt Johannes, warum der Sohn Gottes auf diese Erde kam. Er war das Licht, das die Menschen erleuchten sollte (Johannes 1, 9 – 13). In dem anschließenden Abschnitt – Johannes 1, 14 – 18 -, den wir nachfolgend betrachten wollen, erläutert der Apostel die Bedeutung der Menschwerdung des Sohnes Gottes. 

Anmerkungen zu Johannes 1, 14 – 18

* “Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns (und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater) voller Gnade und Wahrheit.“ – Johannes 1, 14 –  Dem von  uns zu betrachtenden Abschnitt könnten wir zusammenfassend als die “Menschwerdung des Wortes“ bezeichnen. Inspiriert durch den Geist Gottes  greift Johannes in Vers 14 auf Vers 1 zurück, führt nun aber eine neue Offenbarung über das dort genannte und als Gott identifizierte “Wort“ ein: Das Wort, das am Anfang – bevor irgendetwas anderes existierte – bei Gott war und Gott ist, wurde Mensch. Kommentatoren weisen darauf hin, dass dies die prägnanteste Aussage bzgl. der Inkarnation, der Menschwerdung, ist, die wir in Neuen Testament finden. Gott, das Wort, kam nicht einfach als Mensch in die Welt, Er wurde Mensch (vgl. Philipper 2, 5 – 9). Gleichzeitig blieb Er ganz Gott. Normalerweise hat das Wort “werden“, grch. “ἐγένετο“ (“egeneto“) die Bedeutung, dass etwas eine völlige Veränderung erfährt. Dies ist jedoch bzgl. des Sohnes Gottes nicht der Fall. Von Ihm bezeugt uns das Neue Testament, dass Er nicht aufhörte Gott zu sein. Gott, der Sohn wurde Mensch, aber Er übernahm damit nicht die sündige Natur des gefallenen Menschen. Beachten wir: Johannes spricht nicht davon, dass das Wort “Mensch“ wurde oder “einen Körper annahm“. Damit widerspricht er den Vertretern des so genannten Doketismus. Die Anhänger dieser Lehre vertraten die Ansicht, dass  der Sohn Gottes nur eine Art “Scheinleib“ angenommen habe. Andere Irrlehrer vertraten die Sicht, dass Er nur eine Art “Halbgott“ gewesen sei. Johannes lehnt alle diese Lehren deutlich ab und betont ausdrücklich beides: die Gottheit des Wortes, also des Sohnes Gottes, und zugleich Seine Menschwerdung. Der Herr Jesus Christus lebte (“wohnte“) buchstäblich bei/mit Seinen Jüngern. Johannes benutzt hier das griechische Wort “ἐσκήνωσεν“ (“eskenosen“), das mit dem Wort “σκηνόω“ (“skenoo“) verwandt ist. Dieses Wort bezieht sich auf die Gegenwart Gottes innerhalb des Volkes Israel in der Stiftshütte (vgl. 2. Mose 25, 8 – 9; 2. Mose 33, 7 + 11). Indem Johannes diese Wortwahl trifft, deutet er an, dass das Leben Christi in Seinem Volk genau so verstanden werden muss, wie das Wohnen Gottes in der Stiftshütte. Beides war zeitlich begrenzt. Schon König Salomo brachte seine Verwunderung darüber zum Ausdruck, dass Gott wirklich auf der Erde inmitten Seines Volkes wohnen wollte (1.  Könige 8, 27) und doch war es genau das, was Er in der Person Seines Sohnes tat. Dieser Vers ist der letzte Vers im Johannesevangelium, in dem der Apostel “das Wort“ mit dem Herrn Jesus Christus gleichsetzt. Von diesem Vers an, wird er nur noch den Namen Jesus benutzen bzw. von dem Sohn oder dem Vater sprechen.
Dann spricht Johannes von der Herrlichkeit des Sohnes Gottes, von der er und die anderen Jünger zeugen geworden waren. Auch damit unterstreicht er die Gottheit Jesu, denn auch das ist eine Bezugnahme auf die im Alten Testament geoffenbarte Herrlichkeit Gottes, des Vaters (vgl. 2. Mose 33, 22; 5. Mose 5, 22; Jesaja 60, 1; vgl. auch 1. Johannes 1, 1 – 2; Matthäus 17, 2 – 8; Markus 9, 2 – 8; Lukas 9, 28 – 36).
Die Beziehung des Sohnes Gottes zu Gott, dem Vater war (und ist!) einzigartig. Johannes gebraucht das griechische Wort “μονογενοῦς“ (“monogenous“), deutsch “einzigartig“ bzw. “einziger seiner Art“, um dies auszudrücken (vgl. Johannes 1,  18;
Johannes 3, 16 + 18; 1. Johannes 4, 9). Er allein ist ewig und Gott, wie der Vater.
Der Ausdruck “Eingeborene“ – “μονογενοῦς“ (“monogenous“) –  bedeutet daher nicht, dass es irgendwann einmal eine Zeit gab, in der der Sohn Gottes nicht war und dann von Gott, dem Vater, zum Leben gebracht wurde, sondern betont die Einzigartigkeit dieses Sohnes Gottes. Auch heute noch können Menschen “Kinder Gottes“ (Johannes 1, 12 – 13) bzw. “Söhne Gottes“ (Römer 8, 14) werden. Doch sie werden dies nie in der Weise, wie Jesus Christus der Sohn Gottes ist.
Gnade und Wahrheit waren die herausragenden Charakteristika, durch die der Sohn Gottes die Herrlichkeit Gottes während Seines Erdenlebens widerspiegelte. Die Menschwerdung des Sohnes Gottes war die größte Gnade, die Gott, der Vater, dieser Welt und Menschheit erweisen konnte. Und es war gleichzeitig der beste Weg, um die Wahrheit Gottes der Menschheit mitzuteilen:

“Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat; und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat.

(Johannes 12, 44 – 45)

Doch viele Menschen, die dem Herrn Jesus Christus während Seines Erdenlebens begegneten, erkannten das nicht (vgl. Johannes 1, 10).
Was Johannes hier – und später auch in Vers 17 – zum Ausdruck bringt, ist, dass Menschen die Gnade und Wahrheit Gottes nur im Zusammenhang mit der Person Jesu Christi erkennen können. Der einzige Weg führt über Ihn (Johannes 14, 6). 

* “(Johannes zeugt von ihm und rief und sprach: Dieser war es, von dem ich sagte: Der nach mir Kommende hat den Vorrang vor mir, denn er war vor mir.)“ – Johannes 1, 15 –  Sieben Personen werden im Evangelium des Johannes als zeugen für den Sohn Gottes genannt, von denen Johannes der Täufer – und auf den bezieht sich der Apostel Johannes hier – einer ist:

  1. Johannes der Täufer (Johannes 1, 15),
  2. Nathanael (Johannes 1, 49),
  3. Petrus  (Johannes 6,69),
  4. der Blindgeborene (Johannes 9, 35 – 38),
  5. Martha (Johannes 11, 27),
  6. Thomas (Johannes 20, 28) und
  7. der Herr Jesus Christus Selbst (Johannes 5, 25; Johannes 10, 36)

Johannes der Täufer war nach irdischen Maßstäben älter als der Herr Jesus Christus und er begann seinen Dienst auch einige Zeit vor Ihm. Dennoch erkannte er die Vorrangstellung Jesu an, denn diese war in der Präexistenz und der Gottheit des Sohnes begründet. des Sohnes

 

* “Denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade.“ – Johannes 1, 16  – Wie wir in Vers 14 gesehen haben, wurde die Herrlichkeit Gottes insbesondere durch die Gnade und Wahrheit in der Person Jesu zum Ausdruck gebracht. Aus der Fülle dieser Gnade haben wir Gnade um Gnade empfangen. Es sind in der Vergangenheit verschiedene Auslegungsmöglichkeiten, was “Gnade um Gnade“, grch. “χάριν ἀντὶ χάριτος“ (“charin anti charitos“) in diesem Zusammenhang bedeutet, vorgeschlagen worden. Entscheidend ist dabei die Bedeutung des Wortes “ἀντὶ“ (“anti“). Es kann sowohl “gegen“ als auch “anstelle von“ bedeuten. Einige Ausleger verstehen die Aussage des Johannes so, dass Gnade auf Gnade folgt, vergleichbar mit den Bewegungen der Wellen, die auf einen Strand treffen.  Andere wiederum verstehen diese Worte so, dass im Leben des Gläubigen ein Segen auf den nächsten folgen würde. Und in einer weiteren Auslegungsmöglichkeit ist die Rede davon, dass Johannes mit diesen Worten zum Ausdruck bringen wollte, dass Gott soviel Gnade schenkt, dass damit alle Bedürfnisse des Gläubigen befriedigt werden können (vgl. 2. Korinther 12, 9).
Diesen Auslegungsmöglichkeiten steht eine andere theologische Sicht gegenüber. Sie besagt, dass wir das Wort “ἀντὶ“ (“anti“) in diesem Vers mit “anstelle von“ übersetzen müssen. Dementsprechend habe Johannes gemeint, dass die Gnade Gottes in Jesus Christus die Gnade, die Gott durch Mose schenkte, ersetzt habe. Zum Beleg dieser Sicht wird Vers 17 angeführt. Das würde bedeuten, dass Johannes sagen wollte, dass die Gnade, die Gott uns in Jesus Christus gegeben hat, die Gnade, die mit Mose verbunden war, an jedem neuen  Tag ersetzen würde. Ich halte diese Möglichkeit für nicht zutreffend, da das Gesetz des Mose von Johannes eindeutig als solches bezeichnet wird und die Heilige Schrift beides – Gesetz und Gnade – klar voneinander unterscheidet.
Das griechische Wort “λαμβάνω“ (“lambano“) kann sowohl empfangen, als auch nehmen bedeuten. Beides ist nach meinem Verständnis möglich und sinnvoll: Durch Jesus Christus haben wir Gnade um Gnade empfangen. Aber wir dürfen auch aktiv immer wieder neu von Gott Gnade “nehmen“ (Römer 5, 2; Hebräer 4, 16).

* “Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.“ – Johannes 1, 17 –  Während Gott das Gesetz durch Mose “gab“ bzw. “erließ“, war  Jesus Christus die Person, durch die Er Seine  überfließende Gnade und Wahrheit offenbarte.  Die Überlegenheit der durch Jesus Christus geoffenbarten Gnade und des von ihr charakterisierten Zeitalters gegenüber dem Gesetz des Mose und seinem Zeitalter, werden hier sehr klar festgestellt (vgl. dazu Römer 5, 20 – 21; Epheser 2, 8). Es gab  auch im Zeitalter des Gesetzes Zeichen der Gnade, denn jedes Opfer, das die Menschen in dieser Heilsepoche brachten, deutete bereits auf das eine, große stellvertretende Opfer des Sohnes Gottes hin. Doch im Zeitalter des Gesetzes lag der Schwerpunkt eindeutig auf dem Maßstab Gottes, wogegen uns erst im Zeitalter der Gnade die Kraft geoffenbart und gegeben wurde, durch die wir seinen Willen erfüllen können. Es ist bemerkenswert, dass Johannes das Wort “Gnade“ in Seinem Evangelium nur in drei Versen benutzt und alle drei Verse finden sich im ersten Kapitel, besser gesagt im Prolog zu diesem Evangelium (Verse 14, 16  17).  Da Johannes aber in diesen einleitenden Versen eindeutig festgestellt hat, dass  sich die Gnade und Wahrheit Gottes nun in Seinem Sohn Jesus Christus manifestiert, können wir überall, wo Johannes in seinem Evangelium den Namen des Erlösers nennt, auch von der Gnade und Wahrheit Gottes sprechen. Er allein ist der Mittelpunkt allen Handelns Gottes, ja der ganzen Heilsgeschichte.  Paulus  drückt es in Kolosser 1, 16 – 18 so aus:

“Denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder Mächte: Alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen; und er ist vor allem, und alles besteht durch ihn. Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang habe; denn es gefiel der ganzen Fülle (der Gottheit; Kolosser 2, 9), in ihm zu wohnen (…)“

(Kolosser 1, 16 – 19)

“(…) denn es gefiel der ganzen Fülle (der Gottheit; Kolosser 2, 9), in ihm zu wohnen (…)“.  Jemand hat diese Aussage mit den Worten: “Alles, was vor Jesus Christus war, war unvollkommen und alles was nach Jesus Christus kommt, ist überflüssig!“ sehr gut auf den Punkt gebracht. Fülle ist vollkommen. Sie bedarf keiner Ergänzung. In der Person Jesu Christi kommt es aber nicht nur zur eindeutigen Trennung zwischen dem Zeitalter des Gesetzes und dem Zeitalter der Gnade, sondern zur Erfüllung des Planes Gottes durch alle Zeitalter  hindurch. Verschiedene Kommentatoren weisen darauf hin, dass dies besonders deutlich in den ersten Wundern des jeweiligen Zeitalters zum Ausdruck kommt. Während das erste Wunder des Mose in jener Plage besteht, durch die die Wasser des Nils in Blut verwandelt werden (ein Zeichen des Todes; 2. Mose 7, 14 – 15), ist das erste Wunder, das der Sohn Gottes während Seines irdischen Dienstes vollbringt, die Verwandlung des Wassers in Wein, dem Symbol für Freude (Johannes 2, 1 – 11; Psalm 104, 15).

* “Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat ihn kundgemacht.“ – Johannes 1, 18 – Es gibt verschiedene Stellen im Alten wie im Neuen Testament, die davon sprechen, dass Menschen Gott “sahen“ (2. Mose 33, 21 – 23; Jesaja 6, 1 – 5; Offenbarung 1, 10 – 18). Doch dabei handelte es sich um ein eingeschränktes “Sehen“. Niemals sahen Menschen bei diesen Gelegenheiten das wirkliche Wesen Gottes (2. Mose 33, 20 – 23; 5. Mose 4, 12; Psalm 97, 2; 1. Timotheus 1, 17; 1. Timotheus 6, 16; 1. Johannes 4, 12). Der einzige Weg, wie wir Gott erkennen, wirklich kennen können, ist auch nicht das Anschauen Seiner Person. Denn niemand kann das tun und gleichzeitig am Leben bleiben. Aus diesem Grund hat Gott seinen eingeborenen, d.h. einzigartigen Sohn (siehe Vers 14!) gesandt, der Seine Person der Welt offenbart. Wenn Johannes davon spricht, dass der “Sohn im Schoß des Vaters“ ist, dann greift er damit einen in der hebräischen Sprache bekannten Ausdruck auf, mit dem die enge Beziehung zwischen einem Kind und den Eltern beschrieben wurde. Im Zeitalter des Gesetzes, das durch Mose eingeführt wurde, konnte kein Mensch Gott “sehen“, aber nun offenbarte sich Gott in der Person Jesu Christi jedem Menschen:

“Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Und wie sagst du: Zeige uns den Vater?“

(Johannes 14, 9)

Jemand hat einmal gesagt, dass Gott für den Menschen gegenwärtig nicht deshalb unsichtbar ist, weil Er unwirklich sei, sondern weil unsere Augen einfach nicht dazu in der Lage sind. So, wie das Infrarotlicht und das ultraviolette Licht für den Menschen nicht sichtbar sind, weil die menschlichen Augen nicht empfindlich genug dafür sind, so sind unsere natürlichen Augen es auch nicht für die Person. Erst durch technische Mittel kann dieses Licht für das menschliche Auge sichtbar gemacht werden. So hat Gott hat entschieden, sich dem Menschen durch die Person Seines Sohnes zu offenbaren. Indem Johannes uns die enge Beziehung zeigt, die Gott, der Sohn zu Gott, dem Vater hat, versichert er uns zugleich, dass die Offenbarung Gottes, die wir durch den Sohn empfangen, vertrauenswürdig und genau ist. Diesen Gedanken greift Johannes in anderer Weise noch einmal in seinem Evangelium auf und zwar in Johannes 13, 23. Hier beschreibt er sich selbst als den Jünger, der während des Essens seinen Platz unmittelbar an der Seite seines Herrn (“seiner Brust“) einnahm. Damit unterstreicht Johannes seinen Anspruch, dass sein Evangelium ein genauer Bericht  bzgl. des Erlösers und der Offenbarung Gottes durch Ihn ist.

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