Bruderliebe – Anmerkungen zu 1. Johannes 4, 21

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„love“ / „Liebe“ * Foto: Tim Reckmann / pixelio.de

Der Wortverkündigung für den kommenden Sonntag liegt eine Passage aus dem 1. Johannesbrief (zum Hintergrund des 1. Johannesbriefes siehe: Klick!) zugrunde:

Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder liebe.

(1. Johannes 4, 21 ELBEDHÜ; z. Vgl. LUTH’84)

Anmerkungen zu 1. Johannes 4, 21

* “Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder liebe.“1. Johannes 4, 21 – Nachdem Johannes uns erst das Negativkennzeichen vorgestellt hat, zeigt er nun die positive Seite auf. Es ist Gottes Wunsch und Gebot, dass derjenige, der Ihn liebt, auch seinen Bruder lieben soll. Grundsätzlich hat Gott uns alles geschenkt, damit wir unseren Bruder lieben können. Hier geht es um den “Praxistest“ und in der Praxis, das wissen wir alle, versagen wir noch häufig. Wie können wir also dahin kommen, dass wir auch jene Mitgläubigen von ganzem Herzen lieben können, die uns vielleicht durch irgendetwas Mühe bereiten? Die Antwort ist einfach: Indem wir danach streben, Gottes Wesen und Wirken in unserem Mitgläubigen zu erkennen. Je mehr Mühe wir damit haben, einen Mitgläubigen zu lieben, desto mehr Kraft sollten wir aufwenden, um Gottes Wesen und Wirken in diesem Menschen zu erkennen. Wir können damit beginnen, dass wir uns vor Augen führen, dass auch dieser Mensch ein geliebtes Kind Gottes ist, dass er/sie von demselben Heiland erlöst wurden, wie wir, dass er/sie für Zeit und Ewigkeit errettet sind und nicht mehr verloren gehen! Sind das nicht schon zahlreiche Gründe, Gott für Sein Wirken in diesem Mitgläubigen zu danken? Und wir können für diesen Mitgläubigen beten, z.B. dass Gottes Wesen und Wirken noch viel mehr Raum in seinem/ihrem Leben gewinnt, dass er/sie die Tiefe des Erlösungswerkes Christi erkennt und so in den vollen Genuss der Liebe Gottes kommt. Je mehr wir uns für unseren Mitgläubigen im Gebet einsetzen, desto weniger kann unser Herz sich ihm widersetzen und desto leichter wird es auch, den Wunsch, das Gebot, unseres Gottes zu erfüllen. Denn: “Seine Gebote sind nicht schwer.“ (1. Johannes 5, 3).

Eine ausführliche Betrachtung von 1. Johannes 4, 1 – 21 finden Sie hier: Klick! Darin werden u.a. auch die verschiedenen Zusammenhänge, in die Johannes die Bruderliebe stellt, untersucht.

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