Durchbruch zur Weltmission – Anmerkungen zu Apostelgeschichte 10. 1 ff.

 

V&A - Raphael, St Paul Preaching in Athens (1515)

Paulus predigt in Athen – Ein Werk des italienischen Renaissance-Malers Raphael (Royal Collection of the United Kingdom) via Wikimedia Commons

Durchbruch zur Weltmission – Anmerkungen zu Apostelgeschichte 10, 1 ff.

Der Wortverkündigung am kommenden Sonntag sollen Verse aus dem 10. Kapitel der  Apostelgeschichte  zu Grunde liegen. Zum besserenen Verständnis betrachten wir diese Verse in ihrem Zusammenhang:

„Ein gewisser Mann aber in Cäsarea, mit Namen Kornelius – ein Hauptmann von der so genannten italischen Schar, fromm und gottesfürchtig mit seinem ganzen Haus, der dem Volk viele Almosen gab und allezeit zu Gott betete, sah in einem Gesicht ungefähr um die neunte Stunde des Tages deutlich, wie ein Engel Gottes zu ihm hereinkam und zu ihm sagte: Kornelius! Er aber sah ihn unverwandt an und wurde von Furcht erfüllt und sagte: Was ist, Herr? Er sprach aber zu ihm: Deine Gebete und deine Almosen sind hinaufgestiegen zum Gedächtnis vor Gott. Und jetzt sende Männer nach Joppe und lass einen gewissen Simon holen, der auch Petrus genannt wird; dieser hält sich bei einem gewissen Simon auf, einem Gerber, dessen Haus am Meer ist. Als aber der Engel, der mit ihm redete, weggegangen war, rief er zwei von den Hausknechten und einen frommen Soldaten von denen, die ständig bei ihm waren; und als er ihnen alles dargelegt hatte, sandte er sie nach Joppe. Am folgenden Tag aber, während jene reisten und sich der Stadt näherten, stieg Petrus um die sechste Stunde auf das Dach, um zu beten. Er wurde aber hungrig und wünschte zu essen. Während sie aber etwas zubereiteten, kam eine Verzückung über ihn. Und er sieht den Himmel geöffnet und ein gewisses Gefäß, gleich einem großen Leinentuch, herabkommen, an vier Zipfeln [gebunden und] auf die Erde herabgelassen, in dem allerlei vierfüßige und kriechende Tiere der Erde waren und Vögel des Himmels.
Und eine Stimme erging an ihn: Steh auf, Petrus, schlachte und iss! Petrus aber sprach: Keineswegs, Herr! Denn niemals habe ich irgendetwas Gemeines oder Unreines gegessen. Und wieder erging die Stimme zum zweiten Mal an ihn: Was Gott gereinigt hat, halte du nicht für gemein! Dies aber geschah dreimal; und sogleich wurde das Gefäß hinaufgenommen in den Himmel. Als aber Petrus bei sich selbst in Verlegenheit war, was doch das Gesicht sein möchte, das er gesehen hatte, siehe, da standen die Männer, die von Kornelius gesandt waren und das Haus Simons erfragt hatten, vor dem Tor; und als sie gerufen hatten, fragten sie, ob Simon, der auch Petrus genannt wird, sich dort aufhalte. Während aber Petrus über das Gesicht nachsann, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich. Steh aber auf, geh hinab und zieh mit ihnen, ohne irgend zu zweifeln, denn ich habe sie gesandt. Petrus aber ging zu den Männern hinab und sprach: Siehe, ich bin es, den ihr sucht. Was ist die Ursache, weshalb ihr hier seid?
Sie aber sprachen: Kornelius, ein Hauptmann, ein gerechter und gottesfürchtiger Mann, der auch ein gutes Zeugnis hat von der ganzen Nation der Juden, ist von einem heiligen Engel göttlich gewiesen worden, dich in sein Haus holen zu lassen und Worte von dir zu hören. Als er sie nun hereingerufen hatte, beherbergte er sie.Am folgenden Tag aber machte er sich auf und zog mit ihnen fort, und einige der Brüder von Joppe gingen mit ihm; am folgenden Tag aber kamen sie nach Cäsarea. Kornelius aber, der seine Verwandten und nächsten Freunde zusammengerufen hatte, erwartete sie. Als es aber geschah, dass Petrus hereinkam, ging Kornelius ihm entgegen, fiel ihm zu Füßen und huldigte ihm. Petrus aber richtete ihn auf und sprach: Steh auf! Auch ich selbst bin ein Mensch. Und sich mit ihm unterredend, ging er hinein, und er findet viele versammelt.
Und er sprach zu ihnen: Ihr wisst, wie unerlaubt es für einen jüdischen Mann ist, sich einem Fremden anzuschließen oder zu ihm zu kommen; und mir hat Gott gezeigt, keinen Menschen gemein oder unrein zu nennen.
Darum kam ich auch ohne Widerrede, als ich geholt wurde. Ich frage nun: Aus welchem Grund habt ihr mich holen lassen? Und Kornelius sprach: Vor vier Tagen [fastete ich] bis zu dieser Stunde, [und] um die neunte betete ich in meinem Haus; und siehe, ein Mann stand vor mir in glänzendem Gewand und spricht: Kornelius, dein Gebet ist erhört, und deiner Almosen ist gedacht worden vor Gott. Sende nun nach Joppe und lass Simon holen, der auch Petrus genannt wird; dieser hält sich im Hause Simons auf, eines Gerbers, am Meer; [der wird, wenn er hierher gekommen ist, zu dir reden]. Sofort nun sandte ich zu dir, und du hast wohl getan, dass du gekommen bist. Jetzt sind wir nun alle vor Gott gegenwärtig, um alles zu hören, was dir von Gott befohlen ist. Petrus aber tat den Mund auf und sprach: In Wahrheit begreife ich, dass Gott die Person nicht ansieht, sondern dass in jeder Nation, wer ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, ihm angenehm ist. Das Wort, das er den Söhnen Israels gesandt hat, Frieden verkündigend durch Jesus Christus – dieser ist aller Herr, kennt ihr: das Zeugnis, das, angefangen von Galiläa, durch ganz Judäa hin ausgebreitet worden ist, nach der Taufe, die Johannes gepredigt hatte: Jesus, den von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging, wohltuend und alle heilend, die von dem Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm. Und wir sind Zeugen alles dessen, was er sowohl im Land der Juden als auch in Jerusalem getan hat; den sie auch umgebracht haben, indem sie ihn an ein Holz hängten. Diesen hat Gott am dritten Tag auferweckt und ihn sichtbar werden lassen, nicht dem ganzen Volk, sondern den von Gott zuvor erwählten Zeugen, uns, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er aus den Toten auferstanden war. Und er hat uns befohlen, dem Volk zu predigen und ernstlich zu bezeugen, dass dieser der von Gott bestimmte Richter der Lebenden und der Toten ist. Diesem geben alle Propheten Zeugnis, dass jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfängt durch seinen Namen. Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die das Wort hörten. Und die Gläubigen aus der Beschneidung, so viele mit Petrus gekommen waren, gerieten außer sich, dass auch auf die Nationen die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen worden war; denn sie hörten sie in Sprachen reden und Gott erheben. Dann antwortete Petrus: Könnte wohl jemand das Wasser verwehren, dass diese nicht getauft würden, die den Heiligen Geist empfangen haben wie auch wir? Er befahl aber, dass sie getauft würden in dem Namen des Herrn. Dann baten sie ihn, einige Tage zu bleiben.
Und das Wort Gottes wuchs und breitete sich aus.“

(Apostelgeschichte 10, 1 – 48; z. Vgl. LUTH’84)

 

Zum Hintergrund von Apostelgeschichte 10, 1 ff.

In Apostelgeschichte 1, 8 sagt der Auferstandene zu Seinen Jüngern:

“Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde.“

In diesen wenigen Worten zeichnet der Sohn Gottes die gesamte Weltmission von ihren Anfängen in Jerusalem bis in zu dem Zeitpunkt, an dem Er Seine Versammlung entrücken wird (1.Thessalonicher 4, 13 – 18) vor. Von Jerusalem ausgehend wird sich die Botschaft des Evangeliums, die gute Nachricht von der Erlösung durch Jesus Christus, über Judäa und Samaria in die ganze Welt verbreiten.
Im weiteren Verlauf der Apostelgeschichte sehen wir dann, wie sich diese Ankündigung realisiert: Aus den Kapiteln Apostelgeschichte 1Apostelgeschichte 6 erfahren wir, wie die Gläubigen in Jerusalem Zeugnis für den Glauben an Jesus Christus ablegen. Mit der Steinigung des Stephanus in Apostelgeschichte 6 beginnt dann eine Phase der Christenverfolgung, die dazu beitragen muss (Römer 8, 28), dass das Evangelium auch nach Judäa und Samaria hinausgetragen wird. Über diese zweite Phase der Evangeliumsverbreitung berichtet uns der Evangelist Lukas, der neben dem nach ihm bekannten Evangelium auch der Autor der Apostelgeschichte  ist, bis Kapitel 9.
Ab Apostelgeschichte 9, 32 treten wir dann in den Abschnitt der Weltmission ein, der uns (mit offenem Ende) bis Apostelgeschichte 28, 31 geschildert wird. Manche meinen, der Beginn der Weltmission falle mit der Bekehrung und Taufe des Kämmerers aus Äthiopien in Apostelgeschichte 8, 26 – 40 zusammen. Doch dabei sollten wir bedenken, dass die Verkündigung, die dieser Bekehrung zugrunde lag, in Judäaa geschah. Außerdem werden wir bei genauer Betrachtung von Apostelgeschichte 10 feststellen, warum die dort bechriebenen Ereignisse den eigentlichen Durchbruch zur Weltmission darstellen.
In Apostelgeschichte 9, 32 ff. sehen wir den Apostel Petrus zuerst in Lydda, wo Aeneas geheilt und das Evangelium verkündet wid, dann in Joppe, wo die Jüngerin Tabita auferweckt und im Anschluss daran ebenfalls das Evangelium verkündet wird. Diese beiden Ereignisse spielen sich jedoch noch völlig in einem jüdischen Kontext ab. Bei Aeneas wird es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Juden mit hellenistischem, also griechischem, Hintergrund gehandelt haben. Von Tabita wird ausdrücklich gesagt, dass sich eine Jüngerin des Herrn Jesus Christus war (Apostelgeschichte 9, 36). Gott nutzte den Ruf der Gläubigen aus Joppe, um Petrus dorthin zu bringen. Ist es nicht oft so, dass Gott Dinge im Leben der Gläubigen benutzt, die wir zu Beginn als zufällig ansehen und die sich dann als Beginn einer besonderen Führung und u.U. als Beginn eines besonderen Dienstes herausstellen? Wir sollten den “Tag kleiner Anfänge“ (Sacharja 4, 10) nie verachten.

Wie wichtig die in Apostelgeschichte 10 geschilderten Ereignisse für Gott sind, können wir daran erkennen, dass sie dreimal im neuen Testament vorkommen und zwar

  1. in  Apostelgeschichte 10, 1 ff., wo uns das ursprüngliche Ereignis geschildert wird; 
  2. in Apostelgeschichte 11, 1 – 18, wo uns Lukas berichtet, wie Petrus sich für sein Verhalten in Apostelgeschichte 10, 1 ff. vor den Gläubigen aus dem Judentum rechtfertigen musste und
  3. in Apostelgeschichte 15, 1 – 27, wo das Ereignis von Apostelgeschichte 10, 1 ff. und das Verhalten des Petrus Thema des Apostelkonzils in Jerusalem sind.

Warum war das Ereignis im Haus des Kornelius von so großer Bedeutung? Wie wir aus dem Alten Testament wissen (3. Mose 11, 1 ff.), hatte Gott Seinem Volk besondere Speisegesetzte gegeben. Diese unterschieden zwischen “reinen Tieren“, die zu essen einem jeden Juden erlaubt war, und “unreinen Tieren“, deren Verzehr dem jüdischen Volk verboten war. Da die Menschen aus den Nationen, d.h. alle Nichtjuden, sich an diese Gebote nicht hielten, galten sie jedem Juden als kultisch unrein. Aus diesem Grund mieden die Juden den näheren Umgang mit ihnen. Ein bekanntes und eindrückliches Beispiel dieses Denkens findet sich in Johannes 18, 28 (ELBEDHÜ):

“Sie führen nun Jesus von Kajaphas in das Prätorium; es war aber frühmorgens. Und sie gingen nicht in das Prätorium hinein, um sich nicht zu verunreinigen, sondern das Passah essen zu können.“

Aus diesem Grund hatten alle Christen bis Apostelgeschichte 10 einen jüdischen Hintergrund. Entweder waren sie geborene Juden oder zum Judentum konvertierte Menschen aus den Nationen. Denn bis zu jenen Geschehenissen in  Apostelgeschichte 10 waren die ersten Gläubigen der Überzeugung, dass nur solche Menschen zum Glauben an Christus berufen waren, die zuvor auch in eine Beziehung zum Judentum getreten waren (vgl. Apostelgeschichte 10, 14 + 28; Apostelgeschichte 11, 2 – 3 + 8). Daher musste Gott selbst die Tür zur Weltmission aufstoßen und dazu bedurfte es dieses besonderen Ereignisses (Apostelgeschichte 10, 3; Apostelgeschichte 10,  11- 16; Apostelgeschichte 10,  19 – 20, Apostelgeschichte 10, 22; Apostelgeschichte 10,  30 – 33; Apostelgeschichte 10,  44 – 46; Apostelgeschichte 11, 5 – 10; Apostelgeschichte 13, 15 – 17). Erst durch das Eingreifen Gottes gelang es den  ersten Christen, ihr Denken in den bekannten, alttestamentarischen Bahnen zu überwinden (vgl. Apostelgeschichte 11, 18).

Der erste, der diesen Durchbruch in seinem Denken erfährt, ist der Apostel Petrus. Er bekennt in Apostelgeschichte 10, 34 – 43:

Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht; sondern in jedem Volk, wer ihn fürchtet und recht tut, der ist ihm angenehm. Er hat das Wort dem Volk Israel gesandt und Frieden verkündigt durch Jesus Christus, welcher ist Herr über alle. Ihr wisst, was in ganz Judäa geschehen ist, angefangen von Galiläa nach der Taufe, die Johannes predigte, wie Gott Jesus von Nazareth gesalbt hat mit Heiligem Geist und Kraft; der ist umhergezogen und hat Gutes getan und alle gesund gemacht, die in der Gewalt des Teufels waren, denn Gott war mit ihm. Und wir sind Zeugen für alles, was er getan hat im jüdischen Land und in Jerusalem. Den haben sie an das Holz gehängt und getötet. Den hat Gott auferweckt am dritten Tag und hat ihn erscheinen lassen, nicht dem ganzen Volk, sondern uns, den von Gott vorher erwählten Zeugen, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er auferstanden war von den Toten. Und er hat uns geboten, dem Volk zu predigen und zu bezeugen, dass er von Gott bestimmt ist zum Richter der Lebenden und der Toten. Von diesem bezeugen alle Propheten, dass durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen.


Da Gott diese Erkenntnis im Haus des Kornelius durch Sein besonderes Eingreifen bestätigt hatte, wurde sie dann auch so von allen anderen, aus dem Judentum stammenden Gläubigen anerkannt  (vgl. Apostelgeschichte 11, 18) und später von dem in Jerusalem tagenden Apostelkonzil bestätigt (vgl. Apostelgeschichte 15, 1 – 27).

Im Folgenden werde ich Apostelgeschichte 10, 1 – 33 und Apostelgeschichte 10, 44 – 48 mit einigen wenigen  Anmerkungen versehen (ausführliche Anmerkungen müssen einer weiteren Ausarbeitung vorbehalten bleiben), um dann etwas detaillierter auf Apostelgeschichte 10, 34 – 43 eingehen zu können.

Anmerkungen zu Apostelgeschichte 10, 1 ff..

* “Ein gewisser Mann aber in Cäsarea, mit Namen Kornelius – ein Hauptmann von der so genannten italischen Schar, fromm und gottesfürchtig mit seinem ganzen Haus, der dem Volk viele Almosen gab und allezeit zu Gott betete , sah in einem Gesicht ungefähr um die neunte Stunde des Tages deutlich, wie ein Engel Gottes zu ihm hereinkam und zu ihm sagte: Kornelius! Er aber sah ihn unverwandt an und wurde von Furcht erfüllt und sagte: Was ist, Herr? Er sprach aber zu ihm: Deine Gebete und deine Almosen sind hinaufgestiegen zum Gedächtnis vor Gott. Und jetzt sende Männer nach Joppe und lass einen gewissen Simon holen, der auch Petrus genannt wird; dieser hält sich bei einem gewissen Simon auf, einem Gerber, dessen Haus am Meer ist. Als aber der Engel, der mit ihm redete, weggegangen war, rief er zwei von den Hausknechten und einen frommen Soldaten von denen, die ständig bei ihm waren; und als er ihnen alles dargelegt hatte, sandte er sie nach Joppe.“ – Apostelgeschichte 10, 1 – 8 – In diesen Versen wird uns geschildert, wie Gott auf das Verlangen des Kornelius nach Erlösung eingeht. Die Person des Römers Kornelius ist im Zusammenhang mit der heilsgeschichtlichen Entwicklung, die Gott in diesem Kapitel vollzieht, von besonderer Bedeutung: Kornelius war nicht nur ein (kultisch unreiner) Römer und damit Angehöriger jener feindlichen Besatzungsmacht, unter deren Regime das jüdische Volk seit Jahrzehnten zu leiden hatte, er war zudem auch Hauptmann (Centurio) und damit ein aktiver Vertreter dieser Besatzsungsmacht. Selbst wenn er der jüdischen Bevölkerung – wie berichtet wird – positiv gegenüber stand, so machten seine kultische Unreinheit und seine Rolle als Vertreter der römischen Besatzungsarmee es für einen Juden unmöglich, in irgendeiner Weise mit ihm Gemeinschaft zu haben. Dennoch benutzt Gott gerade einen solchen Mann, um Seinen Gläubigen vor Augen zu führen, dass Sein Evangelium allen Menschen gilt. Schon der Herr Jesus Christus hatte die Weite der Erlösungsabsichten Gottes seinen Jüngern versucht deutlich zu machen.  In Matthäus 8, 5 – 13 berichtet uns der Evangelist Matthäus von der Begegnung Jesu mit dem römischen Hauptmann von Kapernaum:

“Als er aber nach Kapernaum hineingegangen war, kam ein Hauptmann zu ihm, der ihn bat und sprach: Herr, mein Knecht liegt zu Hause gelähmt und wird schrecklich gequält. Und er spricht zu ihm: Ich will kommen und ihn heilen. Und der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach trittst; sondern sprich nur ein Wort, und mein Knecht wird geheilt werden. Denn auch ich bin ein Mensch unter Befehlsgewalt und habe Soldaten unter mir; und ich sage zu diesem: Geh!, und er geht; und zu einem anderen: Komm!, und er kommt; und zu meinem Knecht: Tu dies!, und er tut es. Als aber Jesus es hörte, verwunderte er sich und sprach zu denen, die nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch, selbst nicht in Israel habe ich so großen Glauben gefunden. Ich sage euch aber, dass viele von Osten und Westen kommen und mit Abraham und Isaak und Jakob zu Tisch liegen werden in dem Reich der Himmel, aber die Söhne des Reiches werden hinausgeworfen werden in die äußerste Finsternis: Dort wird das Weinen und das Zähneknirschen sein. Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Geh hin, dir geschehe, wie du geglaubt hast. Und sein Knecht wurde geheilt in jener Stunde.“

In den wenigen Worten, die der Herr aus Anlass dieser Begegnung zu seinen Jüngern spricht, wird bereits deutlich, dass Gott sich allen Menschen in allen Nationen zuwenden wird, wenn sie nur Glauben an den Sohn Gottes haben werden. Auch diese Menschen würden aufgrund ihres Glaubens zukünftig einen Platz im Reich Gottes haben, das ursprünglich nur den Israeliten verheißen war (vgl. Matthäus 8, 12; Matthäus 13, 38).

* “Am folgenden Tag aber, während jene reisten und sich der Stadt näherten, stieg Petrus um die sechste Stunde auf das Dach, um zu beten. Er wurde aber hungrig und wünschte zu essen. Während sie aber etwas zubereiteten, kam eine Verzückung über ihn. Und er sieht den Himmel geöffnet und ein gewisses Gefäß, gleich einem großen Leinentuch, herabkommen, an vier Zipfeln [gebunden und] auf die Erde herabgelassen, in dem allerlei vierfüßige und kriechende Tiere der Erde waren und Vögel des Himmels. Und eine Stimme erging an ihn: Steh auf, Petrus, schlachte und iss! Petrus aber sprach: Keineswegs, Herr! Denn niemals habe ich irgendetwas Gemeines oder Unreines gegessen. Und wieder erging die Stimme zum zweiten Mal an ihn: Was Gott gereinigt hat, halte du nicht für gemein! Dies aber geschah dreimal; und sogleich wurde das Gefäß hinaufgenommen in den Himmel.“ – Apostelgeschichte 10, 9 – 16 – Trotz des in Matthäus 8, 5 – 13 geschilderten Beispiels des Herrn Jesus Christus hatten die Jünger des Herrn die daraus zu ziehende Belehung offensichtlich nicht verstanden. So hatte auch Petrus bisher seine Verkündigung des Evangeliums auf eine jüdische Zuhörerschaft beschränkt. Es bedurfte einer besonderen Offenbarug Gottes, um diese Beschränkung der Evangeliumsverkündigung zu durchbrechen. Gott benutzte eine Vision, um Petrus zu verdeutlichen, dass Seine Erlösungsabsichten keine ethnischen Grenzen kennen.

* “Als aber Petrus bei sich selbst in Verlegenheit war, was doch das Gesicht sein möchte, das er gesehen hatte, siehe, da standen die Männer, die von Kornelius gesandt waren und das Haus Simons erfragt hatten, vor dem Tor; und als sie gerufen hatten, fragten sie, ob Simon, der auch Petrus genannt wird, sich dort aufhalte. Während aber Petrus über das Gesicht nachsann, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich. Steh aber auf, geh hinab und zieh mit ihnen, ohne irgend zu zweifeln, denn ich habe sie gesandt. Petrus aber ging zu den Männern hinab und sprach: Siehe, ich bin es, den ihr sucht. Was ist die Ursache, weshalb ihr hier seid? Sie aber sprachen: Kornelius, ein Hauptmann, ein gerechter und gottesfürchtiger Mann, der auch ein gutes Zeugnis hat von der ganzen Nation der Juden, ist von einem heiligen Engel göttlich gewiesen worden, dich in sein Haus holen zu lassen und Worte von dir zu hören. Als er sie nun hereingerufen hatte, beherbergte er sie.“ – Apostelgeschichte 10, 17 – 23a – Während Petrus noch dabei ist, über das Erlebte nachzusinnen, sendet Gott bereits Seine Antwort. Die Tatsache, dass Petrus die Abgesandten des Kornelius beherbergt, also bei sich aufnimmt und mit ihnen isst, macht deutlich, dass er die Botschaft Gottes verstanden hat.

* “Sie aber sprachen: Kornelius, ein Hauptmann, ein gerechter und gottesfürchtiger Mann, der auch ein gutes Zeugnis hat von der ganzen Nation der Juden, ist von einem heiligen Engel göttlich gewiesen worden, dich in sein Haus holen zu lassen und Worte von dir zu hören. Als er sie nun hereingerufen hatte, beherbergte er sie. Am folgenden Tag aber machte er sich auf und zog mit ihnen fort, und einige der Brüder von Joppe gingen mit ihm; am folgenden Tag aber kamen sie nach Cäsarea. Kornelius aber, der seine Verwandten und nächsten Freunde zusammengerufen hatte, erwartete sie. Als es aber geschah, dass Petrus hereinkam, ging Kornelius ihm entgegen, fiel ihm zu Füßen und huldigte ihm. Petrus aber richtete ihn auf und sprach: Steh auf! Auch ich selbst bin ein Mensch. Und sich mit ihm unterredend, ging er hinein, und er findet viele versammelt. Und er sprach zu ihnen: Ihr wisst, wie unerlaubt es für einen jüdischen Mann ist, sich einem Fremden anzuschließen oder zu ihm zu kommen; und mir hat Gott gezeigt, keinen Menschen gemein oder unrein zu nennen. Darum kam ich auch ohne Widerrede, als ich geholt wurde. Ich frage nun: Aus welchem Grund habt ihr mich holen lassen? Und Kornelius sprach: Vor vier Tagen [fastete ich] bis zu dieser Stunde, [und] um die neunte betete ich in meinem Haus; und siehe, ein Mann stand vor mir in glänzendem Gewand und spricht: Kornelius, dein Gebet ist erhört, und deiner Almosen ist gedacht worden vor Gott. Sende nun nach Joppe und lass Simon holen, der auch Petrus genannt wird; dieser hält sich im Hause Simons auf, eines Gerbers, am Meer; [der wird, wenn er hierher gekommen ist, zu dir reden]. Sofort nun sandte ich zu dir, und du hast wohl getan, dass du gekommen bist. Jetzt sind wir nun alle vor Gott gegenwärtig, um alles zu hören, was dir von Gott befohlen ist.“ – Apostelgeschichte 10, 23a – 33 – Zuerst berichten die Abgesandten des Kornelius, warum sie zu Petrus nach Joppe gekommen waren. Ihr Bericht bestätigt dem Apostel noch einmal, dass das, was er von Gott in der kurz zuvor erlebten Vision gesehen und gehört hat, keine Einbildung seinerseits, sondern ein deutliches Reden Gottes war.  So überzeugt, macht er sich am nächsten Tag auf, zu Kornelius zu reisen und um diesem das Evangelium zu verkünden. Er nimmt dazu sechs weitere Christen mit jüdischem Hintergrund mit (vgl. Apostelgeschichte 11, 12), so dass anschließend sieben (!) Gläubige bezeugen können, was im Haus des Kornelius geschah. Dort angekommen, erklärt Petrus in wenigen Worten, dass sein Besuch in diesem römischen Haushalt nichts anderes als ein Wunder Gottes ist. Für einen gläubigen Juden, der er ja (auch) war, wäre es unmöglich gewesen, mit diesen Menschen Gemeinschaft zu haben, hätte Gott nicht selbst den Weg dahin geebnet. Anschließend lässt er sich von Kornelius noch einmal genau schildern, warum dieser ihn gerufen hatte.

* “Petrus aber tat den Mund auf und sprach: In Wahrheit begreife ich, dass Gott die Person nicht ansieht, sondern dass in jeder Nation, wer ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, ihm angenehm ist. Das Wort, das er den Söhnen Israels gesandt hat, Frieden verkündigend durch Jesus Christus – dieser ist aller Herr, kennt ihr: das Zeugnis, das, angefangen von Galiläa, durch ganz Judäa hin ausgebreitet worden ist, nach der Taufe, die Johannes gepredigt hatte: Jesus, den von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging, wohltuend und alle heilend, die von dem Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm. Und wir sind Zeugen alles dessen, was er sowohl im Land der Juden als auch in Jerusalem getan hat; den sie auch umgebracht haben, indem sie ihn an ein Holz hängten. Diesen hat Gott am dritten Tag auferweckt und ihn sichtbar werden lassen, nicht dem ganzen Volk, sondern den von Gott zuvor erwählten Zeugen, uns, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er aus den Toten auferstanden war. Und er hat uns befohlen, dem Volk zu predigen und ernstlich zu bezeugen, dass dieser der von Gott bestimmte Richter der Lebenden und der Toten ist. Diesem geben alle Propheten Zeugnis, dass jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfängt durch seinen Namen.“ – Apostelgeschichte 10, 34 – 43 – Nachdem Kornelius durch die Schilderung des von ihm Erlebten ebenfalls die göttliche Absicht hinter dem Zusammentreffen mit Petrus bestätigt hat, folgt der Bericht über die erste Predigt des Evangeliums, die jemals vor einer nichtjüdischen Zuhörerschaft gehalten wurde. Petrus bekennt dabei sein falsches Verständnis über Gottes unbeschränkte Erlösungsabsichten und die durch Gottes Offenbarung bei ihm eingetretene Veränderung seines Denkens. Erst jetzt versteht er, was Gott schon lange durch Seine Propheten angekündigt hat (vgl. z.B. Amos 9, 7).
Anschließend legt Petrus dar, dass Gott auf gleiche Weise mit allen Menschen handelt und zwar durch Seinen Sohn Jesus Christus, den Er zum Erlöser aller Menschen bestimmt hat:

“Er hat das Wort dem Volk Israel gesandt und Frieden verkündigt durch Jesus Christus, welcher ist Herr über alle.“

(Apostelgeschichte 10, 36)

Um von Gott  angenommen zu werden und Erlösung zu erfahren, verlangt Er von jedem Menschen uneingeschränkten Glauben an Seinen Sohn Jesus Christus und das von Ihm vollbrachte Erlösungswerk auf Golgatha (vgl. Apostelgeschichte 10, 43; Apostelgeschichte 11, 17).  Indem Petrus Jesus Christus als den “Herrn über alle“ proklamiert, macht er deutlich, dass die Anerkennung Seiner Person der zentrale Fokus des Evangeliums ist. Dann beschreibt der Apostel den vollmächtigen Dienst Jesu während Seiner Zeit auf Erden, da dieser Seine Stellung als einziger, von Gott gesandter Erlösers unterstreicht. Er schildert außerdem den Tod und die Auferstehung des Herrn. Während sündige Menschen den Sohn Gottes töteten und verachteten, weckte Gott Seinen Sohn von den Toten auf und verherrlichte Ihn. Beides – den Tod und die Auferstehung des Herrn –   bezeugt Petrus seinen Zuhörern als Augenzeuge, wobei er darauf hinweist, dass er und die anderen Jünger mit dem Auferstandenen gegessen haben. Letzteres bestätigt eindrücklich, dass es sich bei der Begegnung der Jünger mit dem Auferstandenen nicht um eine “Halluzination“, sondern um ein reales Geschehen, um eine wirkliche Begegnung mit einer (wieder) lebenden Person gehandelt hat. In Apostelgeschichte 10, 42 – 43 heißt es dann:

“Und er hat uns geboten, dem Volk zu predigen und zu bezeugen, dass er von Gott bestimmt ist zum Richter der Lebenden und der Toten. Von diesem bezeugen alle Propheten, dass durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen.“

Hier bezieht sich Petrus auf den Missionsbefehl, den der Herr Jesus Christus kurz vor Seiner Himmelfahrt Seinen Jüngern erteilte (Matthäus 28, 18-20).
Der Tag wird kommen, an dem Jesus Christus alle Menschen richten wird (Apostelgeschichte 17, 31). Um Vergebung von Gott zu erlangen und von diesem Gericht befreit zu werden, muss man an Ihn glauben. Diese Botschaft hatte Petrus bereits im Zusammenhang mit der Heilung des Gelähmten an der “Schönen Pforte“ verkündet. Als Petrus sich kurze Zeit später wegen der Heilung des Gelähmten vor den jüdischen Religionsbehörden rechtfertigen musste, da bezeugte er nicht nur, dass der Kranke durch den Herrn Jesus geheilt wurde, sondern er sagte:

”Wenn wir heute über die Wohltat an einem kranken Menschen verhört und gefragt werden, wodurch dieser geheilt worden ist, so sei euch allen und dem ganzen Volke Israel kund, daß in dem Namen Jesu Christi, des Nazaräers, welchen ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus den Toten, daß durch ihn dieser gesund vor euch steht. Dieser ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, für nichts geachtet, der zum Eckstein geworden ist. Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen.“‘

(Apostelgeschichte 4, 9 – 12)

Errettung, Erlösung ist nur durch Jesus Christus möglich. Mit dieser Aussage bezieht sich der Apostel auf das, was der Herr von Seiner Person gesagt hatte:

”Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.

(Johannes 14, 6)

Der Herr Jesus Christus ist der einzige Weg zu Gott dem Vater. Er ist auch der einzige Mittler zwischen dem erlösungsbedürftigen Menschen und dem allmächtigen Gott (1. Timotheus 2, 5). Da, wo Menschen an Ihn glauben, werden sie zu Kindern Gottes:

”Er kam in das Seinige, und die Seinigen  nahmen ihn nicht an;  so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, welche nicht aus Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.”

(Johannes 1, 11 – 13)

So, wie damals an der ”schönen Pforte” die Kraft Gottes wirksam wurde, weil der Gelähmte ”an den Namen Jesu”, d.h. an die Person des Sohnes Gottes, glaubte, so wird die Kraft Gottes zur Neugeburt und damit auch zur Erlösung, nur dort wirksam, wo Menschen an den Namen Jesu, d.h. an den von Gott gesandten Erlöser, glauben.

Nach der Aussage des Petrus lehrten dies bereits die Propheten des Alten Testaments. Wir finden Hinweise darauf in Jesaja 53, 11; Jeremia 31, 34 und Hesekiel 36, 25 – 26 und vielen anderen alttestamentarischen Stellen. Der von Gott verheißene Messias (griech.: “Christus“) wird von den Propheten auch als der zukünftige Richter aller Menschen angekündigt (z.B. in Jesaja 16, 5). Da – wie Gott eindrucksvoll bestätigt hat – Jesus Christus der verheißene Messias (Retter) ist, wird Er auch der angekündigte Richter sein (vgl. Johannes 5, 24 – 27).
Aber: Jeder, der den “Herrn über alle“ (Apostelgeschichte 10, 36) als seinen Retter annimmt, muss ihn nicht als seinen Richter (Apostelgeschichte 10, 42) fürchten. Denn Er vergibt allen, die an Seinen Namen, d.h. an Ihn, glauben (Apostelgeschichte 10, 43). So legt Petrus mit wenigen Worten (Apostelgeschichte 10, 42 – 43)  die Kernpunkte der Evangeliumsbotschaft dar. Die Reaktion der Zuhörer erfolgt umgehend.

* “Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die das Wort hörten. Und die Gläubigen aus der Beschneidung, so viele mit Petrus gekommen waren, gerieten außer sich, dass auch auf die Nationen die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen worden war; denn sie hörten sie in Sprachen reden und Gott erheben. Dann antwortete Petrus: Könnte wohl jemand das Wasser verwehren, dass diese nicht getauft würden, die den Heiligen Geist empfangen haben wie auch wir? Er befahl aber, dass sie getauft würden in dem Namen des Herrn. Dann baten sie ihn, einige Tage zu bleiben.“ – Apostelgeschichte 10, 44 – 48 – Indem Gott sofort auf den Glauben der Zuhörer reagiert und ihnen – in diesem Fall äußerlich erkennbar – Seinen Heiligen Geist zuteil werden lässt, bestätigt/beglaubigt Er die Verkündigung des Petrus. Das wiederum nimmt dieser zum Anlass, die nun gläubig gewordenen Zuhörer auch zu taufen. Die Zuhörer hatten ganz offensichtlich noch während der Predigt des Petrus ihr vertrauen allein auf den Herrn Jesus Christus und Sein Opfer gesetzt. Wie hätte Gott sonst so reagieren können? Damit aber war klar: eine Hinwendung zum Judentum um anschließend an Jesus Christus glauben zu können, war für Menschen aus den  Nationen nicht nötig! Sie mussten sich weder beschneiden lassen, noch Speisegebote oder andere Gesetze des Alten Testaments halten, ehe sie Vergebung erlangen konnten. Eine neue Zeit war angebrochen. Der Glaube an Jesus Christus und Sein Werk am Kreuz waren völlig ausreichen und sind dies bis zum heutigen Tag!

I'm part of Post A Day 2014

Dieser Beitrag wurde unter Glimpses/Impulse, Predigt abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hier ist Platz für Ihre Meinung

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.