Anmerkungen zu Psalm 147, 1 ff.

 

Für die Wortverkündigung am kommenden Sonntag wurde aus Psalm 147 der 11. Vers gewählt. Zum besseren Verständnis betrachten wir dieses Wort im Zusammenhang des gesamten Psalms:

“Lobt den HERRN! Denn es ist gut, unseren Gott zu besingen; denn es ist lieblich, es geziemt sich Lobgesang. Der HERR baut Jerusalem, die Vertriebenen Israels sammelt er; der da heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und ihre Wunden verbindet; der da zählt die Zahl der Sterne, sie alle nennt mit Namen. Groß ist unser Herr, und groß an Macht; seiner Einsicht ist kein Maß. Der HERR hält aufrecht die Elenden; er erniedrigt bis zur Erde die Gottlosen. Stimmt dem HERRN einen Lobgesang an, singt unserem Gott Psalmen mit der Laute! Ihm, der die Himmel mit Wolken bedeckt, der Regen bereitet für die Erde, der Gras sprossen lässt auf den Bergen; der dem Vieh sein Futter gibt, den jungen Raben, die da rufen. Er hat kein Gefallen an der Stärke des Rosses, noch Wohlgefallen an den Beinen des Mannes.
Der HERR hat Wohlgefallen an denen, die ihn fürchten, an denen, die auf seine Güte harren.
Rühme, Jerusalem, den HERRN! Lobe, Zion, deinen Gott! Denn er hat befestigt die Riegel deiner Tore, hat deine Kinder gesegnet in deiner Mitte; er, der Frieden stellt in deine Grenzen, dich sättigt mit dem Fett des Weizens; der seinen Befehl auf die Erde sendet: Sehr schnell läuft sein Wort; der Schnee gibt wie Wolle, Reif wie Asche streut; der sein Eis wirft wie Brocken: Wer kann bestehen vor seinem Frost? Er sendet sein Wort und schmelzt sie; er lässt seinen Wind wehen: Es rieseln die Wasser. Er verkündet Jakob sein Wort, Israel seine Satzungen und seine Rechte. Keiner Nation hat er so getan; und die Rechte, sie haben sie nicht gekannt. Lobt den HERRN!“

(Psalm 147, 1 – 20 ELBEDHÜ, z. Vgl. Luther’84)

 

Zum Hintergrund: Das 5. Buch des Psalters

Es ist an dieser Stelle nicht möglich, den Hintergrund des großen und umfangreichen biblischen Buches des Psalters in seinen Einzelheiten zu betrachten. Aus diesem Grund folgen hier nur einige grundlegende Informationen zum Buch der Psalmen und zum 5. Buch des Psalters:
Das Buch der Psalmen (תְּהִלִּים bzw. תהילים, “Tehillim“ = die Preisungen/Lobpreisungen) ist das erste Buch der “Ketuvim“, d.h. der “Schriften“, also des dritten und letzten Abschnitts der jüdischen Heiligen Schrift. Der Begriff “Preisungen“ bzw. “Lobpreisungen“ ist sehr treffend gewählt für dieses biblische Buch, da jeder der 150 Psalmen, mit Ausnahme von Psalm 88, Lobpreisungen Gottes enthält.
Unser deutsches Wort “Psalm“ ist die eingedeutschte Form des griechischen Wortes “ψαλμός“ (“psalmos“) bzw. der ψαλμοί“ (“psalmoi“), womit “Worte bzw. Lieder mit instrumentaler Begleitung“ bezeichnet wurden (vgl. Lukas 20, 42; Apostelgeschichte 1, 20).  Das gesamten Buches der Psalmen wurde in der griechischen Übersetzung des Alten Testaments, der Septuaginta (LXX), als “ψαλτήριον“ (“psalterion“) bezeichnet. Darauf zurückgehend entwickelte sich unser Begriff “Psalter“, mit dem auch heute noch das ganze Buch bzw. die Gesamtheit der 150 Psalmen bezeichnet wird.

Traditionell wird das Buch der Psalmen in fünf große Abschnitte bzw. Bücher unterteilt:

Buch I (Psalm 1 – Psalm 41)

Buch II (Psalm 42 – Psalm 72)

Buch III (Psalm 73 – Psalm 89)

Buch IV (Psalm 90 – Psalm 106)

Buch V (Psalm 107 – Psalm 150)

Auf wen diese Unterteilung zurückzuführen ist, ist genauso unbekannt, wie die Kriterien, nach denen die einzelnen Psalmen dem jeweiligen Buch zugeordnet wurden. Manche Kommentatoren sehen in dieser Aufteilung eine Parallele zu den fünf Büchern Mose, d.h. der Torah.
Im 5. und letzten Buch des Psalters befindet sich jener Psalm, den wir heute betrachten wollen. Dieses 5. Buch enthält insgesamt 44 Psalmen (Psalm 107 – Psalm 150), von denen 15 (Psalm 108 – 110; Psalm 122; Psalm 124; Psalm 131; Psalm 133 und Psalm  138 – Psalm 145) König David als ihren Autor nennen. Ein in diesem Buch enthaltener Psalm (Psalm 127) stammt von König Salomo. Die übrigen 28  Psalmen geben uns keine Informationen zu ihrem jeweiligen Autor.
Der große Abschnitt der Psalmen 113 – 118 trägt in der jüdischen Tradition auch die Bezeichnung Hallel-Psalmen, Passah-Hallel oder Ägyptischer Hallel. Dieser Psalmabschnitt nimmt Bezug auf den Auszug der Israeliten aus Ägypten und das erste Passah-Fest, das dem Exodus voraus ging. Um an dieses Geschehen zu erinnern, sind diese Psalmen fester Bestandteil der Gebete/Lieder an den großen jüdischen Feiertagen, insbesondere während des Passah-Festes. In den Evangelien finden wir Belege dafür, dass der Herr Jesus Christus mit seinen Jüngern das letzte Passah-Fest ebenfalls so feierte (vgl. Matthäus 26, 30 – 35; Markus 14, 26 – 31). Bei fünfzehn Psalmen in diesem Buch (Psalm 120 – Psalm 134) handelt es sich um so genannte “Wallfahrtspsalmen“, die auf dem Weg zum Tempel nach Jerusalem gesungen wurden. Die letzten fünf Psalmen in diesem Buch (Psalm 146 – Psalm 150) werden als Halleluja-Psalmen bezeichnet, da sie sich ganz dem Lob Gottes widmen.

 

Anmerkungen zu Psalm 147, 1 – 20

Gottes Größe und Seine Gnade waren bereits Thema des 146. Psalm und diese beiden Themen ziehen sich auch durch Psalm 147. Dabei fällt auf, dass der namentlich nicht genannte Psalmist Gott nicht nur als Schöpfer, sondern auch als Erhalter und Versorger Seines Volkes betrachtet. Gott versorgt das von Ihm ins Leben gerufene Volk mit allem, was es braucht. Er erhält es angesichts aller Bedrängnisse. Der Psalm nennt in drei Abschnitten drei Gründe, warum das Volk Israel Seinen Gott preisen sollte:

1) Die umfassende Sorge des allmächtigen Gottes um das Wohl Seines Volkes (Psalm 147, 1 – 6)

2) Die Liebe, die der allmächtige Gott zu Seinem Volk hegt bzw. die Freude, die der allmächtige Gott an Seinem Volk hat (Psalm 147, 7 – 11)

3) Das Mittel, durch das der allmächtige Gott Sein Volk (besonders) segnet (Psalm 147, 12 – 20)

Jeder dieser Abschnitte/Gründe wird mit einer Aufforderung, Gott zu preisen/zu loben eingeleitet: Vers 1: “Halleluja! Lobet den HERRN! / Denn unsern Gott loben, das ist ein köstlich Ding, ihn loben ist lieblich und schön.“ – Vers 7: “Singt dem HERRN ein Danklied und lobt unsern Gott mit Harfen (…)“ – Vers 12: “Preise, Jerusalem, den HERRN; lobe, Zion, deinen Gott!“

* “Lobt den HERRN! Denn es ist gut, unseren Gott zu besingen; denn es ist lieblich, es geziemt sich Lobgesang.“ – Psalm 147, 1 – Gleich zu beginn des Psalms werden die Singenden/Zuhörenden aufgefordert, Gott zu loben, da Gott des Lobes Seines Volkes würdig ist und ein solcher Lobpreis seinem Volk geziemt.

* “Der HERR baut Jerusalem, die Vertriebenen Israels sammelt er; der da heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und ihre Wunden verbindet; (…) „– Psalm 147, 2 – 3 –  Der Psalmist erinnert in diesen wenigen Worten das Volk daran, dass Gott Seine Verheißungen erfüllt. Die Tatsache, dass Gott Sein Volk in das Land der Verheißung zurückgebracht und Jerusalem wieder aufgebaut hat, zeigt, dass Er auch die Macht besitzt, zerbrochene Herzen zu heilen und Kranke zu heilen. 

* “(…) der da zählt die Zahl der Sterne, sie alle nennt mit Namen. Groß ist unser Herr, und groß an Macht; seiner Einsicht ist kein Maß. Der HERR hält aufrecht die Elenden; er erniedrigt bis zur Erde die Gottlosen.“ – Psalm 147, 4 -6 –  Wenn schon Menschen ihre Macht von ihrem Besitztum ableiten, wie groß ist dann erst Gottes Macht? Ihm gehört nicht nur die für Menschen unzählbare Menge der Sterne, Er hat jeden einzelnen mit einem Namen versehen und damit Seine souveräne Herrschaft über jedem von ihnen aufgerichtet. Gottes Herrschaft beschränkt sich nicht auf die Erde. Sie erstreckt sich über das ganze Universum. Seine Größe drückt sich auch in seiner unbeschränkten Stärke und Seinem  unbegrenzten Wissen aus. In Seiner Allmacht erhält Er die Elenden, die Bedrängten, und verweist die Gottlosen an ihren Platz. Damit drückt der Psalmist aus, dass alle Dinge und Wesen, die himmlischen wie die irdischen, der Herrschaft Gottes unterstehen.

* “Stimmt dem HERRN einen Lobgesang an, singt unserem Gott Psalmen mit der Laute! Ihm, der die Himmel mit Wolken bedeckt, der Regen bereitet für die Erde, der Gras sprossen lässt auf den Bergen; der dem Vieh sein Futter gibt, den jungen Raben, die da rufen.“ – Psalm 147, 7 – 9 – Doch diese Herrschaft ist nicht die Herrschaft eines Diktators, sondern die Herrschaft eines liebenden, für Seine ganze Schöpfung Sorge tragenden Gottes. Junge Raben, wie sie der Psalmist in Vers 9 nennt, galten als besonders verletzlich und gefährdet. Im Gegensatz zu anderen Vögeln werden sie sehr früh von ihren Vogeleltern aus dem Nest geworfen. Im Judentum galten Raben als unreine Tiere (3. Mose 11, 13 – 20). Doch selbst um diese Geschöpfe kümmert sich ihr Schöpfer.

* “Er hat kein Gefallen an der Stärke des Rosses, noch Wohlgefallen an den Beinen des Mannes. Der HERR hat Wohlgefallen an denen, die ihn fürchten, an denen, die auf seine Güte harren.“ – Psalm 147, 10 – 11  – Der Besitz vieler Streitrosse war im Altertum ein verbreitetes Symbol für die Macht eines Herrschers. Während sich Menschen durch Äußerlichkeiten beeindrucken lassen, sieht Gott tiefer. Er lässt sich weder von Machtsymbolen noch von äußerlicher Stärke eines Menschen beeindrucken. Sein Augenmerk richtet sich auf das Herz des Menschen. Als der Prophet Samuel in Gottes Auftrag einen König über Israel aus der Familie Isais salben sollte, da erschienen vor ihm die Söhne der Familie, die körperlich  besonders stark und gut aussehend waren. Doch zu keinem dieser Söhne gab Gott Seine Zustimmung. In diesem Zusammenhang kam es zu dem bekannten Ausspruch Gottes, der uns in 1. Samuel 16, 7 überliefert ist:

“Aber der HERR sprach zu Samuel: Schaue nicht auf sein Aussehen, noch auf die Höhe seines Wuchses, denn ich habe ihn verworfen; denn Gott sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht; der Mensch sieht auf das Äußere; der HERR sieht auf das Herz.

Während Menschen sich immer wieder von Äußerlichkeiten beeindrucken lassen, hat Gott kein Wohlgefallen oder – wie Luther übersetzt – keine Freude an äußerlicher Stärke. Er achtet auf die geistliche Stärke eines Menschen (vgl. auch Sprüche 31, 30). Eine solche Stärke kommt aber nicht in Äußerlichkeiten zum Ausdruck, sondern allein in dem Vertrauen, das ein Mensch in den allmächtigen Gott setzt. Dieses Vertrauen ist eine Angelegenheit des Herzens. Es ist daher eine ganz persönliche Angelegenheit, die sich der Beurteilung durch andere Menschen völlig entzieht. Gott aber sieht dieses Vertrauen und Ihn erfüllt, was Er sieht, mit Freude. Dieser wunderbare Gedanke, dass der Mensch, der Gott vertraut, damit zur Freude Gottes beiträgt, wird in den Psalmen immer wieder zum Ausdruck gebracht (vgl. Psalm 33, 18; Psalm 37, 23; 149, 4).
Das Vertrauen bzw. der Glaube des Menschen und seine Ehrfurcht vor Gott, stehen dabei in einem untrennbaren Zusammenhang.
Wenn wir von “Gottesfurcht“, “Ehrfurcht“ oder der “Furcht des Herrn“ sprechen, dann ist damit keine Furcht im Sinne von Angst gemeint. Der durch den Herrn Jesus Christus erlöste und zum Glauben an Gott gekommene Mensch hat keine Angst mehr von Gott. Er muss keine Angst vor Gott haben, denn seine Sünden sind vergeben und er ist ein Kind Gottes geworden. Die vollkommene Liebe Gottes hat jeder Furcht vor Gott – im Sinne von Angst vor Gott – ein Ende bereitet:

“Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe. „

(1. Johannes 4, 18)

Ein Christ lebt daher nicht mehr in der ständigen Ungewissheit, immer fragend,  was wohl nach seinem Tod kommt. Nein, ein solcher  Mensch lebt in der freudigen Gewissheit, dass er durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus bereits jetzt das ewige Leben bleiben in sich hat und dass er bereits jetzt vom Tode zum Leben hindurchgedrungen ist (vgl. Johannes 5, 24;  Johannes 5, 13). Gott ist sein/ihr himmlischer Vater geworden und durch das Opfer Jesu Christi ist der Weg zum Thron Gottes für einen solcher Menschen immer frei (Klick!). Wenn wir also im Zusammenhang mit einem Gläubigen von “Gottesfurcht“, “Ehrfurcht“ oder “Furcht des Herrn“ sprechen, dann meinen wir damit die Ehrfurcht, d.h. den Respekt vor Gott.
Da die “Furcht des Herrn“, also die Ehrfurcht bzw. der Respekt vor Gott ein charakteristisches Kennzeichen des Heiligen Geistes ist (vgl. Jesaja 11, 2; Johannes 16, 14) und dieser Geist in dem Gläubigen wohnt (1. Korinther 3, 16; 1. Korinther 6, 19) wird also auch das Leben eines wahrhaft Gläubigen von der Ehrfurcht bzw. dem Respekt vor Gott gekennzeichnet sein. Es sei denn, der Gläubige würde dauerhaft in einer Weise leben, in der er den Heiligen Geist betrübt (vgl. Epheser 4, 17 – 30).
Wie eingangs gesagt stehen das Vertrauen bzw. der Glaube eines Menschen in untrennbarem Zusammenhang mit der Ehrfurcht bzw. dem Respekt vor Gott. Warum ist das so?  Um Gott Ehrfurcht bzw. Respekt entgegen bringen zu können, muss ein Mensch zuerst einmal erkennen, wer bzw. wie  Gott ist. Wer jedoch Gott wahrhaft erkennt, wer Gott  in Seiner Größe und Gnade erkennt, der kann gar nicht anders, als diesen wunderbaren Gott anzubeten, Ihm zu glauben und Ihm zu vertrauen. Aus diesem Grund verwundert es auch nicht, dass der Apostel Paulus, wenn er von Gottesfurcht spricht (vgl. 1. Timotheus 2, 10), einen Begriff benutzt (“θεοσέβεια“ / “theosebeia“) in dem auch eines der griechischen Worte für “Anbetung“ (“σέβομαι“ / “sebomai“) vorkommt.
Je besser wir Gott kennenlernen, desto mehr wächst auch unser Respekt vor Ihm und damit auch unser Glaube bzw. unser Vertrauen. Dadurch entsteht eine Art “Segenskreislauf“: Wenn ein Mensch in der Ehrfurcht vor Gott wächst, d.h. seine Ehrfurcht vor Gott größer wird, dann kann Gott diesem Menschen noch mehr Weisheit bzw. Erkenntnis Seines Wesens und Seines Weges mir uns schenken:

“Wer ist nun der Mann, der den HERRN fürchtet? Ihn wird er unterweisen in dem Weg, den er wählen soll. (…) Der HERR zieht ins Vertrauen, die ihn fürchten (a.Ü.: “Des Herrn vertraute Besprechung ist für die, die ihn fürchten …“), und sein Bund dient dazu, sie zu unterweisen.“

(Psalm 25, 12 – 14)

 

Auf diesem Hintergrund verstehen wir dann auch die Aussage aus Sprüche 9, 10, wo uns gesagt wird, dass der Empfang von wahrer Weisheit und Erkenntnis eine Folge der Ehrfurcht bzw. des Respekts gegenüber  Gott ist. Diese Weisheit wird dann auch in einem Gott wohlgefälligen Lebenswandel des Gläubigen sichtbar. Der Gläubige richtet sein Leben nicht nach Gott aus, weil er Angst vor Bestrafung hat oder weil er meint, dass das Einhalten der Gebote etc.  ihm den Segen Gottes verbürgt. Weit gefehlt! Nein, die Lebensausrichtung des Gläubigen erwächst ganz natürlich aus seiner Lebensbeziehung mit Gott. Aus dieser Lebensbeziehung, der beständigen Kommunikation mit Gott mittels des Lesens des Wortes Gottes und des Gebets, empfängt der Gläubige nicht nur die Weisheit, wie er sein leben führen kann, sondern auch die Kraft dazu.

* “Rühme, Jerusalem, den HERRN! Lobe, Zion, deinen Gott! Denn er hat befestigt die Riegel deiner Tore, hat deine Kinder gesegnet in deiner Mitte; er, der Frieden stellt in deine Grenzen, dich sättigt mit dem Fett des Weizens; (…)“ – Psalm 147, 12 – 14  – Mit diesen Versen beginnt der letzte Lobpreis Gottes in diesem Psalm. Der Psalmdichter ruft die Israeliten auf, ihren Gott zu preisen, weil Er Jerusalem – und damit ganz Israel – wieder zu einer sicheren, festen, wohlhabenden Stadt des Friedens gemacht hat.

* “(…) der seinen Befehl auf die Erde sendet: Sehr schnell läuft sein Wort; der Schnee gibt wie Wolle, Reif wie Asche streut; der sein Eis wirft wie Brocken: Wer kann bestehen vor seinem Frost? Er sendet sein Wort und schmelzt sie; er lässt seinen Wind wehen: Es rieseln die Wasser. Er verkündet Jakob sein Wort, Israel seine Satzungen und seine Rechte. Keiner Nation hat er so getan; und die Rechte, sie haben sie nicht gekannt. Lobt den HERRN!“ – Psalm 147, 15 – 20 – In den abschließenden Versen beschreibt der Psalmist die Kraftquelle, aus der alle Segnungen des Volkes hervorquellen – es ist das Wort Gottes. Dieses Wort war eine einzigartige Offenbarung an das Volk Israel gewesen. Keinem Volk der Erde hatte Gott jemals zuvor Sein Wort und damit Seinen Wese und Seinen Willen geoffenbart.  Ausgehend von den natürlichen Segnungen führt der Psalmist den Leser bzw. Zuhörer zu den noch weitaus größeren, weil geistlichen, Segnungen und fordert angesichts all dieser Segnungen dazu auf, Gott zu loben und zu preisen. 

I'm part of Post A Day 2014

Dieser Beitrag wurde unter Glimpses/Impulse, Predigt abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hier ist Platz für Ihre Meinung

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s