Dienst aus Angst vor der Verdammnis? – Anmerkungen zu Matthäus 25, 35

 

Auf den Kontext kommt es an

Das Bibelwort, das der Wortverkündigung am morgigen Sonntag zugrunde liegen soll, ist dem Matthäusevangelium  (zum Hintergrund des Matthäusevangeliums siehe: Klick!) entnommen:

„(…) denn ich war hungrig, und ihr gabt mir zu essen; ich war durstig, und ihr gabt mir zu trinken; ich war Fremdling, und ihr nahmt mich auf (…)“

(Matthäus 25, 35; LUTH84)

 

Bei der Betrachtung aller biblischen Aussagen ist die Beachtung des Zusammenhangs, in dem ein Vers steht, von entscheidender Bedeutung. Das gilt auch für Matthäus 25, 35. Dieser Vers gehört zu einem längeren Textabschnitt, der  Matthäus 25, 31 – 46 umfasst und den wir unbedingt in seiner Gesamtheit betrachten müssen:

Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit, und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken. Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben, oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen, oder nackt und haben dich gekleidet? Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir nicht zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich nicht gekleidet. Ich bin krank und im Gefängnis gewesen und ihr habt mich nicht besucht. Dann werden sie ihm auch antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig gesehen oder als Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.

Liest man diesen Text oberflächlich, so könnte man auf die Idee kommen, dass sich das zukünftige Schicksal des an Jesus Christus Gläubigen an seinen “guten Werken“ entscheiden wird. Damit entfernen wir uns jedoch vollkommen von der Lehre des Neuen Testaments über die Gnade und Gerechtigkeit Gottes. Im Neuen Testament werden uns sieben zu unterscheidende Gerichte Gottes über unterschiedliche Gruppen von Menschen vorgestellt. Hier ist weder Raum noch Zeit, diese Gerichte im Einzelnen zu untersuchen. Wir müssen jedoch im Zusammenhang mit dem betrachteten Bibelwort unbedingt die Unterschiede  zwischen dem in Matthäus 25, 31 – 36 genannten Gericht und dem Gericht über den Gläubigen herausarbeiten.

Gottes Gerichte unterscheiden

Halten wir gleich zu Beginn folgende wichtige Punkte fest. In diesem prophetischen Text werden folgende Dinge angekündigt:

  • 1) Es wird ein Gericht über die Nationen geben.
  • 2) Das Urteil dieses Gerichts entscheidet über die ewige Zukunft der zu
    Beurteilenden – entweder ewiges Leben oder ewige Verdammnis.
  • 3) Die Belohnung oder Strafe (= ewiges Leben oder ewige Verdammnis), die
    durch dieses Gericht ausgesprochen wird, ist abhängig von Werken.

Obwohl ich erst später ausführlich darauf eingehen kann, möchte ich schon jetzt – um Missverständnissen vorzubeugen – festhalten, dass Christen natürlich alle diese Dinge – Hungrige speisen, Durstige tränken, Nackte bekleiden, Gefangene besuchen und Fremde aufnehmen – tun sollen und dies auch tun. Trotzdem spricht diese prophetische Zukunftsrede nicht von den Gläubigen der Gnadenzeit, d.h. von der Versammlung (= Gemeinde/Kirche). Denn:

1) erwarten Gläubige nicht ein allgemeines Gericht über die Nationen, sondern ihre (persönliche) Beurteilung vor dem Richterstuhl des Christus (vgl. Römer 14, 10). Während es in Matthäus 25, 31 – 46 um “Nationen“, also Völker, ganze Gesellschaften, gehen wird, wird vor dem Richterstuhl des Christus jeder einzelne Gläubige individuell gerichtet:

“Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit ein jeglicher empfange, was er vermittels des Leibes gewirkt hat, es sei gut oder böse.“

(2. Korinther 5, 10)

2) Wird im Gericht über die Gläubigen kein Urteil mehr über deren ewige Zukunft gesprochen. Denn diese Frage ist seit dem Moment ihrer Neugeburt (vgl. Johannes 3, 1 – 6) beantwortet. Christen haben bereits hier und jetzt Vergebung ihrer Sünden, Frieden mit Gott und ewiges Leben bleibend in sich:

“Da wir nun durch den Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unsren Herrn Jesus Christus,  durch welchen wir auch im Glauben Zutritt erlangt haben zu der Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.

(Römer 5, 1 – 2)

“(…) welcher uns errettet hat aus der Gewalt der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe,  in welchem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden (…)“

(Kolosser 1, 13 – 14)

„Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat das Zeugnis in sich; wer Gott nicht glaubt, hat ihn zum Lügner gemacht, weil er nicht an das Zeugnis geglaubt hat, welches Gott von seinem Sohne abgelegt hat. Und darin besteht das Zeugnis, daß uns Gott ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohne. Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.  Solches habe ich euch geschrieben, damit ihr wisset, daß ihr ewiges Leben habt, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.“

(1. Johannes 5, 10 – 13)

Seit dem Moment ihrer Neugeburt (Johannes 3, 1 – 6) sind sie bereits vom ewigen Tode in das ewige Leben gewechselt:

„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.“

(Johannes 5, 24)

Dieses ewige Leben ist der Besitz des Gläubigen:

“Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, also muß des Menschen Sohn erhöht werden,  auf daß jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“

(Johannes 3, 14 – 15)

“Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohne nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“

(Johannes 3, 36; vgl. auch Johannes 6, 40 + 47)

3) Die Beurteilung vor dem Richterstuhl des Christus ist etwas anderes als ein Gericht. Es ist, wie 1. Korinther 3, 13 sagt, ein “Offenbarwerden“ des Gläubigen und Seiner Werke in der heiligen Gegenwart Christi. Hier wird nicht der Gläubige gerichtet, denn dieser ist ja durch Christus schon gerechtfertigt worden (vgl. Römer 4, 25 und insbesondere 1. Korinther 1, 30). Hier werden die Werke des Gläubigen beurteil. Das dort gefällte Urteil entscheidet nicht über ewiges Leben oder ewige Verdammnis des Beurteilten, sondern über seinen Lohn:

“Denn einen andern Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn aber jemand auf diesen Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut,  so wird eines jeden Werk offenbar werden; der Tag wird es klar machen, weil es durchs Feuer offenbar wird. Und welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erproben. Wird jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleiben, so wird er Lohn empfangen; wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so, wie durchs Feuer hindurch.“

(1. Korinther 3, 11 – 15)

Selbst wenn kein einziges Werk des Gläubigen in den Augen des Herrn Jesus Christus Bestand haben sollte, so wird der Gläubige doch errettet, denn Werke entscheiden nicht über die Frage seiner zukünftigen, ewigen Bestimmung (vgl. auch Römer 3, 20 – 24). Eine solche Sichtweise würde den klaren Aussagen der Heiligen Schrift widersprechen. So hat der Sohn Gottes den an Ihn Glaubenden versprochen:

“Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach.  Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.  Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen.  Ich und der Vater sind eins.“

(Johannes 10, 27 – 30)

Und der Apostel Paulus – inspiriert vom Heiligen Geist – versichert uns:

“Denn ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch irgend ein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unsrem Herrn!“

(Römer 8, 38 – 39)

Und da sollten uns unsere Defizite im Dienst am Nächsten das Urteil der ewigen Verdammnis einbringen? Eine Antwort auf diese Frage erübrigt sich.

Dienst am Nächsten – aus Liebe zu Gott und den Menschen

Wie ich bereits sagte, sollen Gläubige die in Matthäus 25, 31 – 46 angesprochenen Dinge tun: Hungrige speisen, Durstige tränken, Nackte bekleiden, Gefangene besuchen und Fremde aufnehmen. Aber unser Beweggrund kann und darf nicht die Angst vor der Verdammnis sein. Christen tun “gute Werke“, weil:

1) sie dazu von Gott geschaffen wurden:

“Denn wir sind sein Werk, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen.“

(Epheser 2, 10)

2) die Gnade Gottes uns dazu befähigt:

“Denn es ist erschienen die Gnade Gottes, heilsam allen Menschen; sie nimmt uns in Zucht, damit wir unter Verleugnung des ungöttlichen Wesens und der weltlichen Lüste vernünftig und gerecht und gottselig leben in der jetzigen Weltzeit, in Erwartung der seligen Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unsres Retters Jesus Christus, der sich selbst für uns dahingegeben hat, um uns von aller Ungerechtigkeit zu erlösen und für ihn selbst ein Volk zu reinigen zum Eigentum, das fleißig sei zu guten Werken.

(Titus 2, 11 – 14)

3) auf diese Weise Gott vor aller Welt geehrt wird:

„(…) und führt einen guten Wandel unter den Heiden, damit sie da, wo sie euch als Übeltäter verleumden, doch aufgrund der guten Werke, die sie gesehen haben, Gott preisen am Tag der Untersuchung.“

(1. Petrus 2, 12)

4) ein Leben im Dienst am Nächsten der Liebe Gottes zu dieser Welt entspricht:

“Daran haben wir die Liebe erkannt, daß er sein Leben für uns eingesetzt hat; auch wir sind schuldig, für die Brüder das Leben einzusetzen. Wer aber den zeitlichen Lebensunterhalt hat und seinen Bruder darben sieht und sein Herz vor ihm zuschließt, wie bleibt die Liebe Gottes in ihm?  Kindlein, lasset uns nicht mit Worten lieben, noch mit der Zunge, sondern in der Tat und Wahrheit!

(1. Johannes 3, 16 – 18)

 

5) der Dienst am Nächsten ein Ausdruck des neuen, göttlichen Lebens in uns ist:

“Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern bemühe sich vielmehr mit seinen Händen etwas Gutes zu erarbeiten, damit er dem Dürftigen etwas zu geben habe.

(Epheser 4, 28; vgl. auch Jakobus 2, 14 – 26)

6) Der Dienst am Nächsten von Gott als eine Form des Gottesdienstes betrachtet wird:

“Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst  vor Gott und dem Vater ist dieser: Waisen und Witwen in ihrer Drangsal besuchen, sich selbst von der Welt unbefleckt erhalten.“

(Jakobus 1, 27)

Indem wir unserem Nächsten durch Wort und Tat dienen, leben wir genau das Leben, zu dem Gott uns geschaffen und  befähigt hat. Wir können absolut sicher sein, dass ein solches Leben genau das ist, was Er sich von uns wünscht. Denn auf diese Weise dient Er den Menschen durch uns und wird vor und in dieser Welt geehrt. Diese Welt bietet uns unzählbare Möglichkeiten und Gelegenheiten dazu. Jeder kann ganz individuell gemäß seiner  Fähigkeiten seinen Nächsten dienen: Da gibt es Gläubige, die haben ein Herz für Obdachlose und sie wissen auch, wie man solchen Menschen auf die beste Art helfen kann. Andere Gläubige haben diese Fähigkeiten nicht, aber sie verfügen über ein Auto und freie Zeit, so dass sie gehbehinderten Senioren oder überlasteten Müttern den Einkauf abnehmen können. Wiederum andere Gläubige haben eine Last auf ihrem Herzen für Menschen, die straffällig geworden sind und engagieren sich in einer Gruppe des Schwarzen Kreuzes. Andere Gläubige könnten sich nie vorstellen, so etwas zu tun, aber nichts kann sie zurückhalten, wenn in ihrer Umgebung neue Nachbarn einziehen, diese zu begrüßen und zu sich einzuladen. Sie sind geradezu begierig darauf, aus Fremden Freunde zu machen. Wieder andere Gläubige gehen mit offenen Augen für einsame Menschen durch ihr Leben. Sie wissen um die Menschen in ihrer Umgebung, die “keinen Menschen mehr haben“ und dringend einen Gesprächspartner brauchen und gehen nicht an ihnen vorbei. Wo sie selbst Zeit haben, schenken sie sie diesen Menschen und wo auch ihre Zeit begrenzt ist, versuchen sie ein Netz von Beziehungen zu knüpfen, um solche Menschen darin aufzufangen. Es gibt unzählige Möglichkeiten und Gelegenheiten – für jede(n) Gläubige(n) ist etwas dabei, das er/sie tun kann! Wichtig ist, dass wir damit beginnen und dass wir den Dienst an unserem Nächsten nicht auf das “fromme Ghetto“ unserer Gemeinde beschränken. Jesus Christus fordert einen jeden Gläubigen auf, Sein Evangelium in Wort uns Tat dieser Welt zu verkündigen und Er hat uns schon alles gegeben, damit wir diesem Auftrag gerecht werden können. Ihre ganz persönliche Begabung, Ihre Fähigkeiten sind wichtig! Wenn Sie noch nicht dabei sind, wird es jetzt Zeit! Bitten Sie Gott um geöffnete Augen für die Möglichkeiten, die es in Ihrer Umgebung zu einem Dienst am Nächsten gibt. Bitten Sie Ihn um die notwendige Kraft und Weisheit, diesen Dienst zu tun – und dann glauben Sie Ihm und tun Sie, was Er Ihnen gezeigt hat! Die Freude, die ein solcher Dienst für Gott und den Nächsten mit sich bringt, wird nicht auf sich warten lassen.

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