Thomas Müntzer, das Täuferreich von Münster und die Wiederkunft Christi

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Der Kirchturm der St. Lamberti-Kirche zu Münster (mit den sogenannten „Täufer-Käfigen“, in denen man die Überreste der hingerichteten Täufer verrotten ließ) * Foto: Thorsten Neuhaus/pixelio.de

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Thomas Müntzer

Am 14. Juni 2013 brachte dradio “Tag für Tag“ einen kurzen Beitrag über Thomas Müntzer (Klick!), einen ehemaligen Mistreiter des Reformators Martin Luther. Der Beitrag schilderte kurz die Unterschiede zwischen Luthers und Müntzers Theologie und dem jeweils daraus folgenden Handeln und griff dann hauptsächlich die Rezeption Müntzers durch die Politik der ehemaligen DDR auf.
Im Gegensatz zu Luther, der den Schwerpunkt seiner Aufgabe in der Verkündigung des Evangeliums – der Rettung allein aus Gnade mittels des Glaubens – und der Verbreitung der Heiligen Schrift sah, war Müntzer davon überzeugt, in der Zeit kurz vor dem Endgericht Gottes zu leben. So folgerte er z.B. aus dem Gleichnis vom “Unkraut unter dem Weizen“ (Matthäus 13, 24 – 30), dass er und andere dazu berufen seien, als “Schnitter“ dieses Gericht nun auszuführen. Dabei übersah Müntzer jedoch, dass der Herr Jesus Christus in Matthäus 13, 36 – 43 deutlich sagt, dass es sich bei den “Schnittern“, die dieses Gericht vollziehen werden, um Engel und nicht um Menschen handeln wird. Müntzer war der Überzeugung, dieses Gericht und die anschließende Aufrichtung des Reiches Gottes mit Gewalt durchsetzen zu können bzw. zu müssen. Diese Überzeugung war es wohl auch, die ihn dazu führte, sich in Thüringen am Bauernkrieg zu beteiligen. Für die aufständischen Bauern wurde er dadurch zu einer Leitfigur. Doch der Bauernaufstand wurde niedergeschlagen und Thomas Müntzer am 15. Mai 1525 bei Frankenhausen/Thüringen gefangen genommen. Er wurde gefoltert und zum Tode verurteilt. Zwei Tage später, am 17. Mai 1525 wurde er vor den Toren der Stadt Mühlhausen/Thüringen hingerichtet. Seine Bestrebungen, das Reich Gottes mit Mitteln der menschlichen Gewalt aufzurichten (wovor ihn auch die Täufergemeinde in Zürich gewarnt hatte), endeten in einem Fiasko.

Das Täuferreich in Münster

Hier finden sich Parallelen zum so genannten “Reich der Täufer“ in Münster, dessen Errichtung wenige Jahre später für Aufsehen sorgen sollte: Ab 1533 fand der niederländische Täufer Jan Mathys mit seinen Lehren (die sich stark von den Lehren der Täufer in Zürich unterschieden) in Münster/Westfalen erste Anhänger. Als er 1534 erneut nach Münster kam, gelang es ihm und seinen Anhängern, die Wahlen zum Stadtrat und damit die Kontrolle über die Stadt zu gewinnen. Ähnlich wie Müntzer war Jan Mathys davon überzeugt, in der Zeit kurz vor dem göttlichen Endgericht zu leben. So “prophezeite“ er die Wiederkunft Jesu Christi für das Osterfest 1534. Im gesellschaftlichen Leben der Stadt setzte Mathys radikale Veränderungen nach seinen Vorstellungen durch. Münster sollte nach seiner Auffassung (und entgegen den deutlichen Aussagen in Daniel 2, 31 – 45 und Johannes 18, 36) die erste Stadt werden, in der auf diese Weise das Reich Gottes etabliert werden würde. Von seinen Anhängern wurde die Stadt daher auch schon bald das “Neue Jerusalem auf Erden“ genannt. Als Jan Mathys in der Schlacht gegen Franz von Waldeck am Ostertag 1534 starb und die “prophezeite“ Wiederkunft Christi ausblieb (vgl. Markus 13, 32!), da bestimmten die Täufer in Münster Jan van Leiden zu ihrem neuen Anführer. Dieser setzte das radikale, von Mathys begonnene Werk fort und wurde von seinen Anhängern zu ihrem “König von Zion“ ernannt. Am 24. Juni 1535 wurde die Stadt nach einer langen Belagerung durch vereinigte katholische und evangelische Truppen eingenommen. Einige hundert Täufer kamen bei dieser Schlacht ums Leben, andere wurden anschließend zu Tode gefoltert. Die führenden Täuferpersönlichkeiten, unter ihnen auch Jan van Leiden, wurden am 22. Januar 1536 auf dem Prinzipalmarkt von Münster gefoltert und hingerichtet. Ihre Leichnahme steckte man in drei Eisenkörbe, die am Turm der Lambertikirche aufgehängt wurden. Dort hängen diese Eisenkörbe, die sogar die beiden Weltkriege überdauerten, noch heute. So endeten auch die Bestrebungen der Münsteraner Täufer, das Reich Gottes mit menschlicher Gewalt aufrichten zu wollen, blutig.  

Der Amillenniallismus als Reaktion der Reformatoren

Die junge reformatorische Bewegung reagierte auf die Geschehnisse in Thüringen und in Westfalen indem sie bzgl. der Themen der Wiederkunft Jesu Christi und der Aufrichtung Seines Reiches eine Sicht bzw. eine Lehre übernahm und durchsetzte, die in der Theologie als “Amillennialismus“ bezeichnet wird. Dieser lateinische Begriff setzt sich aus der verneinenden Vorsilbe „a“ und den Worten “mille“ für “1000″ und “annus“ für “Jahr“ zusammen. Damit wird die Verneinung eines 1000jährigen Reiches zum Ausdruck gebracht.
Die Vertreter des Amillennialismus lehren (entgegen den zahlreichen alttestamentarischen Verheißungen und entgegen der definitiven Aussage von Offenbarung 20, 1 – 6), dass Christen kein buchstäbliches 1000jähriges Friedensreich unter der Herrschaft Jesu Christi zu erwarten hätten. Denn die zahlreichen alttestamentarischen Verheißungen bzgl. eines solchen Reiches und die Ankündigung dieses Reiches in Offenbarung 20, 1 – 6 werden von Amillennialisten nicht wörtlich, sondern allegorisch, also im übertragenen Sinn, verstanden. Obwohl einige von ihnen noch von einer buchstäblichen zukünftigen Wiederkunft Jesu Christi ausgehen, deuten sie doch die biblisch verheißene 1000jährige Friedensherrschaft Christi über diese Erde als Herrschaft über bzw. in Seine(r) Gemeinde. Die Zeit des 1000jährigen Friedensreiches wird also mit der Zeit der Gemeinde gleichgesetzt. Durch die Wiederkunft Christi und das darauf folgende so genannte “Jüngste Gericht“ wird nach der Lehre des Amillennialismus beides – das Zeitalter der Gemeinde und das Zeitalter des Reiches Gottes –  ein Ende finden, ehe die gesamte Schöpfung dann in den Zustand der Ewigkeit übergeht.
Der Amillennialismus lehrt außerdem eine “allgemeine Auferstehung der Gläubigen und der Ungläubigen“, d.h., er  lehnt eine “erste Auferstehung der Gerechten“, die durch ein 1000jähriges Reich von der “Auferstehung der Ungerechten“ getrennt ist, ab. Nach der Lehre des Amillennialismus gibt es auch nur eine Art der Wiederkunft Jesu Christi und zwar zum Gericht über diese Erde. Dementsprechend verneint der Amillennialismus die neutestamentarische Lehre, dass die Entrückung der Gläubigen (1. Thessalonicher 4, 16 – 17) ein von der Wiederkunft Christi zum Gericht zu unterscheidendes Ereignis ist.
Nachweislich kam die Lehre des Amillennialismus erst im 3./4. Jahrhundert n. Chr. auf. In den Jahrhunderten davor war die christliche Zukunftserwartung klar prämillennialistisch geprägt, d.h. Christen erwarteten das Kommen Jesu Christi vor (= lat. “prä“) der Aufrichtung Seines 1000jährigen Friedensreiches, dem so genannten “Millennium“ (lat.: “mille“ für “1000″ und “annus“ für “Jahr“). Fokus dieser Erwartung war auch nicht die Wiederkunft Christi zum Gericht über die Welt, sondern das Kommen Christi zur Entrückung der Gläubigen (1. Thessalonicher 4, 16 – 17). Da die Heilige Schrift für dieses Ereignis (im Gegensatz zum Kommen Christi zum Gericht über diese Welt) keine Zeichen die ihm vorausgehen müssen ankündigt, war diese Erwartung eine ausgesprochene Naherwartung. Diese tägliche Erwartung des Herrn wird auch durch den Ausdruck deutlich, mit dem sich die Christen der ersten Jahrhunderte grüßten: “Maran Átha“, aramäisch für: „Der Herr kommt!“  oder “Der Herr komme!“
Belege dafür, dass die Zukunftserwartung der Christen in den ersten drei Jahrhunderten prämillennialistisch war, finden sich u.a. bei Papias, Irenäus, Hippolytus, Justin dem Märtyrer, Tertullian und anderen¹.
Aufgrund verschiedener Faktoren wurde die ursprüngliche christliche Zukunftserwartung jedoch verwässert und später weitgehend durch den Amillennialismus ersetzt:
Seitdem das Christentum unter Kaiser Konstantin dem Großen von der verfolgten Gemeinschaft der Gläubigen im Jahr 313 n. Chr. durch das Edikt von Mailand zu einer staatlich anerkannten Religion und später sogar zur beherrschenden Staatskirche geworden war, glaubten viele, dass damit bereits das Reich Gottes auf Erden angebrochen sei. Unterstützt wurde diese Sicht durch die (stark von der griechischen Philosophie beeinflusste) allegorische Auslegung biblischer Texte, die sich im Christentum jener Zeit mehr und mehr durchsetzte. Bekanntester Vertreter der allegorischen Auslegung war Origenes, ein aus Ägypten stammender Lehrer und Schriftsteller. Neben seinen christlichen Überzeugungen hing dieser  Mann – in offensichtlicher Missachtung der apostolischen Warnung in Kolosser 2, 8 – auch den Lehren des griechischen Philosophen Platon an. So vertrat Origenes u.a. die unbiblische (ebenfalls von der griechischen Philosophie beeinflusste) Idee eines “Fegefeuers“, durch das Seelen – sukzessive gereinigt – endlich vor Gott erscheinen dürften. Diese Lehre stellt in ihrem Kern die Vollkommenheit des Opfers Christi in Frage (vgl. Hebräer 10, 14).
Das allegorische Verständnis des verheißenen 1000jährigen Friedensreiches Christi konnte sich auch deshalb in der damaligen Christenheit so schnell durchsetzen, weil es von einem der einflussreichsten Theologen dieser Zeit, nämlich von Aurelius  Augustinus (354 – 430 n. Chr.), dem Bischof von Hippo in Nordafrika, vertreten wurde. Auch er glaubte, dass das Zeitalter des Reiches Gottes mit dem Zeitalter der Gemeinde gleichzusetzen sei. Da sich die alttestamentarischen Verheißungen Gottes nun “auf geistliche Weise“ in der Kirche erfüllen würden, dürfe man die Verheißung des Reiches nicht mehr auf das Volk Israel anwenden. (Damit wurde gleichzeitig ein Grundstein für die falsche Lehre der Ersatz- bzw. Substitutionstheologie gelegt, die bis in das 20. Jahrhundert verheerende Auswirkungen haben sollte.) Auf dem Konzil von Ephesus im Jahr 431 n. Chr. wurde der Prämillennialismus verworfen und der Amillennialismus dogmatisiert, d.h. als Lehre der Kirche festgelegt².
Für viele Jahrhunderte prägte die augustinische Theologie – und damit auch der Amillennialismus – das Christentum. So waren die Reformatoren ebenfalls maßgeblich in ihren Ansichten von den Schriften des Augustinus beeinflusst. Dies galt insbesondere für Martin Luther, der als Mönch dem Augustiner-Orden angehört hatte. Anstatt die falschen Lehren Müntzers bzw. der Täufer von Münster mit der neutestamentarischen Lehre über die göttliche Aufrichtung des Millenniums (ohne menschliches Zutun!) zu begegnen, reagierten sie darauf, indem sie auf den Amillennialismus zurückgriffen. Ganz offensichtlich sahen sie darin ein Mittel, um weitere gewaltsame Aktionen zur Aufrichtung des Reiches Gottes durch Menschen wie Müntzer oder die Münsteraner Täufer zu verhindern. Die Ablehnung des Prämillennialismus ging dann sogar als Glaubensatz in verschiedene reformatorische Bekenntnisschriften ein, so in die “Confessio Augustana“ und die “Confessio Helvetica posterior“³.

Die Folgen des Amillennialismus

Bis heute ist der Amillennialismus die vorherrschende Lehrmeinung bzgl. der Wiederkunft Christi und des Reiches Gottes in der römisch-katholischen Kirche, in den orthodoxen Kirchen und in der anglikanischen Kirche4. Dies gilt auch für die meisten von der lutherischen Theologie beeinflussten Kirchen. Insbesondere in den reformierten, calvinistisch geprägten Kirchen hat sich die Lehre des Amillennialismus durchgesetzt.
Mit dem Aufkommen des Amillennialismus und seinem Erstarken bzw. Wiedererstarken ging in der Christenheit weitgehend die bis dahin vorherrschende Zukunftserwartung und -hoffnung verloren, die uns im Neuen Testament als die “glückselige Hoffnung“ beschrieben wird:

“Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen, und unterweist uns, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in dem jetzigen Zeitlauf, indem wir die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus erwarten.

(Titus 2, 11 – 13)

Mit dem Verlust dieser bedeutenden biblischen Hoffnung schwand aber auch das Wissen um die Notwendigkeit der mit diesem Ereignis auf das Engste verbundenen biblischen Lehre bzgl. der persönlichen Heiligung:

“Geliebte, wir sind nun Gottes Kinder, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, daß, wenn Er offenbar werden wird, wir Ihm ähnlich sein werden; denn wir werden Ihn sehen, wie er ist.  Und ein jeglicher, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich, gleichwie auch Er rein ist.

(1. Johannes 3,  2 – 3)

„Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt; hinfort liegt für mich die Krone der Gerechtigkeit bereit, welche mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tage zuerkennen wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung liebgewonnen haben.“

(2. Timotheus 4,  7 – 8)

Obwohl Hebräer 13, 14 eindeutig lehrt, dass Christen hier auf Erden keine bleibende Stadt haben, sondern die zukünftige Stadt Gottes, das neue Jerusalem, suchen, richtete sich das Christentum nun dauerhaft in dieser Welt ein. Man erwartete nicht mehr das Kommen Christi zur Entrückung Seiner Versammlung (= Gemeinde/Kirche), sondern begnügte sich mit einer Christianisierung der Gesellschaft. Die Welt wurde “christlich“ und das Christentum wurde weltlich. Einhergehend damit verloren die Gläubigen  nicht nur weitgehend ihre Salz- und Leuchtkraft (Matthäus 5, 13 – 16), sondern auch das Bewusstsein um die Dringlichkeit der Evangeliumsverkündigung (Johannes 9, 4; Kolosser 4, 5 – 6; 2. Timotheus 4, 2). Das prophetische Gleichnis von den Zehn Jungfrauen beschreibt diese Entwicklung mit eindeutigen Worten:

“Als nun der Bräutigam verzog, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.“

(Matthäus 25,  5)

 

Rückkehr zur biblischen Zukunftshoffnung

Ausgelöst durch die kontinentalübergreifend an vielen Orten aufbrechenden  Erweckungsbewegungen, kehrten im 19. Jahrhundert viele Christen zum biblischen Prämillenialismus und der damit verbundenen Naherwartung der Wiederkunft Christi zurück. Die Entrückung der Versammlung (= Gemeinde/Kirche) als ein von der Wiederkunft Christi zu unterscheidendes Ereignis und die persönliche Heiligung des Gläubigen wurden erneut betont. Eng damit verbunden war die intensive Beschäftigung mit den biblischen Prophetien für das Volk Israel und seine darin angekündigte Rückkehr in das verheißene Land. Der Auftrag der (Welt-)mission und Evangelisation (Matthäus 28, 18 – 20) wurde durch diese Bewegungen neu aufgegriffen, in einer nie zuvor gekannten Weise gestärkt und praktisch verwirklicht. Auch viele kirchliche Diakonieeinrichtungen entstanden in dieser Zeit und  haben in diesen Bewegungen ihre Wurzeln (Galater 6, 9 – 10).
Diese Entwicklung schildert das prophetische Gleichnis der zehn Jungfrauen ebenfalls deutlich:

“Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! Geht hinaus, ihm entgegen!“

(Matthäus 25, 6 REBFÜ)

Dieser Ruf, der sich ganz auf den Bräutigam konzentriert, ist seit dieser Zeit nicht mehr verklungen. Einige Zweige dieser Erweckungsbewegungen haben sich zu eigenen Denominationen entwickelt. Trotz der Betonung der Erwartung des Herrn sind in ihnen Lehren wichtig (zum Teil sogar heilsentscheident) geworden in deren Zentrum nicht die Person des Bräutigams steht. Andere Gruppen, die ihre Wurzeln in diesen Erweckungsbewegungen haben, haben die Konzentration auf die Person des Herrn Jesus Christus (Matthäus 18, 20) und die Erwartung auf Sein Kommen aufrecht erhalten (Offenbarung 3, 10 – 11). In ihnen hat das Studium der Heiligen Schrift, insbesondere auch des prophetischen Wortes (2. Petrus 1, 19), einen hohen Stellenwert und sie zeichnen sich durch vielfältige missionarische und diakonische Dienste aus.

Fußnoten:

¹= zu Papias siehe: Eusebius von Caesarea: “Kirchengeschichte”, Herausgegeben und eingeleitet von Heinrich Kraft, Kösel-Verlag München, 3., unveränderte Auflage 1989, Seite 190 (Buch III, 39, 11 – 12); zu Irenäus siehe: Irenäus ”Contra Haereses“, Buch V, XXX, 4 und Buch V, XXXIII, 3, (”Des heiligen Irenäus fünf Bücher gegen die Häresien. Aus dem Griechischen übersetzt von E. Klebba. (Bibliothek der Kirchenväter, 1. Reihe, Band 3, München 1912), zu Hippolytus siehe: Fragments Part I:III, Section II – The interpretation by Hippolytus, (bishop) of Rome, of the visions of Daniel and Nebuchadnezzar, taken in conjunction Section 4), zu Justin dem Märtyrer siehe: Justin der Märtyrer, 1. Apologie, 52. Abschnitt: “Die Erfüllung vieler Prophezeiungen verbürgt das Eintreffen der übrigen“,  vgl. “Frühchristliche Apologeten und Märtyrerakten Band I. Aus dem Griechischen und Lateinischen übersetzt von Dr. Kaspar Julius (Aristides); Dr. Gerhard Rauschen (Justin, Diognet); Dr. R.C. Kukula (Tatian); P. Anselm Eberhard (Athenagoras) in. Bibliothek der Kirchenväter, 1. Reihe, Band 12, München 1913; zu Tertullian siehe: „Die fünf Bücher gegen Marcion“ (Adversus Marcionem), Buch II, XXV (“Tertullians sämtliche Schriften“, Aus dem Lateinischen übersetzt von Karl Adam Heinrich Kellner, Köln 1882).

 ²= vgl. Katrin Päßler: „Messianismus und Apokalyptik im Judentum nach dem Anbruch der Neuzeit im religions- und sozialgeschichtlichen Kontext und am Beispiel der bedeutendsten jüdischen Messiasgestalten dieser Epoche“, GRIN Verlag GmbH München 2009, Seite 55.

³= Confessio Augustana (Augsburgisches Bekenntnis), Artikel 17: “Von der Wiederkunft Christi zum Gericht: Auch wird gelehrt, dass unser Herr Jesus Christus am Jüngsten Tag kommen wird, umzurichten und alle Toten aufzuerwecken, den Gläubigen und Auserwählten ewiges Leben und ewige Freude zu geben, die gottlosen Menschen aber und die Teufel in die Hölle und zur ewigen Strafe verdammen wird. Deshalb werden die verworfen, die lehren, dass die Teufel und die verdammten Menschen nicht ewige Pein und Qual haben werden. Ebenso werden hier Lehren verworfen, die sich auch gegenwärtig ausbreiten, nach denen vor der Auferstehung der Toten eitel (reine) Heilige, Fromme ein weltliches Reich aufrichten und alle Gottlosen vertilgen werden.“ (Quelle: http://www.velkd.de/101.php#Artikel_17) – Confessio Helvetica Posterior (Zweites Helvetisches Bekenntnis): Artikel XI, wo es u.a. heißt: “Wir verwerfen außerdem die jüdischen Träume, dass dem Gerichtstag ein goldenes Zeitalter auf Erden vorausgehe, wobei die Frommen nach Niederwerfung ihrer gottlosen Feinde die Reiche der Welt erlangen werden. Denn die Wahrheit nach den Evangelien und der apostolischen Lehre lautet ganz anders: Mt.24. 25; Luk. 18; sodann 2.Thess. 2 und 2.Tim. 3-4.“ (Quelle: http://www.inforel.ch/i10e0213.html#c1120)

4= vgl. z.B. Katechismus der Katholischen Kirche 1997, § 676


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