Das Reich Gottes (4)


Translation here.

C. Das Reich Gottes kommt nahe in der Person Jesu Christi (2)

Zugang zum Reich Gottes nur durch eine neue Geburt

Nachdem das Reich Gottes dem Volk Israel über die Jahrtausende verheißen wurde, war dieses Reich jetzt in der Person des Herrn Jesus, der ja der verheißene Messias und König war, „nahe“ gekommen (Matthäus 12, 28; Lukas 11, 20; Lukas 17, 21). Die Isareliten waren zwar „Söhne des Reiches“ (vgl. Matthäus 8, 12), weil es ihnen von Gott verheißen worden war. Dennoch bedurfte es einer „neuen Geburt“, ehe sie an diesem Reich teilhaben konnten (Johannes 3, 1 – 6). Denn dieses Reich würde Gottes Reich sein und damit seine Charakterzüge völliger Heiligkeit und Gerechtigkeit tragen. Darum konnte es nicht unter sündigen Menschen aufgerichtet werden, von denen ein großer Teil  auch  dem Götzendienst verfallenen war. Selbst ein angesehener, äußerlich sicherlich tadelloser Gelehrter wie Nikodemus, bedurfte zum Eingang in das Reich Gottes einer neuen Natur (Johannes 3, 1 – 6). Weder seine Zugehörigkeit zum Volk Israel qua Geburt, noch sein  moralischer Wandel oder seine große Gelehrsamkeit machten ihn kompatibel, d.h. passend, für das Reich Gottes. Eine nur äußerliche Religiosität, ein bloßes Bekenntnis, würde nicht ausreichen, um in das Reich Gottes einzugehen. Vor einer solchen Fehleinschätzung warnte der Herr Jesus Christus während seines irdischen Dienstes  und davor warnt uns Sein Wort auch heute noch:

„Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, so werdet ihr gar nicht in das Himmelreich eingehen!“

(Matthäus 5, 20)

„Wenn einmal der Hausherr aufgestanden ist und die Türe verschlossen hat, werdet ihr anfangen draußen zu stehen und an die Tür zu klopfen und zu sagen: Herr, tu uns auf! Dann wird er antworten und zu euch sagen: Ich weiß nicht, woher ihr seid! Alsdann werdet ihr anheben zu sagen: Wir haben vor dir gegessen und getrunken, und auf unsern Gassen hast du gelehrt! Und er wird antworten: Ich sage euch, ich weiß nicht, woher ihr seid; weichet alle von mir, ihr Übeltäter! Da wird das Heulen und das Zähneknirschen sein, wenn ihr Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reiche Gottes sehen werdet, euch selbst aber hinausgestoßen! Und sie werden kommen von Morgen und von Abend, von Mitternacht und von Mittag, und zu Tische sitzen im Reiche Gottes.“

(Lukas 13, 25 – 29)¹

Um in das Reich Gottes eingehen zu können, bedarf es einer neuen Geburt, einer geistlichen Wesenserneuerung:

„Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern, namens Nikodemus, ein Oberster der Juden. Dieser kam des Nachts zu Jesus und sprach zu ihm: Rabbi, wir wissen, daß du ein Lehrer bist, von Gott gekommen; denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm!  Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen! Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht zum zweitenmal in seiner Mutter Schoß gehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen!  Was aus dem Fleische geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geiste geboren ist, das ist Geist. Laß dich’s nicht wundern, daß ich dir gesagt habe: Ihr müßt von neuem geboren werden!  Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht, woher er kommt, noch wohin er fährt. Also ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist. Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie kann das geschehen? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht?“

(Johannes 3, 1 – 10)

Wie diese neue Geburt erlebt werden kann und warum der Herr Jesus von Nikodemus erwartete, dass er über diese neue Geburt hätte Bescheid wissen müssen, werden wir im nächsten Teil dieser Artikelreihe betrachten.

Fußnoten:
¹= vgl. dazu auch: Matthäus 25, 1 – 13; Matthäus 7, 21 – 29.

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5 Antworten zu Das Reich Gottes (4)

  1. konsequentegnade schreibt:

    Danke für die Ausarbeitung zum Reich Gottes …

    … ohne leider eine eigene schlüssige Definition anbieten zu können:

    – was ist das Reich Gottes nun (da es nicht die Kirche ist)?
    – Es scheint, als umfasse sein Herrschaftsbereich die ganze Welt (denn in ihm gibt es Gläubige und Ungläubige) – wenn auch in unterschiedlichen Graden?
    – Oder wird das „Evangelium von Reich“ nur Israel gepredigt? Oder der ganzen Welt (momentan noch ein souveränes Kommandounternehmen hinter den feindlichen Linien – später eine offene Herrschaft über alle Menschen)?
    – Predigen Christen das „Evangelium vom Reich“? Wenn ja, wem? allen Menschen? Ist das eine andere Botschaft als das „Evangelium der Erlösung“?
    – Wenn es „nahe“ ist, ist es dann nahe, durch die, die es repräsentieren? Also auch „ferner“, wenn niemand da ist, der es (wie Jesus damals) repräsentiert?

    Und was ist mit der Definition von Paulus?: Röm 14,17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist … Das klingt nicht sehr „diesseitig“. Ist das die „innere Seite“ des Reich Gottes (die Erlösung im Leben hier und jetzt), die zu Repräsentation des Reiches notwendig ist (was innen nicht real ist, kann nicht nach außen wirken)?

    Und welche Folgen hat das für die zahlreichen Gleichnisse zum Reich Gottes? Für wen sind sie gedacht? Und wem (den Juden? den Christen? allen Menschen?) sollen sie was sagen?

    Fragen über Fragen 😉

  2. JNj. schreibt:

    Hallo „konsequentegnade“,

    ich antworte auf die Fragen (auch ohne den Anspruch einer abschließenden Definition) gemäß meinem bisherigen Erkenntnisstand:

    Zu Frage 1:

    – was ist das Reich Gottes nun (da es nicht die Kirche ist)?
    – Es scheint, als umfasse sein Herrschaftsbereich die ganze Welt (denn in ihm gibt es Gläubige und Ungläubige) – wenn auch in unterschiedlichen Graden?

    Das Reich Gottes umfasst nach meinem Verständnis momentan (in der Zeit zwischen dem ersten Kommen Christi und Seiner Wiederkunft) alle, die sich – sei es ehrlich oder unehrlich – durch ihr Bekenntnis Jesus Christus unterstellen. Es ist – im Gegensatz zur Versammlung (= Gemeinde/Kirche) deswegen eine Mischform (siehe die Gleichnisse in Matthäus 13, wo diese Vermischung sehr deutlich dargestellt wird). Es umfasst – bis zum endgültigen Gericht – wahre Christen und Namenschristen. Wenn Christus wiederkommt, wird er dieses – Sein – Reich buchstäblich auf Erden aufrichten. Wie dieses Reich dann aussehen wird, erläutern uns die alttestamentarischen Propheten. Während der 1000jährigen Dauer dieses Reiches wird der Satan wird gebunden sein. Trotzdem wird es in diesem Reich Gläubige und Schgeingläubige geben, wodurch Gott dem Menschen verdeutlicht, dass er die Verantwortung für seine Sünde nicht auf den Satan abwälzen kann (wie Eva dies mit der Schlange tat), sondern selbst dafür verantwortlich ist. Nach 1000 Jahren wird dieses reich vom Zustand der Ewigkeit abgelöst.

    Zu Frage 2:

    Oder wird das “Evangelium von Reich” nur Israel gepredigt? Oder der ganzen Welt (momentan noch ein souveränes Kommandounternehmen hinter den feindlichen Linien – später eine offene Herrschaft über alle Menschen)? Predigen Christen das “Evangelium vom Reich”? Wenn ja, wem? allen Menschen? Ist das eine andere Botschaft als das “Evangelium der Erlösung”?

    Nach meinem Verständnis wird das „Evangelium vom Reich“ nur Israel gepredigt, dem dieses (buchstäbliche, später als 1000jähriges Reich von Christus auf Erden errichtete Reich) auch von Anfang an verheißen wurde (1. Mose 49, 10 u.a.m.)

    Das „Evangelium vom Reich“ ist nach meinem Verständnis auch von dem Evangelium zu unterscheiden, das wir als Christen heute verkünden (sollen) und zwar aus folgendem Grund: Wenn man die Apostelgeschichte und die Briefe des Paulus betrachtet, dann fällt auf, dass dieser nicht vom „Evangelium des Reiches“ spricht. Er, dem die „Verwaltung der Gnade Gottes“ anvertraut war (Epheser 3, 2), bezeichnet das von ihm verkündete Evangelium (siehe Römer 16, 25 „mein Evangelium“) als das „Evangelium der Gnade Gottes“ (Apostelgeschichte 20, 24), das „Evangelium der Herrlichkeit Christi“ (2. Korinther 4, 4) oder als das „Evangelium der Herrlichkeit des seligen Gottes“ (1. Timotheus 1, 11). Zentrum des von Paulus gepredigten Evangeliums ist also die Verherrlichung Gottes, die durch die Sendung/das Werk Christi geschieht, indem durch Ihn und Serin Werk den Menschen Gnade ermöglicht und angeboten wird. Dadurch wird dem Menschen, der diese Botschaft glaubt und darauf reagiert, auch eine himmlische Zukunft ermöglicht, ewige Gemeinschaft mit Gott im Haus des Vater (Johannes 14, 1 – 3). Betrachtet man das, was das AT über das Reich Gottes lehrt, so wird deutlich, dass dieses primär mit irdischen Verheißungen verknüpft ist. Darum wäre es m. E. auch unpassend, dieses „Evangelium des (irdischen) Reiches“ jenen zu predigen, die eine himmlische Hoffnung/Zukunft haben sollen. M. E. predigen also Christen nicht „das Evangelium des Reiches“, sondern das „Evangelium der Gnade“. Es ist also, wie Sie ganz recht sagen „eine andere Botschaft“. Die Botschaft, die das „Evangelium vom Reich“ beinhaltet, ist (kurzgefasst): Gott wird Seine Israel gegebenen Verheißungen erfüllen Sein Reich auf dieser Erde buchstäblich errichten und darüber herrschen. Die Botschaft des „Evangeliums der Gnade und Herrlichkeit Gottes“ ist (kurzgefasst): Jesus Christus hat das Erlösungswerk am Kreuz vollbracht, durch dieses Werk ist die Erlösung aller Menschen, die es annehmen, ermöglicht und Gott verherrlicht worden.

    Zu Frage 3:

    Wenn es “nahe” ist, ist es dann nahe, durch die, die es repräsentieren? Also auch “ferner”, wenn niemand da ist, der es (wie Jesus damals) repräsentiert?

    Ich denke, es ist wichtig und hilfreich, wenn wir beachten, wann und in welchem Zusammenhang gesagt wird, dass das Reich „nahe“ ist. Diese Aussage findet sich in Matthäus 3, 2; Matthäus 4, 17; Matthäus 10, 7; Lukas 10, 9; Lukas 10, 11; Lukas 19, 11. Betrachtet man diese Stellen, das wird duetlich, dass jedes Mal der Herr Jesus Christus anwesend war. Nach meinem Verständnis bezieht sich die Aussage darauf, dass in Ihm, in der Person des Königs dieses Reiches, das reich „nahe gekommen“ war. Hätten jene, denen Er die Buße verkündigte, Buße getan, dann wäre das Reich Gottes unter Ihnen manifest geworden. Da sie aber die Botschaft ablehnten, wurde die Aufrichtung des Reiches quasi „verschoben“. In Lukas 21, 31 findet sich dann eine weitere Aussage, dass das „Reiche nahe“ ist. In dieser Stelle geht es um endzeitliche Ereignisse, die in der Wiederkunft Christi – und als Folge davon auch in der buchstäblichen Aufrichtung des Reiches“ gipfeln werden. Es wird also immer von der „Nähe“ des Reiches gesprochen, wenn auch der König dieses Reiches – Jesus Christus – gegenwärtig oder im Begriff zu kommen ist.

    Zu Frage 4:

    Und was ist mit der Definition von Paulus?: Röm 14,17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist … Das klingt nicht sehr “diesseitig”. Ist das die “innere Seite” des Reich Gottes (die Erlösung im Leben hier und jetzt), die zu Repräsentation des Reiches notwendig ist (was innen nicht real ist, kann nicht nach außen wirken)?

    Wenn Sie Römer 14 – Röm,er 15, 7 betrachten, dann geht es doch im Kontext (u.a.) um die Probleme, die Gläubige, die aus dem Judentum zum Glauben an Jesus Christus gekommen waren, mit dem Ablegen ihrer bisherigen Glaubenstraditionen hatten. Ein sehr markanter Punkt in der jüdischen Tradition ist doch der, dass – neben dem Einhalten bestimmter Tage – man zwischen „unreinem“ und „reinem“ Essen (bzw. entsprechenden Tieren) unterscheidet (siehe dazu auch Kolosser 2, 21 – 22). Ich verstehe Paulus in Römer 14, 17 so, dass er diesen Menschen deutlich machen will, dass das Reich Gottes (im Sinne der Herrschaft Gottes über die Glaubenden) mit diesen Dingen nichts mehr zu tun hat. M. E. kann das ganz schön diesseitig sei. Meine Umwelt wird doch mitbekommen, ob ich mich noch an die früheren religiösen Traditionen halte, die mein Gewissen beruhigen sollten oder, ob ich diese Tradionen jetzt hinter mir gelassen und wirklichen Frieden, Freiheit und Freude empfangen habe. Denn „Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist“ sind nach m.E. durchaus auch für andere erkennbar/sichtbar.

    Zu Frage 5:

    Und welche Folgen hat das für die zahlreichen Gleichnisse zum Reich Gottes? Für wen sind sie gedacht? Und wem (den Juden? den Christen? allen Menschen?) sollen sie was sagen?

    Wie ich oben schon einmal angedeutet habe, zeigen die Gleichnisse nach meinem Verständnis die Mischform des Reiches Gottes in der Gegenwart (zwischen dem ersten und zweiten Kommen Jesu Christi auf). Während dieser Zeit besteht das Reich Gottes nicht in Form eines buchstäblichen, irdischen Reiches, sondern als Herrschaft Jesu Christi über alle, die sich öffentlich zu ihm bekennen (sei es ein ehrliches Bekenntnis oder ein Scheinbekenntnis). Ganz am Anfang war die Zahl der Gläubigen im Bereich der Versammlung (= Gemeinde/Kirche) identisch. Es gab nur wirkliche, ehrliche Bekenner. Doch schon zu Lebzeiten des Apostels Paulus kam es zu der vermischung, die sich bis heute fortsetzte. Auch Menschen die kein wirkliches Leben aus Gott hatten, ließen sich nun taufen und bekannten sich so öffentlich zu dem Herrn Jesus Christus. Mit dem Verlauf der Kirchengeschichte wurde die Schnittmenge (wahre Gläubige) immer kleiner. In manchen Bereichen des Christentums drangen heidnische Bräuche, falsche Lehren, falsche Propheten etc. ein. Genau diese Entwicklung spricht der Herr Jesus Christus in den Gleichnissen prophetisch an. Sie beziehen sich nach meinem Verständnis auf das Christentum, wenden sich an Christen und machen diesen deutlich, dass der Herr diese Entwicklung vorausgesehen hat. Sie sind aber auch ein Aufruf an Christen, diesen Zustand der Vermischung zu verlassen (vgl. 2. Timotheus 2, 19 – 21). Dies wird auch besonders deutlich, wenn man die sieben prophetischen Gleichnisse in Matthäus 13 mit den sieben Sendschreiben in Offenbarung 2 und 3 vergleicht. In Letzteren wird ja ebenfalls der fortschreitende Abfall im Verlauf der Kirchengeschichte prophetisch angekündigt und zum Verlassen dieses Zustandes aufgefordert (siehe auch 2. Timotheus 3, 13). Für mich ist die Betrachtung dieser prophetischen Gleichnisse glaubensstärkend, weil sie mir deutlich machen, a) dass der Herr Jesus Christus wusste, wie sich die Geschichte entwickeln würde (stärkt mein Vertrauen in Seine Allwissenheit), b) dass diese Entwicklung nicht bedeutet, dass die Dinge Ihm „aus dem Ruder gelaufen“ seien (stärkt mein Vertrauen in Seine Allmacht) und c) dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde, wenn ich mich von diesem Mischzustand löse – auch wenn alle anderen darin gern verharren (stärkt meine Abhängigkeit allein von Gott).

    Vielen Dank für die Fragen. ich bitte nochmal um Verständnis, dass ich wegen den Netzproblemen erst jetzt zum Antworten gekommen bin.

    Freundliche Grüße!

  3. konsequentegnade schreibt:

    Nach längerer Zeit eine weitere Nachfrage: ein Stichwortsuche „Reich“ in der Elberfelder Übersetzung zeigt, dass das Evangelium vom Reich auch von den Aposteln und den Briefschreibern verwendet wird – und vermutlich so, dass damit nicht nur Judenchristen angesprochen werden.

    Apg 1,3 Diesen hat er sich auch nach seinem Leiden in vielen sicheren Kennzeichen lebendig dargestellt, indem er sich vierzig Tage hindurch von ihnen sehen ließ und über die Dinge redete, die das Reich Gottes betreffen.
    Apg 8,12 Als sie aber dem Philippus glaubten, der das Evangelium vom Reich Gottes und dem Namen Jesu Christi verkündigte, ließen sie sich taufen, sowohl Männer als auch Frauen.
    Apg 14,22 Sie stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, im Glauben zu verharren, und sagten, dass wir durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes hineingehen müssen.
    Apg 19,8 Er ging aber in die Synagoge und sprach freimütig drei Monate lang, indem er sich mit ihnen unterredete und sie von den Dingen des Reiches Gottes überzeugte.
    Apg 20,25 Und nun siehe, ich weiß, dass ihr alle, unter denen ich umhergegangen bin und das Reich gepredigt habe, mein Angesicht nicht mehr sehen werdet.
    Apg 28,23 Als sie ihm aber einen Tag bestimmt hatten, kamen mehrere zu ihm in die Herberge, denen er das Reich Gottes auslegte und bezeugte. Und er suchte sie zu überzeugen von Jesus, sowohl aus dem Gesetz Moses als auch den Propheten, von frühmorgens bis zum Abend.
    Apg 28,31 er predigte das Reich Gottes und lehrte die Dinge, die den Herrn Jesus Christus betreffen, mit aller Freimütigkeit ungehindert.

    Kann also das Evangelium des Reiches nicht doch allen Menschen gepredigt werden? bzw. somit auch identisch ist mit dem Evangelium der Gnade? Denn auch die Gleichnisse Jesu legen doch sehr oft nahe, dass es äußerst gnadenhaft im Reich Gottes zugeht.

  4. konsequentegnade schreibt:

    Wir haben nun nach einer Reihe von Anregungen anderer zum Thema einen Artikel dazu online gestellt:

    https://konsequentegnade.wordpress.com/unser-neues-leben/das-reich-gottes/

  5. JNj. schreibt:

    Vielen Dank für den Hinweis! Ich habe meinen gegenwärtigen Erkenntnisstand in dem Artikel „Das Reich Gottes – ein Überblick“ festgehaltgen:

    https://mt1820today.wordpress.com/2015/01/17/das-reich-gottes-ein-uberblick/

    Dieser Überblick ist allerdings noch nicht vollständig und soll – Jakobus 4, 15 – noch ergänzt werden. Da ich momentan jedoch zeitlich sehr ausgelastet bin, wird dies noch einige Zeit dauern. Dies ist auch der Grund, warum ich noch nicht auf die anderen Kommentare auf Eurer Seite geantwortet habe.

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