Ich bin gespannt!

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Hier sitze ich und kann nicht anders …

So könnte ich meine gegenwärtige Situation recht treffend beschreiben, denn sehr viel mehr als einfach sitzen (und vielleicht  etwas lesen, etwas schreiben ) kann ich derzeit nicht. Am späten Samstagnachmittag brachte ich mit großem Elan den Papiermüll zum Container und …  stürzte auf dem Rückweg die Treppe zur Wohnung hinunter. Jetzt bin ich um eine Bänderdehnung und einen dicken linken Fuß reicher … Heute Morgen habe ich dann den Kurzurlaub mit Freunden, der für das kommende Wochenende in einer der schönsten Ecken Deutschlands 😉 (in der auch eine bekannte deutsche Bibelübersetzung entstanden ist) ;-)geplant war und auf den ich mich seit knapp 6 Wochen gefreut habe, abgesagt. Anschließend war eine Stunde rumsitzen, untersuchen lassen, röntgen lassen, spritzen lassen und wieder rumsitzen beim Doc angesagt. Ich soll auf keinen Fall viel rumlaufen, mich schonen und den Rest der Woche muss mein Arbeitgeber auf mich verzichten …  und ach ja – „… am Dienstag kommen Sie gleich wieder! Der Bluterguss sieht nicht gut aus. Das müssen wir im Auge behalten.“ – Aye, aye Sir!
Tja, hier sitze ich und – bin keineswegs irgendwie genervt. Eigentlich könnte mich die ganze Situation frustrieren, insbesondere wegen des zwangsweise abgesagten Urlaubs. Tut sie aber nicht und dafür gibt es einen Grund: Am Tag vor dem Sturz habe ich den Mitschnitt einer Predigt über Jakobus 1 gehört. Mitten im Thema ging der Verkündiger plötzlich auf Römer 8, 28 ein und sagte: „Hier steht: Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten dienen müssen. – Da steht ‚wir wissen‚, nicht ‚wir verstehen‘. Das ist die Gewissheit des Glaubens, das Wissen, das aus dem Vertrauen zu Gott erwächst. Die Gewissheit, dass Gott keine Fehler macht, das Gott weiß, was Er tut. Wir verstehen das nicht immer, aber wir dürfen gewiss sein,  dass es gut sein wird.“
Römer 8,28 ist ein bekannter und unter Christen auch oft und gern zitierter Vers. Ich habe oft gehört, wie er zitiert wurde, ich habe ihn selbst oft zitiert. Aber dieser Unterschied war mir noch nie so deutlich geworden: Wir wissen, wir haben eine Gewissheit des Glaubens, weil wir in einer Lebensbeziehung zu Gott stehen, weil wir Ihn kennen, immer besser kennen lernen können. Wir verstehen nicht immer. Müssen wir immer verstehen? Als Glaubender kann man Gewissheit haben,
ohne gleichzeitig „Wissen“ im Sinne von „verstehen“ haben zu müssen. Ich verstehe auch nicht, warum dieser Unfall jetzt meine ganzen Pläne zunichte machte. Aber das muss ich auch nicht. Doch ich darf meinen Gott jetzt seit fast 27 Jahren kennen und darum bin ich  gewiss, dass Gott diese Situation für seine viel besseren Pläne gebrauchen wird und – ich bin gespannt, wie diese Pläne aussehen werden. Mit Gott zu leben ist  (und bleibt!) spannend.

Haben Sie dieses spannende Leben mit Gott schon kennengelernt?

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