Hintergrund 41: Das 2. Buch Mose / Exodus (Teil 1)

Entire Tanakh scroll set

Der ganze Tanach in seinen einzelnen Schriftrollen – Die erste Rolle enthält die Thora / den Pentateuch, d.h. die 5 Bücher Mose Foto: von Pete unseth (Eigenes Werk) [CC0], via Wikimedia Commons

Zum Hintergrund des 2. Buches Mose / Exodus

Die meisten Leser werden die ersten fünf Bücher des Alten Testaments unter den Namen 1., 2., 3., 4. und 5. Buch Mose kennen. In der jüdischen Tradition werden die biblischen Bücher jedoch nach ihren Anfangsworten bezeichnet. Im 2. Buch Mose sind dies die Worte: “we’elleh shemot“ (ואלה שמות בני ישראל), “Dies sind die Namen der Söhne Israels (…). Daher wird das 2. Buch Mose im Judentum als “Buch der Namen“ (ספר שמות) be- zeichnet. In der griechischen Übersetzung des Alten Testaments, der Septuaginta (LXX), erhielt dieses Buch dann die Bezeichnung “ἔξοδος“ (“exodos“), was “herausgehen“ / “herausziehen“ bedeutet. Während der hebräische Name des Buches den Leser daran erinnert, dass dieses Buch eine Fortsetzung der Geschichte Gottes mit den Patriarchen des Volkes Israel darstellt, nimmt der griechische Name Bezug auf das Hauptthema des Buches, den Auszug der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten. In der lateinischen Übersetzung wurde diese Bezeichnung dann übernommen, so dass das Buch in lateinischen Bibeln den Namen “Exodus“ (“Auszug“) trägt.

Autor und Entstehungszeit 

Das Buch selbst bezeugt die Autorenschaft des Mose (vgl. 2. Mose 17, 14; 2. Mose 24, 4; 2. Mose 24, 4; 2. Mose 34, 1 + 27; 5. Mose 31, 22 + 24). Der Herr Jesus Christus bestätigt die Autorenschaft des Mose für die Thora und auch für das 2. Buch Mose  (vgl. Markus 7, 10; Markus 12, 26; Lukas  20, 37; Johannes 1, 17; Johannes 6, 31 f.; Johannes 7, 19).  Auch von vielen neutestamentarischen Autoren wird die Autorenschaft des Mose als gegeben bestätigt (vgl. Apostelgeschichte 7, 20 + 22 + 29  + 31 – 32 + 35 + 40 + 44; Apostelgeschichte 13, 39; Apostelgeschichte 15, 5; Römer 9, 15; 1. Korinther 10, 2 – 4; 2. Korinther 3, 7 + 13; 2. Timotheus 3, 8; Hebräer 8, 5; Hebräer 9, 19 – 20 und Hebräer 11, 23 – 24).
Mose kann dieses Buch während der Wüstenwanderung oder aber am Ende seines Lebens geschrieben haben. Es setzt den Bericht über das Handeln Gottes mit den Patriarchen fort, allerdings in veränderter Form. Während im 1. Buch Mose das Handeln Gottes mit einzelnen Personen (Abraham, Isaak, Jakob, Josef) im Vordergrund steht, berichtet das 2. Buch Mose von Gottes Handeln mit dem Volk, das über einen Zeitraum von über 400 Jahren aus den Familien der genannten Patriarchen entstanden war.  Neben der Befreiung und dem Auszug aus Ägypten liegt der Schwerpunkt dieses Buches auf der Beziehung, in die Gott nun mit diesem Volk trat: Gott führt Sein Volk aus Ägypten, Er wohnt in der Mitte dieses Volkes und gibt ihm Gesetze, die der Beziehung Gottes zu Seinem Volk, aber auch der Beziehungen der Menschen dieses Volkes miteinander eine Ordnung geben.
Wie gesagt, kann Mose das Buch während der Wüstenwanderung oder aber am Ende seines Lebens geschrieben haben. Nach konservativer Rechnung begann der Auszug aus Ägypten um 1446 v. Chr. Da Mose am Ende der 40 Jahre andauernden Wüstenwanderung (4. Mose 32, 13) und vor der Einnahme des Landes auf den Bergen Moabs starb (5. Mose 34, 5), muss demnach sein Tod um 1406 v. Chr. erfolgt sein. Damit ist dann auch der Entstehungszeitraum dieses Buches eingegrenzt.

Die beiden Schwerpunkte des Buches

Das Buch hat zwei Schwerpunkte: Erstens die Befreiung durch Gott und zweitens die Beziehung zu Gott. Jeder dieser Schwerpunkte ist ohne den anderen nicht denkbar. Gott befreit das Volk, weil es Sein Volk ist. Damit dieses Volk Sein, Ihm abgesondertes Volk sein kann, muss Er es aus dem Sklavenhaus  Ägyptens befreien.
Der erste Schwerpunkt umfasst die 2. Mose 1 – 14: In Kapitel 1 wird uns die Gefangenschaft der Israeliten in Ägypten geschildert. Daran anschließend beginnt die Biographie des Mose (2. Mose 2 – 4): Seine Geburt, die Erziehung im Palast des Pharaos, die Tötung eines Ägypters durch ihn und seine anschließende Flucht nach Midian, wo Gott  ihm am Berg Horeb begegnet und ihn beruft, Sein Volk aus Ägypten zu befreien.  Ab 2. Mose 5 berichtet das Buch davon, wie Mose vor dem Pharao auftritt und die Freilassung der Israeliten fordert, sowie von den zehn Plagen, die auf die Weigerungen des  Pharao folgen. In Kapitel 12 folgt die Einsetzung des Passahfestes sowie die Beschreibung der 10. Plage und in Kapitel 13 das Gebot der Heiligung der Erstgeburt Israels, die Einsetzung des Festes der ungesäuerten Brote und abschließend der Auszug der Israeliten unter der Führung Gottes mittels der Wolken- und Feuersäule. In Kapitel 15 finden wir das Lied der Erlösung, nachdem die Feinde des Volkes durch das göttliche Gericht im Nil vernichtet wurden.
Der zweite Schwerpunkt umfasst die Kapitel 19 – 40: Nach einer Phase, in der das Volk Israel zum Berg Sinai zieht, wird in 2. Mose 19 – 24 der Bundesschluss Gottes mit dem Volk und die Übergabe des Gesetzes geschildert. In den Kapiteln 25 – 31 finden wir zahlreiche Gesetze Gottes bzgl. der Opfer und der Priester, die die Grundlage für die neue Beziehung des Volkes zu Gott darstellen. Danach folgt der Bericht über die Herstellung und Anbetung des goldenen Kalbes, sowie des Gerichtes Gottes über die Götzendiener. Die letzten fünf Kapitel des Buches (2. Mose 35 – 40) schildert Gottes Gebote bzgl. des Baus der Stiftshütte, ihre Aufrichtung, die Weihe der Priester und die Inbesitznahme des Heiligtums durch Gott. Damit erhält das Volk einen Ort, an dem es Gott auf der Grundlage von Opfern nahen und Ihn anbeten kann.

 Das 2. Buch Mose aus christlicher Perspektive

In der christlichen Theologie ist das 2. Buch Mose (“Exodus“ / “Auszug“) als Typus der Befreiung aus der Sklaverei der Sünde durch den Herrn Jesus Christus, unser Passahlamm,  verstanden worden (vgl. 1. Korinther 5, 7; 1. Korinther 10, 1 – 2). Wie die Israeliten unter der Herrschaft des Pharao versklavt waren, so standen die Gläubigen einst unter der Herrschaft des Fürsten dieser Welt (Johannes 12, 31; Johannes 16, 11; Epheser 2, 2), der die Menschen durch Todesfurcht in Knechtschaft hält (Hebräer 2, 14 – 15) und durch das Gesetz der Sünde und des Todes versklavt (Römer 8, 2). Doch Gott, der Sein irdisches Volk durch den Propheten Mose aus Ägypten herausführte, sandte Gott der Welt Seinen Sohn – den Erlöser, von dem Mose gesagt hatte, dass Er ein Prophet wie er sein werde (5. Mose 18, 15; Apostelgeschichte 3, 18 – 26). Vergleicht man das Leben des Mose mit dem des Herrn Jesus Christus, so findet man diese Prophetie in mindestens 6 Bereichen ihres Lebens bzw. Dienstes und dort in über 30 Details erfüllt.
Das Gesetz ist eines der großen Themen des 2. Buches Mose. Als Christen sollten wir dieses Buch im Zusammenhang mit dem Römer- und dem Galaterbrief lesen, da wir besonders in diesen beiden Briefen über unser Verhältnis zum alttestamentarischen Gesetz  belehrt werden.
Außerdem enthält dieses Buch zahlreiche typologische Vorschattungen und Bilder, die in einem zweiten Teil dieses Artikels näher besprochen werden sollen.

Themen- und Inhaltsübersicht

Wir können das 2. Buch Mose in zwei große Blöcke aufteilen:

Block I (2. Mose 1, 1 – 2. Mose 15, 21) beschreibt die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten. Wir können diesen Block in vier große Abschnitte aufteilen: Im ersten Abschnitt (2. Mose 1 – 2. Mose 4) wird uns von der Gefangenschaft und dem Sklavendienst des Volkes in Ägypten sowie von der Vorbereitung des Mose berichtet. Zuerst erfahren wir davon, wie aus Jakobs Familie, die während einer Hungersnot im Land Kanaan Zuflucht in Ägypten suchte, ein großes Volk wurde (2. Mose 1, 1 – 7) und wie dieses Volk in Ägypten als Sklaven Dienst leisten musste (2. Mose 1, 8 – 22). Danach wird die Geburt des Mose und seine Erziehung am Hof des Pharaos (2. Mose 2, 1 – 10), die Ermordung eines Ägypters durch Mose, seine Flucht nach Midian (2. Mose  2, 11 – 15) sowie sein Leben dort (2. Mose 2, 16 – 25) geschildert. Es folgt der Bericht über die Berufung Moses durch Gott am Horeb (2. Mose 3, 1 – 2. Mose 4, 18) und seine Rückkehr nach Ägypten (2. Mose 4, 19 – 31). Der zweite Abschnitt (2. Mose 5 – 2. Mose 11) zeigt uns, wie Gott in souveräner Weise Seine Macht gegenüber dem Pharao und den Götzen Ägyptens demonstriert. In 2. Mose 5, 1 – 2. Mose 6, 1 sehen wir, wie  Mose zum ersten Mal vor dem Pharao die Freilassung der Israeliten fordert und die Reaktion des Pharao. In 2. Mose 6, 2 – 2. Mose 7, 7 wird beschrieben, wie Gott Mose und Aaron als seine Boten ausrüstet und ihren Dienst dann auch vor dem Pharao bestätigt (2. Mose 7, 8 – 13). Es schließt sich der Bericht über die Plagen an, den wir in drei Abschnitte aufteilen können: Die ersten drei Plagen (2. Mose 7, 14 – 2. Mose 8, 19), die Plagen vier bis sechs (2. Mose 8, 20 – 2. Mose 9, 12) und die Plagen sieben bis neun (2. Mose 9, 13 – 2. Mose 10, 29). In 2. Mose 11 wird dann die zehnte und letzte Plage angekündigt. Im dritten Abschnitt (2. Mose 12, 1 – 2. Mose 13, 16) kommt es dann zur Befreiung des Volkes: In 2. Mose 12, 1 – 28 ordnet Gott das Passahfest an und verheißt die damit in Verbindung stehende Befreiung des Volkes aus der Sklaverei Ägyptens. In 2. Mose 12, 29 – 36 wird von dem Eintreffen der zehnten Plage, dem Tod der Erstgeburt, und in 2. Mose 12, 37 – 42 vom Auszug der Israeliten aus Ägypten, berichtet. In 2. Mose 12, 43 – 52 finden sich Gebote bzgl. des Passahfestes. Anschließend erfahren wir von der Heiligung der Erstgeburt Israels (2. Mose 13, 1 – 16). Den vierten und letzten Abschnitt dieses Blocks (2. Mose 13, 17 – 2. Mose 15, 21) können wir als Bericht über die Vollendung der Befreiung des Volkes Israel bezeichnen: Zuerst zieht das Volk von Sukkoth nach Etham (2. Mose 13, 17 – 22) und anschließend durch das Rote Meer (2. Mose 14). Im Zusammenhang damit vernichtet Gott die feindliche ägyptische Armee, die auf Befehl des Pharaos das Volk wieder zurück in die Knechtschaft nach Ägypten bringen soll. Auf dieses rettende Eingreifen Gottes reagiert das Volk mit jenem Lied der Erlösung, das in 2. Mose 15, 1 – 21 aufgezeichnet ist.

Block II (2. Mose 15, 22 – 2. Mose 40, 38) berichtet uns, wie Gott das nun befreite Volk zu Seinem Bundesvolk macht. Dieser Block kann zur besseren Übersicht in fünf Abschnitte unterteilt werden: Den erste Abschnitt (2. Mose 15, 22 – 2. Mose 18, 27) können wir als Vorbereitung des Volkes auf den Bundesschluss am Sinai verstehen: Zuerst werden ins in 2. Mose 15, 22 – 27 Ereignisse während des Aufenthaltes des Volkes in der Wüste Sin geschildert (das Murren  des Volkes wegen des bitteren Wassers in Mara und Gottes Eingreifen; das Lagern in der Wüste Elim u.a.). In Kapitel 16 kommt es erneut zum Murren des Volkes, das Wachteln fordert, Gottes Reaktion auf das Murren des Volkes, die Verheißung des Mannas und die Satzungen bzgl. des Mannas. In 2. Mose 17, 1 – 7 wird uns von dem erneuten Murren des Volkes in Rephidim berichtet und wie Gott Wasser aus dem Felsen für das Volk hervorquellen ließ. Der Rest des Kapitels (2. Mose 17, 18 – 36) schildert die Feindschaft Amaleks und den Kampf der Israeliten gegen diesen Feind, der durch das Gebet des Mose entschieden wird. In 2. Mose 18, 1 begegnen wir Jethro (Reguel), dem Schwiegervater. Dieser erteilt Mose bzgl. einer seiner Aufgaben einen wichtigen Rat.  Der zweite Abschnitt (2. Mose 19, 1 – 2. Mose 24, 11) ist ganz dem Bundesschluss und der Gesetzgebung am Sinai gewidmet: 2. Mose 19, 1 ff. schildert die Vorbereitungen. In 2. Mose 20, 1 – 17 findet sich der Bericht darüber, wie Gott das Volk zu Seinem Volk (“ein Königreich von Priestern, eine heilige Nation“) beruft und ihm den Dekalog, die Zehn Gebote, gibt. Auch wird davon berichtet, wie das Volk einwilligt, diese Gebote zu befolgen (2. Mose 20, 18 – 21). Anschließend finden sich die Bedingungen des Bundes mit seinen Geboten (2. Mose 20, 22 – 2. Mose 23, 33) und den Bundesschluss (2. Mose 24, 1 – 11). Abschnitt drei  enthält die Gesetze bzgl. der Wohnung Gottes unter Seinem Volk (2. Mose 24, 12 – 2. Mose 31, 18): Zuerst offenbart Gott Mose während 40 Tagen Seine Pläne (2. Mose 24, 12 – 18). Anschließend empfängt Mose von Gott Weisung, wie die Materialien für die Wohnung Gottes zusammengetragen werden sollen, nämlich in Form eines Hebopfers des Volkes (2. Mose 25,  1 – 9). Daran anschließend (2. Mose 25, 10 – 40) werden einige der Dinge beschrieben, die in dem Zelt der Zusammenkunft ihren Platz finden sollen (die Bundeslade mit dem Sühnedeckel, der Schaubrottisch und der siebenarmige Leuchter). 2. Mose 26, 1 ff. ist ganz dem Zelt und seinen Materialien gewidmet. In 2. Mose 27, 1 – 19 finden wir die Beschreibung des Vorhofs des Zeltes der Zusammenkunft und des Brandopferaltars, sowie die Bestimmungen über das Öl für den Leuchter. Von 2. Mose 27, 20 bis 2. Mose 28, 43 geht es um die Kleidung der Priester  und insbesondere des Hohenpriesters. Die Gesetze zur Weihe der Priester sind uns in 2. Mose 29, 1 – 37 überliefert. 2. Mose 29, 38 bis 2. Mose 30, 38 enthält die Beschreibung des Dienstes der Priester. In 2. Mose 31, 1 – 11 lernen wir die Künstler Bezaleel und Oholiab kennen, die Gott beauftragt und befähigt, das Zelt der Zusammenkunft zu errichten. 2. Mose 31, 12 – 18 enthält das Gebot des Sabbats. Abschnitt vier (2. Mose 32 – 2. Mose 34) berichtet uns von dem Bruch und der Erneuerung des Bundes:  Die Errichtung und die Anbetung des Goldenen Kalbes (2. Mose 32), Mose als Mittler zwischen Gott und dem Volk (2. Mose 33) und die Erneuerung des Bundes durch Gott (2. Mose 34, 1 – 10). In 2. Mose 34, 11 – 17 warnt  Gott das Volk außerdem vor dem Götzendienst in Kanaan und gibt ihn verschiedene weitere Gebote. In diesem Zusammenhang wird auch das strahlende Gesicht des Mose erwähnt, das dieser bedecken muss, als er aus der Gegenwart Gottes kommt (2. Mose 34, 29 – 35). Der fünfte und letzte Abschnitt dieses Blocks (2. Mose 35 – 2. Mose 40) berichtet von dem Aufbau und der Weihe des Zeltes der Zusammenkunft und seiner Einrichtung: Zuerst erfahren wir von den Vorbereitungen, die dem Bau des Zeltes der Zusammenkunft vorausgingen (2. Mose 35, 1 – 2. Mose 36, 7). In 2. Mose 36,  8 bis 2. Mose 39, 43 findet sich dann ein Bericht über die Ausführungen der Bauarbeiten  und in 2. Mose 40 wird das Zelt der Zusammenkunft dann eingeweiht und von Gott in Besitz genommen.

Dieser Beitrag wurde unter Altes Testament, Glimpses/Impulse, Hintergrund, Israel/Judaica abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hier ist Platz für Ihre Meinung

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s