Hintergrund 35: Das Buch des Predigers (Teil 1)

Old Saint Mary's Cathedral bell tower clock

Old Saint Mary’s Cathedral bell tower clock  / Glocken- und Uhrenturm der St. Mary’s Cathedrale in San Francisco (mit einem Zitat aus dem Buch des Predigers) * Foto: BrokenSphere, Old Saint Mary’s Cathedral bell tower clock, CC BY-SA 4.0

Autor und Datierung des Buches

Das Buch des Predigers, in dem uns der Autor nicht namentlich genannt wird, trägt in der hebräischen Bibel den Namen “Kohelet“ (קֹהֶלֶת). Der Ausdruck bezeichnet einen Leiter, der vor einer versammelten Menge spricht. Man hat diesen Begriff  dementsprechend als “Versammlungsleiter oder “Gemeindeleiter“ übersetzt  (vgl. Prediger 1, 1; Prediger 1, 12; Prediger 7, 27; Prediger 12, 8 – 10). Aus diesem Grund erhielt das Buch in der griechischen Übersetzung des Alten Testaments, der Septuaginta (LXX) den griechischen Namen “Ekklesiastes“ (Ἐκκλησιαστής). Luther übersetzte den Namen des Buches in Anlehnung an seine hebräische Bezeichnung als “Prediger“, in englischen Bibeln findet sich –  in Anlehnung an die Septuaginta – “Ecclesiastes“ als Titel des Buches. Einige neuere englische Bibelübersetzungen benutzen auch den Begriff “teacher“, als “Lehrer“. Nach der jüdischen Tradition wird dieses Buch König Salomo zugeschrieben. Folgende innerliterarische Gründe sprechen für die Autorenschaft des Salomo:

  1. In Prediger 1, 1 + 2 gibt sich der Autor als ein “Sohn Davids“  zu erkennen, der  als “König in Jerusalem“ geherrscht hat.
  2. Außerdem erwähnt er seine große Weisheit (Prediger 1, 16). Eine solche wird im 1. Buch der Könige nur Salomo zugewiesen (vgl. 1. Könige 3, 12; 1. Könige 4, 2 ff.; 1. Könige 10, 1).
  3. In Prediger 12, 9 sagt der Prediger, dass er viele Sprüche verfasst habe. Eine solche Spruchsammlung ist ebenfalls nur von König Salomo bekannt (vgl. 1. Könige 4, 32; Sprüche 1, 2). In diese Richtung scheint auch der Name des Buches zu deuten. Denn das hebräische Wort קֹהֶלֶת, das als mit Kohelet übersetzt wird kann, nicht nur als Leiter einer Versammlung von Menschen, sondern auch als Sammler von Sprüchen oder Weisheiten aufgefasst werden¹.

Wenn man von Salomo als Autor ausgeht, dann muss die Entstehung dieses Buches in die Zeit seiner Regentschaft, also in die Zeit von ca. 971 – 931 v. Chr., und dort in die letzten Jahre (vgl. Prediger 1, 12 – Prediger 2, 11; Prediger 11, 9 – Prediger 12, 7)  fallen. Diese Überzeugung wurde erst im 18. Jahrhundert durch die liberale Theologie verworfen. In der Folgezeit datierte man das Buch in das 4. oder 3. vorchristliche Jahrhundert. Als Grund dafür wurde angegeben, dass  die Sprache des Buches des Predigers in diese Richtung deuten würde. Diese Ansicht wird bis heute vertreten, obwohl der amerikanische Theologe (Professor für Altes Testament und Semitische Sprachen), Altertumswissenschaftler und Jurist Gleason Leonard Archer sie bereits 1969  widerlegt hat². Archer wies darauf hin, dass die Sprache des Predigers weder dem Mischna-Hebräisch noch dem späteren Althebräisch entspricht, sondern als hebräischer Dialekt mit starkem phönizisch-kanaanäischem Einschlag betrachtet werden muss. Das ist aufgrund der intensiven Beziehungen, die Salomo zu den Phöniziern unterhielt (1. Könige  5, 1 ff; 1. Könige 9, 11) auch nachvollziehbar³. erklärt werden sollte. Damit ist die Sprache des Predigers im Alttestamentarischen Kanon einzigartig. Diese Einzigartigkeit der Sprache korrespondiert, wie wir noch sehen werden, mit der Einzigartigkeit des Buchinhaltes.

Das Buch gehört zu den poetischen Büchern des Alten Testaments, die auch als Weisheitsliteratur bezeichnet werden (Hiob, Psalmen, Sprüche, Hohelied, Klagelieder). Im Judentum gehört das Buch zu den fünf Megillot (Schriftrollen), die zu den jüdischen Festzeiten gelesen werden. Das Buch Prediger wird am jüdischen Sukkot-Fest, dem Laubhüttenfest, gelesen. Die Lesung des Buches an diesem Fest wird darauf zurückgeführt, dass König Salomo den Tempel in Jerusalem ebenfalls an Sukkot eingeweiht hat.
Auf den einflussreichen französischen Thora- und Talmudkommentator Raschi wird die Ansicht zurückgeführt, dass Salomo das Hohelied in seiner Jugend, das Buch Sprüche in seinen mittleren Jahren und das Buch Prediger in seinem Alter geschrieben haben soll.

Inhalt und Aufteilung des Buches des Predigers

Eines der Worte, das von dem Prediger am häufigsten gebraucht wird, ist das Wort “Weisheit“. Dieses Wort kommt in als Subjekt oder Verb insgesamt an 49 Stellen vor. Doch ist damit die Weisheit Gottes gemeint? Der Prediger spricht zwar an 40 Stellen seines Buches spricht der Prediger von Gott, doch er benutzt dabei nicht den Namen des Bundesgottes Israels (Jahwe), sondern den Begriff “Elohim“, womit im Alten Testament  ganz allgemein der allmächtige Schöpfer bezeichnet wird. Das Buch redet also nicht zu Menschen, die in einer (Bunbdes-)Beziehung zu Gott stehen. Es geht dementsprechend auch nicht um die Weisheit, die dem Gläubigen aus seiner Gottesbeziehung zufließt (vgl. Psalm 73, 17), sondern um die allgemeine, menschliche Lebensweisheit. Das wird auch durch andere, immer wiederkehrende Begriffe deutlich: Eitelkeit, Haschen nach Wind und ganz besonders die Formulierung “unter der Sonne“, wodurch deutlich wird, dass der Prediger die Dinge aus einer irdischen Perspektive betrachtet. Das bedeutet nicht, dass der Prediger selbst gottlos war. Viele Stellen in seinem Buch machen zeigen ihn als einen gottesfürchtigen Menschen. Doch in diesem Buch will er zeigen, was vom Leben übrig bleibt, wenn es ohne Gott, ohne nach seinem Willen und Plan zu fragen, lebt. Diesen Hintergrund sollten wir bei der Lektüre dieses Buches immer beachten. Denn diese Perspektive verleitet den Prediger auch zu Aussagen, die dem geoffenbarten Wahrheiten Gottes entgegen stehen (vgl. z.B. Prediger 11, 9 mit 4. Mose 15, 39; Prediger 2, 12 – 16 und Prediger 7, 16 mit Sprüche 1, 7; Prediger 2, 24 mit 1. Korinther 15, 32). Ja, der Prediger widerspricht sich in seinem Buch sogar selbst (vgl. Prediger 2,2 und Prediger 8, 15 mit Prediger 7, 3).
Der Prediger gibt uns also in seinem Buch eine Art “Negativ-Beispiel“. Von Albert Einstein soll die Aussage stammen, dass man von jedem Beispiel lernen könne, auch von schlechten Beispielen und zwar wie man es nicht machen solle. Das Buch des Predigers zeigt uns genau das: Niemand von uns sollte sein Glück “unter der Sonne“, d.h. allein im irdischen Bereich, suchen. Denn wahres Glück ist dort nicht zu finden.

Einteilung und Themenübersicht des Buches des Predigers

Wir können das Buch des Predigers in vier Kapitel umfassende Buch in vier große Blöcke einteilen:

Block I (Prediger 1, 1 – 11) teilt dem Leser den Titel (Prediger 1, 1) und das Thema des Buches (Prediger 1, 2) mit. Die daran anschließenden Verse befassen sich mit der Vergeblichkeit des menschlichen Strebens. Der Prediger hält alle menschliche Arbeit für eitel (Prediger 1, 3). Diese Aussage illustriert er in den folgenden Versen (Prediger 1, 4 – 11). 

Im zweiten Block (Prediger 1, 12 – Prediger 6, 9) geht es wiederum um die Sinnlosigkeit menschlicher Arbeit. Seine Aussage belegt der Prediger in einem ersten  Abschnitt mit Beobachtungen aus dem seinem persönlichen Leben (Prediger 1, 12 – Prediger 2, 17). Dabei geht es zuerst um die Frage, welchen Sinn bzw. Gewinn  menschliche Leistung erbringt. Danach widmet sich der Prediger den selben Fragen, diesmal jedoch in Bezug auf die Freuden des menschlichen Lebens. In einem zweiten Abschnitt (Prediger 2, 18 Prediger 6, 9) geht es um mehr allgemeine Beobachtungen. Themen sind der Gewinn, den Arbeit erbringt (Prediger 2, 18 – 26), die Arbeit des Menschen unter dem Gesichtspunkt der göttlichen Vorsehung (Prediger 3, 1 – Prediger 4, 3),  die Motive menschlicher Arbeit (Prediger 4, 4 – 16), sowie die vergänglichen Resultate menschlicher Arbeit (Prediger 5, 1 – Prediger 6, 9). 

Block III (Prediger 6, 10 – Prediger 11, 6) zeigt die Begrenzungen der menschlichen Weisheit auf. In einem ersten Abschnitt geht es um die souveräne Fügung aller Dinge durch Gott (Prediger 6, 10 – 12). Ein zweiter Abschnitt widmet sich Gottes unergründlichem Plan (Prediger 7 – Prediger 8). In diesem Zusammenhang betrachtet der Prediger die Themen “Bedrängnisse und Wohlstand“ (Prediger 7, 1 – 14), “Gerechtigkeit und Bosheit“ (Prediger 7, 15 – 27) sowie den Wert und die Begrenzung menschlicher Weisheit (Prediger 8, 1 ff.) In einem dritten Abschnitt (Prediger 9, 1 – Prediger 11, 6) geht es im Wesentlichen um darum, dass der Mensch die Zukunft nicht kennt. Die Zukunft des Gerechten auf Erden (Prediger 9, 1 – 10) und die Zukunft der Weisen (Prediger 9, 11 – Prediger 10, 11) werden thematisiert. Der Prediger vertritt die Ansicht, dass die Kritik gegenüber anderen angesichts der unsicheren Zukunft des Menschen Torheit sei (Prediger 10, 12 – 20). Abschließend ruft er angesichts der ungewissen Zukunft zu einem weisen Verhalten auf (Prediger 11, 1 – 6).

Im vierten und letzten Block (Prediger 11, 7 – Prediger 12, 14) geht es dem Prediger darum, den Weg der Weisheit aufzuzeigen. In einem ersten Abschnitt belehrt er seine Leser dahingehend, wie der Mensch sein Leben mit Freude (Prediger 11, 7 – 10) und Verantwortung (Prediger 12, 1 – 7) gestalten kann. Der zweite Abschnitt (Prediger 12, 8 – 14) dieses Blocks bildet zugleich den Abschluss des gesamten Buches. In diesen Versen thematisiert der Prediger das Alter und die mit der Höhe des Alters immer näher rückende Ewigkeit. 

Fußnoten:

¹= vgl. Tilo Rabs: “Hausarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Magister Artium (M.A.) an der technischen Hochschule Chemnitz; Thema: Der Vergleich antiker Lebenskunst im Spiegel des alttestamentlischen Buches Kohelet“, ohne Jahrgang, Seite 6, abrufbar unter: http://kreativ-chemnitz.de/pdf/magisterarbeit.pdf

²=  Gleason L. Archer, Ph. D., “The Linguistic Evidence for the Date of ‚Ecclesiastes“‘, Journal of the Evangelical Theological Society, Ausgabe Sommer 1969, Seiten 167 – 181, abgrufbar unter: http://www.etsjets.org/files/JETS-PDFs/12/12-3/12-3-pp167-181_JETS.pdf

³= Eine ausführliche Erörterung der Problematik findet sich in Gleason L. Archer: “Schgwer zu verstehen?“, CLV Bielefeld, 1. Auflage 2005, Seite 328 – 331

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5 Antworten zu Hintergrund 35: Das Buch des Predigers (Teil 1)

  1. christenfindenruhe schreibt:

    Mit den Widersprüchen zwischen dem Buch Prediger und anderen biblischen Aussagen kann ich nicht viel anfangen. Den Vers in 3. Mose 15 gibt es in meiner Bibel gar nicht. Bei anderen angeführten Widersprüchen würde ich einfach sagen: Es geht um unterschiedliche Dinge.

  2. JNj. schreibt:

    Hallo christenfindenruhe, vielen Dank für die Rückmeldung!

    1) Bei dem von Dir nicht gefundenen Vers aus 3. Mose 15, 39 handelt es sich um einen Tippfehler, es muss 4. Mose 15, 39 heißen.

    Dort heißt es:

    “Und die Quaste soll euch dazu dienen, daß ihr bei ihrem Anblick aller Gebote des HERRN gedenket und sie befolget, daß ihr nicht den Trieben eures Herzens nachgehet und euren Augen nachbuhlet; (…)“ (Schlachter’51)

    Demgegenüber heißt es in Prediger 11, 9:

    “Freue dich, Jüngling, in deiner Jugend, und dein Herz sei guter Dinge in den Tagen deines Jünglingsalters; wandle die Wege, die dein Herz erwählt und die deinen Augen gefallen; aber wisse, daß dich Gott für dies alles vor Gericht ziehen wird!“ (Schlachter ’51)

    Während 4. Mose davor warnt, nach den Gelüsten des Herzen szu leben, fordert der Prediger auf, den Wegen des Herzens zu folgen.

    —————————————————————
    In Sprüche 1, 7 (Schlachter ’51):

    “Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis; nur Toren verachten Weisheit und Zucht!“ (Schlachter ’51)

    In Prediger 7, 16 heißt es jedoch:

    “Sei nicht allzu gerecht und erzeige dich nicht übermäßig weise! Warum willst du dich selbst verderben?“ (Schlachter ’51)

    Während in Sprüche 1, 7 gesagt wird, dass nur Toren die Weisheit verachten, möchte der Prediger, dass man nur nicht zu weise werde und verbindet „zuviel Weisheit“ sogar mit dem Verderben. Kann man das überhaupt, zu weise werden?

    —————————————————————

    In Prediger 2, 24 heißt es:

    Es gibt nichts Besseres für den Menschen, als daß er esse und trinke und seine Seele Gutes genießen lasse in seiner Mühsal! Doch habe ich gesehen, daß auch das von der Hand Gottes kommt“ (Schlachter ’51)

    Demgegenüber macht Paulus in 1. Korinther 15, 32 deutlich, dass es sehr wohl viel besseres für den Gläubigen gibt. Hätte er sonst in Ephesus mit wilden Tieren gekämpft? Nein, für ein leben das sich in Essen und Trinken erschöpft, geht man solche Risiken nicht ein. Da muss es schon weit mehr, d.h. Besseres geben und dies “Bessere“ ist lt. 1. Korinther 15, 32 die Auferstehung aus den Toten. Doch das sieht ein Mensch, der, wie der Prediger nur das Leben “unter der Sonne“ betrachtet, natürlich nicht.

    Vielleicht machen diese Ausführungen meine obigen Gedanken nachvollziehbar.

    Freundliche Grüße,
    JNj.

  3. christenfindenruhe schreibt:

    Hallo JNj., danke für die Antwort.
    zu 1) Ich lese in der Prediger Stelle immer den Nachsatz noch mit: aber wisse, dass der Herr dich vor Gericht ziehen wird. – Durch den Hinweis auf das Gericht Gottes, geht der ganze Vers für mich doch in eine ähnliche Richtung wie der Vers in 4. Mose: Nämlich es kommt doch darauf an, wie wir leben. – Damit kann für mich beides mit Berechtigung in der Bibel stehen.

    Unter allzu gerecht und übermäßig weise verstehe ich, wenn jemand sich vor allem als sehr gerecht oder weise ausgibt und großen Wert darauf legt, als solcher/solche betrachtet zu werden. Etwa wie wenn es im NT heißt: Haltet euch nicht selbst für klug.

    Im Prediger und 1. Korinther geht es um verschiedene Themen. Der Prediger wusste nichts von der Auferstehung Christi oder von der Auferstehung der an Christus Gläubigen. Er hat sich einfach über das Leben Gedanken gemacht, so wie er es kannte.

    Ich würde zögern irgend ein Buch der Bibel als weniger wertvoll als andere zu bezeichnen. Die Bücher sind freilich mit unterschiedlichen Absichten geschrieben worden.

  4. JNj. schreibt:

    Hallo christenfindenruhe,

    ich bin etwas verwundert, weil ich mich frage, was Dich zu dem Schluss kommen lässt, dass ich dieses Buch als weniger wertvoll bezeichnen w+ürde, als andere Bücher der Bibel? Du schreibst: „Die Bücher sind freilich mit unterschiedlichen Absichten geschrieben worden.“ Es war mein Wunsch, genau dies deutlich zu machen. Das hat aber – jedenfalls aus meiner Sicht – nichts mit „weniger wertvoll“ zu tun. „Alle Schrift ist von Gott eingegeben …..“ (2. Timotheus 3, 16), also auch das Buch des Predigers. Daran besteht für mich kein Zweifel. Aber in Anlehnung an 1. Timotheus 1, 8 möchte ich sagen „Das Buch des Predigers ist gut, wenn man jemand es entsprechend gebraucht.“

    Wenn Du schreibst: „Im Prediger und 1. Korinther geht es um verschiedene Themen. Der Prediger wusste nichts von der Auferstehung Christi oder von der Auferstehung der an Christus Gläubigen. Er hat sich einfach über das Leben Gedanken gemacht, so wie er es kannte.“, dann möchte ich darauf antworten: Das stimmt. Und natürlich hatte der Prediger noch keine Kenntnis der Auferstehung, wie wir sie heute besitzen dürfen. Doch das enthebt mich nicht der Verantwortung alle Dinge aus der Prespektive der uns jetzt geschenkten Offenbarung zu beurteilen. Wir können doch hinter diese vollkommene Offenbarung nicht zurück gehen. Wenn der Prediger also sagt: Das Beste, was einem im Leben geschehen kann, ist …. Dann muss ich sagen: Nein, das ist es nicht. Es gibt noch etwas viel Besseres. Ich tue das dann aber nicht, weil ich den Prediger abqualifizieren möchte, sondern weil ich dankbar für das Bessere bin, das uns geschenkt wurde.

    Ich freue mich, dass Du solche Verse im Kontext liest und betrachtest. Aber ich kenne auch Gläubige, die sich einzelne Verse aus dem Prediger „herauspicken“ und sie einem dann als Rechtfertigung für ihren fleichlichen Lebensstil verkaufen möchten. Aus diesem Grund war es mein Anliegen deutlich zu machen, dass wir dieses Buch richtig einordnen müssen. Es hat eine besondere Anbsicht, aber diese Absicht besteht nicht darin eine christliche Ethik zu vermitteln.

    Viele Grüße,
    JNj.

  5. christenfindenruhe schreibt:

    Hallo JNj.,
    danke für Deine Antwort. Aus verschiedenen Gründen, fange ich gerade an, mir mehr Gedanken über das Buch Prediger zu machen. Deshalb hat mich Dein Beitrag auch besonders interessiert. Diese Diskussion hat mir dabei auch ein Stück weitergeholfen.

    Viele Grüße.

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