Die Fundamente (6) Teil 1

2015-12-23 16.43.20

„The Fundamentals“ Band I * Foto: JNj.

Die Fundamente 6

Buch I, Kapitel V: Der Beweis des lebendigen Gottes –
wie man ihn im Gebetsleben des Georg Müller finden kann

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Statue von Dr. und Frau A. T. Pierson auf dem Universitätscampus in Pyeongtaek * Foto: By 칼빈500 – 칼빈500, CC BY-SA 3.0, https://ko.wikipedia.org/w/index.php?curid=1154198

Autor dieses Artikels ist der bekannte amerikanische Theologe und Pfarrer am Metropolitan Tabernacle London,  Rev. Arthur T. Pierson, D. D.
Der umfangreiche Artikel ist in 16 Abschnitte aufgeteilt. Der Autor leitet seinen Artikel mit Gedanken zu Psalm 68, 4 + 5 ein, wo es heißt: “Aber freuen werden sich die Gerechten, sie werden frohlocken vor dem Angesicht Gottes und jubeln in Freude. Singt Gott, besingt seinen Namen! Macht Bahn dem, der einherfährt durch die Steppen, Jah ist sein Name, und frohlockt vor ihm!“ Der Name “Jah“, der nur hier zu finden ist, ist nicht etwa eine Verkürzung des Namens “Jahwe“, sondern die Gegenwartsform von “sein“. Dieser Name bringt die Überzeugung zum Ausdruck, dass Jahwe der Lebende, der gegenwärtige Gott ist. So, wie der Himmel allezeit über unseren Häuptern ist, so ist Er allezeit unser gegenwärtiger Helfer. Und Er ist das ganz besonders gegenüber allen, die, wie Witwen und Waiser, keine anderen Fürsprecher und Versorger haben.
Georg Müller aus Bristol hat es auf sich genommen, einer ungläubigen Welt zu zeigen, dass Gott ein lebender, gegenwärtiger Gott ist und dass Er sich als ein solcher Gott erweist, indem Er Gebete erhört. Er sammelte Waisenkinder um sich, um sie zu ernähren, mit einem Dach über dem Kopf zu versorgen und ihnen eine Schulbildung zu ermöglichen. Dabei handelte es sich um Kinder, deren Eltern gestorben waren oder um Kinder, deren Eltern sie aus irgendeinem anderen Grund verlassen hatten.

I. 65 Jahre voller Beweiskraft

Dieses Werk – das Waisenhaus Georg Müllers zu Bristol – wurde im Jahr 1833 begründet. Es war eine kleine, demütige Arbeit, die damit begann, dass man einigen Kindern, die man auf den Straßen versammelte, mit Frühstücksbroten versorgte und eineinhalb Stunden im Lesen der Heiligen Schrift unterrichtete. Die so begonnene Arbeit dauerte über einen Zeitraum von 65 Jahren an und wuchs beständig. Am Ende sorgte Müller in dem Waisenhaus, dass er gebaut hatte, für 2.200 Waisen und eine entsprechende Anzahl von Mitarbeitern. Und während all‘ dieser Jahre war Müller allein von der Hilfe Jahs, des lebendigen, gegenwärtigen Gottes abhängig. Niemals wandte er sich mit den Bedürfnissen des Waisenhauses an irgendeinen Menschen. Er verbat seinen nächsten Mitarbeitern irgendeines dieser Bedürfnisse außerhalb der Mauern des Waisenhauses zu erwähnen. Sein Ziel und der Grund für diese Verfahrensweise, war, zu beweisen, dass der unsichtbare Gott Gebet erhört. Das sollte auf eine Weise geschehen, dass kein Zweifel an diesem Beweis bleiben konnten. Jeder Mensch sollte erkennen, dass wir uns auch in unseren Tagen ganz und gar auf die Verheißungen und die Treue Gottes verlassen können, selbst dann, wenn uns jede menschliche Unterstützung fehlt. Um diesen Beweis noch sicherer zu machen, gab Müller etliche Jahre keinen jährlichen Bericht über die Arbeit des Waisenhauses heraus, obwohl ein solcher Bericht nur die bereits geschehenen Ereignisse wiedergegeben hätte. Doch niemand sollte denken, dass ein solcher Bericht eine versteckte Anfrage bzgl. zukünftiger Unterstützung sein sollte. Ein menschliches Leben, das so mit der Gegenwart und der Kraft Gottes  erfüllt ist, ist eines der auserlesensten Gaben Gottes an Seine Versammlung (= Gemeinde/Kirche) und diese Welt.

II. Demonstration und Illustration

Unsichtbare, also ewige Dinge, sind für den natürlichen Menschen etwas Entferntes und Unklares. Darum ist alles, was der natürliche Mensch in dieser Welt sieht oder fühlt, für ihn realer als der lebendige Gott. Doch jeder Mensch, der mit Gott wandelt und weiß, dass Er eine Hilfe ist, die in jeder Zeit von Not gefunden wird (Psalm 46, 2),  jeder, der weiß, dass dieser Gott Seine Verheißungen praktisch und in alltäglichen Erfahrungen beweist, der hat ein Geheimnis entdeckt und mit dem Schlüssel des Gebets vermag ein solcher Mensch die Schatzkammern Gottes aufzuschließen. Auf diese Weise wird bewiesen, dass “Gott denen, die ihn suchen, ein Belohner ist“.
Georg Müller war ein solcher Beweis, ein solches Beispiel – ein Mensch, wie wir, versucht in allen Dingen, wie wir auch, aber er glaubte Gott und wurde durch den Glauben gefestigt. Er betete ernstlich, dass er leben und ein Werk aufbauen könnte, durch welches bewiesen würde, dass Gott Gebet erhört und dass man Ihm jederzeit sicher vertrauen kann. Und Gott gab ihm das Zeugnis, dass er begehrt hatte. Wie Henoch, der wahrhaft mit Gott wandelte, hatte er ein überströmendes Zeugnis des Wohlgefallens Gottes. Als uns am 10. März 1898 mitgeteilt wurde, dass “er nicht mehr war“, da wussten wir, dass “Gott ihn zu sich genommen“ hatte.

III. Der Mann selbst

Jenen, die mit der langen Lebensgeschichte Georg Müllers bekannt sind oder die ihn näher kannten und die Kraft der persönlichen Beziehung zu Gott erfahren haben, die kannten ihn als einen reifen Mann Gottes, der ein Beweis dafür war, dass ein Leben im Glauben und in völliger Abhängigkeit von Gott möglich ist.  Er war ein Beweis dafür, dass man Gott kennen und eine Beziehung zu Ihm haben kann. Er war ein lebendiger Beweis dafür, dass man mit Gott kommunizieren und Er ein Begleiter im täglich werden kann. Gott beweist sich denen, die Sein Zeugnis annehmen wollen. Er beweist sich denen, die Ihn beim Wort nehmen und sich Seinem Willen unterordnen. Er ist “derselbe gestern, heute und in Ewigkeit“. Nur wo der Glaube und Gehorsam dem Wort Gottes gegenüber in der Vergangenheit liegt, da liegt auch das göttliche Eingreifen und die göttliche Befreiung in der Vergangenheit. Das glaubensvolle Gebet bewirkt immer noch Wunder, so wie es uns die Gläubigen aus  früheren Zeiten berichten.
Was wir an dieser Stelle und auf diesem begrenztem Raum tun wollen, ist, den Lesern eine kurze Zusammenfassung der Arbeit von Georg Müller zu geben, deren Details sich in den fünf Bänden seines sorgsam geführten Journals verteilt finden. Wir wollen dem Leser die Tatsachen vorlegen, die nie angezweifelt oder geleugnet wurden. Tatsachen, die durch die fünf massiven Steingebäude des Waisenhauses in Ashley Down verkörpert werden und die im Leben tausender Waisen weiterleben. Diese Waisen wurden durch einen großen Fürbitter zu Nutznießern der Fülle, die Gott schenkte.

IV. Sein Lebenssinn

Ein einzelner Satz aus der Feder von Georg Müller macht seinen Lebenssinn, das zentrale Anliegen seines Daseins, deutlich: “Ich habe mein ganzes Leben voller Freude dem Zweck gewidmet, beispielhaft zu zeigen, wie viel durch Gebet und Glaube erreicht werden kann.“ Dieses Lebensziel prägte den Charakter von Georg Müller, aber auch die Entwicklung des Werkes, das er begründete. Müllers ältester Freund, Robert C. Chapman aus Barnstaple, hat es sehr treffend gesagt: “Wenn es das Ziel eines Mannes ist, dem Herrn zu dienen und Ihm zu gefallen, dann müssen alle Umstände ihm dienen.“ Das Leben Georg Müllers bestätigt diese Maxime.

V. Keine sichtbare Unterstützung

James Wright, der Schwiegersohn Georg Müllers und sein Nachfolger, sagte auf die 65jährige Arbeit zurück blickend: “Es steht geschrieben (Hiob 26, 7): ‚Er hat die Erde an Nichts aufgehängt‘ – das bedeutet also: ohne sichtbare Unterstützung. Und so erfreuen wir uns an der Tatsache, dass ‚The Scriptural Knowledge Institution for Home and Abroard‘ (die Organisation, die Georg Müller gründete, JNj.) seit ihrer Gründung an nichts hängt, also keine sichtbare Unterstützung hat. Sie hängt nicht an einem menschlichen Förderer, sie hängt nicht an einer Stiftung oder an Fonds oder Immobilienbesitz, sondern allein  an dem Wohlgefallen Gottes.
Das ist die gesegnete Lektion, die wir lernen können: Wer von dem unsichtbaren Gott abhängig ist, der hängt nicht an “nichts“, auch wenn Er nicht sichtbar ist. Die Kraft und die Leistungsfähigkeit der unsichtbaren Kraft, die die Erde halten, werden dadurch offenbar, dass sich dieser Globus noch immer durch Raum und Zeit bewegt und dabei den ihm vorgegebenen Weg verfolgt. Georg Müller vertraute demselben unsichtbaren Gott, dass dieser mit Seiner unsichtbaren Kraft alle Werke, die im Glauben an Seine Wahrheit, Seine Liebe und Seine unfehlbaren Verheißungen  “aufgehängt“ wurden, erhalten könnte, auch wenn es für das natürliche Auge so aussah, als würden sie an “nichts“ hängen.

VI. Eine Zusammenfassung des getanen Werkes

In der ausführlichen Zusammenfassung  des 59. Berichtes wird das bemerkenswerte Wachstum der Arbeit in den 65 Jahren seines Bestehens seit 1834 deutlich. Das letzte Berichtsjahr endete am 26. Mai 1898. Zu diesem Zeitpunkt gab es sieben Tagesschulen mit 354 Schülern. Seit dem Bestehen des Werkes hatten 81.501 Schüler diese Schulen besucht. Die Zahl der Haus-Sonntagsschulen lag bei 12. Diese Schulen wurden von 1.341 Schülern besucht. Seit ihrem Bestehen hatten 32.944 Schüler diese Schulen besucht. Die Zahl der Sonntags-Schulen in England und Wales, die durch Müllers Werk unterstützt wurden, belief sich auf 25. Der Betrag, der in diesem Jahr für diese Heim-Schulen ausgegeben wurde betrug £ 736,13. Seit Beginn der Arbeit waren es £ 109,992,19.
15.441 Bibeln und Bibelteile wurden ausgegeben. Seit Beginn der Arbeit waren es 1.989,266 Bibeln bzw. Bibelteile. 1898 wurden zu diesem Zweck £ 439,00 ausgegeben. Seit Beginn des Werkes waren es £ 41.090,13.
115 Missionare wurden durch Müllers Werk im Jahr 1898 unterstützt. Dafür wurden £ 2.082,9 aufgewendet. Seit Beginn der Arbeit waren es £ 261.859,7. 3.101.338 Bücher und Traktate wurden in diesem Jahr verteilt. Dafür wurden £ 1.100,1 ausgegeben. Seit Beginn der Arbeit wurden zu diesem Zweck £ 47.188,11 verbraucht.
Die Anzahl der Waisen, die in Ashley Down versorgt wurden, belief sich im Jahr 1898  auf 1.620. Seit Beginn der Arbeit wurden 10.024 Waisenkinder versorgt. Der Betrag, der 1898 zu diesem Zweck ausgegeben wurde, betrug £ 22.523,12 und seit Beginn der Arbeit wurden hierzu £ 988.829,00 aufgewendet.
Um Überzeugungen in taten umzusetzen, bedarf es eines Opfers, das nicht leicht zu erbringen ist. Doch die Mühen und Opfer Georg seiner Überzeugungen zeigten erstaunliche Resultate in seinem Werk, die er noch zu seinen Lebzeiten sehen konnte.

V. Geben mit Gebet

Lasst uns diese Zahlen und die damit verbundenen Tatsachen anschauen und dann daran denken, dass ein einfacher, armer Mann, der sich völlig von der Hilfe Gottes abhängig gemacht hatte (die er allein aufgrund von Gebet erlangte), nun mehr als 60 Jahre zurückblicken und dann fünf große Waisenhäuser sehen konnte, die er erbaut und in denen er mehr als 10.000 Waisen versorgt hatte (wozu er fast eine Million Pfund aufgewandt hatte)! Derselbe Mann hatte Tages-und Sonntagsschulen in Großbritannien und im Ausland unterstützt, wodurch fast über 100.000 Schüler lernen konnten. Das kostete ihn über 110.000 englische Pfund. Über drei Millionen Bücher und Traktate zu einem Preis von rund 50.000 englischen Pfund konnte er weitergeben. Daneben gab er über 260.000 englische Pfund zum Unterhalt der Missionsarbeit in fremden Ländern aus. Die Gesamtkosten, die in der ganzen Zeit für alle diese Aktivitäten aufgewendet werden mussten beliefen sich auf über 1,5 Millionen englische Pfund, was einem Gegenwert von 7.500.000 Dollar zu dieser Zeit entsprach. Die Gaben und Aufwendungen, die Georg Müller selbst diesem Werk zuwandte wurden erst nach seinem Tod bekannt. Im Jahresbericht taucht regelmäßig ein Eintrag auf, der auf einen sehr reifen, älteren Gläubigen schließen lässt. Dort heißt es: “XXXX (= Summe) erhalten von einem Diener des Herrn Jesus Christus, welcher, durch die Liebe Christi  geleitet, Schätze im Himmel zu sammeln gedenkt“. Wenn man diesen Eintragungen sorgfältig folgt und die Summen zusammengefasst werden, die Georg Müller dem Werk spendete, so kommt man auf die Summe  von 81.490,18 englischen Pfund. Erst nach dem Tod von Georg Müller wurde bekannt, dass er dieser “Diener des Herrn Jesus Christus“ war und dass er dieses Geld spendete und zwar von dem Geld,  das ihm persönlich gespendet bzw. durch Testamente hinterlassen wurde. Ein Fünfzehntel des gesamten Verbrauchs dieses Werkes kam also durch Müller selbst. Bisher kennen wir keinen Bericht, der diesem ähnelt.

VI. Seine Investitionen

Georg Müller hatte sehr große Summen vom Herrn erhalten, die er sehr gut und sehr profitabel investierte, so dass durch die 65 Jahre seiner Tätigkeit kein Penny durch Spekulation verloren ging! Doch er investierte nicht in Ländereien oder Bodenbesitz, er investierte nicht in Banken oder Aktien, sondern in das Werk Gottes. Er machte sich “Freunde mit dem ungerechten Mammon“ (Lukas 16, 9) und als dieser zu Ende ging, wurde er in die ewigen Hütten aufgenommen. Jahr für Jahr traf er Vorsorge für seine geliebte Frau und für seine Tochter in der Weise, dass er einzig und allein Schätze im Himmelreich anlegte. Ein solcher Geber hatte das Recht, andere zur Freigiebigkeit aufzufordern. Was er gab, war nicht eine Gabe in der Menge von Millionen anderer Gaben, nicht ein Zehnter, nicht eine bestimmte Summe seines jährlichen Einkommens, sondern alles, was übrig war, wenn für das Einfachste und das Notwendigste des Lebensunterhaltes gesorgt war. Während viele Jünger es als ihre Aufgabe ansehen, einen Teil ihres Einkommens dem Herrn zu geben und den Rest für sich zu verbrauchen, leitete Gott Georg Müller in der umgekehrten Weise, d.h. es wurde nur die Summe ausgegeben, die zum Leben notwendig war und alles anderem dem Herrn geweiht. Würde das zur Regel, dann wäre dazu eine Revolution unseres Verhaltens notwendig. Georg Müller sagte es so: “Mein Ziel war es nicht, viel für mich zu behalten, sondern viel zu geben.“ Und trotzdem geschah das nicht in einem asketischen Geist, denn Georg Müller war kein Asket.

VII. Seine Haushalterschaft

Er war sich  beständig bewusst, dass er nur Gottes Haushalter war und er versuchte, aus dem einen, kurzen irdischen Leben das beste zu machen und das, was Gott ihm anvertraut hatte so gut und so effizient einzusetzen, wie ihm dies möglich war. Die Dinge Gottes waren für ihn ewige Tatsachen und so stellte er alle Planungen, Aktionen, Entscheidungen und Motive in das Licht des Richterstuhles Christi und fragte sich immer wieder, wie das, was er tat, in diesem Licht betrachtet werden würde. So suchte er in gewissenhaftem Gebet  so zu leben und zu arbeiten, sich so zu verleugnen und in Liebe seinem Herrn und seinen Mitmenschen zu dienen, dass er nicht “beschämt sein müsste, bei Seinem Kommen“. Doch das geschah nicht in einem Geist der Furcht, denn wenn irgendein Mensch seiner Generation die vollko0mmene Liebe gekannt hat, die die Furcht austreibt, dann war er es. Er fühlte, dass Gott Liebe ist und dass die Liebe von Gott ist. Er sah diese Liebe in der größten aller Gaben – in Seinem Sohn. Er kannte und glaubte die Liebe, die auf Golgatha offenbar wurde und empfing sie in seinem Herzen. Sie wurde zu einer beständigen Gegenwart in seinem Leben und fand ihren Ausdruck in seinem Gehorsam und seiner Freigiebigkeit. Und je mehr diese Liebe von ihm Besitz nahm, umso mehr wurde jede Furcht in seinem Leben durch eine heilige Zuversicht in und Freude an Gott ersetzt. 

VIII. Ein Lieblingsvers

Unter den Bibelversen, die Georg Müllers Leben stark beeinflusst und seine Verhaltensweisen geprägt haben, war Lukas 6, 38: “Gebt, und euch wird gegeben werden: Ein gutes, gedrücktes, gerütteltes und überlaufendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn mit demselben Maß, mit dem ihr messt, wird euch wieder zugemessen werden.“ Er glaubte dieser Verheißung und bewies sie auch in seinem Leben. Sein Zeugnis war: „Ich habe gegeben und Gott brachte andere dazu, mir wieder zu geben und zwar in Fülle.“ Außerdem bezeugte er: “Es ist segensreicher zu geben, als zu empfangen.“ Er sagte auch, dass er das glaubte, was er im Wort Gottes las und dass er durch die Gnade Gottes entsprechend handelte. Darum konnte er auch bezeugen, dass er überfließend gesegnet wurde und dass der Friede und die Freude des Geistes Gottes in seinem Leben beständig zunahm. Es wird uns daher nicht verwundern, dass sich der ganze Besitz von Georg Müller, bei der Eröffnung seines Testaments auf nur £ 169,94 belief. Dabei wurden die Gegenstände seines Haushaltes (Bücher, Möbel etc.) auf über £ 100 geschätzt. Die Mittel, die er zu diesem Zeitpunkt besaß, betrugen etwas mehr als £ 60 und den Lohn, den er vom Herrn erwartete. 

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