Man lernt nie aus … hoffentlich

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Ein beliebter Spruch meiner Großmutter war: „Da wird man alt wie ’ne Kuh und lernt immer noch dazu.“ Ja wirklich, man lernt nie aus. Von manchen „Lernerfahrungen“ (wie z.B. der gestrigen) würde ich aber auch ganz gern verschont bleiben. Beim Überfliegen des Blogs von Frau Ami (den ich unregelmäßig, aber gern lese) lernte ich da nämlich, dass es „A-Blogger“, „B-Blogger“, „Windelblogger“ und … wohl noch eine ganze Menge anderer „Standesunterschiede“ zwischen Bloggern gibt.


„Weltweite Verbindung“
Foto: Rainer Sturm/pixelio

Als ich das las, dachte ich: „Meine Güte. Da bin ich ja dann wohl ein Z³²-Blogger!“ Denn, da bin ich ganz realistisch, über theologische Themen zu bloggen ist Nischenbloggen. Quasi-Originalton meiner Umgebung: „Das machen ja nur ganz weltfremde, abgespacete Typen!“ Noch dazu blogge ich über eine Nische in der Nische. Denn wer (außer vielleicht den „Freaks“ Herren im „Trinity Millenialism Project“) befasst sich mit der Geschichte und Theologie iro-schottischer  bzw. anglo-amerikanischer Erweckungsbewegungen des 18. und 19. Jahrhunderts? Dementsprechend wird die Leserschaft dieses Blogs ihre Stammtischtreffen auf dem rechten kleinen Zeh einer (beschalten!) Amöbe abhalten können. Schon klar: Z³²-Blogger.
Was bin ich froh, dass Gott nicht so denkt, sondern bei ihm kein Ansehen der Person ist (vgl. Römerbrief 2, 11). Ihm ist es völlig egal, worüber Sie oder ich bloggen – über volle oder leere Windeln, die letzten Börsennachrichten, den Krankheitsverlauf eines geliebten Menschen …. Er achtet auf die Motivation,  sieht das Herz eines Menschen an (vgl. 1. Samuel 16, 7) Seine Liebe ist völlig unparteiisch, universal und das Geschenk Seiner Erlösung gilt allen Menschen, sogar [man glaubt es kaum!]  solchen, die nicht bloggen 😉 :

„Denn Gott hat die Welt so geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“

(Johannes 3, 16)

Diese Lernerfahrung, dass ein Mensch nichts „bringen“ muss, sondern auch ohne Status, auch ohne „Erfolg“ ganz einfach geliebt ist,  wäre für einige „A-Blogger“  (und andere) sicherlich keine schlechte Erfahrung …

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