Panzer zu Pflugscharen

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Bereits im Alten Testament kündigen die Propheten Jesaja und Micha eine Zeit an, in der es keinen Krieg mehr geben wird:

„Und er wird richten zwischen den Nationen und für viele Völker Recht sprechen. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden (wörtl.: ihre Schwerter in Stücke schlagen für Pflugscharen) und ihre Speere zu Winzermessern. Nicht mehr wird Nation gegen Nation das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen.“

(Jesaja 2, 4 und Micha 4,3)

Was für eine wunderbare Aussage: Werkzeuge der Zerstörung werden selbst zerstört, um Werkzeuge des Aufbaus daraus zu machen. Werkzeuge, die Leid, Not und Verzweiflung über Menschen gebracht haben, werden zerstört, um aus ihrem Material Werkzeuge zu erschaffen, mit denen Nahrung produziert und damit auch Hoffnung und Freude für Menschen gebracht wird. Wir sehr wünschten wir uns, dass dies heute schon der Fall wäre. Eigentlich wäre dies doch einfach, oder? Es müssten doch nur alle, die „den Krieg gelernt“ haben, d. h., die dazu ausgebildet wurden, Waffen zu benutzen, diese niederlegen. Wäre das so schwer? Die Tat an sich nicht. Das eigentliche Problem liegt jedoch im Menschen selbst. Warum führen Menschen Krieg? Weil Misstrauen, Neid und die Lust nach Macht und Besitz sie beherrschen (Jakobus 4, 1). Die Betonung liegt auf „sie beherrschen“ – der von Gott gelöste Mensch herrscht nicht über seine Empfindungen, Lüste, Motive – er wird beherrscht. Und genau hier liegt das Problem.

Die Propheten machen deutlich, dass eine von Gott los gelöste (und von ihrer Lust nach Macht etc. beherrschte) Welt als Ganze erst dann mit dem Kriegführen aufhören wird, wenn der Friedefürst, Jesus Christus,  wiederkehrt und Seine Herrschaft antritt:

„Die Mehrung der Herrschaft und der Friede werden kein Ende haben auf dem Throne Davids und über sein Königreich, um es zu befestigen und zu stützen durch Gericht und durch Gerechtigkeit, von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer Jahwes der Heerscharen wird dieses tun.“

(Jesaja 9, 6)

Das Problem des Krieges ist also  im Grunde genommen ein Problem bzw. eine Frage der Herrschaft. Wer beherrscht uns?  Unsere eigenen Wünsche, Lüste, Neigungen oder der Friedefürst Jesus Christus? Was mit einem Menschen, der das Kriegführen gelernt hat, passiert, wenn er dem Friedefürsten Jesus Christus begegnet, macht eine Meldung auf Idea.de deutlich. Dort war dieser Tage u.a. zu lesen:

„Der heute 26-jährige Michael Barnes war im Jahr 2005 Soldat geworden. Im September 2006 wurde seine Einheit in den Irak verlegt. Dort verbrachte er einen Großteil seiner Freizeit mit Bibelstudium . Er habe vergeblich versucht, sein Christsein und den Militäreinsatz miteinander in Einklang zu bringen. ‚Ich kann nicht länger meine kurze Zeit auf dieser Welt damit verbringen, an einem Krieg teilzunehmen oder ihn zu unterstützen“, schrieb er in seinem Antrag auf Kriegsdienstverweigerung. Barnes: ‚Ich muss Seelen retten und nicht helfen, sie zu töten.‘ Der Christ blieb trotz seiner Haltung während des 15-monatigen Einsatzes seiner Einheit im Irak und wurde mit nicht militärischen Aufgaben betraut.“

Dieser junge Mann hat zwei wichtige Dinge erkannt:

1) Wer ein Nachfolger Jesu Christi, des Friedefürsten, geworden ist, kann keinen Krieg mehr führen. Viele Aussagen des Herrn Jesus Christus und Seiner Apostel machen dies deutlich (vgl. Matthäus 26, 52; Matthäus 5, 9; Lukas 1, 78 – 79; Johannes 18, 36Johannes 14, 27; Hebräer 13, 20; 2. Thessalonicher 3, 16; Philipper 4, 9; Römer 14, 19).

2) Wer ein Nachfolger Jesu Christi, des Erlösers der Welt geworden ist, kann und darf nicht dazu beitragen, dass Menschen umkommen. Denn gemäß Hebräer 9, 27 ist die Lebenszeit eines Menschen die einzige Zeit, in der er eine Entscheidung für den Erlöser Jesus Christus treffen kann, die einzige Zeit  in der er Erlösung empfangen kann. Wer das Leben eines Menschen auslöscht, nimmt ihm damit jede Möglichkeit, den Erlöser kennen zu lernen. Nichts könnte unserer Aufgabe als Botschafter an Christi Statt (vgl. 2. Korinther 5, 20) ferner liegen.

Beten wir, dass noch viele Menschen dem Friedefürsten Jesus Christus begegnen, ihre Waffen niederlegen und zur Versöhnung unter den Menschen beitragen. Beten wir aber auch, dass Christen, die meinen, sie könnten ihren Glauben an den Friedefürsten mit dem Kriesgsdienst vereinbaren, ihre Bibel gründlich studieren  und die Wahrheit erkennen, die Michael Barnes erkannt hat: „Ich kann nicht länger meine kurze Zeit auf dieser Welt damit verbringen, an einem Krieg teilzunehmen oder ihn zu unterstützen (…) Ich muss Seelen retten und nicht helfen, sie zu töten.“

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Eine Antwort zu Panzer zu Pflugscharen

  1. Josef Sefton schreibt:

    Unser Friedefürst Jesus Christus sei immer gelobt.

    Lieber Freund, da hast du Recht; denn bald kommt eine Zeit wann wir den Krieg nicht mehr lernen werden.

    Bald kommt eine Zeit wann die Leid, Not und Verzweiflung wie weggewischen wird.

    Möge, mit Gottes Gnade, Glaube, Hoffnung, Liebe und Barmherzigkeit für unseren Nächsten ein geschätzes Platz in unserem Herz haben; so dass wir immer nein zum Krieg lernen sagen kann. Amen.

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