Hintergrund 15: Das Lukasevangelium (Teil 2)

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St. Luke Fenster von Henry E. Sharp & Sons (1872) in der St. Matthew's Lutheran Church in Charleston, South Carolina

St. Luke Fenster von Henry E. Sharp & Sons (1872) in der St. Matthew’s Lutheran Church in Charleston, South Carolina * Foto by: Cadetgray, via WikiMedia

Aufteilung & Inhaltsübersicht des Lukasevangeliums

Das Lukasevangelium enthält 24 Kapitel und ist das umfangsreichste Buch des Neuen Testaments. Zusammen mit der ebenfalls von Lukas verfassten Apostelgeschichte macht es fast 30 % des Neuen Testaments aus. Wir können das Lukasevangelium grob wie folgt einteilen:

Nach der Einleitung (Lukas 1, 1 – 4), die einen eigenen Block bzw. Abschnitt darstellt, folgt ein zweiter großer Block, der sich mit der Geburt, der Kindheitszeit des Herrn und damit zusammenhängenden Geschehnissen befasst (Lukas 1, 5Lukas 2, 52). Diesen Block können wir in vier kleinere Abschnitte unterteilen:
a) Die Ankündigung der Geburt Johannes, des Täufers (Lukas 1, 5 – 25), die zuerst an seine Eltern ergeht (Lukas 1, 5 – 7) und auf die eine Beschreibung der Begegnung des Engels mit Zacharias (Lukas 1, 8 – 23) und der Schwangerschaft der Elisabeth (Lukas 1, 24 – 25) folgt.
b) Die Ankündigung der Geburt Jesu (Lukas 1, 26 – 56). Dieser Abschnitt macht den Leser mit den Personen Maria und Josef bekannt (Lukas 1, 26 – 27), berichtet von der Begegnung Marias mit dem Engel (Lukas 1, 28 – 38) und von Marias Besuch bei Elisabeth (Lukas 1, 39 – 56).
c) Beschreibung der Geburt und des Lebens Johannes des Täufers vor seinem Dienst (Lukas 1, 57 – 80). In diesem Abschnitt wird die Geburt und Namensgebung Johannes des Täufers geschildert (Lukas 1, 57 – 66), das Loblied des Zacharias (Lukas 1, 67 – 79) und die Vorbereitung des Johannes auf seinen Dienst als Wegbereiter des Messias (Lukas 1, 80).
d) Der letzte Abschnitt behandelt die Geburt und die frühe Kindheitszeit des Herrn (Lukas 2, 1 ff.). Zuerst berichtet Lukas von den gesellschaftlichen und politischen Zuständen zur Zeit der Geburt des Herrn (Lukas 2, 1 – 7). Dann schildert er die Verkündigung der Engel auf dem Feld mit den Hirten (Lukas 2, 8 – 20). Anschließend wird von der Beschneidung des Herrn (Lukas 2, 21), Seiner  Darstellung im Tempel (Lukas 2, 22 – 38), Seiner Kindheit in Nazareth (Lukas 2, 39 – 40), dem Besuch des zwölfjährigen Jesus im Tempel (Lukas 2, 41 – 50) und der weiteren Entwicklung (Lukas 2, 51 – 52) gesprochen.

Block III enthält Informationen über die Vorbereitung des Herrn Jesus Christus auf Seinen Dienst (Lukas 3, 1Lukas 4, 3) und zwar in vier Abschnitten:
a) Der Dienst Johannes des Täufers (Lukas 3, 1 – 20). Wir lesen darin von dem Beginn des Dienstes Johannes des Täufers (Lukas 3, 1 – 6), seinem Verkündigungsdienst (Lukas 3, 7 – 18), seiner Gefangenschaft und seinem Tod (Lukas 3, 19 – 20).
b) Der zweite Abschnitt berichtet uns von der Taufe des Herrn am Jordan (Lukas 3, 21 – 22).
c) Der dritte Abschnitt enthält den Stammbaum des Herrn, den Lukas bis zu Adam zurückführt (Lukas 3, 23 – 38), womit er deutlich macht, dass die Geburt des Messias Auswirkungen für alle Menschen haben wird.
d) Im vierten und letzten Abschnitt dieses Blocks  finden wir den Bericht über die dreifache Versuchung des Herrn Jesus Christus (Lukas 4, 1 – 13).

Mit dem vierten Block, der uns von dem Dienst des Herrn Jesus Christus im Gebiet Galiläas berichtet (Lukas 4, 14Lukas 9, 50) beginnen die ausführlicheren Themenkomplexe dieses Evangeliums. Wir können diesen Block in 7 Abschnitte einteilen:
a) Der Dienst des Herrn Jesus Christus und die Reaktion der Menschen darauf (Lukas 4, 14Lukas 5, 11). Darin schildert uns Lukas die Anfänge des Dienstes Jesu in Galiläa (Lukas 4, 14 – 15), Seine Verkündigung und Lehre in der Synagoge in Nazareth (Lukas 4, 16 – 30),  Seinen Dienst in Kapernaum (Lukas 4, 31 – 44) und die Berufung von Simon Petrus, Jakobus und Johannes (Lukas 5, 1 – 11).
b) Im zweiten Abschnitt dieses Blocks beginnen die Auseinandersetzungen zwischen dem Herrn Jesus Christus und den Pharisäer (Lukas 5, 12Lukas 6, 11). Diese Auseinandersetzungen entzünden sich zum einen an der Heilung des Aussätzigen (Lukas 5, 12 – 16), dann an der Autorität Jesu, Sünden vergeben zu können (Lukas 5, 17 – 26). Wir erfahren außerdem, wie der Herr Jesus Christus mit Sündern umgeht (Lukas 5, 27 – 32) und was Er über das Fasten (Lukas 5, 33 – 39) und die Sabbatheiligung zu sagen hat (Lukas 6, 1 – 11).
c) Der dritte Abschnitt behandelt die Unterweisung der Jünger durch den Herrn Jesus Christus (Lukas 6, 12 – 49). Zuerst wird uns die Erwählung der 12 Jünger geschildert (Lukas 6, 12 – 16), danach das Zusammenkommen des Volkes, das die Lehre des Herrn hören wollte (Lukas 6, 17 – 19). Den Schluss bildet die sogenannte Bergpredigt (Lukas 6, 20 – 49).
d) Lukas 7 bildet den vierten Abschnitt. Thema dieses Kapitels ist das Mitleid Jesu, Seine Barmherzigkeit gegenüber den Menschen. Zuerst berichtet der Evangelist von der Heilung des Sklaven eines römischen Hauptmanns (Lukas 7, 1 – 10), danach von der Auferweckung des Sohnes einer Witwe (Lukas 7, 11 – 17). Im Anschluss daran schildert er die verschiedenen Meinungen, die sich im Volk über den Herrn fanden (Lukas 7, 18 – 35). Den Abschluss dieses  Kapitels bildet die Erzählung von der Salbung Jesu durch die Sünderin (Lukas 7, 36 – 50).
e) Der fünfte Abschnitt enthält lehrmäßige Themen, insbesondere die Gleichnisse Jesu (Lukas 8, 1 – 21). Lukas erwähnt zuerst die Begleiter und Unterstützer des Herrn Jesus Christus (Lukas 8, 1 – 3). Dann folgt das Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld (Lukas 8, 4 – 15) und das Gleichnis von der Lampe (Lukas 8, 16 – 18). Danach erfahren wir etwas darüber, wen der Herr zu seinen wahren Verwandten zählt (Lukas 8, 19 – 21).
f) Der sechste Abschnitt befasst sich mit den mächtigen Taten Jesu und macht damit deutlich, dass sich die Vollmacht des Herrn nicht nur in Seiner Lehre offenbart (Lukas 8, 22 – 56). Zuerst wird die Stillung des Sturmes geschildert (Lukas 8, 22 – 25), danach die Befreiung des besessenen Gardareners (Lukas 8, 26 – 39). Es folgen die Berichte von der Heilung der blutflüssigen Frau und  von der Auferweckung der Tochter des Jairus (Lukas 8, 40 – 56).
g) Im letzten Abschnitt dieses Blocks wendet sich Lukas noch einmal den zwölf Jüngern zu und berichtet ausführlich über ihre Vorbereitung zum Dienst (Lukas 9, 1 – 50). Dabei erzählt er von ihrem Dienst in Israel (Lukas 9, 1 – 6), der Anfrage des Königs Herodes bzgl. der Person des Herrn (Lukas  9, 7 – 9), der Rückkehr der Jünger von ihrer ersten Mission, der Speisung der 5000 (Lukas 9, 10 – 17), dem Glaubensbekenntnis des Petrus (Lukas 9, 18 – 27), der Verklärung des Herrn auf dem Berg (Lukas 9, 28 – 36), der Befreiung des besessenen Knaben (Lukas 9, 37 – 43a), der Ankündigung Jesu bzgl. des Verräters (Lukas 9, 43b – 45) und dem Rangstreit unter den Jüngern (Lukas 9, 46 – 50).

Der fünfte Block stellt den größten Themenkomplex in diesem Evangelium dar und umfasst die Zeit des Dienstes Jesu auf dem Weg nach Jerusalem (Lukas 9, 51Lukas 19, 27). Diesen Block können wir in zehn Abschnitte unterteilen:
a)  Im ersten Abschnitt werden wir über die Verantwortung belehrt, die die Nachfolge Jesu mir sich bringt, aber auch über den Lohn, den der Herr Jesus Christus Seinen Nachfolgern verheißt (Lukas 9, 51Lukas 10, 24). Dabei geht es um die Rolle, die Toleranz (Lukas 9, 51 – 56) und Selbstverleugnung (Lukas 9, 57 – 62) im Leben des  Gläubigen spielen. Ferner berichtet uns Lukas von der Bedeutung und Freude, die das Teilnehmen des Gläubigen am Leben des Nächsten hat (Lukas 10, 1 – 20). Wir erfahren, welche Freude die Offenbarung Gottes auslöst (Lukas 10, 21 – 24).
b) In einem zweiten Abschnitt schildert Lukas die Beziehung der Jünger (Lukas 10, 25Lukas 11, 13). Dabei geht es zuerst um die Beziehungen der Jünger zu anderen Menschen (Lukas 10, 25 – 37), dann um ihre Beziehung zu ihrem Herrn und Meister (Lukas 10, 38 – 42) und schließlich um die Beziehung der Jünger zu Gott, ihrem Vater (Lukas 11, 1 – 13).
c) In Abschnitt drei berichtet uns der Evangelist von den Kontroversen, die der Herr mit den Pharisäern hatte (Lukas 11, 14 – 54). An erster Stelle geht es um die Auseinandersetzung, in der Ihm die Pharisäer vorwerfen, er würde die bösen Geister durch Beelzebul austreiben (Lukas 11, 14 – 26). Es folgt die Seligpreisung Jesu über die Menschen, die das Wort Gottes hören und bewahren (Lukas 11, 27 – 28), woran sich die Belehrung des Herrn über das Zeichen des Jona anschließt (Lukas 11, 29 – 32). Nachdem der Herr Seine Zuhörer darüber belehrt hat, wie wichtig es ist, dass man auf die Erleuchtung durch Gott reagiert (Lukas 11, 33 – 36), kommt die Auseinandersetzung mit den Pharisäern in den Weherufen Jesu zu einem Höhepunkt (Lukas 11, 37 – 54).
d) Den vierten Abschnitt können wir als Lehre Jesu an Seine Jünger im Hinblick auf Seine Verwerfung und Sein Leiden verstehen (Lukas 12, 1Lukas 13, 17). Dabei belehrt der Herr Seine Jünger zuerst über die Bedeutung eines furchtlosen  Bekenntnisses zu Ihm (Lukas  12, 1 – 12) und über die  Bedeutung einer Ewigkeitsperspektive für ihr Leben (Lukas 12, 13 – 21). Daran anschließend versichert Er sie der treuen Versorgung durch Gott (Lukas 12, 22 – 34). Er kündigt Sein Kommen als Sohn des Menschen (Lukas 12, 35 – 48) und der diesem Ereignis vorausgehenden Krise an (Lukas 12, 49 – 59). Diesen Ankündigungen folgt der Ruf zur Umkehr (Lukas 13, 1 – 9) und die Heilung einer verkrümmten Frau am Sabbat als Zeichen Seiner Vollmacht (Lukas 13, 10 – 17).
e) Abschnitt fünf enthält die Lehren des Herrn über das zukünftige Reich Gottes (Lukas 13, 18Lukas 14, 35). Der Herr belehrt Seine Zuhörer zuerst in Form von Gleichnissen (Lukas 13, 18 – 21). Er erläutert ferner, wie ein Mensch in dieses Reich hinein gehen kann (Lukas 13, 22 – 30). Danach finden wir Seinen Hinweis auf die Verzögerung der Ankunft dieses Reiches (Lukas 13, 31 – 35). Eine Belehrung über die Teilhabe an diesem Reich (Lukas 14, 1 – 24) und über die Kosten der Nachfolge (Lukas 14, 25 – 35) beschließen diesen Abschnitt.
f) Dem sechsten Abschnitt können wir den Titel „Gottes Gedanken gegenüber Sündern“ geben (Lukas 15, 1 ff.). Der Evangelist schildert uns zuerst die Umstände, in denen der Herr diese Lehre verkündet (Lukas 15, 1 – 2). Es folgen das Gleichnis vom verlorenen Schaf (Lukas 15, 3 – 7), das Gleichnis von der verlorenen Münze (Lukas 15, 8 – 10) und das Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lukas 15, 11 – 32).
g) Abschnitt sieben befasst sich mit den Gefahren des Reichtums (Lukas 16, 1 ff.). Bevor der Herr in Seiner Lehre auf die Gefahren des Reichtums eingeht, belehrt Er die Jünger darüber, dass Jüngerschaft auch eine verantwortungsvolle Haushalterschaft einschließt (Lukas 16, 1 – 13). Lukas berichtet uns dann, dass der Herr die Pharisäer wegen ihrer Geldgier zurecht wies (Lukas 16, 14 – 31).
h) Im achten Abschnitt warnt der Herr Seine Jünger in Bezug auf ihre eigenen Verhaltensweisen und Einstellungen (Lukas 17, 1 – 19). Dabei geht es darum, wie man Sünde vermeidet bzw. ein in Sünde gefallener Mensch wiederhergestellt wird (Lukas 17, 1 – 4) und es kommt die Einstellung der Jünger zu ihrem Dienst zur Sprache (Lukas 17, 5 – 10). Außerdem belehrt sie der Herr über die Bedeutung der Dankbarkeit im Leben eines Jüngers (Lukas 17, 11 – 19).
i) Abschnitt neun befasst sich mit den Lehren Jesu bzgl. Seiner Wiederkunft (Lukas 17, 20Lukas 18, 8). nach einer kürzeren Belehrung der Pharisäer (Lukas 17, 20 – 21) folgt eine ausführliche Erklärung für die Jünger (Lukas 17, 22 – 37). Daran anschließend lesen wir das Gleichnis von der Witwe und dem ungerechten Richter (Lukas 18, 1 – 8).
j) Der zehnte und letzte Abschnitt dieses Blockes stellt uns die Empfänger der Erlösung vor (Lukas 18, 9Lukas 19, 27). Welche Herzenseinstellung Gott bei den Menschen sucht, die Seine Erlösung empfangen möchten, wird zuerst im Gleichnis von dem Pharisäer und dem Zöllner deutlich (Lukas 18, 9 – 14). Der Herr schließt an diese Belehrung eine Illustration wahrer Demut an, indem er die Kinder zu sich ruft und  an ihnen verdeutlicht, wie ein Mensch zu Gott kommen kann (Lukas 18, 15 – 17). Dass Reichtum in diesem Zusammenhang ein wirkliches Problem darstellen kann, wenn sich der Mensch darauf verlässt, lehrt der Herr in Lukas 18, 18 – 30. Es folgt eine weitere Ankündigung des Leidens Jesu, wobei Lukas darauf aufmerksam macht, dass diese Ankündigung von den Jüngern nicht verstanden wurde (Lukas 18, 31 – 34). Drei Geschehnisse bilden den Abschluss dieses Abschnitts und damit auch des gesamten Blocks: Die Heilung des Blinden nahe Jerichos (Lukas 18, 35 – 43), die Begegnung Jesu mit dem Zöllner Zachäus (Lukas 19, 1 – 10) und das Gleichnis Jesu über die anvertrauten Pfunde (Lukas 19, 11 – 27)

Block sechs ist ganz dem Dienst des Herrn in Jerusalem gewidmet (Lukas 19, 28Lukas 21, 38). Er lässt sich in fünf Abschnitte aufteilen:
a) Im ersten Abschnitt berichtet Lukas von dem Einzug Jesu in Jerusalem (Lukas 19, 28 – 40).
b) Anschließend schildert der Evangelist den Beginn des Dienstes Jesu in der Stadt (Lukas 19, 41 – 48). Dabei erwähnt er besonders die Trauer des Herrn über Jerusalem (Lukas 19, 41 – 44), die Reinigung des Tempels (Lukas 19, 45 – 46) und gibt eine Zusammenfassung der Lehren des Herrn im Tempel (Lukas 19, 47 – 48).
c) Im dritten Abschnitt wird die Schilderung und Wiedergabe der Lehren Jesu im Tempel fortgesetzt. Lukas erzählt zuerst von der Auseinandersetzung Jesu mit den Pharisäern über die Frage der Autorität (Lukas 20, 1 – 8). Es folgen das Gleichnis von den bösen Weingärtnern (Lukas 20, 9 – 19), die Frage nach der Steuerzahlung an den römischen Kaiser (Lukas 20, 20 – 26), die Frage nach der Auferstehung (Lukas 20, 27 – 40) und die Frage nach dem wahren Sohn Davids (Lukas 20, 41 – 44).  Dieser Abschnitt schließt mit den Weherufen Jesu über die Schriftgelehrten (Lukas 20, 45 – 47) und dem Lob Jesu für die arme Witwe (Lukas 21, 1 – 4).
d) Thema des vierten Abschnitts sind die kommende Zerstörung des Tempels und die Geschehnisse, die mit der Wiederkunft des Menschensohnes einhergehen werden (Lukas 21, 5 – 36):  Die Ankündigung dieser Ereignisse durch den Herrn und Seine beständige Warnung an die Jünger vor Verführung (Lukas 21, 5 – 9), die Notwendigkeit des Ausharrens in der Treue zu Ihm (Lukas 21, 10 – 19), das kommende Gericht über Jerusalem (Lukas 21, 20 – 24), die Wiederkunft des Menschensohnes (Lukas 21, 25 – 28), die Versicherung, dass diese Dinge mit Sicherheit eintreffen werden (Lukas 21, 29 – 33) und eine erneute Aufforderung zur Wachsamkeit (Lukas 21, 34 – 36).
e) Eine Zusammenfassung des Dienstes Jesu in Jerusalem schließt diesen Block ab (Lukas 21, 37 – 38).

Im siebten und letzten Block werden uns dann die Ereignisse im Zusammenhang mit dem Leiden, Sterben und der Auferstehung des Herrn vor Augen gestellt (Lukas 22, 1Lukas 24, 53).  Dieser Block lässt sich ebenfalls in zehn Abschnitte unterteilen:
a) Der erste Abschnitt schildert den Wunsch der Pharisäer, den Herrn zu töten (Lukas 22, 1 – 2), sowie das Angebot des Judas, den Herrn zu verraten (Lukas 22, 3 – 6).
b) Im zweiten Abschnitt erzählt der Evangelist von den Vorbereitungen des Herrn und Seiner Jünger für das Passahfest (Lukas 22, 7 – 13).
c) Abschnitt drei lässt uns die Ereignisse und Gespräche im Obersaal während der Passahfeier des Herrn mit Seinen Jüngern miterleben (Lukas 22, 14 – 38). Geschildert werden das Passahmahl (Lukas 22, 14 – 18), die Einsetzung des Herrenmahls (Lukas 22, 19 – 20), Jesu Ankündigung, dass einer Seiner Jünger Ihn verraten werde (Lukas 22, 21 – 23). Seine Lehre über den Dienst der Jünger (Lukas 22, 24 – 30), die Ankündigung der Verleugnung durch Petrus (Lukas 22, 31 – 34) und der kommenden Verfolgung (Lukas 22, 35 – 38) sind ebenfalls Thema dieses Abschnitts.
d) Im vierte Abschnitt erzählt uns Lukas von der Gefangennahme Jesu (Lukas 22, 39 – 53), der die Vorbereitung des Herrn  im Garten Gethsemane (Lukas 22, 39 – 46) und der Verrat des Judas vorausgingen (Lukas 22, 47 – 53).
e) Der fünfte Abschnitt enthält eine sehr detaillierte Schilderung aller Ereignisse, die mit dem Prozess Jesu in Verbindung stehen  (Lukas 22, 54Lukas 23, 25): die Verleugnung durch Petrus (Lukas 22, 54 – 62), die Lästerung der Soldaten (Lukas 22, 63 – 65), der Prozess vor dem Sanhedrin (Lukas 22, 66 – 71), das erste Verhör vor Pilatus (Lukas 23, 1 – 7), das Verhör vor Herodes (Lukas 23, 8 – 12), das zweite Verhör vor Pilatus (Lukas 23, 13 – 25).
f) Abschnitt sechs ist ganz der Kreuzigung des Herrn gewidmet (Lukas 23, 26 – 49). Lukas berichtet uns von den Dingen, die auf dem Weg nach Golgatha geschahen (Lukas 23, 26 – 32) und von dem Tod des Herrn (Lukas 23, 33 – 49).
g) Die Grablegung des Herrn wird in Abschnitt sieben geschildert (Lukas 23, 50 – 56).
h) In Abschnitt acht berichtet uns Lukas von der Auferstehung des Herrn (Lukas 24, 1 – 12).
i) In Abschnitt neun befasst sich der Evangelist dann mit den Erscheinungen des Herrn nach Seiner Auferstehung (Lukas 24, 13 – 49): Seine Erscheinung bei den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24, 13 – 35) und Seine Erscheinung inmitten der Jünger in Jerusalem (Lukas 24, 36 – 49).
j) Im zehnten und letzten Abschnitt berichtet Lukas in wenigen Worten von der Himmelfahrt des Herrn (Lukas 24, 50 – 53).

Im dritten Teil der Hintergrundbetrachtungen zum Lukasevangelium werde ich auf besondere Fragen und Schwerpunkte dieses biblischen Buches eingehen.

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