Notizen zur Offenbarung (9)


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Offenbarung 1, 7:

„Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, die ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme des Landes. Ja, Amen.“

* Wie ich in Teil 8 dieser Betrachtung deutlich gemacht habe, beschreibt Offenbarung 1, 7 das Kommen des Herrn Jesus Christus am „Tag des Herrn“, d.h. zum Gericht. Dieses Gericht umfasst Israel, die es umgebenden Völker und schlussendlich die ganze Welt. Die globale Dimension dieses Gerichts wird mit den  Worten “ … und jedes Auge wird ihn sehen …“ unmissverständlich zum Ausdruck gebracht.

* Die Tatsache, dass Israel von diesem Gericht betroffen sein wird, machen die Worte: „… auch die, die ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme des Landes“ deutlich.  Diese Art Seines Kommens wird uns bereits im Alten Testament  an verschiedenen Stellen geschildert, z.B. in

Daniel 7, 13:

„Ich schaute in Gesichten der Nacht: Und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie eines Menschen Sohn; und er kam zu dem Alten an Tagen und wurde vor ihn gebracht.“

Sacharja 12, 10 – 14:

„Und ich werde über das Haus David und über die Bewohner von Jerusalem den Geist der Gnade und des Flehens ausgießen; und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen gleich der Wehklage über den einzigen Sohn und bitterlich über ihn Leid tragen, wie man bitterlich über den Erstgeborenen Leid trägt. An jenem Tag wird die Wehklage in Jerusalem groß sein wie die Wehklage von Hadad-Rimmon in der Talebene Megiddo. Und wehklagen wird das Land, jede Familie für sich: die Familie des Hauses David für sich und ihre Frauen für sich; die Familie des Hauses Nathan für sich und ihre Frauen für sich; die Familie des Hauses Levi für sich und ihre Frauen für sich; die Familie der Simeiter für sich und ihre Frauen für sich; alle übrigen Familien, jede Familie für sich und ihre Frauen für sich.“

* Der Ausdruck „die Stämme des Landes“ bezieht sich natürlich auf Israel, aber sind sie es auch, die „ihn durchbohrt haben“? Nach dem Bericht des Evangelisten Johannes, war es ein römischer Soldat, der Christus am Kreuz mit einem Speer in die Seite stach:

„Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, daß er schon gestorben war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Kriegsknechte durchbohrte seine Seite mit einem Speer, und alsbald floß Blut und Wasser heraus. Und der das gesehen hat, der hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr, und er weiß, daß er die Wahrheit sagt, auf daß auch ihr glaubet. Denn solches ist geschehen, damit die Schrift erfüllt würde: «Es soll ihm kein Bein zerbrochen werden!» Und abermals spricht eine andere Schrift: «Sie werden den ansehen, welchen sie durchstochen haben.»“

(Johannes 19, 33 – 34)

In Apostelgeschichte 4, 27 – 28 wird uns geschildert, wer den Tod des Herrn verschuldet hat:

„Ja wahrlich, es haben sich versammelt in dieser Stadt wider deinen heiligen Sohn Jesus, welchen du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und dem Volke Israel,  zu tun, was deine Hand und dein Rat zuvor beschlossen hatte, daß es geschehen sollte.“

In diesen Versen wird sehr deutlich, dass beide – Israel und die Nationen –  an der Verurteilung und Hinrichtung des Sohnes Gottes beteiligt waren. Herodes war der Vertreter Israels, Pontius Pilatus der Vertreter des römischen Reiches und damit der nichtjüdischen Nationen.  Ferner werden die Nationen (Luther = Heiden) und das Volk Israel auch direkt genannt.  Was ist damit aber anderes gemeint, als dass die gesamte Menschheit  mit ihrer Sünde den Tod des Sohnes Gottes verursacht hat. So bringt es auch Hebräer 2, 9 zum Ausdruck:

„… den aber, der ein wenig unter die Engel erniedrigt worden ist, Jesus, sehen wir wegen des Todesleidens mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes Gnade für jedermann den Tod schmeckte.“

Die Aussage, dass jedes Auge ihn sehen wird, auch die, die ihn durchstochen haben und dass alle Stämme des Landes wehklagen werden, weist uns also daraufhin, dass die gesamte Menschheit zu diesem Zeitpunkt den Herrn Jesus Christus  sehen und erkennen wird.  Die Worte „Ja, Amen.“ (Amen = „So sei es!“ bzw. „So ist es!“) bekräftigen dies. Dann wird auch das geschehen, was der Apostel Paulus in Philipper 2, 9 – 11 beschreibt:

„Darum hat ihn auch Gott über alle Maßen erhöht und ihm den Namen geschenkt, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,  und alle Zungen bekennen, daß Jesus Christus der Herr sei, zur Ehre Gottes, des Vaters. “

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