Weltuntergang – Das Ende naht

Translation here.

Heute brachte Spiel Online einen Artikel mit dem Titel „Düstere Visionen: Weltuntergangs-Experten bitten zum Tee“. Aber wenn man den Artikel liest, so wird schnell klar, dass es hier um Prognosen geht, die von Wissenschaftlern auf einer Tagung in Oxford diskutiert werden und eben nicht um die skurrilen Vorhersagen von irgendwelchen Sekten oder Kulten.

„Der rechte Weg“
Foto: ingo132/pixelio

Die Kirchengeschichte kennt unzählbare Versuche christlich angehauchter Sekten, das Datum des „Weltuntergangs“ vorher zu sagen. Eine sehr bekannte Sekte hat diesen Termin in ihrer Geschichte mehr als 25 mal festgesetzt,  das letzte Mal sollte 1975 die Welt ihr Ende erleben. Auch andere Gruppen machten  entsprechende Vorhersagen. So verband der Leiter einer anderen Gemeinschaft die Wiederkunft Jesu mit seinem Lebensende. All diese und viele andere „Vorhersagen“, besser gesagt „falschen Prophetien“ über das Weltende haben sich als falsch erwiesen. Sie mussten sich auch als falsch erweisen, denn Jesus Christus hat eindeutig erklärt:

„Von jenem Tage aber oder der Stunde weiß niemand, weder die Engel, die im Himmel sind, noch der Sohn, sondern nur der Vater.“

(Markus 13, 32)

Es ist also nicht nur müssig und unnütz, einen Zeitpunkt der Wiederkunft Jesu oder des „Weltuntergangs“ zu berechnen, es offensichtlicher Ungehorsam gegen das Wort des Herrn Jesus Christus. Dafür aber hat die Bibel einen klaren Namen: Sünde.

Die Berechnung des „Weltuntergangs“ ist auch noch aus einem anderen Grund keine Aufgabe des Christen. Der Christ erwartet nämlich nicht den „Weltuntergang“, sondern den Herrn Jesus Christus und damit den WeltNEUANFANG!
Natürlich ist nicht zu verkennen, dass sich die prophetisch angekündigten Zeichen der Wiederkunft, wie sie uns der Herr Jesus Christus in z.B. in Markus 13, Lukas 17, Lukas 21 und Matthäus 24 gegeben hat, mehr und mehr erfüllen. Aber nirgendwo in diesen Kapiteln werden wir aufgefordert, dass diese Dinge in unseren dauerhaften Focus treten sollen. Nirgendwo in diesen Kapiteln wird uns gesagt, dass diese Dinge unser ständiges Gesprächsthema sein sollen.
Im Gegensatz dazu steht im 1. Thessalonicherbrief:

„Denn das sagen wir euch in einem Worte des Herrn, dass wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrig bleiben, den Entschlafenen nicht zuvorkommen werden; denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel hernieder fahren, und die Toten in Christus werden auferstehen zuerst. Darnach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und also werden wir bei dem Herrn sein allezeit.

„So tröstet nun einander mit diesen Worten!

(1. Thessalonicher 4, 15 – 18 )


„Abendsonne 2“
Foto: ingo 132/pixelio

Mit diesen Worten“ sollen wir einander trösten, diese Worte sollen unser Gesprächsthema sein! Was für Worte? Gottes Worte! Gottes Worte, die uns verkündigen, dass unser Herr Jesus Christus wiederkommt und dass die Toten auferstehen werden, d.h. dass der Tod, der letzte Feind des Menschen, besiegt sein wird. Hier stehen nicht „Doom and Gloom“ im Mittelpunkt, all die Schrecklichkeiten, von denen es immer mehr werden in dieser Welt. Hier steht unser Herr Jesus Christus im Mittelpunkt, der Sieger von Golgatha, der auch der Sieger über den Tod ist. Und damit steht die Botschaft des Evangeliums, die Botschaft der Hoffnung im Mittelpunkt! Denn dieser Jesus Christus ist nicht nur der Sieger über den Tod, Er wird uns auch angekündigt als derjenige, der diese ganze aus den Fugen geratenen  Schöpfung wieder in Ordnung bringen wird:

„Und der auf dem Throne saß sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht zu mir: Schreibe, denn diese Worte sind gewiß und wahrhaftig.“

(Offenbarung 21, 5)

Das ist die Botschaft des Evangeliums: Alles wird neu, wenn Jesus Christus wiederkommt. Das ist die Botschaft der Hoffnung, die wir heute schon verkündigen dürfen. Diese Verheißung ist gewiss. Er Selbst hat sich dafür in Seinem Wort verbürgt:

„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.“

(Offenbarung 21, 1)

Lieber Mit-Christ: Ist das Ihre Botschaft?  Lieber Mit-Mensch: Ist das Ihre Hoffnung?


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Eine Antwort zu Weltuntergang – Das Ende naht

  1. Daniel Burkhart schreibt:

    Liebe Leser,
    Ich selbst glaube an eine neue Ära in einer anderen Dimension, kann mich aber hinsichtlich mit apokaliptischen voraussagen nicht identifizieren.
    Alles wird in einer Form komuniziert dass es beim Menschen Angst auslöst. Massenhisterien könnten die Folgen sein die durch solche previsionen zu Katastrophen führen könnten.
    Ich Glaube dass es nicht die Welt wäre die da untergehen würde, sondern die Menschliche Zivilisation sich dabei selbst umbringen würde wo wir ja schon bereits aktiv sind, im Wissen dass wir unsere exsistenz selbst zerstören, weil wir das Leben oder weil wir dem Leben eine falsche identiät geben.
    Ich Glaube schon in irgend einer Form werden wir Herausgefordert uns in eine neue Dimension zu begeben.
    Es muss aber nicht in dieser Form wie es zum Teil Public gemacht wird geschehen.

    Es Grüsst Daniel

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