Prüfungsangst?

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Wann immer eine „neue“ Bewegung  unter Christen von sich Reden macht und als die „neue Bewegung Gottes“ gepriesen wird, kann man folgendes Phänomen feststellen:

Die Gläubigen teilen sich in zwei Gruppen:

Eine Gruppe begrüßt  die neue Bewegung euphorisch, wirbt für sie und verbreitet ihre Inhalte  eiligst.

Die andere Gruppe ist abwartend und versucht, die neue Bewegung anhand biblischer Kriterien zu prüfen und zu beurteilen.

Wird die neue  Bewegung dann von den prüfenden Christen als nicht biblisch beurteilt oder anhand biblischer Belege hinterfragt, so reagiert die anderen Christen ablehnend und verurteilend. Es kommt dann zu Aussagen, wie jenen, die die prüfenden Christen der „Lästerung des Heiligen Geistes“ bezichtigen. Auch spricht man ihnen oft den „kindlichen Glauben“ ab und bezichtigt sie, einen „Kritik-Geist“ zu haben, ja gar die „Verkläger der Brüder“ zu sein.

Es mag menschlich verständlich sein, dass wir das, was uns gefällt, und womit wir vielleicht auch irgendwelche positiven Empfindungen verbinden, verteidigen. Doch geistlich ist diese Haltung nicht. Sie zeigt viel mehr, dass eine falsche „Prüfungsangst“  bei manchen vorhanden ist.
Gott Selbst fordert uns in Seinem Wort auf ALLES, wirklich ALLES zu prüfen:

„Prüft aber alles und das Gute behaltet. Meidet das Böse in jeder Gestalt.“

(1. Thessalonicher 5, 21 – 22)

„Geliebte, glaubet nicht jedem Geiste, sondern prüfet die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt ausgegangen.“

(1. Johannesbrief 4, 1)

„… indem ihr prüfet, was dem Herrn wohlgefällig ist.“

(Epheser 5,10)

Wenn Gottes Wort uns also auffordert, alles, aber auch wirklich alles zu prüfen, dann sollten wir keine falsche „Prüfungsangst“ haben, sondern ganz im Gegenteil freudig Gottes Gebot umsetzen und alles, aber auch wirklich alles, an seinem Wort prüfen.
Wenn wir dies nicht tun, laufen wir Gefahr, uns der gottfernen Welt um uns herum gleichzustellen:

„Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung [eures] Sinnes, daß ihr prüfen möget, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.“

(Römer 12, 2)

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