Echter Halt – einzigartige Verlässlichkeit

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Die heutige Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine steht zum einen im Buch des des Propheten Jeremia:

„Ihr sollt einer mit dem anderen reden: »Was antwortet der HERR?« und »Was sagt der HERR?«“

(Jeremia 23,35)

Der Vers aus dem Neuen Testament, der dazu gewählt wurde, findet sich in 1. Thessalonicher 5, 11, wo es heißt:

„Ermahnt euch untereinander und einer erbaue den anderen.“

M. E, sind diese Verse in unserer gegenwärtigen Zeit, die mit geistlicher Verführung sehr angefüllt ist, eine wichtige Erinnerung. Es geht bei allem (auch allen geistlichen Erfahrungen!) darum, dass wir uns immer wieder fragen, was der Herr – und nicht irgendein „Geistlicher“, „Amtsträger“, „gesalbter Prediger“, „Pastor“ etc. etc. pp. – dazu sagt.

Nicht das Wort von Menschen, auch nicht das Wort gläubiger Menschen (die ja trotz des Glaubens immer fehlbar bleiben!), darf ausschlaggebend für uns sein, sondern allein Gottes Wort.

In vielen Glaubensgemeinschaften spielen Empfindungen und Gefühle eine große Rolle. Aber auch sie sind kein untrüglicher Beurteilungsmaßstab. Wie schnell verändern sich unsere Empfindungen und Gefühle und wie oft liegen wir dadurch mit unseren Entscheidungen falsch?
Im Gegensatz dazu können wir uns auf das Wort Gottes völlig verlassen. John N. Darby hat über die Zuverlässigkeit des Wortes Gottes in einer schweren Lebenszeit folgendes Zeugnis abgelegt:

    „Wenn die Welt und die Kirche […] verschwinden und ausgelöscht würden und das Wort Gottes allein als unsichtbarer Faden über dem Abgrund übrig bliebe – würde meine Seele ihm [dem Wort Gottes] dann noch vertrauen? Nach tiefer Seelenübung wurde ich durch die Gnade Gottes zu der Überzeugung gebracht, dass ich völlig dazu in der Lage wäre. Ich habe niemals gefunden, dass es mir gegenüber versagt hätte. Ich habe oft versagt; aber ich habe niemals gefunden, dass es mir gegenüber versagt hätte.“

    (John Nelson Darby, „Collected Writings“, Band 1, Seite 38, zitiert nach Andreas Steinmeister: „… ihr alle aber seid Brüder“, Daniel-Verlag 2004, Seite 29)

Dies ist auch meine ganz persönliche Erfahrung und die Erfahrung unzähliger Christen: Gottes Wort ist zuverlässig. Es lohnt sich, ihm zu vertrauen. Es ist eine echter Halt in den Fragen des Lebens und unser einziger Maßstab, mit dem wir als Christen Falsches von Wahrem unterscheiden können.

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