Wolfsspuren (2)

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Kennzeichen falscher „Hirten“ und „Lehrer“ 2:

Ein weiteres deutliches Erkennungszeichen falscher „Hirten“ und „Lehrer“ findet sich in Apostelgeschichte 20:

In den Versen 16 ff. hält Paulus seine letzte Ansprache an die Ältesten aus Ephesus und die anderen Gläubigen, die in Milet mit ihm zusammen gekommen waren. In Vers 28 – 32 heißt es:

„Habet nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher der Heilige Geist euch als Aufseher gesetzt hat, die Versammlung Gottes zu hüten, welche er sich erworben hat durch das Blut seines Eigenen.
[Denn] ich weiß [dieses], dass nach meinem Abschiede verderbliche Wölfe zu euch hereinkommen werden, die der Herde nicht schonen.
Und aus euch selbst werden Männer aufstehen,

1) die verkehrte Dinge reden, um

2) die Jünger abzuziehen

3) hinter sich her.

Darum wachet und gedenket, daß ich drei Jahre lang Nacht und Tag nicht aufgehört habe, einen jeden mit Tränen zu ermahnen.
Und nun befehle ich euch Gott und dem Worte seiner Gnade, welches vermag aufzuerbauen und [euch] ein Erbe zu geben unter allen Geheiligten.“

Falsche „Hirten“ und „Lehrer“ geben sich dadurch zu erkennen, dass sie (1) „verkehrte Dinge“ reden, d.h., Dinge, die nicht in Übereinstimmung mit dem Wort Gottes, der Lehre Jesu und Seiner (biblischen) Apostel sind. Die Heilige Schrift, die 66 Bücher des Alten und des Neuen Testaments, sind der einzige Maßstab des Christen, an dem er jede Lehre zu messen hat. Es ist auch das einzige Mittel, durch das wir  Irrlehre von wahrer, evangeliumsgemäßer Lehre unterscheiden können (vgl. Apostelgeschichte 20, 32; Titus 1, 9; 2. Timotheus 2, 15).

Falsche „Hirten“ und „Lehrer“ zeichnen sich (2) darüber hinaus dadurch aus, dass sie „die Jünger abziehen“, z.B. aus der örtlichen Versammlung, aus der Gemeinschaft mit anderen Gläubigen, die fest auf dem Wort Gottes gegründet sind.
Aber nicht nur das: solche Personen ziehen (3) die Jünger nicht nur von anderen Gläubigen ab, sondern „hinter sich her“.

Es geht diesen falschen „Hirten“ und „Lehrern“ nicht darum, die Jünger näher mit Christus in Verbindung zu bringen, nein, sie ziehen sie hinter sich her. D.h., sie animieren diese Jünger dazu, ihnen – Menschen! – nachzufolgen. Sie machen aus Nachfolgern des Herrn Jesus Christus Nachfolger ihrer selbst. Nicht mehr der Herr Jesus Christus steht im Mittelpunkt der Verkündigung und des Glaubens, sondern diese vergänglichen, sündigen Menschen. Sie werden aufgebaut zu „gesalbten Lehrern“, „Aposteln“ oder „neuzeitlichen Propheten“. (vgl.  2. Korinther 11, 12 – 15). Ihnen nachzufolgen und treu zu bleiben, wird immer wieder eingefordert, sei es durch „Predigten“ oder Publikationen. Dies ist nichts anderes als Sektiererei, die mit dem Evangelium unseres Herrn Jesus Christus nichts, aber auch gar nichts zu tun hat.

Beten wir, dass die wahrhaft Gläubigen, die in solchen Gruppen gefangen sind, daraus frei werden.

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