Und dann sind Sie erlöst … (1)

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Es war an einem dieser mit Aufgaben voll gepackten Arbeitstage. Man hat sowieso schon „unschaffbar“ viel zu tun und dann kommen auch noch irgendwelche Sonderaufgaben dazu, die natürlich „jetzt und sofort“ aber auf jeden Fall „unbedingt noch heute“ (besser aber schon gestern 😉 ), erledigt werden müssen. Nun ja, wir alle kennen sicherlich solche Tage. Eine Stunde vor Dienstende kam dann noch eine Kollegin aus einer anderen Abteilung. Während sie hektisch einige Sachen kopierte, rief sie mir zu: „Können Sie sich bitte darum noch kümmern. Sie bekommen es gleich, wenn ich hier fertig bin. Das ist auch die letzte Sache, mit der ich heute zu Ihnen kommen. Dann sind Sie erlöst!“ Da musste ich doch schmunzeln. Lächelnd sagte ich zu ihr: „Ach wissen Sie, erlöst bin ich schon seit 1982.“

Wie oft benutzen wir das Wort „Erlösung“ und wissen vielleicht gar nicht, was wir da sagen: „Sein Tod nach kurzer, schwerer Krankheit war eine Erlösung.“ – „Endlich das Abi in der Tasche und erlöst von der Schule!“
Der Begriff „Erlösung“ wird in der Heiligen Schrift in verschiedenen Zusammenhängen ganz unterschiedlich benutzt. Darum möchte ich mich mit diesem Begriff und mit den verschiedenen Aspekten der Erlösung in diesem und weiteren Artikeln beschäftigen.

Wenden wir uns zuerst einmal der Erlösung als solcher zu. Was versteht das Neue Testament unter dem Begriff „Erlösung“? Bei J. Gibson findet sich eine prägnante Definition dieses Begriffes: „Erlösung – Das bedeutet Befreiung durch Zahlung eines Lösegeldes (Römer 3, 24; Hebräer 9, 12). Die Gläubigen waren einst Sklaven der Sünde und Unreinheit (Römer 6, 17 – 20), des Fluches des schrecklichen Gerichts durch das Gesetz (Galater 3, 13; Galater 4, 15), der Angst vor dem bevorstehenden Tod (Hebräer 2, 15) und der Gewalt Satans (Kolosser 1, 13; Kolosser 2, 15; Hebräer 2, 14 – 15). Nun sind wir in Christus befreit worden (Johannes 8, 36), weil Er mit Seinem kostbaren Blut das Lösegeld für uns bezahlt hat (1. Petrus 1, 18 – 19).“¹

Erlösung ist also nicht in erster Linie etwas, was der Mensch tun muss oder tut, sondern eine Tat Gottes. Er sandte Seinen Sohn Jesus Christus, der stellvertretend für unsere Sünde am Kreuz starb und so den Preis für unsere Sünde bezahlte. Jeder Mensch, der dieses stellvertretende Opfer Jesu Christi im Glauben für sich in Anspruch nimmt, erfährt Erlösung:

„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurch gedrungen.“

(Johannes 5, 24)

Haben Sie auf diese Weise die Erlösung schon erfahren?

¹= J. Gibson, Training im Christentum, Band 0, „Terminologie der Errettung – biblische Schlüsselwörter“, CLV Bielefeld, Seite 139, 4. Aufl. 1992

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