Bibel? Lesen! (1)

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Im Zusammenhang mit meiner Beschäftigung mit der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts in England stieß ich u.a. auch auf die Schriften von Rev. T. Scott. Seine apologetischen Ausführungen haben mich hin und wieder an die Schriften Tertullians erinnert. Im folgenden Zitat befasst Scott sich mit der Bedeutung, die die Bibel im Leben eines Christen haben sollte:

„Gibt Er (Gott) uns ein Buch, um uns in dieser Welt und in der Ewigkeit
zum Glück zu leiten? Und sollten wir es nicht studieren?
Macht Er uns Sterblichen jene Herrlichkeiten bekannt, die Engel in unaufhörlichem Entzücken bewundern? Und sollten wir uns mit verächtlicher Abscheu abwenden?
Hat Er für uns Sünder eine solche Erlösung geschaffen, dass sündlose Engel hineinzuschauen begehren‘?
Und sollten wir dies als ein unserer Aufmerksamkeit unwürdiges Thema betrachten?  Wer könnte sich anmaßen, solches Verhalten zu rechtfertigen? Und doch, wieviel mehr Mühe wenden Juristen, Ärzte und andere Gelehrte, die auf ihrem Gebiet herausragen wollen, für das intensive Studium vielbändiger Werke auf, als Menschen, die sich Christen nennen, für das Erforschen der Schrift aufbringen? Ja, wie viele geben vergnüglichen und raffinierten Nebensächlichkeiten oder politischen Diskussionen (zu schweigen von Veröffentlichungen, die nur zum Verderben ihrer Grundsätze und ihrer Moral geeignet sind) entschieden den Vorzug gegenüber dem heiligen Wort Gottes! Sie würden sich schämen, diesen oder populären Autor nicht gelesen zu haben, obwohl das Werk vielleicht völlig nutzlos, wenn nicht noch schlimmer, ist; während ihnen andererseits Jahr um Jahr die Heilige Schrift fremd bleibt! ‚Wahrlich, das Wort des Herrn ist ihnen vergeblich gegeben, der Griffel der Schriftgelehrten hat es zunichte gemacht!'“

(Rev. T. Scott: „Essays on the Most Important Subjects in Religion“ Seite 19/20, zitiert nach: Max S. Weremchuk: „J. N. Darby und die Anfänge einer Bewegung“, CLV Bielefeld, 1988, Seite 62/63)

Diese Zeilen wurden nun vor fast 200 Jahren geschrieben. Ihre Gültigkeit haben sie nicht verloren. Oder steht es heute um die Beschäftigung mit der Heiligen Schrift besser als vor 200 Jahren? Eine deutsche und eine schweizerische Umfrage zum Bibellese-Verhalten scheint zu bestätigen, dass dem nicht so ist. Umso wichtiger ist es, dass wir einander in positiver Weise ermutigen, die Schätze, die Gott in Seinem Wort für uns bereit hält, zu heben (vgl. Sprüche 2, 4).

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