Unterscheidung: Israel und die Versammlung/Gemeinde (1)

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Einführung

Über all‘ die Jahre meiner seelsorgerischen Tätigkeit ist mir ein Problem bei vielen Gläubigen immer wieder begegnet: Eine große Angst davor, Gott nicht genügen zu können, eine große Angst davor, „am Ende von Gott doch abgelehnt, verworfen zu werden“, eine große Angst davor, nicht genügend für Gott „geleistet“ zu haben.

Wer mit dem biblischen Evangelium vertraut ist, wird sich fragen, wie Gläubige zu solchen angstvollen Überzeugungen gelangen können. Auch mich hat diese Frage längere Zeit beschäftigt. Denn „Evangelium“, vom griechischen „euaggelion“ kommend, das heißt ja buchstäblich „frohe Botschaft“, man könnte auch sagen: „froh machende Botschaft“. Diese Christen waren jedoch alles andere als „froh“.

Im Verlauf der Zeit wurde mir deutlich, dass bei diesen Christen immer wieder eine Verquickung der biblischen Heislzeitalter und eine Verwechslung der verschiedenen, in der Heiligen Schrift angesprochenen Personengruppen, vorlag. An Juden oder Angehöriger der Nationen (bei Luther „Heiden“ genannt) gerichtete Aussagen wurden undifferenziert auf Christen bezogen. Ebenso verfuhr man mit Teilen des mosaischen Gesetzes, welches durch Christi Kommen, Sterben und Auferstehen doch sein Ende gefunden hatte (vgl. Römer 10, 4). Ergebnis war ein geknechtetes, freundloses Christsein, welches, anstatt froh und dankbar auf das große Werk Christi auf Golgatha zu schauen, angstvoll und furchtsam den Blick auf die eigenen Werke richtete. Ganz abgesehen davon, dass ein solches Christsein unter der Knute des Gesetzes de Gläubigen freudlos und depressiv macht, ist es auch ganz und gar kein evangeliumsgemäßes, fröhliches und anstreckendes Glaubenszeugnis für unsere Mitmenschen.

Nachdem ich diese Zusammenhänge erkannt hatte, erarbeitete ich eine Unterscheidung zwischen den Heilszeitaltern, insbesondere zwischen der Zeit des Gesetzes und der Zeit der Gnade, sowie zu den einzelnen Personengruppen, die in der Heiligen Schrift angesprochen werden.
In den kommenden Wochen möchte ich Schritt für Schritt diese Unterschiede in einzelnen Artikeln veröffentlichen. Dem fragenden oder verwirrten Gläubigen soll so eine Hilfestellung gegeben werden, die ihn befähigt, seinen Glaubensstand in Christus zu erkennen und diesen gegen nicht evangeliumsgemäße Lehren (z.B. die immer wieder gehörte Aussage, „Christen“ müssten „das Gesetz“, insbesondere den „Sabbath“ halten) abzugrenzen.

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