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BAB: Bemerkenswertes aus der Blogosphäre … und von anderswo her:
„Rede mit mir – niemand spricht mit mir!“ – Es sind dies die verzweifelten Worte eines 23jährigen amerikanischen Vaters, der aufgrund der Wirtschaftskrise seine Arbeit verloren hat und – um sich und sein zweijähriges Kind zu ernähren – keinen anderen Ausweg mehr sah, als die Advance America Bank zu überfallen. So geschehen Ende Oktober 2009 in Indianapolis im US-Bundesstaat Indiana. Wie die Bankangestellte Angela Montez dem Fernsehsender ABC berichtete, war der Mann in die Bank gekommen, um sich Geld zu leihen, zog dann aber eine Waffe und bedrohte sie. Die Auseinandersetzung zwischen ihr und Gregory Smith, dem Bankräuber, wurde vollständig auf Video aufgezeichnet. In ihrer Angst begann Montez laut zu beten und zu dem Bankräuber zu sprechen. „Ich begann zu weinen und zu beten und sagte ihm, dass er viel zu jung sei, um sein Leben so weg zuwerfen.“ Es müssen ihr ehrliches Gebet und ihre Tränen gewesen sein, die Smith’ Herz und Mund öffneten, denn der Überfall nahm einen ungewöhnlichen Verlauf. Gregory Smith, eben noch im Begriff, sich das benötigte Geld mit Waffengewalt zu erzwingen, erzählte der Angestellten, dass er seit Monaten keine Arbeit mehr habe, obwohl er alles versucht hätte. Niemand wäre bereit gewesen, ihm einen Job zu geben. Er fürchte, dass er und seine zweijährige Tochter obdachlos werden würden. Sein Bericht gipfelte in den Worten: „Rede mit mir – niemand spricht mir mir! Ich habe niemanden.“ Nach ihrem Gespräch kniete der Bankräuber mit der Angestellten nieder, um zu beten. Anschließend nahm er die einzige Patrone aus seiner Waffe und übergab sie an Angela Montez. Er schickte sie in den Pausenraum, entnahm der Kasse 20 Dollar und steckte das Mobiltelefon der Angestellten ein. Dann verließ er die Bank. Dabei wurde sein Gesicht vollständig von der Videoüberwachung erfasst. Dieses Video wurde später im Fernsehen ausgestrahlt, wobei die Mutter von Gregory Smith ihren Sohn erkannte und Kontakt zu ihm aufnahm. Gregory Smith stellte sich am Tag darauf der Polizei. Kevin Wethington vom Indianapolis Police Department sagte, dass er in seiner gesamten Zeit als Polizist so etwas noch nie gesehen habe: „Der Räuber umarmt das Opfer und später umarmt das Opfer den Täter.“ Angela Montez zeigte sich in ihrem Interview überzeugt, dass die Begegnung zwischen ihr und Gregory Smith eine Fügung Gottes gewesen sei, denn es wäre völlig unüblich, dass niemand während 40 Minuten ihren sonst so belebten Kassenraum aufsuche oder dass das Telefon über so lange Zeit nicht klingeln würde. „Es ist so traurig, dass dieser junge Mann keinen anderen Ausweg sah und glaubte, es gäbe niemanden, an den er sich wenden könne,“ sagte Montez und fuhr fort: „wir Christen müssen unsere Herzen öffnen und christliche Geschäftsleute müssen solchen jungen Männern eine Chance geben!“ Man kann nur hoffen, dass Angela Montez Appell auf offene Herzen und Ohren stößt. Ein Artikel (in englischer Sprache) über diesen Vorfall findet sich bei Lite-News.com: Klick Ein ca. 3 Minuten dauerndes Video gibt es auf Youtube:
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